Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Denken mit Kinnert und Welzer - Podcast Archiv

80 Episoden
15 Minuten
Spitzenpolitiker von CDU und CSU triggern eine neue Debatte: Ist die Rede vom „Stadtbild“ im Zusammenhang mit migrantischen Personen rassistisch?

Frieden?

16 Minuten
Donald Trump hat einen wichtigen Schritt zur Beendigung des Gaza-Krieges initiiert. Kinnert und Welzer sprechen darüber, unter welchen Voraussetzungen und Einflussnahmen die Zustimmung von Israel und der Hamas eigentlich zustandekam.
15 Minuten
Kinnert und Welzer sprechen über die scheinbare Unverbundenheit der Gegenwart mit der Vergangenheit. Es gibt eine Arroganz der Gegenwart, in der es scheint, als seien die aktuellen Errungenschaften und die berühmte „Innovation“ etwas ganz und gar Einzigartiges. Aber frühere Epochen haben Dinge hervorgebracht, gegen die etwa die KI eher ärmlich aussieht.
16 Minuten
Jane Goodall ist gestorben. Kinnert und Welzer sprechen über ihre grundlegend friedliche Weise, für ihre Lebenswerk, den Schutz der nichtmenschlichen Primaten, einzutreten und zu werben und sehen in ihr ein Vorbild, um aus den Diskursfallen von Anklagen und Einklagen herauszukommen, die immer zur Polarisierung beitragen.
16 Minuten
Die Trauerfeier für den ermordeten MAGA-Aktivisten Charlie Kirk war geprägt von evangelikaler Rhetorik, der Getötete wurde als „Märtyrer“ bezeichnet. Religiöse Überhöhung ist ein wiederkehrendes Merkmal totalitärer Bewegungen, weil sie den politischen Zielen in das Licht eines gleichsam göttlichen Auftrags stellt. Kinnert und Welzer sprechen darüber, ob dies eine neue Stufe in der politischen Transformation der USA darstellt.
17 Minuten
In Österreich haben gerade drei betagte Nonnen ihr Kloster besetzt, weil sie nicht in dem Pflegeheim wohnen wollten, in das man sie verbracht hatte. Die Aktion der munteren Besetzerinnen spielt mit den begrenzten Interventionsmöglichkeiten von Seiten des Propstes und der Kirche insgesamt - man wird ja nicht mit Gewalt Nonnen aus ihrem Kloster tragen wollen. Kinnert und Welzer diskutieren vor diesem Beispiel die Phantasielosigkeit heutiger Proteste und finden paradoxe Interventionen gut.
18 Minuten
Gerade eskalieren die kriegerische Konflikte; in Polen werden russische Drohnen abgefangen, Israel interveniert in Katar. Kinnert und Welzer fragen sich, wie eigentlich solche eskalativen Dynamiken abgebremst werden können. Besonders in Zeiten, wo die öffentliche Auseinandersetzung über schwierige Problemlagen nur binär stattfindet - etwas ist entweder richtig oder falsch, gut oder schlecht, schwarz oder weiß, aber nie ambivalent - , ist es schwierig, rational begründete Abzweigungen aus dynamischen Prozessen zu bahnen.
17 Minuten
Nach der Sommerpause ziehen Kinnert und Welzer ein Resümee, was sie in der sogenannten nachrichtenarmen Zeit am meisten beschäftigt hat. Dabei kommen sie auf das, was der Politik gegenwärtig am meisten fehlt: Ruhe. Anstatt sich pausenlos zu Stellungnahmen und kurzatmigen Lösungsvorschlägen auch wegen der vielen Landtagswahlen genötigt zu werden, sollten Regulierungen (wie die Zusammenlegung von Wahlterminen) geschaffen werden, die Regierungshandelnden Raum geben, über die Tagespolitik hinaus zu denken und nachhaltig zu handeln.
17 Minuten
Die Frauenfußball-Europameisterschaft liefert andere Bilder als der Männerfußball: Statements zu Vielfalt und Antirassismus wirken hier nicht aufgesetzt und künstlich, sondern authentisch.
18 Minuten
An immer mehr Stellen der politischen Debatte kann man ein Übergehen rechtlicher Gegebenheiten feststellen: Beim Völkerrecht, bei der Grenzsicherung, durch einen Vorstoß der Wirtschaftsministerin und auf EU-Ebene was die vereinbarten Klimaziele angeht.
18 Minuten
Kinnert und Welzer staunen: Nach der Loslösung aus der Energieabhängigkeit von Russland folgt nun die militärische Aufrüstung, um Abhängigkeit von der ehemaligen Schutzmacht USA zu erreichen. Aber erstaunlicherweise ist die fast vollständige digitale Abhängigkeit deutscher Unternehmen, Verwaltungen und Privatmenschen von amerikanischen Datenkonzernen politisch noch kaum ein Thema. Man fragt sich nur: Wie will man in der Verteidigung unabhängig sein, wenn man am Datentropf von Microsoft und Co hängt?
18 Minuten
Am vergangenen Wochenende gab es in mehr als 2000 Städten der USA Demonstrationen gegen die Regierung Donald Trumps. Gemessen an den tiefen Eingriffen in die demokratische und rechtsstaatliche Kultur der Vereinigten Staaten scheinen Kinnert und Welzer die Größenordnung der Proteste eher mickrig und ihr Motto „No Kings“ eher unpolitisch. Kann es sein, dass die libertäre Ideologie der letzten Jahrzehnte so erfolgreich war, dass die Idee von kollektivem Widerstand gar nicht mehr in Köpfen ist?
18 Minuten
Kinnert und Welzer sprechen über das Manifest aus den Reihen der SPD, das sich gegen eine „irrationale“ Aufrüstung wendet und für mehr Kommunikation mit Russland votiert. Ambivalenz oder auch nur Abwägung lässt die Diskurskultur nicht mehr zu.
16 Minuten
Auf TikTok gibt es eine Auseinandersetzung zwischen jenen, die der Auffassung sind, auf Propaganda nicht hereinzufallen und jenen, die das für naiv halten
16 Minuten
Wunschdenken blockiert den notwendigen Realismus in der Wahrnehmung von Problemen und führt möglicherweise zu den falschen Schlussfolgerungen. Kinnert und Welzer diskutieren das vor dem Hintergrund des globalen Bedeutungsverlustes des Westens.