HIP: Hüt im Ponyhof Archiv
51 Episoden
23 Minuten
Was? Die letzte Episode aus dem Ponyhof? Wie? Die Ponys machen's vor. Erinnern. Zusammenfassen. Revue passieren lassen. Und jetzt? Wo geht das nächste Türchen auf? Ah: Freiraum! Was nimmst Du Dir vor? Oh: Horror Vacui – nein, bitte keine Leere! Wo platzierst Du Dich in Deinem Leben? Faulenzen oder dem Herrgott die Zeit stehlen? Schwerelos im Nichtstun oder endloses Lernen? Im Gespräch wie in einem Tanz. Jetzt. Wann ist genug? Wann bist Du satt? Und wer striegelt das Pony? Abschied: fast nie so elegant, wie man es sich wünscht. Dann lieber ein französischer Abgang oder abhauen auf Englisch. Wundersam: Im Zwischenraum eines «Adieu» geschieht, was sich sonst nirgends zeigt.
22 Minuten
Jemand erzählt von Schamanen - und eine Glastür zersplittert. Zufall? Synchronizität: Zweierlei geschieht gleichzeitig. Schon erlebt? Regenmacher, auch für Sonnenschein. Wieviel Glauben braucht’s dazu? Und was kostet das? Unser Hund kann Magie; kein Deutsch, doch sie stoppt den Regen. Der jährliche Fortbildungstag im Mai im Zirkuszelt: Das Wetter ist verlässlich grässlich. Wir sind nur eine Handbreit vom Aberglauben entfernt. Nach zwei Jahrzehnten aufgeklärt: Wie Pony M. eine Firmenpräsentation abfackelte - und den Auftrag erhielt. Berstender Ehering bestätigt zerbrochene Beziehung: Wie wir ein Ereignis mit einer Situation verknüpfen. Und wenn ein Pony der Kleinen im Wettbewerb hilft? Sind wir dann in einem Märchen?
26 Minuten
Wie ist das möglich? Wer ist schuld? Pubertät: eine Risikophase im Leben! Das Gehirn von Jugendlichen ist unberechenbar. Dort steht eine Dose Cola. Da ist ein Tellerchen mit dem Geld für die Getränke. Wann ist etwas wegnehmen Diebstahl? Wann beginnt ein Betrug? Mit Logik stecken wir fest: Die Emotionen entscheiden, auch hier. Wo lernen wir Werte anerkennen? Dort gehören wir dazu. Doch was, wenn Verbotenes fraglos erlaubt scheint? Nicht jede schiefe Bahn endet im Nichts. Die Umgebung bestimmt, was schief ist. Und wie kommt man aus dem Elend? Resilienz spielt eine wichtige Rolle, und Beziehung ist die Kernbotschaft. Die Ponys sprechen aus Erfahrung.
21 Minuten
Wie reden wir um den heissen Brei? An was liegt's, dass Du nicht sagen magst, was Dir auf der Zunge liegt? Muss es zuerst richtig sein, korrekt, passend? Nur ja nichts Falsches sagen? Früher tönte das z.B. so: Lucy in the Sky with Diamonds. Kennst Du Sprech-Codes von heute? Nichts sagen (dürfen) macht krank. Lippenstift auf den Zähnen, Mayonnaise im Gesicht: Wie stehst Du zu jemandem? Aron Bodenheimer betonte die Obszönität des Fragens. Wann wird's übergriffig? Coole Alternative: Sprechkrümel auslegen und hören, wie darauf reagiert wird. Was auch prima funktioniert: Sag was und lass Dich korrigieren. Unwiderstehlich für die Meisten! Das Pony, unser Vorbild, immer bei der Sache, Schätzchen!
27 Minuten
Das HIP Making-of: unsere Dos and Don’ts. So entsteht der Ponyhof-Sound. Ohne Störgeräusche: Du siehst uns ja nicht. Richtmikrofone hinterlassen keine akustischen Kondensstreifen; sie sind verkabelt mit einer D(igital) A(udio) W(orkstation), verbunden mit dem PC. Welche Software? Wir sind Fans von «Hindenburg». Jedes Pony auf der eigenen Spur, über Kopfhörer im Austausch mit den anderen. Danke, Google/YouTube, für den lizenzfreien Rohstoff für unsere Episoden-Jingles! Was man nicht alles lernt beim Podcasten: Ist Dir bewusst, wie Du sprichst? Wann Du Deine Lieblingssprüche äusserst? Wo Du stolperst, holperst, loopst? Editieren und upload in die Cloud Deines Hosts. Fazit: geringe Kosten, grosse Freude. Und denk dran: Halte nicht jedem Gaul ein Mikrofon vors Maul.
