Handelsblatt Green & Energy - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende Archiv
192 Episoden
25 Minuten
Der Ausbruch der Coronapandemie hat der Gesellschaft vor Augen geführt, wie sehr ein kleines Virus die Weltwirtschaft durcheinander bringen kann. Doch nur wenig wurde bislang darüber diskutiert, dass auch der Klimawandel ein wichtiger Grund dafür ist, dass die Menschheit in den vergangenen Jahrzehnten immer häufiger von neuen Krankheiten heimgesucht wurde. Die Frage beschäftigt auch die Forschung. So fand ein Team von der Universität Hawaii kürzlich heraus, dass ein Großteil der bereits bekannten Infektionskrankheiten für den Menschen durch den Klimawandel negativ beeinflusst wird – und dass die Erderwärmung die Entstehung neuer Viren begünstigt. Wie das funktioniert, erklärt in dieser Folge von Handelsblatt Green & Energie die Heidelberger Forscherin Marina Treskova, die am dortigen Institute of Global Health am Zusammenhang zwischen ökologischen Veränderungen und der Verbreitung von Infektionskrankheiten forscht – und daran, wie man möglichen zukünftigen Pandemien präventiv begegnen kann. Hier geht’s zum Handelsblatt-Newsletter Energie Briefing: https://assign.handelsblatt.com/summary?service=https:%2F%2Fwww.handelsblatt.com%2Fnewsletter&offerid=nl_energiebriefing_1&origin=salesforce *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
33 Minuten
Ende des Jahres sollen die letzten drei Atomkraftwerke vom Netz gehen. Seit Wochen wird darüber diskutiert, ob die Meiler nicht über das Jahresende hinaus Strom liefern können sollten. Möglich wäre das. Aber was bringt der so genannte Streckbetrieb und braucht es eine Laufzeitverlängerung der Atomkraft in Deutschland? Antworten gibt es darauf in der neuen Folge Handelsblatt Green & Energy im Gespräch von Felix Christian Matthes, Umweltökonom und Energie-Experte beim Öko-Institut. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special
38 Minuten
Die Gaspreise steigen immer stärker. Im Podcast gibt ein Verbraucherschützer Tipps, was Verbraucher dagegen tun können – und besser lassen sollten. Die Kunden des Kölner Energieversorgers Rheinenergie bekommen in diesen Tagen unangenehme Post. Zum Oktober erhöht der Grundversorger seine Preise im Schnitt um 133 Prozent – für den Besitzer einer großen Wohnung bedeutet das nun 3000 statt 1400 Euro Gaskosten pro Jahr. Solche Erhöhungen drohen in den kommenden Wochen auch anderen Kunden. Jede zweite Wohnung wird hierzulande mit Gas beheizt, auch viele Unternehmen sind von Gas abhängig. Wie teuer werden diesen Winter unsere Gasrechnungen? Wie sinnvoll sind Alternativen wie Heizlüfter, die gerade stark nachgefragt werden? Und wie lässt sich Gas sparen? Das bespricht Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe mit Udo Sieverding, Energieexperte bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Außerdem erklärt Achim Südmeier, Vertriebsvorstand bei der Rheinenergie, die Hintergründe der Preiserhöhung. Hinweis: Redaktionsschluss der Sendung war vor Bekanntgabe der genauen Höhe der Gasumlage. Diese liegt nun zunächst bei 2,4 Cent. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special
21 Minuten
Die Sommer in Deutschland werden von Jahr zu Jahr heißer und trockener. Das hat Folgen - für Mensch und Wirtschaft. Vor 70 Jahren gab es in Deutschland im Schnitt zwei Tage pro Jahr, an denen mehr als 30 Grad gemessen wurden - mittlerweile sind es zehn. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte die Zahl wegen des fortschreitenden Klimawandels sogar auf das doppelte ansteigen, mit dramatischen Folgen für unseren Alltag. Allein zwischen 2018 und 2020 starben in Deutschland mehr als 19.000 Menschen an den Folgen von Hitzebelastungen, vor allem in dichtbesiedelten Städten. Auch Förster und Landwirte sind alarmiert: Sie fürchten Dürren und Bodentrockenheit, die Pflanzenbestände gefährden und für ausfallende Ernten sorgen. Forscher arbeiten an Wegen, um mit den veränderten Klimabedingungen umzugehen. Doch vor allem in Deutschland sehen Experten noch Nachholpotenzial. Ein Förster, ein Stadtplaner und ein Landwirt berichten. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommerspecial
