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Handelsblatt Green & Energy - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende Archiv

192 Episoden
50 Minuten
Der Krieg in der Ukraine hat die europäische Energiewelt nachhaltig verändert. Die Bundesregierung versucht, die Abhängigkeit von russischem Öl und Gas zu verringern. Gerade die Unternehmen der Energiewirtschaft befinden sich in einem Spannungsfeld zwischen Moral und Rendite. Wie könnte ein Ausweg aus dem Dilemma aussehen? Das ist eine Frage, die wir in der Jubiläumsfolge von Handelsblatt Green beantworten. Der Podcast zu den wichtigsten Fragen rund um Klima, Energiewende und Nachhaltigkeit feiert mit der aktuellen Ausgabe seinen ersten Geburtstag. Diese besondere Folge konnten die Hörerinnern und Hörer mitgestalten, weil sie im Vorfeld Ihre Wünsche zu den Themen äußern durften. Deshalb geht die Jubiläumsfolge auch darauf ein, wie der aktuelle Stand des Weltklimas und der globalen Erwärmung ist. Zudem ist das Moderationsteam der Frage nachgegangen, wie die Deutschen heizen und welche klimafreundlichen Alternativen es zur Öl- oder Gasheizung gibt. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/services/podcasts-webinare/podcast-hvb-markt-briefing
26 Minuten
Seit dem 24ten Februar ist die Welt in Europa eine andere. Es ist der erste Krieg seit Jahrzehnten. Der Einmarsch Russlands in die Ukraine ist für die meisten Europäer etwas, das vorher unvorstellbar war. Aber womit Wladimir Putin nicht gerechnet hat: Europa rückt angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffs stärker zusammen als je zuvor. So geschlossen wie Europa gegen Russland steht, so klar ist aber auch: dieser Krieg wird alles verändern. In Deutschland tut er das jetzt schon. Auf einmal wird über eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke oder ein verschieben des Kohleausstiegs geredet. Plötzlich ist alles möglich. Darüber wie Putins Krieg den Kontinent verändert, was das für uns Europäer aber auch für die Energiewende bedeutet, darüber sprechen wir mit dem ehemaligen Außen- und Wirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel. P.S.: Unser Green-Podcast wird im März schon ein Jahr alt. Das wollen wir mit Ihnen feiern. Sagen Sie uns welche Themen Sie besonders interessieren, oder schicken uns direkt eine Voice-Nachricht. Alle Infos gibt es hier: https://www.surveymonkey.de/r/LG6G9QP *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/services/maerkte-kurse/podcast-hvb-markt-briefing
25 Minuten
Stahl hat für den Klimaschutz eine zwiespältige Rolle: Einerseits lässt sich das Material beliebig oft recyceln und spielt deshalb eine wichtige Rolle beim Aufbau einer Kreislaufwirtschaft. Andererseits setzt die Stahlproduktion große Mengen CO2 frei - und bis sich klimaneutrale Verfahren flächendeckend durchsetzen werden, ist es noch ein weiter Weg. Auf der Handelsblatt Jahrestagung Zukunft Stahl haben Branchenvertreter wie Arcelor-Mittal-Europachef Gert Van Poelvoorde, der Klöckner-Vorstandsvorsitzende Guido Kerkhoff und Ulrich Grethe, verantwortlich für die Flachstahl-Sparte bei Salzgitter, über diesen Weg diskutiert. Dabei geht es in dieser Folge von Handelsblatt Green auch um die Frage, was grüner Stahl eigentlich ist - und wie die Branche zu einer gemeinsamen Definition finden kann. P.S.: Unser Green-Podcast wird im März schon ein Jahr alt. Das wollen wir mit Ihnen feiern. Sagen Sie uns welche Themen Sie besonders interessieren, oder schicken uns direkt eine Voice-Nachricht. Alle Infos gibt es hier: https://www.surveymonkey.de/r/LG6G9QP *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/insights/experten-interviews/interview-nachhaltige-foerdermittel
