HIP: Hüt im Ponyhof Archiv
51 Episoden
25 Minuten
Ja, im Blut: Rhythmus, Fluß, Flow - und wenn Du ein Pony tölten siehst, bist Du vielleicht in Island. Dann langst Du hin, taktvoll, ein Tätscheln im Takt. Schwierig? Was ist mit Deinem Biorhythmus? Tag und Nacht: Wann bist Du wach? Wann lernst Du gut? Im Wechsel steckt der Schlüssel zum Erfolg. Welche Abwechslung passt Dir? Der Worthülsentipp: «Entspannung». In Ruhe oder in Bewegung? In Kuschelnähe oder Boxerdistanz? Und wenn Du im Loch, im Druck, im Blues bist? Fahr Deine «Hausapotheke» hoch und lass eine Playlist spielen. Was gibt Dir Auftrieb, was holt Dich runter? Auch Filme und Bücher haben Rhythmen, in denen man sich wiegen kann. An einem selbstgewählten Hängematten-Tag?
19 Minuten
Im Alltag, wo sonst, schlittern wir «gluschtig» lustvoll oder lustig in die «Todsünde der Wollust». Wer's denn glaubt. Sex ist die Grenze, wie meist. Aber trau' Dich, für lauwarm angebotene Pommes knackig-heiße einzufordern: Schon hast Du die Reihenfolge gedreht. Was vergeblich schien, macht jetzt Freude. Und zum geflügelten Reim eine passende Geschichte: Jene von den zwei Pfeilen. Erster Pfeil: Aua! Wie brutal das Leben sein kann! Den zweiten Pfeil, Deine Reaktion, übst Du zu vermeiden: Warum macht Dich das so wütend? Was kann Dich derart nerven? Und wieso plagst Du Dich selber? Lust und Frust: Zuerst für die Erwachsenen, dann für ihre Kinder!
23 Minuten
Klar: eine lehrhafte Episode. Lass ich mir? Hör weg, wenn Dir nicht geholfen werden muss. Nur in einer Beziehung ist «Hilfe zur Selbsthilfe» realistisch. Wo verläuft die Grenze zwischen Hilfe und dem Helfersyndrom? Darf es Dir gut gehen beim Helfen? Sicher. Hilfst Du, damit es Dir gut geht? Upps. Falsche Hilfe erkennst Du auf Anhieb: «Mach das nie mehr!» Doch der Helferwille: gesund und anti-Burnout. Freude und Befriedigung im Moment, wenn jemand gerne hilft. Oxytocin, das «Kuschelhormon», fließt und öffnet einen für andere. Der Team-Geist lebt auf. Und einmal mehr: Vom Verhalten der Tiere lernen, wie sinnvolle Hilfe geht. Hilf keinem Vogel aus dem Ei. Du tötest ihn. Ach, das Syndrom: ein Bündel von krankhaften Symptomen. Stimmt so.
21 Minuten
Scharren im Vorfeld. Wie? Die strategische Sitzung im «Ponyhof Üsserschwiz» zeigt, dass ein Apéro allein nicht genügt. Was ich denke, was Du meinst, was sie glaubt, was er möchte? Eben. So bricht jede Verhandlung zusammen. «Nemawashi» gilt nicht nur für japanische Firmenchefs: Im Voraus klären, woran die anderen sind. Nein, Deine PDFs wurden nicht alle gelesen und verstanden. Werde persönlich. Dein Wissen, wo jemand steht, verschlankt aufwändige Entscheidungsprozesse. Freundliches Geplauder ist zielführend. Scheust Du Auseinandersetzungen? Stresst Dich eine Bewerbung? Es ist exakt wie in Deinem Privatleben: «Wenn Du scharf bist, musst Du rangehn!», singt Nina Hagen. Scharren. Gründlich.
