kontext*denken: NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß Archiv
244 Episoden
31 Minuten
Huiuiui, da glänzen wir gleich zu Beginn dieser Podcast-Folge mit vulgären Aufforderungen und schämen uns nicht mal dafür. Warum setzen wir diese Folge mitten in die NLP Erklärbär-Reihe? Weil wir’s wollen. So. Denn bei aller Theorie, bei allen Modellen, Formaten und Techniken, die das NLP so innehat, fällt uns bisweilen auf, dass die beeindruckendsten Kollegen, die wir kennen, NLP einfach machen. Nun ist das mit dem „machen“ so eine Sache. Es gibt da offenbar ein klitzekleines Phänomen, das Menschen auch aus anderen Bereichen als der Kommunikation kennen: Wenn etwas noch nicht ganz perfekt oder erst am Anfang ist, dann lassen sie es lieber sein und verschieben den Launch, das Ausprobieren, die Tat. Und damit sterben wundervolle Projekte, Gaben, Talente oder Erfindungen einen stummen Verschiebe-Tod. Irgendwann heißt es dann nämlich: Ja, das hatte ich jahrelang in der Schublade liegen und jetzt hat’s ein anderer einfach gemacht. Was machen Menschen anders, die Projekte, Ideen oder ihr Leben immer irgendwie einfach auf die Straße bringen im Vergleich zu jenen, die viele tolle und tollkühnere Pläne fast fertig in irgendwo in ihrem Gehirn, einer fast fertigen Homepage oder einem fast veröffentlichten Buch verschimmeln lassen? Nun ja, sie entscheiden, das Ding jetzt raus zu tun. So einfach ist das. Kann sein, dass es an der einen oder anderen Stelle noch hakeln wird oder dass nach dem Launch noch etwas Arbeit kommt, um an der möglichen Perfektion zu arbeiten. Und Hauptsache es ist jetzt mal getan. Und der Anfang ist gemacht. Und es gibt erste Erfahrungswerte. Viel Spaß bei diesem NLP Motivationspodcast, der so ganz anders funktioniert, als klassische Motivationssprüche. Weil: Wir haben ihn einfach veröffentlicht. So, wie er ist. Viel Spaß damit.
30 Minuten
Alf, der Außerirdische der 80er Jahre, hat diesen Satz ins Deutsche Wort-Volk katapultiert. Fast jeder, der diese Fernsehserie sah oder später anschaute, kennt den Ausschnitt, in der Alf den Familienkater Lucky mit einem Pendel hypnotisieren möchte. Damit zitieren die Schreiber der Serie das, was viele Menschen unter dem Begriff Trance und Hypnose ablegen. Show, arme Opfer, die sich wahlweise auf offener Bühne zum Brot oder zur Zitrone machen oder manipulativste Beeinflussung von Individuen, die sich gegen den magischen Blick eines Hypnotiseurs nicht wehren können. Die Wahrheit ist eine andere. Wir Menschen hypnotisieren einander ständig. Das verliebte Pärchen, das weltversunken auf einer Parkbank sitzt und sich tief in die Augen blickt, bevor der nächste, innige Kuss erfolgt? Trance. Und was für eine!! Das Kind, das abends noch sein Sandmännchen im TV schauen darf: Trance. So tief, dass während der Fernsehsendung keine einzige Frage von Mama in seinem Gehirn ankommt. Der Power Point Vortrag, der dazu führt, dass nach 10 Minuten alle Teammitglieder im Kopf irgendwo sind, nur nicht mehr bei den „aktuellen Sicherheitshinweisen für das Unternehmen“? Tiefste Trance. Power Point Trance eben. Miriam und Florian räumen in diesem Podcast mit Gerüchten auf und zeigen Dir, wie Du hypnotische Sprachmuster in Zukunft nicht mehr unabsichtlich anwendest. Viel Freude dabei.