29 Minuten
Steigende Gaspreise und die Angst, dass Russland im Konflikt mit der Ukraine Europa den Gashahn abdreht: In der öffentlichen Debatte spielt Erdgas derzeit eine wichtige Rolle. Der Energieträger gilt in der Politik als Übergangslösung – von fossilen Brennstoffen hin zur Energie aus Sonne und Wind. Dabei will Deutschland mit 18,3 Milliarden Euro so viel Geld in den Ausbau des Gasnetzes stecken wie kaum ein anderes Land in Europa. Gaskraftwerke sollen weniger klimaschädliches CO2 in die Luft blasen als Kohlekraftwerke, heißt es immer wieder. Doch eine Studie der Forschungsvereinigung Scientists for Future zeigt, dass die Klimabilanz von Erdgas mitunter deutlich schlechter ist. In der neuen Folge von Handelsblatt Green spricht Redakteur Michael Scheppe mit zwei Gästen über diese Erkenntnisse. Für Klimaökonomin Franziska Hoffart von der Universität Bochum ist Erdgas keine Brückentechnologie ins Zeitalter der Klimaneutralität. Anderer Meinung ist Hanns Koenig, Energieexperte beim britischen Energie-Beratungsunternehmen Aurora Energy Research. Aus seiner Sicht ist Erdgas noch viele Jahre notwendig, um die Energieversorgung in Deutschland zu sichern. P.S.: Unser Green-Podcast wird im März schon ein Jahr alt. Das wollen wir mit Ihnen feiern. Sagen Sie uns welche Themen Sie besonders interessieren, oder schicken uns direkt eine Sprachnachricht. Alle Infos gibt es hier: https://www.surveymonkey.de/r/LG6G9QP *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/insights/sustainable-finance-experts/esg-branchenbarometer
31 Minuten
Wenn man sich so umhört, könnte man meinen, dass alle Unternehmen auf einmal ihr grünes Gewissen entdeckt haben. Von Volkswagen über ThyssenKrupp bis Amazon und sogar Shell: sie alle haben sich Ziele gesetzt um möglichst schnell klimaneutral zu werden, investieren in Erneuerbare und kaufen immer mehr grünen Strom. Aber wie nachhaltig sind die Versprechen der Milliardenkonzerne wirklich? Genau das haben Experten des gemeinnützigen New Climate Institute untersucht. Dafür haben sie die Klimazusagen der 25 weltweit größten Unternehmen genau unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Genau darüber sprechen wir mit Carsten Warnecke vom New Climate Institute in der neuen Folge von Handelsblatt Green. P.S.: Unser Green-Podcast wird im März schon ein Jahr alt. Das wollen wir mit Ihnen feiern. Sagen Sie uns welche Themen Sie besonders interessieren, oder schicken uns direkt eine Voice-Nachricht. Alle Infos gibt es hier: https://www.surveymonkey.de/r/LG6G9QP *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/services/podcasts-webinare/podcast-hvb-markt-briefing
32 Minuten
Der Blick in die Nachrichten ihres Stromanbieters hat Kunden zuletzt häufig böse überrascht. Viele Energieversorger erhöhen ihre Preise und verlangen entsprechend höhere Abschlagszahlungen. Einige Billigstromanbieter haben ihre Lieferung sogar ganz eingestellt. Im Dunkeln musste zwar niemand sitzen, doch manche Grundversorger haben Neukunden dreimal so viel in Rechnung gestellt wie ihren Bestandskunden. Wegen dieser Eskapaden überlegen viele Menschen derzeit, ihren Stromanbieter zu wechseln. Doch das ist mitunter kompliziert, die Angebote sind unübersichtlich. Wie findet man einen Stromanbieter, der günstig, aber auch zuverlässig ist? Was tun, wenn mich mein Versorger nicht mehr beliefert? Und warum sind die Strompreise gerade eigentlich so hoch? Antworten liefert die neuste Folge von Handelsblatt Green. Redakteur Michael Scheppe spricht mit Udo Sieverding, Energieexperte bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. *** Links zu Musterbriefen und weiteren Informationen der Verbraucherzentrale: https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/preise-tarife-anbieterwechsel/probleme-mit-strom-oder-gaspreisen-ploetzliche-kuendigungen-faq-69345 https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/probleme-mit-vertraegen-und-rechnungen/stimmen-rechnung-und-abschlaege-fuer-strom-oder-gas-23268 *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-mittelstand *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
