Die Kulturfritzen Archiv
117 Episoden
56 Minuten
Hitlers Hit-Schreiber, Zarah Leanders engster Vertrauter – und trotzdem wegen seiner Homosexualität im Visier des NS-Regimes? – In dieser Episode spricht Marc Lippuner mit der Autorin Judith Kessler und dem Chansonsänger Enno Kraus über das bewegte Leben des Songschreibers Bruno Balz, dessen Lieder, darunter „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh'n“, „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“ und „Ich brech die Herzen der stolzesten Frauen“, weitaus bekannter sind als er selbst. Für ihr Buch „Kann denn Liebe Sünde sein? Auf den Spuren des Liedtexters Bruno Balz“ hat Judith Kessler akribisch recherchiert, zahlreiche Ungereimtheiten in den Erzählungen über das Leben des in Berlin geborenen Künstlers aufgetan und infolgedessen Balz' Biografie an vielen Stellen neu geschrieben. Gemeinsam mit Enno Kraus entwickelte sie zudem ein Bühnenprogramm, in dem die Mythen charmant entlarvt werden, das aber auch zeigt, warum Bruno Balz' Schlager bis heute unvergessen sind.
35 Minuten
In seinem neuen Roman "Guten Morgen, Berlin" führt Felix Haß seine Leserinnen und Leser in das Berlin der frühen 90er: Eine Stadt im Aufbruch, zwei Neuberliner ebenso. Als in der ehemaligen Mauerstadt ein junger Wessi auf einen jungen Ossi trifft, beginnt eine Geschichte voller Widersprüche und Entdeckungslust. Marc Lippuner spricht mit dem Autor über seine Anfänge als Filmemacher und die Entscheidung doch lieber Krimis zu schreiben, wenngleich das neue Buch eher ein Liebesroman ist.
53 Minuten
In der 115. Folge seines Berlin-Kultur-Podcasts trifft Marc Lippuner einen ungewöhnlichen Spurensucher: Hans Greiner, der sich selbst Elohans nennt, dokumentiert Kriegsspuren im Berliner Straßenbild – von Einschusslöchern in Hauswänden bis hin zu Frakturen im Straßenpflaster. Welche Erkenntnisse lassen sich aus den beschädigten Steinen herauslesen? Wie werden die Berliner Gehwegplatten zu Zeugnissen der Geschichte – und warum werden sie eigentlich Schweinebäuche genannt? Hans Greiner erzählt, was ihn antreibt, wie ihn sein Weg vom Ingenieur zum akribischen Feldforscher führte, warum ihn die Suche nach den noch sichtbaren Spuren des Zweiten Weltkriegs im Berliner Straßenland nicht mehr loslässt und wie aus einem scheinbaren Hobby eine Mission wurde. und was andere aus seiner Arbeit machen könnten. Ein leidenschaftliches Plädoyer für den Blick nach unten.
1 Stunde 5 Minuten
Vom 27. bis 30. März 2025 fand die Leipziger Buchmesse statt. Marc Lippuner war dort und hat acht Buchtipps aus acht Verlagen eingesammelt.
1 Stunde 19 Minuten
Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide macht seit 2006 das lange ausgeblendete Schicksal der über 26 Millionen Männer, Frauen und Kinder sichtbar, die während des Zweiten Weltkriegs durch das NS-Regime als Zwangsarbeiter:innen ausgebeutet wurden. Marc Lippuner spricht mit Dr. Christine Glauning, der Leiterin der Gedenkstätte über die Definition von Zwangsarbeit damals und heute, über den Alltag im Lager, über einzelne Schicksale, die vergessene Befreiung, die Nachnutzung und die Notwendigkeit, das Thema Zwangsarbeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
46 Minuten
Anlässlich seines 80. Geburtstags spricht Marc Lippuner mit dem Entertainer, Sänger und Moderator Bert Beel, gemeinsam blicken sie schlaglichtartig auf die Karriere des Jubilars zurück, die ihn in die ZDF-Hitparade, auf Kreuzfahrtschiffe und – für einen Westberliner alles andere als selbstverständlich – regelmäßig in die DDR führte. Ein Gespräch über unerwartete Begegnungen und verpasste Chancen.
1 Stunde 2 Minuten
Marc Lippuner spricht mit dem Journalisten Armin Fuhrer, der in seinem neuen Buch "Sextropolis" das kurze, skandalumwitterte Leben der Nackttänzerin Anita Berber (1899-1928) im Kontext ihrer Zeit einordnet.