34 Minuten
NLP, also das Neuro-Linguistische Programmieren an sich, ist ja schon ein Begriff, der mit Fragezeichen im Gehirn nicht geizt. Und wer sich grundlegend für Kommunikation und Sprache interessiert – egal ob beruflich oder privat – schleudert irgendwann in seinem Leben an diesen drei Buchstaben vorbei: NLP. Manch einer begnügt sich mit dem Tanz um die Gerüchte, dass diese Art des Kommunizierens nur „was für erfolgreiche Vertriebler oder Politiker“ ist. Andere wiederum fragen sich vielleicht: „Wenn es denen Erfolg bringt, warum sollte ich NLP dann nicht auch anwenden? Im Team-Meeting, in der Beziehung zu meinem Partner oder meiner Partnerin, als Geschäftsführer, Anwalt, Arzt oder Pädagoge. Und dann… ja dann geht das große Finden los. Das Finden der richtigen Ausbildung nämlich. NLP gibt es bereits seit den frühen 70er Jahren des letzten Jahrhunderts in Deutschland. Dementsprechend etabliert ist diese Kunst des präzisen Sprechens. Und dementsprechend viele Trainer und Institute gibt es, die NLP Ausbildungen anbieten. Wir räumen in diesem Podcast mal auf. Und erklären Dir in Ruhe, welche verschiedenen Ausbildungen es gibt, wie Du herausfinden kannst, welche davon am besten zu Dir passt. Und was der Unterschied von einer NLP Practitioner und einer NLP Master Ausbildung ist. Und wie Du NLP Trainer oder NLP Coach werden kannst. Und und warum zu uns, also zu kontext*denken, nur schöne und schlaue Menschen kommen. ;-) Viel Spaß beim einfach mal informieren. Und natürlich wie immer, beim Spaß haben mit den zwei Gehirnen hinter diesem anspruchsvollen Kommunikationspodcast.
32 Minuten
Wenn Menschen da draußen sich mehr Charisma für Auftritte wünschen würden, oder mehr Mut in schwierigen Situationen oder mehr Spaß im Leben… dann soll das alles schon da sein? Und sie merken es bloß nicht, oder was? Diese NLP Grundannahme ist eine so liebevolle. Und eine so provokative. Für viele, die sie zum ersten einmal hören. Und vielleicht hast Du ja gerade eine dieser Herausforderungen im Leben, in denen Du Dir mehr Gelassenheit wünschen würdest. Oder mehr Selbstbewusstsein. Oder mehr Verhandlungsgeschick. Und woher soll es kommen? Aus dem Himmel? Vom heiligen Geist? Aus einem teuer bezahlten Charisma-Training? Was denken sich diese NLP Verrückten bloß? Weißt Du was? Wir haben in diesem Podcast zwar keine drei Kilo Zen oder Mut für Dich, dafür stiften wir Dir zwei sehr wirkungsvolle Tipps, wie Du ganz leicht an verborgene Schätze in Dir herankommen kannst. Du kannst die kurzen Übungen einfach zu Hause in Deinem Wohnzimmer durchführen und … wer weiß… vielleicht kaufst Du Dir ja das Pfund Gelassenheit in Deinem eigenen, inneren Ressourcen-Kaufhaus. Im Sonderangebot. ;-)
33 Minuten
Schon wieder so eine ketzerische These. Die Verfechter der „Kultur des Scheiterns“ steigen uns und dieser Podcastfolge bestimmt schon mal vorsorglich auf’s Dach. Das ist dann voreilig, denn schließlich wollen wir niemandem das Fehlermachen vergrömeln. Im Gegenteil. Aus der Sicht durch die NLP Brille ist es superfein, aus Vergangenem zu lernen und Dinge einfach mal auszuprobieren. Auch auf die Gefahr hin, dass mal was „anders läuft, als erhofft oder erwartet“. Und da sind wir beim Punkt: Ist ein Fehler in Wahrheit einfach nur das recht negativ konnotierte Wort für einen Effekt, den wir durch unser Verhalten erzeugen? Und wenn ja, ist es dann in Wahrheit ein Feedback, das wir Menschen bekommen und das uns wahlweise gefällt oder eben auch nicht? Und wenn nicht, was dann? Außerdem stellen Miri und Florian sich der existenziellen Frage, ob in diesem Zusammenhang ein Käsekuchen mit einem Menschen vergleichbar ist und was Du tun kannst, um in Zukunft schneller über eine nicht ganz korrekt eingestellte Backofentemperatur hinweg zu kommen. Seelisch, versteht sich. Viel Spaß beim Verstehen dieser weiteren Grundannahme des NLP.