24 Minuten
Ohne Wasserstoff wird es schwierig mit der Energiewende. Strom aus Wind, Solar und Biomasse allein reichen nicht, wenn die ganze Wirtschaft klimaneutral werden soll. Aber warum ist Wasserstoff so wichtig? Wo kommt er her und wer braucht ihn am dringendsten? Zeit für einen Crash-Kurs in Sachen Wasserstoff. Die wichtigsten Fragen rund um das kleine Molekül beantwortet die neue Folge des Podcasts Handelsblatt Green unter anderem mit dem Wasserstoff-Experten Michael Sterner von der Technischen Universität in Regensburg und Vertretern von Shell und ThyssenKrupp.  *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-mittelstand *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
32 Minuten
Atomkraft – ja, bitte! So könnte die EU-Kommission den eigentlichen Slogan der Atomkraftgegner umschreiben. Die EU-Politiker planen, Energie aus Gas und Atomkraft als klimafreundlich einzustufen. Damit wären Investitionen in Gas- und Atomkraftwerge unter bestimmten Bedingungen klimafreundlich. Die Kommission will die sogenannte Taxonomie neu definieren. Das ist ein Regelwerk, mit dem die EU festlegt, welche wirtschaftlichen Tätigkeiten zu Umweltzielen beitragen. Schon in den nächsten Tagen dürfte die Kommission ihren finalen Vorschlag vorlegen, dann will das Europäische Parlament darüber abstimmen. In Deutschland ist der Widerstand groß, andere EU-Länder wie Frankreich befürworten den Schritt. Auch die Fachwelt ist gespalten. Redakteur Michael Scheppe diskutiert in der neuen Folge von Handelsblatt Green mit zwei Wissenschaftlern darüber, wie grün Atomkraft sein kann und wie wichtig sie für die Versorgungssicherheit ist. Zu Gast ist Oliver Wagner, Co-Leiter des Forschungsbereichs Energiepolitik beim Wuppertal Institut, einem Thinktank für Nachhaltigkeitsforschung. Er bezeichnet grüne Atomenergie als Etikettenschwindel. Ganz anderer Meinung ist Simon Friederich. Er ist Physiker und Wissenschaftsphilosoph an der Universität im niederländischen Groningen und Vorstandsmitglied des Vereins Ökomoderne, der sich für mehr Atomkraft ausspricht. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/insights/sustainable-finance-experts/esg-branchenbarometer
27 Minuten
Die neue Bundesregierung will mit Tempo die Klimawende vorantreiben: Der Ausbau von Wind- und Solaranlagen sowie des Stromnetzes soll endlich beschleunigt werden. Aber ist das überhaupt zu schaffen? Was kostet das? Und vor allem: Wer bezahlt das am Ende? Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) auf dem Handelsblatt Energie-Gipfel diese Fragen gestellt. Den Realitätscheck hat Handelsblatt-Redakteurin Kathrin Witsch im Anschluss mit Markus Krebber gemacht, dem Chef von Deutschlands größtem Energieproduzenten RWE. Es besteht zwar kein Zweifel daran, dass Deutschland ambitionierte Pläne benötigt, um klimaneutral zu werden, aber noch liegt die Bundesrepublik weit hinter ihren Zielen zurück. Gleichzeitig stellt die Lage auf dem Energiemarkt die Klimapläne vor unvorhersehbare Herausforderungen: Grund sind die Rekordpreise für Strom, Öl und Gas, während gleichzeitig eine drohende militärische Eskalation zwischen Russland und der Ukraine sowie der Streit über die Gaspipeline Nord Stream 2 für zusätzliche Unsicherheit sorgen. Was in den Augen von Politik und Wirtschaft passieren muss, damit die Energiewende endlich gelingt, erfahren Sie in der neuen Folge von Handelsblatt Green. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
