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Kunsthalle Düsseldorf - Der Podcast Archiv

54 Episoden
1 Minute
Juliane Hoffmanns im Gespräch mit Svetlana Chernyshova über Körperlichkeit und Körperbilder in der Kunst von Carina Brandes, Florian Krewer und Raphaela Simon.
14 Minuten
Künstlerin Jennifer Pint im Gespräch mit Kuratorin Juliane Hoffmanns über ihre Arbeit "negotiating spavce" im Rahmen der Reihe MUR BRUT in der Kunsthalle Düsseldorf.
5 Minuten
In der zweiten Podcast-Folge zur Ausstellung "Es liebt Dich und Deine Körperlichkeit ein Verwirrter" spricht Artur Jansen über den Künstler Florian Krewer, dessen Umzug von Düsseldorf nach New York und welche Motive und Themen uns in den Arbeiten des Malers begegnen.
15 Minuten
Alicia Holthausen im Gespräch mit Carina Brandes zu ihrer Fotografie.
18 Minuten
Die Kurator*innen Linnea Semmerling und Stefan Schneider sprechen mit Gregor Jansen über das Werk Conrad Schnitzlers und den Entstehungsprozess der Ausstellung Conrad Schnitzler "Manchmal artet es in Musik aus" (11.06.-14.08.2022) in der Kunsthalle Düsseldorf.
12 Minuten
Künstler Jörn Stoya spricht mit Alicia Holthausen über die Kraft und Wirkung von Farben. In der Ausstellung "Happiness Is a State of Mind" (26.03.-22.05.2022) zeigt er leuchtende Werke, die mit reinem Pigment gefertigt wurden.
15 Minuten
Künstlerin Laura Aberham spricht mit Alicia Holthausen über Kunst, Farben und die Freude beim Malen. Für die Ausstellung "Happiness Is a State of Mind" (26.03.-22.05.2022) hat Laura Aberham speziell eine neue Malerei zum Thema Glück und Glücksempfinden angefertigt.
10 Minuten
Alicia Holthausen und Gregor Jansen sprechen mit Künstler Martin Pfeifle über die aktuelle Schau "Happiness Is a State of Mind" (26.03.-22.05.2022) und seine Rauminstallation "HAW Pavillon" in der Kunsthalle.
20 Minuten
In der zweiten Folge zur Ausstellung "Produktive Bildstörung. Sigmar Polke und aktuelle künstlerische Positionen" (13.11.2021 – 6.3.2022) geht es um Rasterpunkte, Farbproben und andere Phänomene bei Sigmar Polke. Gregor Jansen, Direktor der Kunsthalle, spricht mit Anna Polke, Tochter des Künstlers, und mit dem Restaurator Michael Trier.

Fake News durch Bildmanipulation (trotz HD-Auflösung), Virtual Reality, ein unendlicher Bilderkosmos aus sich immer weiter verbreitenden JPEGs und GIFs: Längst leben wir mit dem Bewusstsein, dass wir unseren Augen nicht trauen können und dass Bilder, ob manuell oder technisch hergestellt, die Realität weniger abbilden als sie vielmehr mitgestalten – Übertragungsfehler, Qualitätsverluste, Hacks und andere Störungen inbegriffen. Als Sigmar Polke Anfang der 1960er Jahre an der Kunstakademie Düsseldorf studierte, richtete sich sein Interesse schnell auf die massenmedial verbreiteten Bilder seiner Zeit. Das Übertragen und Stören, das Transformieren und Umcodieren dieser Bilder, inklusive der dabei entstehenden oder enttarnten Bild-Fehler, wurde in seinen Rasterbildern zum Motiv und frühen Markenzeichen.

Zum 80. Geburtstag von Sigmar Polke realisiert die Anna Polke-Stiftung gemeinsam mit der Kunsthalle Düsseldorf ein Ausstellungsprojekt, das unter dem Thema Produktive Bildstörung Werke von Sigmar Polke aktuellen künstlerischen Positionen gegenüberstellt.

