Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Tierärztliche Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 03/07 Archiv

248 Episoden
1 Minute
The adrenal gland is a complex endocrine organ and its secreted hormones affect a multitude of essential systems, including stress response, immune function, cardio vascular regulation and anabolic or catabolic processes. In order to define age-dependent changes within the adrenal gland in the mouse, a systematic analysis of functional and growth-related parameters was performed by investigating the adrenal glands of male and female mice from weaning to adulthood (weeks 3, 5, 7, 9 and 11) at the organ, compartment, and cellular level. Therefore, an adrenal weight analysis was performed and the absolute volume of every adrenal zone was determined using unbiased stereological methods. At the cellular level, zona fasciculata (ZF) mean cell volume and total cell number were analysed at five distinct points in time. Furthermore, the amount of stored lipids and the expression of two enzymes involved in steroidogenesis, side-chain-cleavage enzyme (SCC) and 11-beta-hydroxylase, were explored in the adrenal glands at selected points in time. Serum aldosterone and corticosterone concentrations were monitored throughout the investigation period as functional readouts of the zona glomerulosa and the ZF, respectively. Results: Increasing weights of the adrenal glands were observed until week 7. Of note is a significant adrenal weight reduction by 25 % exclusively in male mice, between weeks 7 and 9. Adrenal glands in female mice principally displayed higher weights. At an age of 9 weeks, this weight difference reached a maximum, with female mice characterized by two-fold higher adrenal gland weights than male mice. The weight dimorphism was in particular due to an enlarged ZF in female mice. Also the X-Zone and the medulla, showed increased volumes if compared to male littermates. No gender-dependent volume difference was found in the zona glomerulosa. In addition to the gender-dependent growth effects, time-dependent growth features were observed in each zone, and every zone, with the exception of the X-zone in males, gradually increased in volume between weeks 3 and 7 of age. Time- and gender-dependent effects were also studied at the cellular level in the ZF, where effects of sex and age on the mean cell volumes as well as on the total cell number were present. From week 5 onwards, the ZF of female mice comprised significantly more cells if compared to their male counterparts. In both genders, the number of ZF cells reached a maximum at the age of 7 weeks and decreased significantly until week 9. In male mice, the mean volume of ZF cells increased between 3 and 11 weeks of age. In 3- to 7-week-old female mice ZF mean cell volumes were similar, however, between 7 and 9 weeks of age, a volume increase by approximately 50 % was observed. A positive association of ZF total cell number with the estimated total amounts of corticosterone in the circulation (ETAC) could be established, in contrast, no association of ZF mean cell volume and the ETAC was found. Serum aldosterone concentrations were similar in both genders, in contrast serum corticosterone levels were higher, at least as a tendency, in female mice. Moreover, dynamic changes of both steroid hormone concentrations were observed in a time-dependent manner. The aldosterone concentrations increased over time, whereas the corticosterone levels decreased significantly between weeks 3 and 11. The amount of stored lipids in the adrenal glands appeared to be higher in female mice if compared to male mice and the adrenal glands of 11-week-old male and female mice seem to store more lipids than 7-week-old mice. Also the expression of the two analysed enzymes, SCC and 11-beta-hydroxylase, increased between 3 and 11 weeks of age in both sexes, indicating that 11-week-old mice might have a higher steroidbiosynthesis capacity than the younger mice. In conclusion, this study demonstrates that, between weaning and adulthood dynamic processes are present on multiple levels of adrenal gland growth. Specific adrenal growth regulation occurs through the influence of age, sex, cell type, cell number and cell size. A particular finding of the study is, that growth is not a unidirectional process by constant increases of cell size and cell number and that decreases of cell number may be compensated by increases of cell volumes. Certainly, these dynamic processes can be assumed to affect also functional parameters, however the final quantity of corticosterone secreted can only be explained in parts as a function of ZF cell size or ZF cell number, respectively. In general, this work supports the systemic approach integrating multiple information from various levels being more and more relevant for future research projects.