23 Minuten
Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentiert die Techbranche traditionellerweise die neuesten Smartphones, Tablets und Computer des Jahres. Dabei wird Nachhaltigkeit immer wichtiger. Konzerne wie Apple und Samsung werben damit, möglichst viele ihrer Produkte zu recyclen. Doch jedes Jahr fallen mehr als 50 Millionen Tonnen Elektroschrott an, von denen nur ein kleiner Teil wiederverwertet wird. Wie sich dieser Anteil erhöhen lässt, erklären in dieser Folge von Handelsblatt Green Lisa Jackson, Vice President für Nachhaltigkeit, Politik und soziales Engagement bei Apple, sowie von der SMS group in Düsseldorf Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Markus A. Reuter, der sich mit der Optimierung von konventionellen und der Entwicklung neuer Verfahren zur Herstellung von Nichteisenmetallen, Recyling-Verfahren, Prozess-Simulation und Digitale Zwillinge, Circular Economy, Decarbonisation in der Nichteisenmetall-Industrie beschäftigt und Dr. Rolf Degel, der bei der SMS group in Düsseldorf mit Entwicklung, Engineering und Lieferung von Öfen und Anlagen zur Herstellung von Nichteisenmetallen vertraut ist. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
21 Minuten
Mitte März ist die erste Folge auf Sendung gegangenen: Seitdem betrachtet der Nachhaltigkeitspodcast Handelsblatt Green jeden Dienstag Fakten, Trends und Kontroversen rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende. Die Moderatoren Kathrin Witsch, Kevin Knitterscheidt und Michael Scheppe haben mit ihren Gästen darüber diskutiert, wie Deutschland die grüne Wende schaffen kann, wie nachhaltig Elektroautos wirklich sind, wie umweltfreundlich Fliegen sein kann, weshalb die Energiepreise so stark gestiegen sind und wie grün der neue Koalitionsvertrag wirklich ist. Zu den Gästen zählten, um nur eine kleine Auswahl zu nennen, Wissenschaftler wie Julian Nida-Rümelin, Top-Manager wie Ex-RWE Chef Rolf Schmitz oder Lufthansa-Vorständin Christina Foerster, Buchautor Frank Schätzing oder Meteorologe Sven Plöger. In der letzten Folge des Jahres 2021 blicken die Redakteure gemeinsam mit Podcast-Produzent Alexander Voß zurück auf ihre Highlights der ersten Monate von Handelsblatt Green. Sie geben einen Blick hinter die Kulissen, erklären wie Themen entstehen und wie die Podcast-Folgen produziert werden. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
30 Minuten
Auch die Folgen des Klimawandels haben Folgen: Immer häufiger führen Wasserknappheit oder Engpässe in der Nahrungsmittelversorgung zu Konflikten. Wasserknappheit, Versorgungslücken bei Nahrungsmitteln, die Zunahme von Sturm- und Flut-Katastrophen – das alles sind Folgen des Klimawandels, die Menschen schon jetzt unmittelbar zu spüren bekommen. Und auch diese Folgen haben wiederum Folgen: Aus Ressourcenknappheit entstehen nicht selten Streits, Konflikte oder sogar Kriege. Der SPD-Politiker Heiko Maas warnte schon 2019, damals als Bundesaußenminister, explizit vor der Gefahr durch sogenannten „Klimakriege“. In einer Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen sagte er: „Der Klimawandel ist längst nicht mehr nur eine ökologische Herausforderung für die Menschheit. Er ist immer öfter eine Frage von Krieg und Frieden.“ Aber wie genau befeuert der Klimawandel Kriege und Konflikte? Wie verändert diese Dynamik das internationale Sicherheitsgefüge? Und welche Ansätze gibt es für eine Außen- und Sicherheitspolitik, die Nachhaltigkeits-Kriterien berücksichtigt? Diese Fragen beantwortet in der aktuellen Podcast-Folge Kira Vinke, Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Ko-Vorsitzende des Beirats der Bundesregierung zur zivilen Krisenprävention und Friedensförderung. *** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Green-Hörerinnen und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrklima
