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EXTREM DUMME FRAGEN – Der Podcast über Kunst und die Welt Archiv

51 Episoden
1 Stunde 31 Minuten
Heute begrüße ich einen ganz besonders vielseitigen Gast: die Berliner Künstlerin, Konditormeisterin und Gastronomin Kristiane Kegelmann. Seit November 2022 betreibt Kristiane mit dem »Pars« eines der interessantesten Fine-Dining-Restaurants der Hauptstadt. Der Durchbruch gelang ihr allerdings mit ihren Pralinen, die äußerlich kaum von kubistischen Skulpturen zu unterscheiden sind und die schnell zum festen Bestandteil der Berliner Gastronomie- und Kunstszene wurden. Für exklusive Unternehmen wie Louis Vuitton, Bulgari, Audi, Porsche, das Haus der Kunst und die Julia Stoschek Collection arrangiert Kristiane ihre Patisseriewaren zu essbaren Installation, betont jedoch gleichzeitig: Eine Praline sei keine Kunst, sondern höchstens ein Kunststück. Was im ersten Augenblick wie Pedanterie klingen mag, ist genau der feine Unterschied, auf den es in dieser Folge ankommt. Produktion & Schnitt: Sebastian Späth Foto: Florian Reimann Musik: Tim-Dominik Matuschke Werbepartner: https://www.art-karlsruhe.de/ Über meinen Gast: https://parspralinen.com/ Über mich: https://sebastianspaeth.com/ Anmerkungen, Fragen oder Kritik an: office@sebastianspaeth.com
37 Minuten
Heute zu Gast ist die Malerin Elisa Breyer. Elisa wurde 1995 in Berlin geboren und studierte visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität in Weimar und an der Chung-An University in Südkoreas Hauptstadt Seoul. Seit 2021 studiert sie Malerei in der Klasse von Karin Kneffel an der Kunstakademie München. Elisa ist eine der gefragtesten Künstlerinnen ihrer Generation. In ihren pastellfarbenen Bildern fängt sie in Form von Alltagsobjekten die Kuriositäten des menschlichen Daseins ein: Strümpfe auf der Wäscheleine, Eierschneider, Haargummis und eine Wärmflasche als Helfer gegen Menstruationsbeschwerden. »Obwohl ich im übertragenen Sinne male«, sagt Elisa, »male ich nicht das, was ich sehe, sondern das, was ich fühle.« Was das bedeutet, das klären wir in dieser Folge… (Das Gespräch wurde am 13. Januar 2024 aufgenommen.) Produktion & Schnitt: Sebastian Späth Foto: privat Musik: Nikita Heumann Werbepartner: https://www.art-karlsruhe.de/ Über meinen Gast: https://www.elisabreyer.com/ Über mich: https://sebastianspaeth.com/ Anmerkungen, Fragen oder Kritik an: office@sebastianspaeth.com
1 Stunde 17 Minuten
Mein heutiger Gast ist Julia Draganovic. Julia leitet seit 2019 die Deutsche Akademie Villa Massimo in Rom, eine der bedeutendsten deutschen Kulturinstitutionen im Ausland. Der in der Regel zehnmonatigen Aufenthalt in der Villa Massimo, der »Rom-Preis«, gilt als größte Auszeichnung für deutsche Künstlerinnen und Künstler im Ausland. In neun Wohn-Ateliers auf dem weitläufigen Gelände inmitten der italienischen Hauptstadt können Architekten, bildende Künstlerinnen, Komponisten und Schriftstellerinnen sich ihren Projekten widmen. Wer aufgenommen wird, darüber entscheidet in jedem Jahr ein 14-köpfiges Expertinnen- und Expertengremium – gerade war es wieder so weit. Julia und ich haben uns im Herbst im Rom bei einer Veranstaltung der Villa Massimo kennengelernt und uns am 17. Januar für dieses Interview zusammengeschaltet. Wir sprechen über Julias Leben in Rom, inmitten einiger der herausragendsten Kreativen aus Deutschland, ordnen die italienische Kunstszene ein und es geht um die Frage, ob sich künstlerische Qualität überhaupt messen lässt – und falls ja, wie. Produktion & Schnitt: Sebastian Späth Foto: Villa Massimo Musik: Tim-Dominik Matuschke Werbepartner: https://www.art-karlsruhe.de/ Über mich: https://sebastianspaeth.com/ Anmerkungen, Fragen oder Kritik an: office@sebastianspaeth.com
