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Gradmesser Archiv
113 Episoden
26 Minuten
Fliegen ist hoch klimaschädlich, unglaublich billig, und die Zahl der Flüge steigt jedes Jahr. Wie das in Zeiten der Klimakrise weitergehen kann, welche Rolle E-Fuels künftig spielen können, und warum in Deutschland die Alternativen zum Flugzeug etwas langsam in die Gänge kommen, dazu mehr im Podcast.
27 Minuten
Warum das Jahr in Deutschland oft immer trockener beginnt, was das für Böden und Pflanzen bedeutet, wie sich der sinkende Grundwasserspiegel auf unser Trinkwasser auswirkt und wie wir angesichts der Dürre in Deutschland gegensteuern können, darum geht es in dieser Gradmesser-Folge unter anderem mit Fred Hattermann vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung. Und um Berlins Wasserproblem geht es auch.
28 Minuten
Warum in der Klimakrise nichts so bleibt, wie es ist, und wir keine Angst davor haben müssen. Über Veränderung in allen Lebensbereichen und weshalb sie gut tut, unter anderem mit dem Physiker und Leitautor des Weltklimarates Felix Creutzig.
29 Minuten
Agrarwende in Gefahr? Was teurer Dünger, knapper Weizen und klimafreundliche Feldarbeit mit unserer Sicherheit und dem Krieg in der Ukraine zu tun haben, darum geht es in dieser Folge unter anderem mit Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings. Und die Benzinpreisbremse spielt auch eine Rolle.
29 Minuten
Durch Putins Krieg wurden sie zu Freiheits-Energien geadelt. Wo Wind, Sonne, Biogas und mehr tatsächlich Gas und Öl ersetzen können, darum geht es in dieser Folge unter anderem mit Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energien. Und auch darum, was man selbst konkret tun kann.
25 Minuten
Die Bundesregierung setzte bei der Energiewende voll auf russisches Gas. Nach Putins Angriff auf die Ukraine ist das hinfällig. Aber wie kommt Deutschland raus aus dem Gasgeschäft mit Russland? Um fossile Abhängigkeiten und Alternativen in der Klimakrise geht es in dieser Gradmesser-Folge unter anderem mit Energieökonom und IPCC-Leitautor Andreas Löschel.
30 Minuten
Ozeane speichern riesige Mengen CO2. Doch was die Erderwärmung puffert, setzt Korallen oder Fische immer stärker unter Stress. Mit Folgen auch für den Menschen. Wo wir an Punkte kommen, wo manche Ökosysteme unwiderruflich geschädigt werden, sagt Felix Mark, Ökophysiologe am Alfred-Wegener-Institut im Bremerhaven im Podcast: „Da haben wir den Zug verpasst.“
28 Minuten
Die bekannteste Kryptowährung ist ein ökologisches Desaster. Die Technik aber, auf der der Bitcoin beruht, kann trotzdem den Kampf gegen die Klimakrise voranbringen. Wie Digitalisierung dem Klima echte Probleme machen und andererseits ein Segen beispielsweise für die Energiewende sein kann, darum geht es in dieser Gradmesser-Folge unter anderem mit Stephan Ramesohl vom Wuppertal Institut. Und um die Frage, ob die EU das Krypto-Mining verbieten sollte.
21 Minuten
Ziviler Ungehorsam, Kernkraft und ein Präsident, der viel verspricht und wenig hält: Frankreich steht vor der Wahl und um den Klimaschutz steht es schlecht. Hat Klimaaktivismus da noch Einfluss? Wann man Gehorsam verweigern muss, und warum Macron die Atomindustrie päppelt, darum und mehr geht es in dieser Gradmesser-Folge mit Frankreichs bekanntester Klimaaktivistin Camille Etienne und Weltklimarat-Autor Wolfgang Cramer.
29 Minuten
Für manche Teufelszeug, für andere Lösung der Klimakrise – und so oder so notwendiger Bestandteil auf dem Weg zur Klimaneutralität: Wenn CO2 der Atmosphäre entnommen wird. Warum kaum ein Szenario des Weltklimarates mehr ohne sogenannten Negativemissionen mehr auskommt, und warum in Deutschland Bedenken gerade gegenüber technologischen Ansätzen verbreitet sind, darum geht es in dieser Folge unter anderem mit Oliver Geden, Leitautor des Weltklimarates.
27 Minuten
Wenn Hetze Wähler bringen soll, und Spaltung zur Strategie gehört: So torpedieren Rechte Klimaschutz, und das lehrt die Coronakrise jetzt schon über sie. Mehr dazu in dieser Gradmesser-Folge mit Autor Toralf Staud und Sozialpsychologin Pia Lamberty.
26 Minuten
Auch wenn Methan kurzfristig noch viel klimaschädlicher ist als CO2, werden jetzt im Rahmen der Energiewende sogar neue Erdgaskraftwerke gebraucht und gebaut. Dafür wird auch ,kreativ' nach Geld gesucht. Warum ein fossiler Brennstoff die Energiewende mitträgt, darüber spricht im Podcast unter anderem Energiemarktexpertin und Wirtschaftsweise Veronika Grimm.
30 Minuten
Deutschland reißt die 1,5-Grad-Grenze und verpulvert viel zu schnell sein CO2-Budget. Was das bedeutet und wie sich die Politik jetzt Emissionen schön rechnet, darum geht es in dieser Gradmesser-Folge mit dem Klimaphysiker Wolfgang Lucht. Außerdem: Wenn Menschen wissen, worum es in der Klimakrise wirklich geht, sind sie zu großen Veränderungen bereit. Doch vorher muss die Regierung ehrlich sein.
26 Minuten
Klimaschutz-Sorgenkind Nummer Eins ist in Deutschland der Verkehrssektor. Die Emissionen sinken nicht, dafür werden die Autos immer mehr. Über 160 Millionen Tonnen CO2 werden jährlich in die Atmosphäre gepustet, ein Fünftel der deutschen Treibhausgasemissionen insgesamt. Und schon in neun Jahren müssen die auf 85 Millionen Tonnen gesunken sein. Wie das die Ampel schaffen kann, ob Volker Wissing wirklich ein „Auto-Minister“ ist, und warum die Kommunen mehr Einfluss brauchen, darum und mehr geht es in dieser Gradmesser-Folge.
30 Minuten
Auch in Deutschland spüren wir inzwischen die Folgen der Klimakrise deutlich. In Ländern, die nicht so reich und entwickelt sind, zwingt sie schon heute Menschen zur Flucht. Warum ein steigender Meeresspiegel und das Sterben der Korallen aber auch jemand in Berlin betrifft, warum es jetzt eine Klimaaußenpolitik braucht, und welche Lehren sich aus der Coronakrise für die Klimakrise ziehen lassen, darum und mehr geht es im Klimapodcast mit Kira Vinke, Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik an der DGAP und Beraterin der Bundesregierung.