31 Minuten
Rot? Grün? Und was, wenn die Ampel auf Blau schaltet? Wie deutlich ist eine Farbe in Deiner Vorstellung? Wer träumt noch von Buntstiftschatztruhen? Was ist Farbe, ausser ein Wort? Fünf Dimensionen, wie gewohnt: 1. Wellen aus Licht. 2. Durch die Augen ins Gehirn. Kennst Du die App, mit der Du siehst, wie ein Pony sieht? 3. Kulturell geprägt. Als Pink für Jungs war und Hellblau für Mädchen. Wie kam’s zum Wechsel? 4. Dein Erleben bestimmt, wann ein Gelb in Orange übergeht. Und ob eine Vanille-Creme nach Karamell schmeckt. 5. Nie ohne Namen. Von Corbusier-Rot zu Mozart-Gelb. Überfällig: die Olympia-Ringe, farblich aufgefrischt!
25 Minuten
Unzensierter Dia-Abend? Nimm mich mit Kapitän ... Wo bist Du entsprungen? Reis, Baby! Nach Afrika oder Appenzell? Wenn Sansibar in China liegt: Dein Erlebnis zählt! Wann hältst Du Maulaffen feil, also Dein Maul offen? Die High Five des Reisens: Du bewegst Dich im Raum. Die Zeit läuft mit. Wegzehrung dabei? Was erfährst Du? Und was ist jetzt neu für Dich, was machst Du anders? Soll man sich vorbereiten? Reiseführer oder Belletristik? Innerlich verreisen, tagträumend, meditativ, mit Drogen. Deine Reise als Dō, als Übungsweg, als Heimat unterwegs. Die Ponys schütteln ihre Mähnen und gähnen.
18 Minuten
Endlich! Vom Ende der Übelkeit unterwegs: Lederbändchen an der Stoßstange, Singen im Auto, Summen an Deck. Geht doch: Placebo cum verum, hier erklärt. Wann reisen wir ab? Aufbrechen zu was? Abenteuer, Geschäft, Kampf, Vergnügen? Auf ins Sommerschlösschen? Oh: Pilger? Was: Zeitreisende? Wie im Wurmloch, so im Schlaf: unglaubliche Verdichtung - ein Minütchen geträumt, stundenlang erzählt. Wie gelangst Du dahin, wo Raum und Zeit ineinanderfallen? Willst Du vor Ort sein, wenn sich jemand auf die letzte Reise begibt? Drannebliibe: Teil 2 folgt.
23 Minuten
Du kennst Dich aus mit Zeichen? Memes oder Mimik: Erkennst Du eine Lüge? Nein: #längstwiderlegt. Doch auf feinste Abweichungen von allem, was uns normal erscheint, ist unser Gehirn vorbereitet. Da ist ein Reiz – und Du bist auf Empfang. Wieviel nimmst Du wahr? Wer wurde schon «aus dem Nichts heraus» verlassen? Sämtliche Emojis falsch interpretiert? Das Ablaufdatum übersehen? Oder war der Code nicht zu knacken? Ja, bei Gefühlen wird es richtig schwierig. Und Achtung: Welche Signale sendest Du aus? Welche Knöpfe drückst Du beim Vis-à-vis, so ganz ohne Absicht? Du bist überzeugt, dass man Dich nicht manipulieren kann? Zieh' Dir auf YouTube ein paar Magier rein; #allesnureintrick. Im Ponyhof ist's einfacher – unter uns Ponys .
23 Minuten
Hitzefrage: Wann klebt Dein Denken an der Schädeldecke? Ab wieviel Grad bricht Verzweiflung aus? Egal, wie man's misst: Der Körper lässt uns spüren, wenn's zuviel ist. Doch wo es hierzulande ungesund wird, beginnt in Japan das Vergnügen: bei angenehmen 42 Grad im Bad. Danach wirken 35° im Freien nicht mehr schwül, sondern kühl. Muss Essen für Dich brutzeln oder bist Du ein lauwarmer Geniesser? Und wenn heiss scharf meint, kannst Du Dich testen: Stürzt Dir Rotz und Wasser aus dem Gesicht oder schüttelt Dich ein Schluckauf? Offene Frage: Warum hat sich das Bewusstsein in unserem proteinbasierten Leben entwickelt - so nah beim absoluten Nullpunkt von minus 273° Celsius? Islandreisende, Vorsicht: Das ist kein Schneehaufen, der sich bewegt. Das ist ein Pony!