55 Minuten
Diesmal ist die Malerin Tamara Malcher meine Gesprächspartnerin. Trotz ihres jungen Alters hat Tamara bereits erstaunlich viel vorzuweisen: Ausstellungen etwa in New York, Paris, Kopenhagen und Berlin. Tamara malt voluminöse, nackte, meist wild herumspringende Frauenkörper, die in vielen Punkten an die Figuren von Niki de Saint Phalle erinnern. Wie bei vielen weiteren zeitgenössischen Künstlerinnen, ist es die Frage nach der Position der Frau in der Kunst, die Tamara Malchers Oeuvre markiert. Diese Folge wurde produziert von Sweetspot Studio. https://sweetspot-studio.com/ Ton & Schnitt: Marc Süß Foto: privat Musik: Nikita Heumann Zum Gast: http://tamaramalcher.com/ https://www.instagram.com/tamaramalcher/ Anmerkungen, Fragen oder Kritik: office@sebastianspaeth.com
1 Stunde 20 Minuten
Heute zu Gast ist die Kunstberaterin Bettina Böhm. Bettina stammt aus Wuppertal, nach einer Banklehre, stieg sie in den elterlichen Betrieb, ein großes Entsorgungs- und Recyclingunternehmen, ein, stellte nach knapp 20 Jahren allerdings fest, dass sie noch mehr will vpm Leben, entschied sich für ein Studium der Kunstgeschichte und wurde die erste Betreuerin von Thomas Olbrichts Kunstsammlung, eine wenn nicht sogar die bedeutendste Privatsammlung des Landes. Nach sechsjähriger Leitung von "Outset Germany_Switzerland", einer NGO, die durch Sponsoring aus der privaten Wirtschaft und Zuwendungen aus privaten Mitteln Museen und Künstler finanziell unterstützt, gründete Bettina ihre eigene Charity-Organisation namens "LEAP" um weiterhin Museumsarbeit international zu fördern. Produktion & Schnitt: Sebastian Späth Foto: privat Musik: Tim-Dominik Matuschke Supporter: art Karlsruhe www.art-karlsruhe.de
1 Stunde
Unser heutiger Gast ist der Werber und Galerist Michael Preuss. 2010 gründete Michi zusammen mit seiner Frau Nina die Kreativagentur Preuss und Preuss an den Standorten Berlin und Stuttgart – sie ist seit mehreren Jahren die weltweite Leadagentur für Mercedes-Benz Vans, arbeitet aber auch für viele Auftraggeber aus dem Kunst- und Kulturbereich, wie zum Beispiel das Jüdisches Museum in Berlin oder die Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Seine größte Leidenschaft aber, die Kunst, hat Michi im Mai 2022 durch die Gründung der Galerie Better Go South zu einem weiteren Berufszweig gemacht. Die Galerie, die er zusammen mit Leonie Dorsch und mit Unterstützung von Tim Bengel führt, fokussiert sich auf nationale und internationale Positionen der Ultra-Contemporary-Art. Produktion & Schnitt: Sebastian Späth Foto: privat Musik: Tim-Dominik Matuschke Supporter: art Karlsruhe www.art-karlsruhe.de www.bettergosouth.com
40 Minuten
Verbraucherhinweis: Die aktuelle Folge unterscheidet sich von den vorherigen durch den erfrischend arglosen Blick meiner Gästin auf das Thema Kunst. Eine Perspektive, die nicht unberücksichtigt bleiben sollte, vor allem, wenn eine solch spannende Künstlerin wie Anna Pascher sie liefert. Als mir ihre Werke vor einiger Zeit in meinen Instagram-Feed gespült wurden, haben sie mich irgendwie sofort gepackt. Ich bin gespannt, wie es euch gehen wird. Produktion & Schnitt: Sebastian Späth Foto: privat Musik: Nikita Heumann https://www.annapascher.com/ https://nails-room.com/exhibitions/ Infos zur Ausstellung: LA FÊTE 27. April bis 09. Mai 2023 NAILS PROJECTROOM Birkenstraße 61 - 40233 Düsseldorf VERNISSAGE 27. April 18 - 21 Uhr Weitere Öffnungszeiten Donnerstag & Freitag 13-18 Uhr Samstag 12-16 Uhr Und nach Vereinbarung I post@nails-room.com
1 Stunde 11 Minuten