1 Minute
Von 176 Jungsauen verschiedener Genotypen wurde zum Zeitpunkt der Eingliederung in den Reproduktionsprozess (ca. am 180. Lebenstag und einem Körpergewicht von ca. 90 kg) zunächst die Eigenleistungsprüfung und Zuchtwertfeststellung und anschließend eine In-vivo-Ganzkörperanalyse mit Hilfe der Dualenergie-Röntgenabsorptiometrie (DXA) durchgeführt. Das Ziel dieser Studie war es, einerseits die Beziehung zwischen der Körperzusammensetzung (ermittelt aus DXA) und der Fruchtbarkeit von Jungsauen zu untersuchen und andererseits die erhaltenen DXA-Ergebnisse mit den Testergebnissen der Eigenleistungsprüfung und Zuchtwertfeststellung zu vergleichen. Jede Jungsau wurde einer von drei Gruppen zugeordnet. Gruppe 0 setzte sich aus Tieren zusammen, die laut Eigenleistungsprüfung für zuchtuntauglich beurteilt wurden oder keine Rauscheerscheinungen zeigten und somit nicht belegt werden konnten. Gruppe 1 wurde von Jungsauen mit einem ersten Wurf gebildet, und in Gruppe 2 befanden sich Jungsauen, die besamt wurden, jedoch aufgrund fehlender Konzeption zu keinem ersten Wurf gelangten. Außerdem wurden von allen Jungsauen der Gruppe 1 Wurfdaten erfasst. Die Eigenleistungsprüfung zeigte teilweise beträchtliche Unterschiede zwischen den einzelnen Gruppen. Jungsauen der Gruppe 1 hatten ein statistisch signifikant höheres Gewicht, sowie höhere Tageszunahmen als die der Gruppe 0, jedoch lag das Ergebnis für Zuchtindex und –wert unter denen der zwei anderen Gruppen. Ultraschallmessungen ergaben, dass die Jungsauen der Gruppe 0 durchschnittlich das höchste Speckmaß B und den niedrigsten Muskelfleischanteil aufwiesen. Jedoch war der Gesamtkörperfettgehalt (ermittelt aus DXA) bei Jungsauen mit Wurf (Gruppe 1) signifikant höher (>1,65 % absolut) als bei Jungsauen ohne Wurf (Gruppe 2) bzw. zuchtuntauglichen Jungsauen (Gruppe 0). Die Jungsauen der Gruppe 2 wiesen die niedrigsten Körperfettgehalte aller drei Gruppen auf. Die Auswertung der Zuchtleistungen der Jungsauen der Gruppe 1 zeigte folgende Ergebnisse: Die höchste Anzahl insgesamt geborener Ferkel erreichte der Genotyp DE x DL. Die niedrigste Anzahl erzielten die Rassen Duroc und Schwäbisch-Hällisches Landschwein. Zwischen den einzelnen Genotypen traten für das Merkmal insgesamt geborene Ferkel keine statistisch signifikanten Unterschiede auf, jedoch waren rassenspezifische Unterschiede deutlich erkennbar. Innerhalb der Gruppe 1 zeigte die Beziehung zwischen DXA-Fett (%) und der Wurfgröße tendenziell, dass mit steigendem Körperfettgehalt der Jungsauen eine Verminderung der Wurfgröße verbunden sein kann. Folglich ist für eine maximale Fruchtbarkeit von Jungsauen konventioneller Schweinerassen ein optimaler Körperfettgehalt anzustreben.
1 Minute
Der Einfluss der Sohlendicke auf die Thermoisolation der Hornkapsel beim Equiden Einleitung Lahmheiten, die nach einem Heißbeschlag auffallen, werden häufig dem Hufschmied zur Last gelegt und mit forensischen Fragestellungen verbunden. Besonders, wenn nach einem Hufbeschlag festgestellt wird, dass das Pferd an Hufrehe erkrankt ist, die nicht unerhebliche Tierarztkosten verursacht und vielfach zu einer dauerhaften Unbrauchbarkeit führt, werden schnell Schadenersatzforderungen an den Hufschmied gestellt. In diesen Fällen ist es vorteilhaft, baldmöglichst nach dem Hufbeschlag und Auftreten der Lahmheit Röntgenbilder anzufertigen, um zeitnah zu prüfen, wie dick die Hufsohle nach dem Beschlag noch war. Ziel dieser Studie war es, die Sohlendicke zu bestimmen, bei der zwischen Lederhaut und Hornkapsel eine Temperaturveränderung messbar wird und ab der sich auch Gewebeschäden an der Sohlenlederhaut einstellen. Material und Methoden: Von 20 Pferden unterschiedlicher Rasse und Größe im Alter zwischen 2 und 17 Jahren wurden jeweils beide Vordergliedmaßen unverzüglich nach der