28 Minuten
Ist Dir auch schon mal aufgefallen, dass es mit manchen Menschen in Deinem Umfeld irgendwie kein „Einigungspotential“ gibt? An den immer gleichen Themen scheitert jeder Versuch der Überzeugung zu einer besseren oder schnelleren Lösung? Im NLP führen wir dieses Phänomen unter anderem auf die Vorannahme zurück, dass jeder Mensch eine Art „Landkarte“ in seinem Kopf kreiert. Sie entsteht aus Erfahrungen, die dieser Mensch in seinem Leben gemacht hat, aus Werten oder auch aus Glaubenssätzen. Aus den Details dieser Landkarte heraus trifft ein Mensch Entscheidungen, erklärt sich die Welt und bildet sich „seine Meinung“ zu etwas. Diese Landkarte lässt sich gut und gerne mit einer „echten Landkarte“ vergleichen. Denn eine Wanderkarte enthält andere Informationen über ein Gebiet, als eine Autobahnkarte oder eine Wetterkarte. Keine einzige Landkarte der Welt stiftet Informationen über zum Beispiel die gerade aktuell fallende Regenmenge in einem bestimmten Landstrich. Karten sind also nie „perfekt“ und immer auf die Bedürfnislage des Reisenden ausgerichtet. Was tun wir denn nun mit dieser Erkenntnis, die ja auf’s Wesentliche reduziert nix anderes heißt als: Jeder Jeck ist anders. Wir verraten es Dir in diesem Podcast… und vielleicht gibt’s bei der nächsten unvereinbaren Meinungsverschiedenheit ja plötzlich ein neues Verhalten von Dir, mit dem Du Dein Gegenüber positiv überraschst.
22 Minuten
Wie jetzt? Wenn ich was erkläre und mein Gegenüber versteht es falsch – dann liegt das an mir? Was, wenn der oder diejenige, die mir lauscht, einfach zu doof ist, um mich zu verstehen? Früher hätte ich so getickt – sagt Miri in dieser Podcastfolge. Das Ergebnis war dann oft entsprechend: Es gab eher „Beef“ und Streit oder Diskussionen darum, wer jetzt der Doofere ist und vor allem Schuld an dem einen oder anderen Missverständnis. Dabei glauben viele Menschen da draußen ja, dass ihre Worte weise gewählt und gut verständlich sind. Und dass sie spannende Geschichten erzählen Und dass alle anderen die Welt doch so zu sehen haben, wie sie. Und immer wieder kommt es in Gesprächen, vor allem, wenn’s um anstrengende oder unangenehmere Themen geht, zu diesen seltsamen Reaktionen beim Gegenüber. Abwehr, ganz andere Sicht der Dinge, verständnisloser Blick… Miri und Florian diskutieren, nein DEBATTIEREN diese besonders kommunikative Grundannahme des NLP. Und am Anfang ist hier mal gar nix klar!! Viel Freude beim Verstehen und Anwenden. Was für ein Trip…
29 Minuten
Wie flexibel bist Du? Die meisten Menschen würden auf diese Frage antworten: Sehr flexibel. Oder so etwas halbgares wie: „Kommt auf die Situation an.“ Flexible Menschen sind kreativ, clever, wandelbar, anpassungsfähig und erreichen sogar laut der GCP Studie mit über 14900 Befragten schneller ihre beruflichen und privaten Ziele. Wie verhält es sich in der Realität: Die meisten Menschen würden sich ein gewisses Maß an Flexibilität zuschreiben. Sobald jedoch etwas nicht ganz so läuft, wie sie es geplant haben oder auch mal richtig der „Busch brennt“ ist es schnell vorbei mit der sogenannten eigenen Flexibilität. Dann handeln fast alle Menschen ganz nach Schema F und verhalten sich immer gleich: Die einzigen Optionen sind dann „Streitbarer Konflikt“, „Motzendes Verweigern“ oder „Leidendes Elend“. Schon mal aufgefallen? Ja Kruzifix, würde der Bayer fluchen, gibt’s denn da keine Alternativen? Im NLP gehen wir davon aus. Wie kommst Du an überraschend neue und vielleicht erfolgreichere Verhaltensweisen in Dir in Krisenfällen ran? Hör gerne in diese Podcastfolge hinein. Die Antwort ist sogar recht einfach.
29 Minuten
Eine der klassischsten, sogenannten Interventionen im NLP ist das „Anker setzen“ und das „Anker lösen“. Diese beiden metaphorischen Begriffe beziehen sich auf psychologische und neurologische Konditionierungen. Schluss mit dem Wissenschaftsdeutsch: Sprechen wir einfach von Trigger-Punkten. Hier kommt der Song, den Du während der ersten wilden Parties in der Schule oder der Uni während der „Schmuserunde“ gehört hast und schon hast Du die sprichwörtlichen Herzchen in den Augen. Soweit so gut. Was jetzt nur, wenn zum Beispiel der „Rasierwasser-Duft“, den Dein erster großer Flirt trug, ein Klassiker ist und viele Männer tragen ihn? Und mit dem Duft hast Du viel Liebeskummer und Krokodilstränen erlebt? Exakt! Immer, wenn Du ihn wahrnimmst, hüpfte Dein Gehirn bis jetzt zurück in die Trennungssituation – und zwar ungefragt. Kannst Du etwas gegen solche „negativ konnotierten Anker“ tun? Na klar. In diesem Podcast erklären wir Dir, wie das Gehirn Trigger baut, wann und wie sie sich bemerkbar machen und wie Du selbst Einfluss auf diese Art von Reizpunkten nehmen kannst – wenn Du willst. Viel Spaß beim Ausprobieren.
