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  3. dein körper ist genug: Body ohne Filter Podcast

Episoden

1 Stunde 18 Minuten
„Ich verkaufe nicht Körper, Geist und Seele – das bleibt alles bei mir. Ich verkaufe meine Zeit, meine Aufmerksamkeit, meine Präsenz." – Elias Goldmund

Elias ist Callboy, Tantramasseur und Dom in Berlin. Jahrelang hat er versucht, einem Männerbild aus Muskeln, Potenz und Souveränität zu entsprechen, bis zum Burnout. Nach acht Wochen in einer psychosomatischen Klinik wiegt er so viel wie seit 15 Jahren nicht mehr. Und er merkt, dass Menschen ihn gerade dann mehr mögen, wenn er nicht den Macker gibt.

Was euch erwartet:

Body-Fail: Machen mehr Muskeln Männer attraktiver? Studien sagen nein. Männer überschätzen, oft um zweistellige Kilobeträge, wie viel Muskelmasse Frauen attraktiv finden. Dazu: Muskeldysmorphie, eine Art umgekehrte Magersucht, die in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Looksmaxxing bis zum Knochenbrechen. Und Abnehmspritzen: „Man kann sich schlank sein kaufen."

Elias' Körpergeschichte: „Ach, der süße Dicke", so kommentierte seine Mutter eine Figur im Aufklärungsbuch. Dazu eine Oma, für die Schlanksein Maßhalten bedeutet, und ein Vater, der nicht da war. Mobbing, Karate mit 14, zwei Semester in Los Angeles und eine jahrelange Hassliebe mit dem Fitnessstudio.

Burnout & Klinik: Acht Wochen ohne Sport, drei Mahlzeiten am Tag, und plötzlich weniger Verbissenheit. „Ich erlaube mir den Wunsch zu haben, und ich erlaube mir den Wunsch auch nicht zu haben."

Männliche Sexarbeit: Was Kundinnen wirklich buchen. Selten Muskeln, sondern Sicherheit, Präsenz und Zeit. Warum Druck bei Männern wie bei Frauen die Lust killt, warum Elias nichts vortäuschen kann und warum Callboy-Profile zu viel versprechen.

️ Stigma & weibliche Lust: Warum Sex gegen Geld so ein Tabu ist. Elias über Kirche, Kapitalismus und die patriarchale Angst vor weiblichem Begehren.

Abschluss: „Mein Körper ist genug, weil er gesund und kräftig ist und ich damit echt viel machen kann, was sich gut anfühlt."

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Keywords: Callboy, Sexarbeit Männer, Muskeldysmorphie, Looksmaxxing, Männlichkeit, Burnout, Körperbild Männer, Abnehmspritze, Tantra, BDSM, weibliche Lust, Körperakzeptanz
1 Stunde 14 Minuten
„Es ist einfach mein Körper. Ich muss mich dafür nicht mehr entschuldigen."

Felix Jonathan Jenkins ist Sänger, Drag Performer, Schauspieler, Fotograf – und trans. Fast vierzig Jahre alt und an einem Punkt angekommen, der lange unerreichbar schien: im eigenen Körper zuhause sein. Nicht weil alles perfekt ist. Sondern weil es aufgehört hat, eine Rolle zu spielen.

Was euch erwartet:

Body-Fail: KI-Labels auf Social Media – bringen sie wirklich etwas? Felix und Caro über die JIMplus-Studie 2026, das Paradox der Kennzeichnung und was KI-Körperbilder mit einem zehnjährigen Kind in Texas gemacht hätten.

Felix' Körpergeschichte: Aufgewachsen in Deutschland, ein Jahr in Texas, zurückgekommen und plötzlich falsch. Bodyshaming in der Schule, Fußkettchen als Schlankheitswettbewerb mit zwölf – und der Rollschuh, der alles rettete. Nicht wegen des Sports. Wegen Starlight Express.

Trans & Körperbild: Transition als Hoffnung auf Befreiung – die erstmal ein neues Ideal mitbrachte. Das androgyne, schlanke Ideal für transmaskuline Menschen. Und wie Felix auch das irgendwann losgelassen hat.