Euthanasie im Karpalgelenk abgesetzt und an den Hufen wurden die beim Hufbeschlag üblichen Bedingungen des Aufbrennens des Eisens simuliert. Begleitend wurde die Temperaturveränderung im Inneren der Hornkapsel mittels eines zwischen dorsaler Hufwand und Lederhaut parallel zum Hufbein eingeführten Thermoelementes gemessen. Das Aufbrennen erfolgte mindestens bis zu dem Zeitpunkt, zu dem das Thermoelement einen signifikanten Anstieg der Temperatur anzeigte. Zwischendurch wurde das Aufbrennen immer wieder gestoppt und die jeweils vorliegende Sohlendicke röntgenologisch dokumentiert. Zusätzlich wurde geprüft, ob der Feuchtigkeitsgehalt des Horns oder die Pigmentierung einen Einfluss auf die Thermoisolierung der Hornkapsel haben und ob durch Kühlung nach dem Aufbrennen ein schnelleres Abkühlen begünstigt wird. 10 Präparate wurden zunächst eingefroren und später nach dem Auftauen für die Temperaturmessungen eingesetzt. Weitere 10 Präparate wurden unmittelbar nach der Euthanasie für den Versuch verwendet. Bei diesen Hufen wurden zusätzlich Proben für histologische Untersuchungen entnommen. Hieraus erfolgte die Erstellung histologischer Schnitte mit 2 verschiedenen Färbungen (Masson-Goldner und Hämatoxilin-Eosin). Des Weiteren wurden unterstützend zu den Temperaturmessungen anhand der Flash - Methode die physikalischen Eigenschaften (Dichte, Wärme- und Temperaturdurchlässigkeit) der Hufkapsel ermittelt. Ergebnisse: Bis zu einer röntgenologisch gemessenen Sohlendicke von über  > 5, 9 mm (s = ± 1,3 mm) war keine Temperaturveränderung im Inneren der Hufkapsel feststellbar. Bei einer Sohlendicke von  = 5,9 mm (s = ± 1,3 mm) stieg die Temperatur dann relativ schnell auf 48°C und auch auf deutlich höhere Temperaturen an. Die Temperatur von 51°C, bei der mit ersten Gewebeschäden zu rechnen ist, wurde erst bei einer Sohlendicke von  < 5,4 mm erreicht. Eine Schädigung des Gewebes (Extravasation, Veränderungen der Struktur bzw. Deformation der Zellen und deren Kerne) zeigte sich bei den histologischen Untersuchungen erst bei einer Sohlendicke von weniger als 4 mm. Der k - Wert von Horn gemessen mit der Flash – Methode betrug ca. 0,2 W / K*m. Das Hufhorn weist somit eine sehr schlechte Wärmeleitfähigkeit auf. Es waren keine signifikanten Unterschiede zwischen der Wärmeleitfähigkeit von pigmentiertem und unpigmentiertem oder feuchtem und trockenem Horn zu verzeichnen. Das Kühlen des Horns mit einem nassen Schwamm nach dem Aufbrennen des Hufeisens beschleunigte das Abkühlen der Temperatur in der Hornkapsel erheblich. Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Die bekannten, höchstgradig effektiven thermoisolierenden Eigenschaften der Hornkapsel wurden bestätigt: Erst ab einer Sohlendicke von  < 5,4 mm kann bei übertrieben heißem und langem Aufbrennen überhaupt eine irreversible thermische Schädigung der Lederhaut entstehen. Zudem kann mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% ein Temperaturanstieg in der Hornkapsel bei einer Sohlendicke von  ≥ 6,7 mm ausgeschlossen werden. Voraussetzung für die Beurteilung der Sohlendicke nach einem Hufbeschlag mit anschließend festgestellter Lahmheit ist, dass zeitnah nach dem Beschlag und dem Auftreten einer Lahmheit durch eine geeignete Röntgenuntersuchung (orthograder Strahlengang, Markierung der Sohle) die Sohlendicke dokumentiert wird. Dem Hufschmied können mit der Aufnahme eines Röntgenbildes anhand der ermittelten Sohlendicken außerdem Entscheidungen für oder gegen einen Heißbeschlag bei Pferden mit dünner Sohle erleichtert werden. Sollte beim Aufbrennen ein Wegziehen des Hufes den Verdacht auf eine thermische Reizung der Huflederhaut ergeben, ist ein sofortiges Kühlen des Hufes mit kaltem Wasser sinnvoll, um die Zeit der Temperaturerhöhung und damit mögliche Gewebeschäden an der Lederhaut zu minimieren.