27 Minuten
Diese griechische «Stichwunde» tut weh; ein Stigma ist immer negativ. Das ist schmerzhafter als ein Vorurteil. Wie Du von außen beurteilt wirst, hängt von Deiner Umgebung und dem Zeitgeist ab. Tattoos zum Beispiel: von verrucht bis «wer hat noch keins?» Cin Cin! Die Ponys bleiben sinnlich und berichten vom Stigma der Migräne-Geplagten: Großer Motor, kleiner Tank. Um die zwingenden Boxenstopps musst Du Dich selber kümmern. Und Deine Wahrnehmung, die Stimmungen anderer innert Sekunden erfasst! Jede Situation bleibt neu, jede Störung frisch: Die automatische Gewöhnung schwächelt. Was Meditierende üben, das Hier und Jetzt, hast Du geschenkt! Doch in der Arbeit kann das zuviel werden. Ein super Team ist alles! Bleib drin.
29 Minuten
Welche Bewegung im Universum ist Deine bevorzugte? Das Zusammenziehen auf einen Punkt oder die Ausdehnung ins Unendliche? Leere oder Chaos? Suchen tun alle! Nur Roboter nicht, hm. Welche Ordnung dient Dir im Alltag? Drei Ordentliche, die man auf dem Ponyhof schätzt: David Allen - Wie ich die Dinge geregelt kriege, Marie Kondō - Behalte, was Dein Herz erfreut und Taisha Abelar - Deine Vergangenheit aufräumen. Wer schafft es, dass Deine innere Ordnung einbricht? Unter dem Rubbellos steht «Beziehungspuff»! Gewinne Deinen Raum zurück, und das Leben wird freundlich.
26 Minuten
Distanz macht deutlich, wie Handlungen, Routine und Rituale uns formen. Von der Nabelschnur bis zur «schönen Leich». Und dazwischen vielleicht Du, Ihr beide und der Staat: Scheidung oder Heirat? Vom Fremdschämen bis zur Rührung, von hohl bis intensiv. Was würdest Du vermissen? Welche Gute-Nacht-Geschichte wird Dir nie langweilig? Eine Intimität, nur zwischen Dir und ihr? Wie kultig muss eine Zeremonie sein, bis Du Deine fünf Sinne beisammen hast? Auch dafür brauchen wir Rituale: Erst wenn Du Deine Gefühle steuern kannst, darfst Du ein Pony reiten!
27 Minuten
Du bist so hungrig, dass Du einem ein Ohr abbeißen könntest? Doch Dir gruselt vor sardischem Maden-Käse? Schaf Elsa hat uns ein Feedback gemäht; die Ponys verneigen sich. Sie lieben den Klang brechender Möhren. Was hast Du zum Fressen gern? Und wo ziehst Du die Linie, was leben soll? Elsa kommt nicht auf den Tisch, weder vor noch nach dem Dessert! Ja, die Umgebung, Familienregeln oder Deine Stimmung steuern Geschmack und Lust. Essstörungen? Schluck! Klar: Gesund ist nicht alles. Doch wenn so kein Weiterleben ist? Kommunizierst Du mit Menschen, die komplett anders essen als Du? Wir sind wie der Wurm: hinein, verarbeitet, hinaus.
34 Minuten
Nur für geerdete Erwachsene empfohlen. Mit Sprechen fängt es an. Doch seit wann bist Du kein Kind mehr? Und warum? Erinnerungen? Lügengeschichten! Derselbe Ort, die gleiche Zeit: Grauen für mich, Vergnügen für Dich. Jedes Geschwister erzählt von anderen Eltern. Machst Du's so, wie es Mami und Papi machen? Passt's? Wie alt darf man sein, um eine unliebe Gewohnheit noch ändern zu können? Denk dran, wie das Gedächtnis funktioniert: Du schaffst Dir Deine Welt, jetzt. Frag Deine Freunde: Was an Dir ist typisch Du? Und lass Dir nicht aufschwatzen, die Lösung sei doch ganz einfach. Alibi oder Eigenständigkeit?
28 Minuten
Mach's im Stehen! Nicht unter dem Bett telefonieren, wenn's drauf ankommt. Floskeln, Phrasen, Füller: Hallo? Ist doch mega «schpannnend»! Was ich Dir sagen will? Nur den roten Faden Deiner achtsamen Haltung nicht loslassen. Ja kein 360° Bullshit Bingo. Und Du so und dann sie so. Es regt mich auf, ich lieb's. Ah, und nun stehst Du auf dem Schlauch, hast einen Knopf in der Leitung und «kai Aaanig»? Boah! Vielleicht zur Abkühlung mal «Palindrom» googeln? Pur ist Saft fast Sirup! Wenn die Meinungen gemacht sind, dann erst «ist's, wie's ist». Echt jetzt: Schreib doch gleich «Bahnhof» drauf!