Angelehnt an die aktuelle Forschung, die Sigmar Polke als universalen Zeitgenossen und postmodernen Künstler-Künstler begreift, der sich an unterschiedlichsten Bild- und Zeit-Kontexten bedient, schärft die Ausstellung erstmals den Blick für ein spezifisches Vorgehen, das Polkes Gesamtwerk charakterisiert. Polkes Technik, sein Umgang mit unterschiedlichen Medien, Kontexten und Materialien, setzt auf das Potential des vermeintlich Fehlerhaften, Verschwommenen und Veränderbaren. Seine Werke spielen mit der Lust an der Täuschung durch Bilder und hinterfragen dabei auf unterschiedliche Weise und in verschiedenen Medien die Wirkmacht von (manipulierten) Bildern. Diese produktive Störung der Bilder stellt auch für eine gegenwärtige KünstlerInnengeneration eine zentrale Strategie dar. Die ausgewählten Arbeiten zeitgenössischer internationaler KünstlerInnen zeigen neue Techniken und Methoden, die die Bildstörung auch heute als produktiven Ausgangspunkt kreativen Schaffens herausstellen, um kulturelle und politische Fragen zu verhandeln.

Beteiligte Künstler*innen: Kerstin Brätsch, Phoebe Collings-James, Raphael Hefti, Camille Henrot, Trevor Paglen, Sigmar Polke, Seth Price, Max Schulze, Avery Singer.
21 Minuten
Katharina Bruns spricht mit Künstlerin Marleen Rothaus über ihr aktuelles Projekt im Parkhaus der Kunsthalle Düsseldorf sowie über den Einfluss gesellschaftspolitischer feministscher Bewegungen auf ihre künstlerische Arbeit.

Anlässlich des Internationalen Tages gegen geschlechtsspezifische und patriarchale Gewalt wurde die Wand im Parkhaus gleich einer Werbefläche im öffentlichen Raum als Plakatwand inszeniert. Die Künstlerin Marleen Rothaus bringt dafür unter dem Titel After All of the Darkness eine auf Affichenpapier reproduzierte Malerei an.

MUR BRUT ist eine Reihe, die von der wissenschaftlichen Volontärin eigenständig kuratiert wird und zeitgenössische Positionen im öffentlichen Raum des Parkhauses der Kunsthalle ausstellt.

Die Ausstellung ist jeden Tag von 6 bis 22 Uhr geöffnet und kann vom 27.11.2021 bis 6.2.2022 besucht werden.
20 Minuten
In unserer ersten Podcastfolge zur Ausstellung "Produktive Bildstörung. Sigmar Polke und aktuelle künstlerische Positionen" (13.11.2021 – 6.3.2022) sprechen die Kuratorinnen Kathrin Barutzki und Nelly Gawellek mit Anna Polke und Gregor Jansen über die Idee des Jubiläumsprojektes sowie das Konzept der Ausstellung und stellen einzelne Positionen vor.

Fake News durch Bildmanipulation (trotz HD-Auflösung), Virtual Reality, ein unendlicher Bilderkosmos aus sich immer weiter verbreitenden JPEGs und GIFs: Längst leben wir mit dem Bewusstsein, dass wir unseren Augen nicht trauen können und dass Bilder, ob manuell oder technisch hergestellt, die Realität weniger abbilden als sie vielmehr mitgestalten – Übertragungsfehler, Qualitätsverluste, Hacks und andere Störungen inbegriffen. Als Sigmar Polke Anfang der 1960er Jahre an der Kunstakademie Düsseldorf studierte, richtete sich sein Interesse schnell auf die massenmedial verbreiteten Bilder seiner Zeit. Das Übertragen und Stören, das Transformieren und Umcodieren dieser Bilder, inklusive der dabei entstehenden oder enttarnten Bild-Fehler, wurde in seinen Rasterbildern zum Motiv und frühen Markenzeichen.