41 Minuten
Deutschland fürchtet sich vor der Gaskrise, nachdem die Lieferungen aus Russland in den vergangenen Wochen infolge des Ukrainekriegs drastisch reduziert wurden. Verbraucher und Unternehmen suchen daher schnellstmöglich nach Alternativen. Doch Erdgas ist als Energieträger sowohl in Heizungssystemen als auch in vielen Industrieprozessen kurzfristig kaum zu ersetzen. Das befeuert die Debatte um das sogenannte Fracking: Mit dieser Technologie lassen sich sogenannte unkonventionelle Gasvorkommen ausbeuten, die tief im Felsengestein unter der Erde eingeschlossen sind. Auch Deutschland verfügt über solche Vorkommen. Weshalb Befürworter argumentieren, Fracking sei ein vielversprechender Weg, sich unabhängiger von russischen Gaslieferungen zu machen. Kritiker hingegen fürchten mit Blick auf die USA, wo die Technologie schon seit vielen Jahren eingesetzt wird, verheerende Umweltschäden. Im Podcast „Handelsblatt Green“ diskutieren der ehemalige nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister, Andreas Pinkwart (FDP), und der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Sascha Müller-Kraenner über Gefahren und Möglichkeiten der Technologie – und über die Frage, warum Fracking-Gas aus Deutschland womöglich besser wäre als jenes aus den USA. Hier geht's zum Gastbeitrag von Andreas Pinkwart: https://bit.ly/3AYSa2U >>> Handelsblatt Green-Hörerumfrage: https://www.surveymonkey.de/r/ZFRP99M Vielen Dank für Ihre Teilnahme *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/sommer-special
55 Minuten
Die Windenergie soll die wichtigste Energiequelle der Zukunft werden. Aber der Ausbau der Windkraft ist in den letzten Jahren ziemlich ins Stocken geraten. Um die Klimaziele zu erreichen, müssten deutlich mehr Windräder bei uns aufgestellt werden. Die Gründe für den viel zu langsamen Ausbau sind lange bekannt: jahrelange Genehmigungszeiten, politische Mindestabstände, aber vor allem immer mehr Bürger wehren sich vor Ort gegen die Windkraft. Sie wollen die über 200 Meter hohen Anlagen nicht vor ihrer Haustür haben. Deswegen nennt man dieses Problem auch „Not in my backyard“ – also nicht in meinem Garten. Die Bundesregierung will mit zahlreichen Initiativen und neuen Gesetzen jetzt dafür sorgen, dass der Ausbau wieder schneller vorangeht. Dafür soll im Zweifel auch mal der Naturschutz zurückstecken. Genau das bringt aber viele Windkraftgegner nur noch mehr auf. In der neuen Folgen von Handelsblatt Green sprechen wir mit Windkraftgegnern, Unternehmen und Experten über die Probleme beim Ausbau und wie man sie lösen könnte. >>> Handelsblatt Green-Hörerumfrage: https://www.surveymonkey.de/r/ZFRP99M Vielen Dank für Ihre Teilnahme *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
37 Minuten
Sophie und Silke Backsen haben die deutsche Klimapolitik verändert wie kaum jemand. Sophie, 22, sorgte 2021 mit ihrer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht dafür, das Klimaschutz als Grundrecht betrachtet wird. Und Silke, 52, brachte die Bundesregierung erstmals vor Gericht, weil sie das Klima nicht ausreichend schützt. Heute ist sie Mitglied der Grünen-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein. Mutter und Tochter ist es zu verdanken, dass sich Deutschland strengeren Klimaschutzzielen verschrieben hat, die noch heute im Koalitionsvertrag der Ampelregierung stehen. In der neuen Folge des Nachhaltigkeitspodcasts Handelsblatt Green spricht Redakteur Michael Scheppe mit den beiden darüber, ob Klagen das Klima retten, warum viele Menschen ihr Verhalten nicht ändern, obwohl die Wissenschaft seit Jahrzehnten vor den Folgen der Klimaerwärmung warnt und ob es sich noch lohnt, gegen den Klimawandel anzukämpfen. Familie Backsen lebt auf der Nordseeinsel Pellworm, die einen Meter unter dem Meeresspiegel liegt und in einigen Jahrzehnten nicht mehr bewohnbar sein könnte. Welche Folgen der steigende Meeresspiegel für andere Regionen hat und warum wir nur noch zehn Jahre Zeit haben, das Klima zu retten, ordnet der renommierte Klimaforscher Mojib Latif von der Universität Kiel im Podcast ein. *** >>> Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima >>> Handelsblatt Green-Hörerumfrage: https://www.surveymonkey.de/r/ZFRP99M