Heute zu Gast ist Friedhelm Hütte. Hütte hat über 30 Jahre als Leiter des Kunstbereichs der Deutschen Bank die globale Kunstförderung, die auf über 600 Standorte verteilte Kunstsammlung und sämtliche Ausstellungen des Geldinstituts verantwortet. Nach seinem Studium der Kunstgeschichte, Literatur-, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Ruhr-Universität in Bochum, kam Hütte 1986 zur deutschen Bank und steht heute mit 66 Jahren kurz vor seinem Ruhestand. Umso erfreulicher ist die Möglichkeit, sich von solch einem Urgestein des internationalen Kunstbetriebs erklären zu lassen, nach welchen Kriterien die Deutsche Bank Kunst ankauft und warum nie direkt über Kunstschaffende, sondern immer über Galerien und weshalb nicht primär zum Zwecke der Vermögenssteigerung wie man es von einem Geldinstitut erwarten würde. Außerdem haben wir über Hüttes Zusammenarbeit mit bedeutenden Kunstschaffenden wie Christo und Jeanne-Claude, Gerhard Richter und Jörg Immendorff gesprochen. Und es ging um das neue Atelier-Stipendium "MACHT KUNST!", mit dem die Deutsche Bank Kunstschaffende bis einschließlich 35 Jahre über den Zeitraum eines Jahres mit einem Zuschuss von 500 Euro monatlich unterstützen wird. Bewerbungsschluss ist der 23. April 2023. Bewerbung Künstler:innen-Stipendium: https://socialimpact.eu/atelier-stipendium Produktion & Schnitt: Sebastian Späth Foto: privat Musik: Tim-Dominik Matuschke https://art.db.com/ https://palaispopulaire.db.com/
1 Stunde 7 Minuten
Wer sich für Kunst interessiert, hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon von Larissa Kikol gelesen: Sie ist eine der gefragtesten Kunstkritikerinnen des Landes, schreibt für Künstlerkataloge, Museumspublikationen, Galerieausstellungen und veröffentlicht in namenhaften Medien wie Art, Monopol, der Zeit und dem Kunstforum International, für das sie zudem bereits vier eigene Themenbände herausgebracht hat – zuletzt Ausgabe 287 über Postvandalismus. Wir lernen in dieser Folge die Kriterien kennen, nach denen Larissa und ihre Kollegenschaft arbeiten, erfahren wie Larissa das nötige Handwerkszeug für ihren Beruf lernte und natürlich geht es um die Frage, was gute Kunst ausmacht – wodurch wir wiederum auf Larissas aktuelles Buch mit dem provokanten Titel „Nutzt die Kunst aus!“ kommen. Freut euch auf eine Art akustischen Leitfaden zur Bewertung von Kunstwerken mit Larissa Kikol. Produktion & Schnitt: Sebastian Späth Foto: Vlada Shcholkina Installation im Hintergrund: Kevin Kemter Musik: Tim-Dominik Matuschke https://larissa-kikol.de/ https://www.kunstforum.de/artikel/post-vandalismus/ https://www.amazon.de/Nutzt-Kunst-Eine-Einladung-Kulturwerkzeuge/dp/3987410140
54 Minuten
Wir hören heute Ivana de Vivanco zu. Ivana wurde 1989 in Lissabon geboren, wuchs aber in Chile, Peru und Ecuador auf. Sie studierte Kunst in Santiago und an der HGB in Leipzig. In ihren rätselhaft figürlichen, bisweilen psychedelisch bunten Bildern setzt Ivana sich mit ihrer südamerikanischen Heimat auseinander, mit Geschlecht, Sexualität, Familie und der christlichen Bildtradition. Es ist nahezu unmöglich, von ihrer surrealen symbolhaften Malerei nicht in den Bann gezogen zu werden. Ivana lebt und arbeitet in Berlin. Produktion & Schnitt: Sebastian Späth Foto: privat Musik: Nikita Heumann https://www.ivanadevivanco.com/
1 Stunde 25 Minuten
In der heutigen Folge sprechen wir mit Matthias Arndt. Matthias kann auf eine über 40-jährige Laufbahn im Kunstbetrieb zurückblicken. Mit Zwanzig eröffnete er seine erste Galerie, baute in den nächsten Jahren von Deutschland aus einen weltweit erfolgreichen Kunsthandel auf und war Gründungsmitglied des Gallery Weekend Berlin. 2016 verabschiedete Matthias sich von dem klassischen Model und wandelte seine Galerien in eine Künstleragentur im Stile der Film- oder der Musikindustrie um, mit der er sich dem globalen Künstlermanagement, der Beratung von Sammlungen und Museen sowie der weltweiten Organisation von Ausstellungen widmet. Zusammen mit seiner Frau Tiffany besitzt Matthias außerdem eine über 400 Kunstwerke umfassende Sammlung, die Arndt Collection mit Standorten in Berlin, Cape Schanck und Athen. https://arndtcollection.com/index.php https://arndt-art-agency.com/ Produktion & Schnitt: Sebastian Späth Foto: privat Musik: Tim-Dominik Matuschke
