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Die Kulturfritzen Archiv

117 Episoden
17 Minuten
Was hat ein Hotel am idyllischen Wolfgangsee mit Berlin zu tun? Die Antwort findet man „Im weißen Rössl“, einem Singspiel, das 1930 seine Uraufführung erlebte. Die Geschichte des Musikwerks beginnt bereits 30 Jahre früher in einem Berliner Fertigteilhaus im Salzkammergut. Und auch wenn sie mit ihrer Peter-Alexander-Heimatseligkeit im Jahr 1960 ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat, führen Spuren doch immer wieder nach Berlin zurück. In nur 15 Minuten tritt Marc Lippuner den Beweis an, dass "Im weißen Rössl" weniger österreichisches als vielmehr Ur-Berliner Kulturgut ist. ;)
46 Minuten
Marc Lippuner unterhält sich mit Veit Schmidt aus der Wiener Buchhandlung Löwenherz, die spezialisiert ist auf Literatur mit lesbisch-schwulen Inhalten. Veit Schmidt empfiehlt zwölf queere Berlin-Bücher aus den letzten 120 Jahren, die jede_r kennen sollte. Ein Gespräch über changierende Rollenbilder, verschlüsselte Coming-Outs, die Legendenbildung der goldenen Zwanziger, gleichgeschlechtliche Liebe in Zeiten der deutschen Teilung und Stadtgeschichten als literarisches Genre.
1 Stunde 12 Minuten
Marc Lippuner unterhält sich mit dem Schauspieler und Rezitator Hans-Jürgen Schatz über die Berliner Jahre des Autors, Komponisten und Karikaturisten E.T.A. Hoffmann (1776-1822). Eine Zeitreise in das Berlin vor 200 Jahren.
18 Minuten
Marc Lippuner im Gespräch mit der Künstlerin Veronika Kellndorfer. Über Glas als Bildträger, Malerei, Fotografie und Architektur, Spiegelungen und Durchlässigkeiten, Mies van der Rohes Barcelona-Pavillon, die Neue Nationalgalerie und das Haus Lemke.
20 Minuten
Marc Lippuner im Gespräch mit Dr. Wita Noack, der Leiterin des Mies van der Rohe Hauses. 1932/33 entstand in Alt-Hohenschönhausen das letzte Wohnhaus, das der Architekt Mies van der Rohe in Deutschland errichtete, bevor er in die USA emigrierte. Das Haus Lemke, ein Backsteinflachbau mit großen Fensterfronten, hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich und ist heute Architekturdenkmal und Ausstellungsraum. Dr. Wita Noack stellt die Philosophie des berühmten Baumeisters vor, bietet einen Überblick über das Berliner Schaffen Mies van der Rohes und erläutert ihr auf die Architektur des Hauses Lemke abgestimmte kuratorische Konzept.
18 Minuten
Im April 1916 wird am Bahnhof in Stettin in einem Reisekorb die Leiche einer Frau entdeckt. Die Ermittlungen führen schnell zu einem Frisiersalon im Herzen Berlins. Marc Lippuner schildert den Mordfall, der mit dem letzten Todesurteil endet, das im kaiserlichen Berlin vollstreckt wird. Vorab gibt es einen kleinen Exkurs zur Geschichte der Hinrichtungen in Berlin. Special Guests: Tilla Kratochwil und Markus Manig
34 Minuten
Jedes Jahr erscheinen zahlreiche Bücher, in denen Berlin eine tragende Rolle spielt. Marc Lippuner stellt seine zehn persönlichen Favoriten aus dem Jahr 2019 vor, geschrieben oder herausgegeben von Jörg Aufenanger, Jens Bisky, Ernst Dronke, Jürgen Danyel, Matthias Nawrat, Katja Oskamp, Stefan Scheufelen, Roswitha Schieb, Dennis Stephan und Christiane Tramitz. Die Textauszüge lesen Jenny Kittmann und Michael F. Stoerzer.
38 Minuten
Marc Lippuner im Gespräch mit Markus Beeth, dem Herausgeber des Stadtmagazins mein/4. Für die aktuelle Ausgabe hat Markus Beeth zahlreiche Künstlerinnen und Künstler befragt, wie sie derzeit über die Runden kommen, ist zu Kulturinstitutionen gefahren, um Existenzängste zu dokumentieren, und er hat Dr. Klaus Lederer, den Senator für Kultur und Europa in Berlin interviewt. Hier liefert er einen kompakten Überblick über die aktuelle Situation der Kultur- und Kreativszene in Berlin.
42 Minuten
Marc Lippuner im Gespräch mit dem Starvisagisten René Koch. Über Berlin in den 1960er-Jahren, die Definition von Heimat, die Essenz von Drag, karitatives Engagement, das Lippenstiftmuseum, das Älterwerden. Über Hildegard Knef, Marlene Dietrich, Eartha Kitt und andere Diven.
16 Minuten
Marc Lippuner über sein Verhältnis zum Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg. Das Bekenntnis einer Liebe, die spät – dafür unwiderruflich – entflammte. Sie beginnt im Friedrichshain, hat mit Ernst Thälmann zu tun, dem fibelhaft verehrten Helden jedes Lesen lernenden DDR-Kindes, mehr noch jedoch mit dem nach ihm benannten Wohnpark, der 1986 eingeweiht wurde.
11 Minuten
Marc Lippuner stellt Irmgard Keuns 1932 erschienenen Roman "Das kunstseidene Mädchen" vor. Ein fast aus Versehen geklauter Pelzmantel katapultiert die 18-jährige Doris, die ihr Leben als schlecht bezahlte Angestellte in einer rheinischen Provinzstadt fristet, in die Weltmetropole Berlin. In der großen Stadt, die vornehm ist mit hochprozentigem Licht und ganz übermäßiger Lichtreklame, will die junge Frau ihren Traum von Liebe, Luxus und Karriere verwirklichen: Ein Glanz möchte sie werden. Und irrt durch die Straßen und irrt sich in den Männern, die ihren Weg kreuzen, um letztlich mit ihrem geklauten Pelzmantel auf einem Koffer am Bahnhof Friedrichstraße zu sitzen und festzustellen, dass es auf den Glanz vielleicht gar nicht so ankommt. Es liest: Jenny Kittmann
25 Minuten
Marc Lippuner im Gespräch mit dem Autor und Liedermacher Manfred Maurenbrecher.  Über Berlin als Heimat, Hans Henny Jahnn, Marxismus, wankelmütige Kolleginnen, Brandenburg als literarisches Sujet, das neue Buch ("Grünmantel"), das neue Album ("Inneres Ausland") und über härter werdende Zeiten. Special Guest: Markus Manig
Die Kulturfritzen

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Der Kulturpodcast aus Berlin