45 Minuten
Wasserstoff könnte fossiles Erdgas ersetzen. Das Problem dabei: Bis jetzt wird Wasserstoff noch aus Erdgas hergestellt. Grünen Wasserstoff gibt es noch gar nicht, also nur in ganz kleinen Mengen zu Demonstrationszwecken. Kann das Vorhaben Europas also überhaupt gelingen? Und wenn ja, kann grüner Wasserstoff wirklich ein Ersatz für Erdgas aus Russland sein? Vor allem in der kurzen Zeit? Genau darum geht es in unserer neuen Folge von Handelsblatt Green. Dabei sind Wasserstoff-Expert Michael Sterner. Und der Deutschlandchef eines der größten Wasserstoffunternehmen der Welt: Air Liquide, Gilles Le Van. >>> Handelsblatt Green-Hörerumfrage: https://www.surveymonkey.de/r/ZFRP99M Vielen Dank für Ihre Teilnahme *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
42 Minuten
Wer in den vergangenen Monaten versucht hat, ein Auto, ein Elektrogerät oder Möbel zu kaufen, wird sich über die extrem langen Lieferzeiten für viele Produkte gewundert haben. Der Grund sind Lieferengpässe bei Vormaterialien - von Stahl über Halbleiter bis hin zu Kunststoffen. Die Kreislaufwirtschaft könnte langfristig eine Lösung für viele dieser Probleme sein, argumentiert Johannes Kirchhoff, geschäftsführender Gesellschafter bei der Kirchhoff-Gruppe, einem sauerländischen Autozulieferer. Im Gespräch mit Handelsblatt Green erklärt er, welche Voraussetzungen dafür nötig sind. So ist beispielsweise die Vernetzung verschiedener Industriebranchen ein zentraler Baustein für geschlossene Wertschöpfungskreisläufe. Erreicht wird das durch verschiedene Initiativen - wie etwa das Circular Valley aus Nordrhein-Westfalen, das sich als global führendes Start-up-Zentrum für die Kreislaufwirtschaft positionieren will. >>> Handelsblatt Green-Hörerumfrage: https://www.surveymonkey.de/r/ZFRP99M Vielen Dank für Ihre Teilnahme *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
34 Minuten
Die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges sind auch in den deutschen Supermärkten zu spüren. Die Preise für Lebensmittel sind so hoch wie lange nicht, und in den Regalen sind Speiseöl und Mehl knapp. Viel dramatischer sind die Kriegsfolgen für die Ernährung in anderen Ländern, wie etwa in Afrika. Matin Qaim, Agrarwissenschaftler und Professor für Agrarökonomie an der Universität Bonn, rechnet schlimmstenfalls mit 100 Millionen Menschen, die durch den Krieg hungern müssen. Im Nachhaltigkeitspodcast Handelsblatt Green spricht er mit Redakteur Michael Scheppe über mögliche Lösungen. Der Experte plädiert für den vermehrten Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft. Andere Fachleute wie der Kieler Agrarökonom Friedhelm Taube sind skeptisch. Welche Folgen der Krieg auf den Ausbau der Bio-Landwirtschaft hat und in welchem Umfang die Deutschen ihren Fleischkonsum reduzieren sollten, um das Problem abzumildern, sind ebenfalls Themen der neuen Folge Handelsblatt Green. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
38 Minuten
Der Krieg in der Ukraine hat vielen Hausbesitzern gezeigt, wie verwundbar ihre eigene Energieversorgung ist. Die Preise für Erdgas und Öl haben sich in den vergangenen Monaten vervielfacht. Davon betroffen ist die Mehrheit der Deutschen: Jedes zweite Haus wird hierzulande mit Erdgas beheizt. Etwa ein weiteres Viertel setzt immer noch auf Öl. Beide Energieträger werden in Deutschland nicht in nennenswertem Umfang gefördert – weshalb die Deutschen den Kapriolen auf den globalen Energiemärkten nahezu schutzlos ausgeliefert sind. Wer heute ein Eigenheim baut, wird sich daher gut überlegen, wie er sich energetisch aufstellt. Das Idealbild: ein energieautarkes Haus, das sich selbstständig und zuverlässig mit Energie versorgt. Doch wie sieht dieses energieautarke Haus aus? Wie kann man vielleicht auch eine bestehende Immobilie so sanieren, dass sie diesem Idealbild möglichst nahekommt? Und was kostet das alles? Darüber sprechen in dieser Folge Timo Leukefeld, Experte für energieautarkes Bauen, und Christian Handwerk, Referent für energetisches Bauen bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