Zum 80. Geburtstag von Sigmar Polke realisiert die Anna Polke-Stiftung gemeinsam mit der Kunsthalle Düsseldorf ein Ausstellungsprojekt, das unter dem Thema Produktive Bildstörung Werke von Sigmar Polke aktuellen künstlerischen Positionen gegenüberstellt.

Angelehnt an die aktuelle Forschung, die Sigmar Polke als universalen Zeitgenossen und postmodernen Künstler-Künstler begreift, der sich an unterschiedlichsten Bild- und Zeit-Kontexten bedient, schärft die Ausstellung erstmals den Blick für ein spezifisches Vorgehen, das Polkes Gesamtwerk charakterisiert. Polkes Technik, sein Umgang mit unterschiedlichen Medien, Kontexten und Materialien, setzt auf das Potential des vermeintlich Fehlerhaften, Verschwommenen und Veränderbaren. Seine Werke spielen mit der Lust an der Täuschung durch Bilder und hinterfragen dabei auf unterschiedliche Weise und in verschiedenen Medien die Wirkmacht von (manipulierten) Bildern. Diese produktive Störung der Bilder stellt auch für eine gegenwärtige KünstlerInnengeneration eine zentrale Strategie dar. Die ausgewählten Arbeiten zeitgenössischer internationaler KünstlerInnen zeigen neue Techniken und Methoden, die die Bildstörung auch heute als produktiven Ausgangspunkt kreativen Schaffens herausstellen, um kulturelle und politische Fragen zu verhandeln.

Beteiligte Künstler*innen: Kerstin Brätsch, Phoebe Collings-James, Raphael Hefti, Camille Henrot, Trevor Paglen, Sigmar Polke, Seth Price, Max Schulze, Avery Singer.
18 Minuten
Kuratorin Alicia Holthausen spricht mit den Grafiker*innen Gerrit Brocks und Nelly Nakahara über den Katalog zur Ausstellung 友達と – „tomodachi to“. Mit Freund*innen (21.8. – 24.10.2021).

Das Katalogbuch ist den zehn Künstlerinnen der Ausstellung gewidmet. Während die Texte über die fünf von der Kunsthalle eingeladenen Künstler:innen von Alicia Holthausen und Gregor Jansen verfasst sind, wurden die Texte über die anderen fünf Künstler:innen jeweils von den Künstler:innen geschrieben, die sie eingeladen haben. So wird der Gedanke der Freundschaft nochmal im Katalog aufgegriffen. Zudem beinhaltet der Katalog eine Einleitung von Alicia Holthausen und Gregor Jansen sowie ein Grußwort der Japan Foundation, die das Projekt finanziell fördert.
13 Minuten
Kuratorin Alicia Holthausen spricht mit Kinoshita Ryō über seine Freundschaft zum Künstler Arakawa Sōya. Zudem verrät Kinoshita die besondere Technik seiner filigranen, komplexen Arbeiten auf Leinwand, die in der Ausstellung 友達と – „tomodachi to“. Mit Freund*innen (21.8. – 24.10.2021) zu sehen sind.
17 Minuten
Anca Muresan erzählt im Gespräch mit Kunsthallen Direktor Gregor Jansen von ihrer Freundschaft mit Murase Kyōko und berichtet wie ihre Wandmalerei „Der Riß“ in der Kunsthalle Düsseldorf für die Ausstellung 友達と – „tomodachi to“. Mit Freund*innen (21.8. – 24.10.2021) entstanden ist.
13 Minuten
Kuratorin Alicia Holthausen spricht mit Arakawa Sōya über seine Installation in der Ausstellung 友達と – „tomodachi to“. Mit Freund*innen (21.8. – 24.10.2021) und den befreundeten Künstler Kinoshita Ryō.