25 Minuten
So fängt es an: mit unserem Tastsinn. Als Embryo! Im Fluss dieser Informationen formt sich unser Gefühl einer Beständigkeit. Ein Body-Feedback zum Ich. Von aussen scheint alles klar, weil definiert: ID, Fingerabdruck, Gesichtserkennung, DNA. Doch von innen? Auweia! Dein Eindruck, neben den Schuhen zu stehen? Die Erfahrung, nicht Du selbst zu sein? Bist Du Wunschkind oder Findelkind? Und warum? Vorsehung? Karma? Zufall? Du spürst eine Berufung? Wie Wonder Woman, die Welt zu retten? Welche Rolle spielst Du? Was beschäftigt Dich? Wo gehörst Du hin? Wer Du bist, bestimmen auch die Gruppen, in denen Du Dich bewegst. Welche Namen hast Du? Wer ist Dein Avatar? Gut, immer neu die kritische Frage: Ist das, bin ich (noch) normal? Sag's mir, zeig es ihnen. Und schliesse Dich einer überzeugenden Geschichte an. Schwierig? Atme mit einem Tier, chillig.
25 Minuten
Um die 50 und betroffen? Schwer? Ist so individuell, wie's Dir geht. Ein Surfen auf Wellen von Wallungen, die unaufhaltsam ans letzte Ufer fluten. Was machst Du damit? Mit der hitzigen Klarheit in Deinem Leben? Zwischen Einschränkungen und neuen Freiheiten? Erlebst Du, endlich, was Grenzen bedeuten? Oh, man wird nicht mehr wahrgenommen? Echt, Weibliche, Männliche: Das trifft uns! Alle? Sicher: Du fühlst Dich sexy wie damals. Aber. Kein Themenwechsel: Auch die Pubertät ist wechseljährig. Deine Biografie: von «was will ich jetzt?» bis «was will ich noch?». War's das? Die befriedigende Tatsache: Sinnliche Vergnügungen altern gut. Und: Aus allem Sinnlichen lacht ein Sinn. Drannäbliibä!
29 Minuten
Was musst Du so dringend ‹für morgen› aufbewahren? Bis Du am Abgrund einer Deadline stehst? Also eher Präkrastination: Am liebsten alles schon ‹vor morgen› geschafft? Vielleicht schaust Du auch zu, wie sich das Meiste von alleine erledigt? Oder Du arbeitest mit drei Fächern: Wichtig! Sofort! Letzte Chance!? Und jetzt, Tipps? Aber nein, die nützen eh nichts. Dafür acht Fragen: 1. Tonus? 2. Setting? 3. Meine Verfassung? 4. Muss ich? 5. Will ich? 6. Gerne? 7. Alles zuviel? 8. Noch nicht … so weit? Ja, ein roter Faden in unseren Episoden: Je mehr Du von Dir weisst, desto effizienter und relaxter wird Dein Alltag. Kenne Deinen Style! Und verlass Dich auf das Tier in Dir - ‹Tänked draa: s'Hiir & Jetzt hätt kais Üürli aa.›
21 Minuten
In welchen Kreisen fühlst Du Dich daheim? In welchem Ring kämpfst Du Tag für Tag? Was, Du denkst an eine Pizza? Wir reden vom 14. März, im Englischen auch «Kuchentag» - und sehen ein π (ja: Pi). Mathematik! Wer hat noch einen Zirkel, gar einen Spirographen? Lindemann hat's bewiesen: Den viereckigen Kreis gibt's nicht. Und doch: Rund geht's nur über Ecken. In welchem Kreisel beginnt Deine Mühsal? Wie kommst Du runter von der Achterbahn, raus aus dem Hamsterrad? Erinnere Dich an die Lemniskate ∞ Zeichen für das Unendliche: Da ist ein Nullpunkt in der Mitte. Gerne alles linear? Ist auch nicht das Gelbe vom Ei: Von A bis Z - und dann ab in die Ewigkeit? Was macht ein Pony, das aufsteht? Dasselbe wie die Spargeln und die Wale: eine Spirale!
24 Minuten
Du nicht? Doch, doch - einfach ohne Erinnerung. Das beweist jedes Schlaflabor - Inhalte sieht man (noch) nicht. Was macht Dein schlaues Hirn im Schlaf? Verarbeiten? Kompensieren? Lernen? Erleben? Ein paralleles Leben im Traum? Oder mehr als eins? Wenn hier jemand nickt, sprechen wir von luzidem Träumen: Wow, ich träume! Ist das alles nur in unserem Kopf? Bist Du es, wenn ich Dir im Traum begegne? Kann man träumen, was geschehen wird? In Gedanken verloren, in Gefühle getaucht: Süsses Tagträumen! Ein Traumziel vor Augen? Oh je, Nachtwandeln: War das ich? Und habe ich geredet? Vielleicht Zeit für eine Hypnose, damit ich etwas begreife, das im Wachzustand unzugänglich ist? Wenn bloss diese Albträume nicht wären (nicht nur im Alpenland)! Unseren Hund wecken wir, wenn er fiept vor Angst. Zufrieden schläft sie dann weiter und wedelt im Traum.