Feedismus & Tabu: Ein Fetisch, den Felix jahrelang vor sich selbst versteckt hat. Und wie das Zulassen davon paradoxerweise der Schlüssel zur Körperakzeptanz wurde.

️ Kontrolle, Diätkultur & Looksmaxxing: Warum Verzicht fast religiös ist. Warum wir Leiden bewundern. Und was Ozempic, Heroin Chic und Knochen brechen für ein Kinn gemeinsam haben.

Drag & Sichtbarkeit: Felix auf der Bühne, oben ohne, mit Bäuchlein. Hedwig and the Angry Inch. Und der Moment, in dem er die Videos gesehen hat – und gedacht hat: Na und.

Abschluss: Felix' Song für die BODY BEATS Playlist – The Origin of Love aus Hedwig and the Angry Inch.

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Mehr von Felix: @felixfauxpas

Keywords: Trans Körperbild, Feedismus, Drag Berlin, Bodyshaming Schule, Looksmaxxing, KI Schönheitsideale, Diätkultur, Körperakzeptanz trans, Selbstakzeptanz queere Menschen, Transition Körpergefühl, Ozempic Schlankheitswahn, Fetisch Tabu, Mental Health Körper, Körperscham überwinden, Body Positivity Berlin
52 Minuten
„Mein Körper ist genug, weil er mich am Leben hält." – Luna

Was passiert, wenn du aufhörst, deinen Körper als Projekt zu sehen – und anfängst, ihn einfach zu bewohnen? Luna hat diesen Weg gemacht. Als Escort, Tantramasseurin und Sexualbegleiterin für Menschen mit Behinderung arbeitet sie täglich mit Körpern – und sagt: Das Aussehen ist ihr dabei komplett egal. Hauptsache, die Menschen sind nett und respektvoll.

Was euch erwartet:

Body-Fail: Fast jedes zweite Mädchen hört im Teenageralter mit Sport auf – wegen Bodyshaming. Eine Studie von Dove & Nike mit über 3.500 Befragten zeigt: 66 % glauben rückblickend, sie wären dabei geblieben, wenn sie selbstbewusster gewesen wären. Mädchen mit geringerem Körperbewusstsein brechen dreimal häufiger ab.

Lunas Körpergeschichte: Binge Eating mit 12, Umzug nach Berlin, Mobbing – und wie ein Reddit-Forum ihr half, ihre größte Körperunsicherheit loszulassen.

Sexarbeit & Körperbild: Was die Pornoindustrie propagiert vs. was echte Menschen wollen. Warum Lunas Kunden sich vorab für ihr Aussehen entschuldigen – obwohl sie die Dienstleisterin ist. Und was Fetisch mit Würde zu tun hat.

️ Aktivismus: Luna kämpft gegen das nordische Modell – das Sexkaufverbot, das Sexarbeitende in den Untergrund drängt statt zu schützen.

Abschluss: „Ist dein Ruf einmal ruiniert, lebt sich's völlig ungeniert." + Lunas Song für die BODY BEATS Playlist.

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1 Stunde 5 Minuten
Worte formen, wie wir Körper sehen. Und Worte zerstören, wie Menschen sich selbst sehen.

Mick Morris Mehnert ist Schauspieler, Model, deutsch-amerikanisch – und jemand, der sehr genau weiß, was es bedeutet, wenn Sprache über deinen Körper entscheidet, bevor du selbst ein Wort gesagt hast. Mick ist kleinwüchsig – eine Eigenschaft, die von außen fast automatisch zum Thema gemacht wird, ob er das will oder nicht.

Vom „Liliputaner" bis zum „Carbonara-Körper": Wir reden heute über Begriffe, die verletzen – auch wenn sie es nicht wollen.

Was euch erwartet:

Body-Fail: Der „Carbonara-Körper" – ein Artikel im Zeitmagazin geht viral. Gut gemeint, schlecht gemacht. Warum Körper keine Pastagerichte sind und was der Begriff mit Micks Alltag als kleinwüchsiger Mensch gemeinsam hat.

