- Startseite
- Podcasts
- 212 Podcast
- Archiv
212 Archiv
37 Episoden
52 Minuten
Co-Moderiert von Sebastian Moll und Sabine Baumann
51 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit den Journalisten Martin Krauss und Dave Zirin über Sport und Politik
30 Minuten
56 Minuten
Ich unterhalte mich mit meinem Kollegen und alten Weggefährten Alexander Heflik über meine Jan Ullrich Biografie "Ulle", die am 7.6. im Delius Klasing Verlag erschienen ist.
56 Minuten
Joshua Cohen ist unbestritten eine der aufregendsten und originellsten jungen Stimmen der US Literatur. Seine Romane „Buch der Zahlen“ und „Auftrag für die Moving Kings“ waren in Deutschland bereits durchschlagende Erfolge, sein neuestes Buch „The Netanyahus“ wurde vom Wall Street Journal zum besten Buch des Jahres 2021 gewählt. Wir beschäftigen uns aber mit Cohen, weil sein 2010 erschienenes Magnum Opus „Witz“ am 1. Februar in Deutschland erschienen ist. Es ist ein ausuferndes Buch von weitreichender Ambition, ein großes Postmodernes Epos, das nicht weniger beansprucht als die jüdisch-amerikanische Literatur auf ein neues Fundament zu stellen. Wir fanden das Buch so gelungen und gleichzeitig so wichtig, dass wir ihm eine Doppelepisode gewidmet haben. Im ersten Teil sprechen wir mit seiner deutschen Lektorin Sabine Baumann, die uns kenntnisreich und leidenschaftlich in die Welt von Joshua Cohen einführt. Im zweiten Teil sprechen wir mit Cohen selbst, den wir zu einem wunderbaren Gespräch in seiner Loft in SoHo getroffen haben. Der zweite Teil ist im amerikanischen Original belassen.
43 Minuten
48 Minuten
Die USA haben zum ersten Mal gewählt seit Joe Biden Präsident ist. In New York wurde erwartungsgemäß der schwarze Ex-Cop Eric Adams Bürgermeister, bei der Gouverneurswahl von Virginia bekam die Partei des Präsidenten hingegen einen bitteren Denkzettel verpasst. In der neuen Folge von Manhattan Transfer analysieren wir die beiden Wahlen und beleuchten einen Begriff, der dabei eine zentrale Rolle spielte. Critical Race Theory ist das neue Reizwort im amerikanischen Kulturkampf und wird benutzt um Angst vor der vermeintlichen Übergriffigkeit linker Ideologen schürt. Wir haben uns gefragt, was dieser Begriff den wirklich bezeichnet. Ausserdem: Ein Besuch bei der Werkschau von Jasper Johns im Whitney Museum in New York.
48 Minuten
Die COVID Krise hat die Stadt New York vor enorme Herausforderungen gestellt. Die Stadtkasse ist leer, die soziale und rassischen Spannungen steigen, die Mordrate wächst und die Infrastruktur zerfällt. Die anstehende Bürgermeisterwahl, gilt deshalb als die entscheidendste seit Jahrzehnten. In Folge 5 sprechen wir deshalb über die Kandidaten und ihre Vision und über ungewisse Zukunft, der wichtigsten Metropole der USA. Weitere Themen: Deutsch-Amerikanischer Freundschaftstag in Frankfurt hr-Serie "Dichtung und Wahrheit" - wie HipHop nach Deutschland kam
55 Minuten
In Folge 4 von Manhattan Transfer blicken wir auf 20 Jahre 9/11, die Anschläge auf das World Trade Center und die Folgen. Als Zeitzeugen berichten Abe Fraijndlich (Fotograf), Helaina Hovitz (damals Schülerin), Mario Lohninger (Koch) und Helmut Fricke (Fotograf)
31 Minuten
36 Minuten
Sebastian und Christian outen sich als Fans von Amerikas kleinster und bekanntester Sex-Therapeutin: Dr. Ruth Westheimer. Sebastian hat das "Frankfurter Mädsche" zum Interview getroffen. Warum Washington Heights früher mal Frankfurt-on-the-Hudson hieß, wird in dieser Folge ebenso erklärt wie der Weg zum nächsten Strand. Für 2 Dollar mit der U-Bahn.
30 Minuten
Manhattan Transfer und New Yorks Neustart nach der Pandemie
1 Stunde 12 Minuten
Der Ausgangspunkt unserer neuesten Ausgabe ist ein Interview mit einem weißen Amerikaner, der unweit von jener Stelle in Minneapolis lebt, an der Ende Mai George Floyd umgebracht wurde. Die Tat betrifft ihn mehr als die meisten anderen Menschen. Denn Torben Kiese und seine Frau haben vor einer Weile einen schwarzen Jungen adoptiert, der nun mit neun Jahren irgendwie anfangen muss zu begreifen, in was für einem gefährlichen Milieu er aufwächst. Das Gespräch ist Teil einer ganzen Folge über Rassismus, das Versagen der Polizei und über die Anstrengungen schwarzer Intellektueller, dem Rest der Welt die alltägliche Diskriminierung zu erklären.
41 Minuten
Mit mehr als 100.000 Toten sind die USA das am stärksten betroffene Land der Jahrhundert-Pandemie, die durch die Verbreitung eines besonders für alte Menschen lebensgefährlichen Virus entstanden ist. Die Hauptverantwortung dafür trägt ein Gaukler im Weißen Haus und eine Gesellschaft, in der real und surreal noch nie weit auseinander lagen, in der Selbstinteresse wichtiger ist als der Schutz der Schwachen. Auf Englisch lautet die Diagnose: Es handelt sich um einen gescheiterten Staat („failed state“). Allerdings um einen, der schon ganz andere Kastrophen und soziale Missstände hinter sich hat und daraus durchaus immer wieder wichtige politische Weiterentwicklungen destillieren konnte. Wie geht es diesmal aus? Wir haben dazu ein paar Lesempfehlungen gesammelt und unsere Gedanken sortiert.
52 Minuten
Vor 30 Jahren gehörte sie zu den schillerndsten Repräsentanten jener Künstler, Musiker und Schauspieler, die in New York auf dem Vulkan tanzten. Die Stadt war so gut wie pleite, Aids raffte tausende dahin, ganze Viertel zerfielen, Drogen und Kriminalität waren zum Alltagsphänomen geworden. Diesem Milieu gaben junge, einfallsreiche Abenteurer wie Sally Randall Brunger sowie Nachtclubbesitzer, Galeristen und Filmemacher einen eigenwilligen Glamour. Die Corona-Pandemie weckt Erinnerungen an diese Zeit. Zumindest bei den Lesern des Blogs der damaligen Stil-Ikone. https://sallyrandallbrunger.blogspot.com In dem erzählt sie, wie sie sich dieser Tage durchschlägt – als Flugbegleiterin, die mit Schutzmaske in einer gespenstisch anmutenden U-Bahn zum Flughafen fährt und in ihrem Job erlebt, wie der Rest Amerikas mit der Gefahr umgeht.