40 Minuten
«Normal» zwischen «nullachtfünfzehn» und «hoffentlich, bitte, bitte». Schimpfwort und Stoßseufzer. Ein Schwein in der Küche geht gar nicht, aber ein Hund am Tisch schon. Überall nur Kopfschütteln. Doch eine Norm ersetzt nicht den Austausch: Ab wann bist Du nicht mehr nett? Regeln brechen dürfen, ohne geköpft zu werden, immerhin. Wirklich? Authentisch sein ohne Rausschmiss? Und diese Sucht nach der Idealnorm, wie das Senkblei in der Schwerkraft: Das gilt im Fall für alle! Auweia. Verbindlich bleibt die Freundlichkeit. Ist über Normen und Kulturen hinweg gültig. Hä?! Okay: Was siehst Du Positives in Deinem Gegenüber?
32 Minuten
Hinauf und hinunter, hinein und hinaus: Wozu wir was «einwerfen». Ob Blutdruck, Schmerzen oder Arbeitswut: Hat sich Dein Doktor verschrieben? Ob Party, Schlaf oder Kummer: Wo verläuft Deine Grenze zwischen Hui und Pfui? Oder entschieden ins Land der Abstinenz? Hängst im Reich der Information, frei von Molekülen ab? Und hach! Das Märchen vom «Arzneichen und den sieben Ängsten«: Einige davon kennst Du bestimmt. Ab wann ist etwas ein Medikament für Dich? Was meinst Du, wie stark Dein Glaube die Wirkung bestimmt? Hör rein und sei unverschämt!
37 Minuten
Ohne Feedback ist ein Gehirn orientierungslos. Wenn Du nichts sagst, ist alles gut? Ganz und gar nicht. Doch welches Feedback hilft Dir, ‹Dein Ding› zu machen? Versuch's mit: «Sei mal kritisch, aber nur, wenn Du mich magst! Ich will mich ja verbessern. Und zeig’ mir keine Maske: Ich brauche eine Mimik, die ich lesen kann. Denk’ auch ans Gleichgewicht: Eine Beleidigung braucht bis zu sieben Komplimente.» Futter und gefüttert werden. Denn Abneigung oder Zuneigung sind nicht zufällig. Ja sicher, kann man das lernen: Feedback ist eine Fertigkeit.
50 Minuten
Genug von «guter Junge» und «braves Mädchen»? Glücklich, wer auf den Hund gekommen ist! Wer im Alltag verrudelt, mit dem «besten Freund des Menschen». Fakt: Dank Hunden gesunden! Bevor Du wie ein praller Blutegel vom Bildschirm fällst, hat er Dir schon ans Bein gepinkelt - nein, Deiner natürlich nicht; ist hier bildlich gemeint. Wenn Du drohst, in der Arbeit abzusaufen, zerrt Deine Hündin Dich ins Freie und schleift Dich zu neuen Rudeln. Mit ihm und ihr lernst Du, zu wissen, was Du denkst, bevor Du hörst, was Du sagst. Und ich kenne einen, der noch lebt, weil ihn die feuchte Hundeschnauze an seiner Hand davon abhielt, sich die Kugel zu geben. Eine animalische Episode heute!
26 Minuten
Ein lebenswichtiges Training, bekannt seit 2'500 Jahren. Und spätestens nach drei Sekunden beginnt Dein nächster Augenblick. Etwas Entscheidendes verpasst? Du bei Dir, bei mir, bei uns: Das ist keine Pizza-Präsenz, die man aufteilen könnte. Der Code hier heisst «Aufmerksamkeitslenkung». Warum bist Du nach Deinem super Vortrag mit begeistertem Publikum innerlich so leer? War es eine 90:10 Show? Du hast alles wahrgenommen, außer Dich selbst? Im Boxring wärst Du k.o. Nur Mut: Häng Dich in unsere Geschichten rein!