Sprache & Ableismus: Von „Liliputaner" bis „Zwerg" – welche Begriffe Mick täglich hört, warum sie falsch sind, und was Menschen stattdessen tun könnten. Plus: die deutsche Fehlerkultur und warum wir so schlecht darin sind, uns korrigieren zu lassen.

Große Bühne, eigene Regeln: Micks Proud Moment – 2015, Komische Oper Berlin, Rigoletto von Verdi. Der Moment, in dem er wusste: mein Körper kann das.

Medizin & Körperautonomie: Eltern wollen ihren kleinwüchsigen Säugling medikamentös größer machen. Wessen Körper ist das eigentlich? (Link zum Artikel)

️ Sichtbarkeit verändert Blicke: Was passiert, wenn wir mehr Körpervielfalt sehen – und warum wir irgendwann vielleicht nur noch ein Wort brauchen: Mensch.

Abschluss: Micks Songs für die BODY BEATS Playlist – Underworld: Jumbo & Jim Carrey: This Friendly World.

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Mick Morris Mehnert:

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Späti Kings auf YouTube

Bühne: Flavio, Re de' Longobardi (Händel), Meininger Staatstheater – Wiederaufnahme 23. Oktober 2026 · Tickets & Infos
1 Stunde 18 Minuten
„Einfach weil er da ist, weil er existiert." – So beantwortet Ira Schumann die Frage, warum ihr Körper genug ist. Simpler geht es nicht. Und genau das ist die Botschaft dieser Folge.

Ira Schumann ist Coach, Trainerin und Prozessbegleiterin mit dem Schwerpunkt Körperakzeptanz – systemisch-lösungsorientiert ausgebildet und selbst neurodivergent. Sie bringt den Blick mit, den wir so oft vergessen: Dein schlechtes Körpergefühl ist kein persönliches Versagen. Die Gründe liegen in gesellschaftlichen Strukturen. Immer.

Was euch erwartet:

Body-Fail: Fitness-Influencerin Pamela Reif hat 6 Kilo zugenommen – und die Medien drehen durch. Stern, Promiflash, Schlagzeile über Schlagzeile. Der eigentliche Fail: dass es überhaupt kommentiert werden muss.

Expertinnen-Talk: Was bedeutet systemisch-lösungsorientiertes Coaching konkret? Wo sind deine Stellschrauben, wenn du mit deinem Körper haderst – und wie findest du sie?

Neurodivergenz & Körper: Ira ist selbst neurodivergent und in der Perimenopause. Zwei Themen, die selten zusammen besprochen werden – und die mehr gemeinsam haben als man denkt.

Veränderung: Warum fällt man immer wieder in alte Muster zurück, obwohl man es doch eigentlich verstanden hat? Ira erklärt das Loch-in-der-Straße-Modell – und warum schon das Bemerken ein riesiger Entwicklungsschritt ist.

Abschluss: Iras Song für die BODY BEATS Playlist – Dion Ferris: I Know.

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Mehr von Ira:

ira-schumann.de

@ira.schumann.coaching

Podcast: Körper und Gesellschaft
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Über diesen Podcast

Schluss mit toxischer Diätkultur, Body Shaming & Fake-Filtern! In „Dein Körper ist genug – Body ohne Filter“ begleitet dich Fotografin Caro Gugu auf dem Weg zu wahrer Selbstliebe und Body Neutrality. Hier hat alles Platz: Verletzlichkeit, Feminismus & lautes Lachen. Freu dich auf: Body Fails: Absurde gesellschaftliche Doppelstandards Body Talk: Unzensierte Storys inspirierender Gäste Body Post: Echte Community-Fragen Dein Safe Space, um Tabus zu brechen. Du bist mehr als deine Hülle! Neue Folgen: 2-wöchig Mo 9 Uhr, ALEX Berlin Radio & überall, wo es Podcasts gibt.
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„dein körper ist genug: Body ohne Filter“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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