25 Minuten
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, der Bundeskanzler Olaf Scholz und andere fordern deutsche Bürger und Bürgerinnen sowie auch Unternehmen dazu auf, Energie zu sparen, wo sie nur können. Denn die Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten aus Russland bringt die Bundesrepublik angesichts des Angriffskrieges gegen die Ukraine zunehmend in Bedrängnis. Also ist nun jeder aufgefordert die Heizung herunterzustellen, die Energiebilanz zu überprüfen und auf mögliche Alternativen umzusteigen. Aber was bringen zwei Grad weniger im Wohnzimmer? Und können Industrieunternehmen so einfach Energie sparen? Antworten auf diese Fragen gibt es in der neuen Folge von Handelsblatt Green im Gespräch mit Handelsblatt-Unternehmensreporterin Anja Müller und Energieexperte Jens Schuberth vom Umweltbundesamt. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
29 Minuten
Kurz nach Ausbruch des Krieges sagte Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck etwas Bemerkenswertes: „Kurzfristig kann es sein, dass wir vorsichtshalber Kohlekraftwerke vielleicht sogar laufen lassen müssen. Da muss der Pragmatismus jede politische Festlegung schlagen.“ Einen solchen Satz hätte der Grünen-Politiker im Wahlkampf niemals verlautbaren lassen. Doch der russische Angriffskrieg in der Ukraine hat vieles verändert. Deutschland sorgt sich bei ausbleibenden Gaslieferungen aus Russland um seine Versorgungssicherheit und muss womöglich länger an fossilen Energien festhalten. In der aktuellen Folge des Nachhaltigkeitspodcasts Handelsblatt Green diskutiert Redakteur Michael Scheppe mit Simon Müller, Direktor der Denkfabrik Agora Energiewende, darüber, ob Putin auch die deutschen Klimaziele zerstört oder ob der Krieg die grüne Wende womöglich beschleunigen kann. Auch der Greenpeace-Experte Tobias Austrup äußert sich im Podcast zu dem Thema. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
30 Minuten
An Knappheiten in den Lieferketten hat sich die deutsche Automobilindustrie gewöhnt. Doch mit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine haben sich die Probleme potenziert. Nach Computerchips und Kunststoffen sind nun auch Energieträger wie Erdgas und Kohle knapp. Und einige Rohstoffe, die zwar wichtig sind, aber bislang eher ein Schattendasein in der öffentlichen Wahrnehmung geführt haben: Metalle wie Lithium, Kobalt und Nickel. In allen drei Fällen kämpft die Industrie derzeit mit extremen Preissteigerungen – im Fall von Nickel hat sich der Preis zeitweise sogar verfünffacht. Das Metall ist aber ein wichtiger Bestandteil von Elektroautobatterien. Ausgerechnet die deutschen Autohersteller sind besonders abhängig von russischen Produzenten: Fast 40 Prozent des hierzulande verwendeten Nickels kommt aus russischen Fabriken. Kann Deutschland sein Ziel, bis 2040 gut 14,5 Millionen Elektroautos auf die Straße zu bringen, so noch erreichen? Darüber spricht in dieser Folge von Handelsblatt Green Matthias Buchert, Leiter der Abteilung Rohstoffe und Elektromobilität beim Freiburger Öko-Institut. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
29 Minuten
Die 43 Millionen Autofahrer in Deutschland müssen gerade tief in die Tasche greifen: Mitte März kostete ein Liter Super-Benzin mehr als 2,20 Euro. Zu Jahresbeginn gab es den Sprit noch für 1,65 Euro. Woran liegt das? Und müssen wir bald gar drei Euro dafür bezahlen? Diese Fragen bespricht Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe in der aktuellen Folge von Handelsblatt Green mit Jürgen Albrecht, Kraftstoff-Experte des Automobilclubs ADAC. Die Politik diskutiert gerade verschiedene Maßnahmen, um den hohen Energiekosten entgegenzuwirken – vom Mobilitätsgeld bis zum Tankrabatt. Die Grünen-Politikerin Ingrid Nestle bewertet im zweiten Teil der Folge die verschiedenen Vorschläge. Sie gibt eine Einschätzung, ob der hohe Spritpreis dazu führt, dass sich die Verkehrswende beschleunigt. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima