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Gradmesser Archiv
113 Episoden
40 Minuten
Die Bundesregierung will angesichts hoher Gas- und Strompreise mit einem dritten Entlastungspaket die Folgen der Energiekrise für die Bürgerinnen und Bürger abfedern. Russland hat den Gashahn jetzt endgültig zugedreht und Deutschland streitet über die Zukunft seiner letzten drei Atomkraftwerke. Wie gut die Ampel das Land jetzt auf den Winter vorbereitet, das und mehr sagt Energieökonom Andreas Löschel.
33 Minuten
Ein gutes Leben in der Klimakrise ist möglich. Dafür ist aber viel zu tun, und zwar jetzt. Noch sind weder Infrastruktur, Städte oder Landwirtschaft darauf vorbereitet, sagt Klimaautorin Annika Joeres. Und wo gerade das Verkehrsministerium bei seiner staatspolitischen Verantwortung, das weiß Felix Creutzig, Leitautor des Weltklimarates.
30 Minuten
Wen der Klimawandel in Deutschland am härtesten trifft, warum sie Proteste von Rechts im Herbst nicht fürchtet, und wer sich wirklich verändern muss, sagt Soziologin Jutta Allmendinger im Podcast.
28 Minuten
Im Sommer der Superlative mit außergewöhnlicher Hitze, viel zu wenig Regen und lang anhaltender Dürre befürchtet Glaziologe Daniel Farinotti einen weiteren negativen Höhepunkt: Die Gletscherschmelze in den Alpen könnte in diesem Jahr so massiv sein, dass sie das bisherige Rekordjahr von 2003 noch übertrifft. Was das für den Wasserhaushalt im Alpenraum und Flüsse wie den Rhein bedeuten kann, weshalb die Gletscher wichtig sind für unser Ökosystem und ob die Gletscher gerettet werden können, darum geht es in dieser Gradmesser-Folge.
26 Minuten
Straßenblockaden verärgern Mitbürger, der Kanzler reagiert genervt und bei Demos bleiben die Leute weg. Gleichzeitig werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktiv. Wie steht es aktuell um die Klimabewegung, darum geht es in dieser Gradmesser-Folge.
31 Minuten
Aktuell sieht der Weltklimarat den Planeten auf direktem Weg sich um drei Grad im Vergleich zur Zeit vor der Industriealisierung zu erhitzen. Klimaphysiker Stefan Rahmstorf sagt, wie Klimasysteme sich verändern würden, warum das keine gute Zukunft wäre, und auf welche Kipppunkte er setzt.
27 Minuten
Klimaschutz sollte das entscheidende Thema der deutschen G7-Präsidentschaft werden, sogar einen Klimaclub gründen wollte Olaf Scholz. Dann griff Russland die Ukraine an und alles war anders. Ob der G7-Gipfel im bayerischen Elmau trotzdem Gutes für den Klimaschutz bringt, wie glaubwürdig Ankündigungen der G7 sind, und wo der Kanzler einen echten Fehler machen könnte, darum geht es in dieser Gradmesser-Folge, unter anderem mit Guntram Wolff, Direktor des Brüsseler Thinktanks Bruegel.
29 Minuten
Gas und Essen werden seit Russlands Angriff auf die Ukraine immer teurer. Ob die Regierung gut reagiert, was noch nötig wird, und wer im Herbst wohl richtig Probleme bekommt, darum geht es unter anderem in dieser Folge mit Klimaphysikerin Brigitte Knopf. Klar ist schon jetzt: Weitere Entlastungen werden nötig sein, und mit der FDP wird das ausgesprochen schwierig.
28 Minuten
Klimapolitisch ist sie Irrsinn, aber in Uganda soll bald eine Pipeline Öl sogar aus dem Nationalpark transportieren. Mit dabei: Frankreichs Energieriese Total. Warum manche Firmen und Politiker wider besseres Wissen auf Ölförderung setzen, darum geht es in dieser Gradmesser-Folge.
27 Minuten
Massentierhaltung bedroht das Klima, und Tiere leiden. Trotzdem werden Deutschlands Schweinemastbetriebe immer größer. Wie eine irre Spirale gestoppt werden kann, was Supermarktketten und Schlachtbetriebe für eine Rolle spielen, und wie es eigentlich den Schweinen geht, damit und mehr beschäftigt sich diese Gradmesser-Folge.
27 Minuten
„Kein Mensch braucht zwölf LNG-Terminals“, sagt Energieökonomin Claudia Kemfert. Fossile Infrastruktur rund ums Erdgas erfährt in Deutschland gerade einen Booster, warum nicht der Ausbau von Wind- und Solarkraft? Wie steht es um die Klima- und Energiepolitik der Regierung in Zeiten des Krieges und der Klimakrise? Darum dreht sich diese Gradmesserfolge.
26 Minuten
Theoretisch investiert die Ampel beim Klimaschutz in die Bahn. Praktisch sind die Herausforderungen riesig. Wo es hakt, was fehlt und welche Vorbilder es gibt, weiß Philipp Kosok von der Agora Verkehrswende. Außerdem im Podcast: Wie die EU-Kommission jetzt auf Erneuerbare setzt.
27 Minuten
In vielen Ländern fehlt Weizen aus der Ukraine, Dürre und Fluten vernichten immer häufiger Ernten: Konflikte und Klimawandel treiben den globalen Hunger. Doch es gibt Auswege. Denn Ernährung ist eines der wichtigsten Mittel im Kampf gegen die Klimakrise, sagt Martin Frick vom World Food Programme. Auch hier in Deutschland.
27 Minuten
Heizen verbraucht Unmengen an Erdgas und Öl. Dabei bergen Millionen Gebäude ein gigantisches Potenzial Energie einzusparen. Was es zur Wärmewende braucht, wie dadurch auch ein geostrategisches Problem mit gelöst wird, und welche Veränderungen auch im Kleinen schon effektiv sind, darum geht es in dieser Folge.
29 Minuten
Wie Medien ein falsches Gefühl von Sicherheit schaffen, was besser werden muss, und eine neue Klimacharta, die zum Umdenken anregen will, darum geht es in dieser Gradmesser-Folge. Sara Schurmann, Autorin und Mitverfasserin der Klimacharta sagt: „Solange wir die Krise nicht darstellen, wie sie ist, und angemessen in die Medien heben, solange werden wir auch nicht anfangen, angemessen darauf zu reagieren als Gesellschaft.“