42 Minuten
1924 erschien die erste Ausgabe der kleinformatigen Illustrierten "Das Magazin" in Berlin. Mit Till Kaposty Bliss, einem der beiden derzeitigen Herausgeber des monatlich erscheinenden Heftes, spricht Marc Lippuner über die 100-jährige Geschichte des Unterhaltungsmagazins, die von Höhen und Tiefen geprägt war.
57 Minuten
Marc Lippuner war auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs und hat acht aktuelle Berlin-Buchtipps eingesammelt.
60 Minuten
Marc Lippuner war auf der Leipziger Buchmesse unterwegs und hat etliche Berlin-Buchtipps eingesammelt.
38 Minuten
In einer ehemaligen Ausstellungshalle der AEG entsteht im denkmalgeschützten Industriegebiet in der Wilhelminenhofstraße in Oberschöneweide ein spannender Kulturort: Die MaHalla. Marc Lippuner spricht mit dem Künstler Ralf Schmerberg, der sich 2020 dem leerstehenden Gebäude annahm, über die Geschichte und den Spirit des Ortes, über den Reiz und den Größenwahn, sich auf ein solches Projekt einzulassen, über den Versuch, unabhängig zu bleiben, sowie über das breitgefächerte Nutzungskonzept, das die MaHalla nicht nur zu einem lebendigen Kunst- und Eventspace machen soll, sondern auch zu einem Begegnungsort für die Menschen, die im Kiez drumherum leben.
45 Minuten
Anlässlich des 125. Geburtstags von Erich Kästner am 23. Februar 2024 spricht Marc Lippuner mit dem Schauspieler und Rezitator Hans-Jürgen Schatz, den das Werk des Feuilletonisten, Lyrikers, Romanciers und Kinderbuchautors schon mehrere Jahrzehnte begleitet. Im zweiten Teil der Doppelfolge rückt die Biografie Kästners ab 1933 in den Fokus: Warum hat der Schriftsteller, der bei der Bücherverbrennung auf dem Opernplatz mit ansehen musste, wie seine Bücher verbrannt wurden, Deutschland nicht verlassen? Wie konnte er arbeiten, ohne ins Visier der Nationalsozialisten zu geraten? Konnte er im Nachkriegsdeutschland nahtlos an seinen Erfolg vor 1933 anknüpfen?
1 Stunde 5 Minuten
Anlässlich des 125. Geburtstags von Erich Kästner am 23. Februar 2024 spricht Marc Lippuner mit dem Schauspieler und Rezitator Hans-Jürgen Schatz, den das Werk des Feuilletonisten, Lyrikers, Romanciers und Kinderbuchautors schon mehrere Jahrzehnte begleitet. Im ersten Teil der Doppelfolge rücken die frühen Berlin-Jahre Kästners in den Fokus: Warum kam "der berühmteste Berliner aus Dresden" in die Hauptstadt? Welche Themen beschäftigten ihn in den späten 1920er-Jahren? Welche autobiografischen Bezüge finden sich in seinem Werk? Wieviel Berlin steckt in seinen Texten? Und warum begann Kästner, Bücher für Kinder zu schreiben?
49 Minuten
"Irgendwo auf der Welt", "Das gibt's nur einmal", "Ein Freund, ein guter Freund" ... Diese Lieder sind Evergreens, den Namen des Komponisten kennen nur wenige: Werner Richard Heymann. In den Zwanziger-Jahren arbeitete er in Berlin mit Friedrich Hollaender, Mischa Spolianksy und Trude Hesterberg und er schrieb die Hits der ersten Tonfilm-Operetten der UFA. Nach seiner Emigration in die USA heimste er für seine Filmmusiken vier Oscar-Nominierungen ein und konnte nach seiner Rückkehr in Deutschland wieder beruflich Fuß fassen, wenngleich nicht in Berlin, das ihm fremd geworden war. Über die bewegende Lebensgeschichte spricht Marc Lippuner mit Elisabeth Trautwein-Heymann, der Tochter des Komponisten, die mit viel Energie und Enthusiasmus sowohl den Namen ihres Vaters wie auch dessen umfangreiches musikalisches Werk für die Nachwelt lebendig hält.
40 Minuten
Marc Lippuner war auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs und hat etliche Berlin-Buchtipps eingesammelt.