22 Minuten
Das Auto volltanken und trotzdem ein grünes Gewissen haben. Hört sich gut an, oder? Genau das verspricht Shell mit seiner neuen „Ja sagen und CO2 ausgleichen“-Kampagne. Schön wärs. Viele Unternehmen kompensieren die CO2-Emissionen ihrer Kunden und die eigenen mittlerweile mit Geld. Dafür wird dann eine Solaranlage in Afrika gebaut, ein elektrischer Ofen in Indien gespendet oder wie bei Shell ein Baum gepflanzt. Auch die Europäische Union setzt in ihrer Klimastrategie auf Co2-Kompensation. Umweltschützer kritisieren das ganze als Greenwashing und Ablasshandel. Statt weniger CO2 auszustoßen, kauft man sich frei. Und dann ist da noch die Frage wie nachhaltig die vermeintlichen Klimaprojekte wirklich sind. Und wer kontrolliert das alles eigentlich? Genau mit diesem Thema haben wir uns beim Handelsblatt in einer groß angelegten Recherche lange beschäftigt. Meine Kollegin Anna Gauto hat dafür mit Experten, Umweltschützern und Unternehmen gesprochen und sich das Ganze mal genauer angeschaut. Und genau darüber wollen wir jetzt mit ihr sprechen.
30 Minuten
Die Ampel steht. Die Pläne von SPD, Grünen und FDP umfassen 177 Seiten. Klima- und Umweltschutz haben im neuen Koalitionsvertrag eine besondere Bedeutung – das Wort „Klima“ kommt 198-mal vor. Vor vier Jahren war es nur 74-mal zu finden. Für FDP-Chef Christian Lindner ist es gar das „ambitionierteste Klimaschutzprogramm einer Industrienation“. Begrenzt würden die Pläne allein durch das, „was physikalisch und technisch möglich ist“. Große Worte des designierten Finanzministers. Doch als wie ambitioniert bewerten Experten die Pläne der künftigen Koalitionäre? Und wie realistisch ist deren Umsetzung? Der Nachhaltigkeitspodcast Handelsblatt Green macht den Klimacheck. Redakteur Michael Scheppe spricht mit dem Politikwissenschaftler Jan Schemmel, der Geschäftsführer des Berliner Öko-Instituts ist und die Nachhaltigkeitsbemühungen der Politik schon seit Jahren beobachtet. Außerdem kommen die klimapolitische Sprecherin der Grünen, Lisa Badum, und Tobias Austrup, Experte für Energie- und Verkehrspolitik bei der Umweltschutzorganisation Greenpeace zu Wort.
37 Minuten
Bio boomt: Durch die Coronakrise ist der Umsatz von Biolebensmitteln in Deutschland nach Angaben des Branchenverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) 2020 um 22 Prozent auf 15 Milliarden Euro gestiegen. Viele Verbraucher empfinden Bioprodukte als gesünder, halten sie für ethisch vertretbarer und denken, dass sie besser für Umwelt und Klima sind. Doch Studien zeichnen ein deutlich differenzierteres Bild. Wo ist Bio besser, und welche Vorteile hat eigentlich die konventionelle Landwirtschaft? Was sind die Auswirkungen auf Konsumenten, die Landwirte und das Klima? Das diskutiert Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe in der aktuellen Folge von Handelsblatt Green mit zwei Gästen: zum einen mit dem Landwirt Willi Kremer-Schillings, der als „Bauer Willi“ bekannt ist und seinen Hof nach konventioneller Art führt. Und zum anderen mit dem Schweizer Agrarwissenschaftler Urs Niggli, der als Vordenker des biologischen Landbaus gilt. Die Diskussion räumt mit vielen Halbwahrheiten zum Thema auf und dürfte zu einer Versachlichung der Debatte über die bessere Landwirtschaft beitragen. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-fuer-unternehmen/nachhaltigkeitsstrategie-fuer-unternehmen