29 Minuten
Du möchtest verstehen, warum bestimmte Menschen in Deinem Umfeld irgendwie so „anders“ sind als Du? Und auch ganz anders handeln, denken und sprechen? Vielleicht hast Du Dich ja auch schon gewundert, warum es mit genau diesen Menschen an den immer gleichen Stellen zu Konflikten kommt. Und warum sie sich über ganz andere Sachverhalte aufregen, als Du. Dann haben wir heute ein Schatzkästlein der fröhlichen Menschenversteherei für Dich. Nicht, dass Du ab jetzt elegisch jeden Menschen sofort innerhalb seines individuellen Wertesystems floaten siehst – es geht vielmehr darum, dass Du Dich entspannter in früher angespannten Situationen verhalten kannst. Durch das Verstehen der vier Ebenen, auf denen sich das Gehirn seine Realität zimmert, kannst Du plötzlich tiefer in die Welt eines anderen Menschen blicken. Und vielleicht sogar noch viel besser dafür sorgen, dass Ihr plötzlich miteinander klarkommt. Viel Spaß bei dieser hochgestapelten Podcastfolge.
21 Minuten
Liebe, Glück, Freiheit, Hoffnung… und auch Hass, Neid, Furcht – wir kennen alle diese großen Begriffe. Sie schwingen in politischen Reden, Nationalhymnen und Werbespots. Und irgendwie nehmen die meisten Menschen sie alle rein sprachlich sehr schnell als Selbstverständlichkeit hin. Klar – wenn jemand behauptet, ihm habe einfach nur „Glück gefehlt“, nicken die meisten Menschen und sagen: Ach so, ja, Du Armer, dabei war alles andere doch so perfekt vorbereitet. Doch was genau meint derjenige mit Glück? Das Glück des Spielers im Roulette, das vollkommene Glück eines warmen Frühlingstages, das ungestüme Glück verliebter Paare oder das stille Glück der Dichter und Poeten, wenn sie abends mit einem Gläslein Wein auf der Veranda ihr neuestes Werk vollenden? Und sind Glück, Liebe, Freiheit und all ihre Kollegen überhaupt wirklich echte „Nomen“, also Hauptwörter? So wie Tisch, Sonne, Kind oder Modeboutique? NEIN, DAS SIND SIE NICHT. Nominalisierungen sind Kunstwörter. Sie beschreiben eine Sache, die definitiv keine ist. Oder kannst Du Deiner Freundin, die gerade traurig ist, ein halbes Pfund Trost aus dem Kühlschrank holen, und es ihr in einer Tupperdose mit nach Hause geben – zum späteren Verzehr? Nein, exakt. Was Du tun kannst, ist sie aktiv trösten. Du kannst sie in den Arm nehmen, ihr zwei Dutzend Kleenex Tücher reichen und ihr aufmunternde Gedanken stiften. Trost existiert in Wahrheit nicht. Hinter Trost verbirgt sich der aktive Prozess des TRÖSTENS. Was diese vermeintlichen Sachworte mit unserem Gehirn machen, warum auch sie Teil der sogenannten Opfersprache sind und warum sie in Songtext und Gedicht gerne bleiben dürfen… darum geht’s in dieser hochsprachlichen Podcastfolge. Nur „Mut“, viel Spaß beim Hören.
