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BaZ – Los Emol Archiv

107 Episoden
26 Minuten
Christian und Jasmin Zupeuc sind seit 7 Jahren verheiratet, haben zwei kleine Kinder und leben, wie die meisten Ehepaare, zusammen. Was speziell ist: Jasmin (31) ist gerade dabei, einen neuen Mann kennen zu lernen.

Die Zupeucs sind polyamor. In ihre Beziehung lassen sie nicht nur Sex mit anderen Partnern zu, sondern auch Liebesverhältnisse. Christian (34) freut sich für Jasmin. Es sei, wie wenn eine gute Freundin einen neuen Partner kennen lerne. Er fiebere mit, hoffe, dass etwas daraus werde.

Im BaZ-Podcast erzählen die Köchin und der Sachbearbeiter Rechnungswesen, weshalb es für Jasmin einfacher ist, zu daten, als für Christian, was Treue für sie bedeutet, wie sie Eifersucht aus ihrem Leben verbannt haben, welche falschen Vorstellungen Aussenstehende von ihrem Familienleben mit den Kindern haben und weshalb es Sinn machen kann, in einen Swingerclub zu gehen, bevor man seine Beziehung öffnet.
24 Minuten
Auch in Basel tut sich einiges: Allein in den letzten Wochen haben Anna Rossinelli, La Nefera, Nicole Bernegger und Nubya neue Werke veröffentlicht. Bei dieser Hausse handelt es sich nicht um einen kurzlebigen Trend, sagen Anna Rossinelli und La Nefera im Gespräch mit René Häfliger und BaZ-Redaktor Nick Joyce. Schliesslich sind die ESC-Teilnehmerin und die Latin-Rapperin schon lange weit über die Grenzen der  Basler Musikszene hinaus aktiv.  

Obwohl sie  sich schon oft gegen Vorurteile und Gender-Klischees verteidigen mussten: Der Vorstellung einer Quote für Frauen, wie diese  im Konzertgeschäft derzeit debattiert wird, stehen die beiden Musikerinnen zwiespältig gegenüber.

Das ganze Gespräch hören Sie in der aktuellen Folge des BaZ-Podcast «Los emol».
26 Minuten
Mit solchen Fragen setzt sich Nikolaus J. Kuhn, Professor für Physiogeografie und Umweltwandel an der Universität Basel, von Berufs wegen auseinander: «In den nächsten 20 bis 30 Jahren wird es wärmer werden, egal welche Massnahmen wir treffen», sagt er. In der aktuellen Folge des BaZ-Podcasts «Los emol» beantwortet er Fragen rund um das hiesige Klima, verrät, ob Schweizer Bauern bald Kamele statt Kühe halten und was er von Klima-Klebern und -Leugnern hält.
22 Minuten
Daniel aus Basel ist fast jedes Jahr in München am Oktoberfest. «Die alten Bahnen erinnern mich an den Petersplatz. Das weckt Nostalgie. Man kann wieder zum Kind werden, was eine gute Abwechslung zum Biertrinken ist. Eine Fahrt kostet so viel wie ein halbes Mass und ist für die Gesundheit sicher besser.» Mit Isabella vom Service spricht René Häfliger über Bier. Genauer: Wie viel Bier hier jährlich weggeschüttet wird. «Bestimmt ein Drittel des gesamten Biers kommt zurück», so Isabella. Diese Schätzung deckt sich mit der Beobachtung des Moderators. Er rechnet, dass so rund zwei Millionen Liter Bier im Wert von 30 Millionen Euro entsorgt werden.

An welche Oktoberfeste gehen Sie dieses Jahr? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen.
24 Minuten
Anfang September startete die erste Staffel von «Drag Race Germany», dem deutschen Ableger der ultraerfolgreichen Reality-TV-Show aus den USA. Mit dabei sind auch zwei Basler Dragqueens: Victoria Shakespears (Vitor Souza) und Tessa Testicle (Lorenzo Ciciro).

Das Original aus den USA mit der wohl berühmtesten Dragqueen der Welt, RuPaul, zählt pro Episode Hunderttausende Zuschauerinnen und Zuschauer. Promis aus Politik, Film und Musik lassen sich regelmässig für Gastauftritte begeistern.

In dieser Welt bewegen sich also nun Victoria und Tessa. Im Podcast fragen wir sie aber zuert einmal: Was ist überhaupt eine Dragqueen? «Eine Dragqueen kann jeder sein», antworten die beiden Verwandlungskünstlerinnen – und bieten Moderator René Häfliger sogleich an, ihn zu «verwandeln».