52 Minuten
In der aktuellen Folge stelle ich euch Fabian Treiber vor. Fabian ist Maler und wurde 1986 im baden-württembergischen Ludwigsburg geboren. Sein Studium absolvierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Er wurde unter anderem mit dem Walter-Stöhrer-Preis für Grafik und dem Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium geehrt, hat in den Kunsthallen Nürnberg, Baden-Baden und der Villa Schöningen in Potsdam ausgestellt. In seinen Bilder stellt Fabian artifizielle Innenräume dar. Am meisten beeindruckt mich die hohe Pastosität seiner Malerei und wie es ihm gelingt, die Grenzen zwischen Realem und Irrealem verschwimmen zu lassen. Aktuell wird Fabian von der renommierten Galerie Rutkowski68 vertreten. Er lebt und arbeitet in Stuttgart. Produktion & Schnitt: Sebastian Späth Foto: Nils Müller Musik: Nikita Heumann https://fabiantreiber.de/

#38 Olga Blaß

53 Minuten
Olga Blaß wurde im vergangenen November zur neuen Leiterin der art KARLSRUHE berufen. Sie studierte Kunstgeschichte in ihrer Heimatstadt Karlsruhe sowie Kulturmanagement in Düsseldorf und Köln. Bereits seit 2011 steuert Olga die Geschicke der Messe mit und hat dazu beigetragen, dass aus einer regionalen Plattform eine weit über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus erfolgreiche Messe für klassische Moderne und Gegenwartskunst geworden ist. Wir haben mit Olga über das Sammlerland Baden-Württemberg gesprochen, haben versucht uns einen Überblick über den Kunststandort Deutschland zu verschaffen und mit ihr über die zukünftigen Herausforderungen für Kunstmessen diskutiert. Produktion & Schnitt: Sebastian Späth Foto: privat Musik: Tim-Dominik Matuschke
26 Minuten
Ab sofort erscheinen hier alle zwei Wochen Gespräche mit spannenden Künstlerinnen und Künstlern. Gast Nr. 1 ist Georg Haberler. Georg wurde 1985 in Graz geboren, wo er auch aufwuchs, und studierte an den Kunsthochschulen in Wien, Porto und in Hamburg. 2021 wurde er mit dem Förderpreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst ausgezeichnet. Inzwischen lebt und arbeitet Georg in der österreichischen Landeshauptstadt Wien. Bis 12. März 2023 läuft seine erste Soloausstellung "Von Krokodilen und Löwinnen" in der Galerie Weserhalle in Berlin. Produktion & Schnitt: Sebastian Späth Foto: privat Musik: Nikita Heumann https://www.georghaberler.com/ https://weserhalle.com/
1 Stunde 15 Minuten
Unser heutiger Gast ist Andreas Beitin, Kunsthistoriker, Kurator und Direktor des Kunstmuseums Wolfsburg. Andreas startete seine Karriere vor fast 20 Jahren als Volontär am Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien, wo er ab 2009 die Abteilung Neue Kunst leitete. Ab 2016 war er Direktor des Ludwig Forums für Internationale Kunst in Aachen, dem Gründungshaus der Sammlung von Peter und Irene Ludwig. 2019 wurde Andreas Leiter des von der Kunststiftung Volkswagen getragenen Kunstmuseums Wolfsburg, was Teile der Presse wegen des rabiaten Rausschmisses seines Vorgängers kritisch begleiteten. In der heutigen Folge diskutieren wir die Klimabilanz von Museen, sprechen über die Ab- beziehungsweise Unabhängigkeit eines Museumsdirektors, der in Verbindung mit Deutschlands größtem Automobilkonzern steht, und klären, wie leicht oder schwer zugänglich eine Kunstausstellung eigentlich sein sollte. Produktion & Schnitt: Sebastian Späth Foto: privat Musik: Tim-Dominik Matuschke