28 Minuten
Die Frage des Todes – so wollten wir den Podcast ursprünglich nennen und Florian meinte, das sei zu weitführend. Warum eigentlich? Seine halbstündige Argumentationskette ersparen wir Dir, lieber Hörerin, an dieser Stelle bewusst. Denn wenn Du schon mal in diese Notiz zum NLP Podcast von kontext*denken liest, dann soll Dir dieser Text doch ein Amuse Gueule, also ein Appetithäppchen, sein. So stellen wir sie also mal nicht. Die Frage nach dem WARUM. Dabei durchlaufen doch die meisten Eltern und Kinder diese anstrengende WARUM-Phase in der Sprach- und Geistesentwicklung. Wer hing nicht schon einmal in dieser endlosen Warum-Schleife fest, die kleine Kinder so virtuos ansetzen, dass wir als Erwachsene beinahe an heimtückische Fragen-Folter denken möchten. Natürlich möchten wir den Kleinen die Welt erklären und Ihnen genau sagen, warum sie abends früher schlafen gehen, als ihre volljährigen, ausgewachsenen Eltern. Natürlich wollen wir ein Übel an der Wurzel packen und ähnlich einem entzündeten Zahn dort den Schmerz elminieren, wo seine Ursache ist. Allerdings hat mein wunderbarer Dentalmeister Georgi mich bei einer solchen Behandlung noch nie nach dem WARUM gefragt. Ich ihn auch nicht. Viel eher haben wir uns nach dem WIE gefragt. WIE macht er jetzt einen möglichst brillanten Job und WIE verhindere ich in Zukunft solcherlei Eingriffe? Hm… wie auch immer – diese Podcast-Folge beginnt im Kino. Warum? Hör einfach mal rein… ;-)
26 Minuten
"Keiner hat mich lieb!" oder "Alle Teenager sind gleich.“ Puuuh, würde der eine oder andere Hörer sich denken: Das liest sich wie eine Diskriminierung. Und ein bisschen so funktioniert Diskriminierung tatsächlich. Erst mal wählen Menschen eine mehr oder minder große Mütze aus und stülpen sie dann ihrem gesamten Umfeld über den Kopf. Natürlich nur verbal. Bei einer echten Mütze würde sich der eine oder andere auch wehren. Bei ausgesprochenen Kappen kommt wenig oder sogar gar kein Widerspruch. „Wir fühlen uns hier alle wie eine große Familie.“ Hm. Ist Familie immer gut für jeden Kontext? Wir stellen in diesem Podcast einfach mal alles in Frage und wünschen allen Hörern jeden erdenklichen Spaß beim Üben.
21 Minuten
In dieser Folge legen wir ein Sprachmuster unters Mikroskop, das es in sich hat. Im wahrsten Sinne. Denn dort, wo Menschen ein „Gleichzeichen“ zwischen Begriffe oder Bedeutungen setzen, hinterfragen ihre Zuhörer oft nicht, sondern nicken andächtig. In der Werbung wird mit Komplexen Äquivalenzen am offensivsten gearbeitet. So setzt der Marlboro Mann das Rauchen gleich mit grenzenloser Freiheit. Oder McDonald‘s ist „einfach gut“. Und noch banaler, dafür einer ganzen Generation ins Gedächtnis gejingled: Coca Cola is it. Diese Podcastfolge möchte also vor allem aufrütteln. Vielleicht sogar eine sprachliche Revolution anzetteln… nein, das möchte sie natürlich nicht. Und wir haben bewusst einen der „komplexeren“ Fälle des Metamodells vorgeknöpft. Tatsächlich mikroskopieren wir mal so richtig drauf los, und ja – das könnte ein Thema für Freaks sein. Wir haben uns stets und redlich bemüht, in der Sendezeit dieser Folge so präzise zu berichten, dass das Thema mit den Komplexen Äquivalenzen alltagstauglich anzuwenden ist. Im Rahmen unserer Möglichkeiten. Diese Podcastfolge ist also NLP-Alltag. Oder so.
29 Minuten
Das Metamodell der Sprache ist der investigativste Weg aus dem NLP, die eigene und die Welt unserer Mitmenschen besser zu verstehen. Diese zweite Folge einer vielteiligen Serie darüber verrät Dir etwas über das Phänomen der sogenannten „Gedankenleserei“, das Mind Reading. Viele Menschen praktizieren diese mysteriöse Art der Welterklärung täglich mehrfach - und merken es gar nicht. Dabei unterscheidet es sich nicht wirklich vom Hand- oder Kaffeesatzlesen auf dem Jahrmarkt. Außer dass hier wenigsten vermeintlichen Regeln gefolgt und Geld für die Deutung bezahlt wird. „Ich weiß genau, was Du jetzt gerade denkst“ ist einer der Klassiker - und wird selten präzise hinterfragt. Wir steigen also ein in den „Läster-Schwester-Podcast“, denn oft ist die Vermutung über das, was andere denken, eher von Befürchtungen geprägt, als von Wohlwollen. Und - wie wäre es mal in umgekehrt: Du schaust so, als würdest Du mich total klasse finden. Das ist ja super!
kontext*denken: NLP mit Miriam Deforth und Florian Groß
Groß mit Deforth, denn Sprache kann zaubern, muss aber nicht.