Sie erzählen zudem vom dramatischen Moment, als sie in der ersten Episode von «Drag Race Germany» in einem Lipsynch gegeneinander antreten müssen – und erklären natürlich für uns Laien auch, was ein Lipsynch ist.
27 Minuten
Dass die 25-jährige Désirée Facqueur für diese Redaktion einen Podcast aufnehmen kann, ist keine Selbstverständlichkeit. Als sie 18 Jahre alt war, ging es für die junge Frau aus der Region Basel um Leben und Tod. «Mir ist aufgefallen, dass ich auf einmal gelbe Augen und auch eine gelbliche Haut hatte», erzählt sie. Eine bisher unerkannte Erbkrankheit hatte ihre Leber so sehr angegriffen, dass ein Weiterleben damit unmöglich war. Auch die Nieren hatten ihre Funktion zu diesem Zeitpunkt schon fast komplett aufgegeben.

Weil Facqueur aufgrund ihres Alters noch als Kind galt und ihr Leben akut bedroht war, kam sie innerhalb kürzester Zeit auf den obersten Platz auf der europäischen Warteliste für Lebertransplantationen. Und sie hatte Glück: Wenige Tage später, es war kurz nach Weihnachten, konnte ihr eine passende Leber eingesetzt werden. «Mein zweites, geschenktes Leben begann», sagt sie.

Tobias Kunz ist Leiter der Transplantationskoordination am Unispital Basel. Er weiss, wie viel Glück dabei ist, wenn ein passendes Organ gefunden und vom Körper des Empfängers akzeptiert wird. «Viele Menschen sterben, während sie auf eine Organspende warten.»

Facqueur, die sich als Botschafterin für Swisstransplant engagiert, appelliert deshalb gemeinsam mit Kunz an alle, den eigenen Willen in Bezug auf die Organspende rechtzeitig und klar zu formulieren. Damit möglichst viele Menschen gerettet werden können.
28 Minuten
Beide Frauen kämpften für ihre Wünsche, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Gemein ist ihnen der Wille, selbst über ihren Körper zu bestimmen, auch wenn sie dafür auf Unverständnis stossen. Im BaZ-Podcast sprechen die Frauen über ihren Umgang mit dem Druck aus der Gesellschaft, einer bestimmten (Mutter-) Rolle entsprechen zu müssen.
27 Minuten
In der aktuellen Folge des BaZ-Podcasts «Los emol» erzählt sie den Moderatoren René Häfliger und Raphaela Portmann von ihrem anspruchsvollen Hobby. «Ich habe schon als Kind immer Sport gemacht. Sehr lange beispielsweise Geräteturnen – ich war dabei leider ziemlich talentfrei.»

 

Mittlerweile hat Lara Übelhart aber ihre sportliche Stärke gefunden – wortwörtlich. «Ich habe im Fitnessstudio schnell Freude daran entwickelt, wenn meine Muskeln stärker und grösser wurden. Ich habe mir beim Training nie ein Limit gesetzt. Ich wusste einfach, dass ich richtig massiv werden will.» Dafür absolviert die junge Frau wöchentlich vier bis fünf Trainingseinheiten à anderthalb bis zwei Stunden.

 

Auch ihre Mahlzeiten plant Übelhart genau. Nichts wird dem Zufall überlassen. «Mein Alltag ist deutlich stärker routiniert als der anderer.» Um diesem Plan treu zu bleiben, verlässt sich die Studentin lieber auf Gewohnheit als auf Motivation, «weil die nicht immer da ist. Das Training muss zur Gewohnheit werden, wie Zähneputzen.»

 

Mit dieser eisernen Disziplin hat es Lara Übelhart schon an mehrere internationale Bodybuilding-Wettkämpfe geschafft. In der Vorbereitung auf den grossen Auftritt hat die Baslerin über 12 Kilogramm verloren – und das, obwohl sie nie übergewichtig war. Ist das überhaupt noch gesund?

 

«Man muss unbedingt zwischen Kraftsport und Wettkampf-Bodybuilding unterscheiden», erklärt Übelhart. «Wenn man für einen Wettkampf Fett verliert, schiesst man seine Hormone in den Keller. Man ist dann nicht mehr in einem gesunden Bereich. Wettkampf-Bodybuilding ist auf keinen Fall, egal ob natural oder nicht, gesund. Die Gesundheit ist aber auch nicht das Ziel dieses Sports.»

 

Wie gängig Doping in der Bodybuilding-Szene ist, wie Lara Übelhart zu ihrem Körper steht und wie man optimal trainiert, um selber «massiv» zu werden, erfahren Sie in der aktuellen Folge von «Los emol».
27 Minuten
In der aktuellen Folge des BaZ-Podcasts «Los emol» spricht Marcel Strub darüber, wie man die Bienen unterstützen kann, über ihre Bedeutung für die Menschen und das Leben der Bestäuber. In der Kolonie geht nämlich Erstaunliches vor sich: Ein Bienenvolk organisiert sich demokratisch, «die Bienen stimmen sogar ab».
25 Minuten
Ein besonderes Highlight ist eine aztekische Tanzgruppe aus Mexiko. Die 130-köpfige «Banda Monumental de Mexico» trat vergangenen Sommer bereits in Schottland am Edinburgh Military Tattoo auf. Damit das Programm reibungslos über die Bühne geht, ist in der Vorbereitung auf das Event einiges los hinter den Kulissen des Basel Tattoos. Auch René Häfliger ist Teil des Teams. Er ist nicht nur der BaZ-Podcast-Moderator, sondern auch die Stimme des Basel Tattoos. Als Kommentator führt er die Zuschauerinnen und Zuschauer durch den Abend. Für «Los Emol» hatte er exklusiven Zugang hinter die Kulissen, war er mit dem Mikrophon unterwegs und hat die Stimmen der Beteiligten eingefangen.
28 Minuten
Immer mehr Menschen leiden in der Schweiz an Schlafstörungen. Jede Nacht liegen rund 30 Prozent der Baslerinnen und Baselbieter schlaflos im Bett. Einige trifft es nur hin und wieder, doch zehn Prozent der Bevölkerung kämpfen mit chronischen Ein- und Durchschlafstörungen.

Als Grund für die Zunahme nennt die Psychiaterin Helen Slawik unsere auf Effizienz getrimmte Gesellschaft, in der eben auch der Schlaf effizient, das heisst tief und am Stück, sein muss: «Da entsteht ein grosser Druck und Stress auf den Schlaf, der aber eigentlich spontan auftritt, wenn wir entspannt sind», so die Schlafexpertin, die an den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel eine Schlaftherapie anbietet, in der die Betroffenen in 14 Tagen schlafen lernen.

Im aktuellen BaZ-Podcast beantwortet Helen Slawik die brennendsten Fragen rund um Schlaf und Insomnie. Weshalb sind leistungsorientierte und perfektionistische Menschen öfter von Schlafstörungen betroffen? Was kann man selber gegen Schwierigkeiten beim Ein- beziehungsweise Durchschlafen tun? Wann sollte man sich Hilfe holen? Weshalb ist es nicht gut, in der Nacht auf die Uhr zu schauen? Kann aus einem Langschläfer mit Training ein Frühaufsteher werden? Kann man vor- oder nachschlafen? Wachen Menschen mit gesundem Schlaf tatsächlich bis zu 30 Mal auf? Und wie bringt man in den UPK die Menschen mit schweren Fällen von Insomnie wieder dazu, gut zu schlafen?

Eine dieser Fragen beantworten wir gleich hier. Ja, Menschen können bis zu 30 Mal aufwachen und am nächsten Morgen nichts mehr davon wissen. Das ist nicht per se eine Schlafstörung. Die Antworten der Schlafexpertin auf viele weitere Fragen hören Sie in unserem Podcast.
26 Minuten
Wir haben Regierungspräsident Beat Jans an der Art getroffen und vor allem von ihm wissen wollen, wie er denn die Zukunft der besten Kunstmesse der Welt sieht. Ist Paris eine Konkurrenz, die der Art Basel in naher Zukunft den Garaus machen könnte? Jans sagt, Paris sei zwar tatsächlich attraktiv, aber Basel habe klare Vorteile.

Und wie steht es sonst um die grossen Events in Basel? Swiss Indoors, Tattoo, Baloise Session? Das alles zeichnet laut Jans unsere Stadt mit ihren nur 200000 Einwohnerinnen und Einwohnern aus. Aber es gibt einen dunklen Fleck auf der sonst so schön glänzenden Visitenkarte: Grosse Open-Air-Konzerte hat es seit Jahren keine mehr gegeben. Dabei waren sie einst alle hier zu Gast: Die Stones, Tina Turner, Pink Floyd, Bruce Springsteen…

Das Joggeli ist in Privatbesitz. Da sind der Stadt mehr oder weniger die Hände gebunden. Trotzdem würde sich der Regierungspräsident wünschen, dass sich bezüglich der grossen Konzerte etwas ändert. Doch das ist ein Blick in die Zukunft. Für den Moment und noch bis Sonntagabend: Geniessen wir die internationale Kunsthauptstadt Basel.
26 Minuten
Und das nicht ohne Grund: In den letzten Jahren arbeitete der Basler Zolli nämlich intensiv am Ausbau des Vogelhauses, welches am Samstag nun endlich eröffnet wird. Am Eröffnungstag können Besucherinnen und Besucher gratis eine grosse Vielfalt an Vogelarten aus der ganzen Welt bestaunen.

Jess Borer, welche seit Monaten massgeblich an dem Projekt beteiligt ist, verrät im Gespräch, was beim Ausbau beachtet werden musste, wie stark sich die Vögel in ihrem Verhalten unterscheiden und welches Tier hinter dem lauten Gezwitscher vor dem Fenster steckt.

Derweil spricht der Zoodirektor Olivier Pagan über seine Vision eines modernen Zoos und schwärmt von den jüngst geschlüpften Pelikan-Küken.

Wollen Sie ausserdem herausfinden, welche Zusammenarbeit des Zollis mit dieser Zeitung bald auf den Markt kommt? Dann schalten Sie ein und bleiben Sie dran!
27 Minuten
Im Podcast mit Gastgeber René Häfliger und BaZ-Autor Sebastian Briellmann spricht sie dementsprechend offen über ihr Leben: Als Kunstfigur im Netz. Als sie selbst im Jetzt. Ein Jahrzehnt geht Smajic nun schon als Prominente durch die Welt, und ist dennoch immer eine Unterschätzte geblieben – vor allem, weil sie von vielen auf ihr Äusseres reduziert wird. 

Im Gespräch wird deutlich, dass sie nicht auf Schönheits-OPs reduzierbar, sondern viel mehr ist: Wir lernen «Die Frau hinter den Brüsten» kennen – so hat der Titel eines Porträts in dieser Zeitung gelautet, das für viel Furore gesorgt hat. Wie tickt sie also wirklich, wieso ist sie nicht «woke» und warum ist sie vielleicht die bessere Feministin als jene, die sich ständig so bezeichnen?

Im Talk erzählt sie zum Beispiel total entwaffnend, dass sie sich überlegt, ihre Eizellen einfrieren zu lassen. Etwas, dass man von Frauen sonst nur im privaten Raum unter Vertrauten vernimmt. Dabei ist das, da hat Smajic völlig recht, ein grosses Thema.

Aber es geht auch launig zu und her – etwa, wenn die BaZ-Kolumnistin die beiden Herren in der Runde in Sachen Dating auf den neusten Stand bringt. Kurz: Es wird viel gelacht in dieser Ausgabe. Hören Sie rein, lassen Sie sich unterhalten, geben Sie uns Feedback.
30 Minuten
Es ist dieses Jahr das 14. Mal, dass die Festivaldirektorin Nadja Hauser die Weltspitze des Zirkusnachwuchses nach Basel einlädt. So sind in den letzten Tagen Abgängerinnen und Abgänger der renommiertesten Zirkusschulen angereist, um am bevorstehenden Young-Stage-Festival nächste Woche ihr spektakuläres Können - von Jonglage über Luftakrobatik bis hin zu Kontorsion - zu zeigen. Denn: “Eine Auszeichnung von uns bedeutet etwas auf dem Lebenslauf der jungen Artistinnen und Artisten”, sagt uns Nadja Hauser im Gespräch.

Eine von ihnen ist Anja Habegger. Für die 25-Jährige wird der Auftritt in der Eventhalle der Messe Basel ein ganz besonderes Erlebnis sein. Sie ist nämlich ursprünglich in der Stadt am Rheinknie aufgewachsen. Vor wenigen Jahren wurde sie an der berühmten École nationale de cirque in Montreal, die Talentschmiede des Cirque du Soleil, aufgenommen. “Wegen Corona haben mich seither aber nur die wenigsten meines Familien- und Bekanntenkreises auf der Bühne sehen können. Das wird sich nun endlich ändern”, sagt Anja Habegger. Wie es sich als Zirkusartistin so lebt und ob neben diesem Beruf überhaupt noch Zeit für Hobbys bleibt, erfahren Sie in dieser Podcast-Folge.

Fusszeile: Shows in der Eventhalle der Messe Basel vom 11. bis am 15. Mai. Auf den Vorgeschmack kommt man am 6. und 7. Mai mit dem gratis Open Air-Circus-Spektakel in der Innenstadt. Mehr Infos auf: https://www.young-stage.com/