1 Minute
Histamin nimmt in der Pathogenese der Hypersensibiliätsreaktion vom Typ I eine zentrale Rolle ein. Zur Behandlung allergischer Krankheiten werden Antihistaminika eingesetzt, sie zeigen jedoch beim Pferd oftmals nur eine eingeschränkte Wirksamkeit. In der vorliegenden Arbeit wurde der equine Histamin H1 Rezeptor (eH1) mittels PCR-Klonierung isoliert. Hierfür wurde mRNA aus Pferdeblut gewonnen, durch Reverse Transkription in cDNA umgeschrieben und eine homologe Teilsequenz des Rezeptors mittels degenerierter Primer vervielfältigt. Die kodierende Sequenz des Rezeptors wurde durch anschließende 3’- und 5’-RACE-PCR vervollständigt und sequenziert. Der Rezeptor wurde einer molekularen und biochemischen Charakterisierung unterzogen. Die pharmakologische Charakterisierung wurde nach stabiler Expression der eH1-cDNA in HEK293-Zellen durchgeführt. In Radioligandenbindungsstudien wurde die Affinität von 3H-Pyrilamin, Histamin sowie der klinisch eingesetzten Antihistaminika Diphenhydramin und Chlorpheniramin am eH1 und humanen Histamin H1 Rezeptor (hH1) vergleichend ermittelt. Die Selektivität des eH1 wurde in Radioligandenbindungsstudien mit dem Histamin H2 Rezeptor-Antagonisten Cimetidin und dem Histamin H3-Rezeptor-Antagonisten Thioperamid demonstriert. Obwohl für Histamin keine Unterschiede in der Affinität zwischen beiden Rezeptoren nachweisbar waren, zeigten die Antihistaminika Chlorpheniramin und Diphenhydramin eine 2,2- bzw. 3,8-fach niedrigere Affinität zum eH1 im Vergleich zum hH1. Die funktionelle Aktivität des eH1 wurde in der intrazellulären cAMP-Produktion bestimmt. Dabei resultierte die Stimulation des eH1 in einem signifikant stärkeren Anstieg (15-fach) der intrazellulären cAMP-Konzentration im Vergleich zum hH1. Die Membranlokalisation und funktionelle Regulation des Rezeptors wurde am konfokalen Mikroskop untersucht. Durch Vorinkubation der Zellen mit den inversen Agonisten Diphenhydramin und Chlorpheniramin konnte dabei die Histamin-vermittelte Internalisierung des eH1 nach Stimulation mit Histamin unterbunden werden. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass ein voll funktionsfähiger eH1 kloniert wurde. Die im Vergleich zum hH1 gefundene niedrigere Affinität von Antihistaminika könnte zu ihrer eingeschränkten klinischen Wirksamkeit beim Pferd beitragen
1 Minute
Among different factors – such as food characteristics and ingesta retention time -, ingesta particle size (measurable in the faeces) is an important parameter that influences digestion in herbivores. In the literature, there are only four comparative studies on the faecal particle size in herbivores. These studies either concentrate on only a few different species, or are restricted to one taxonomic order. Comparative data on reptiles and birds are totally lacking. Thus the present study represents the first attempt to quantify the faecal particle size across broad range of herbivore species within all three taxonomic classes, and to investigate whether there is an allometric relationship to body mass. Relevant factors influencing ingesta particle size, such as body mass, type of dentition, phylogenetic affiliation and digestive strategy, are discussed in context. In total, more than 1100 faecal samples from herbivorous mammals (205 species), reptiles (12 species) and birds (14 species) are analysed with a standardized wet-sieving procedure using nine sieves ranging from 0,063 mm to 16 mm mesh size. For the description of faecal particle size two different particle dimensions (in mm particle length) are used, the mean particle size (“Mittelwert”: MW) obtained by curve fitting, and the weighted average (WA) obtained by calculation. The following results are obtained: It is confirmed that faecal particle size is a reliable measure for the extent to which food is processed by mastication. However, this only applies to terrestrial forage plants. Faecal particle size increases with increasing body mass in all three classes. For all mammal groups faecal particle size scales positively to body mass to the power of 0.34 (MW) or 0.31 (WA), respectively. Given the literature assumption that tooth size scales isometrically to body mass, these results underline the fact that there is a functional relationship between tooth size and the achieved ingesta particle length. Considering their body mass range, ruminants - and also equids - achieve particularly small faecal particles and therefore are peculiar among the mammals. Species adapted to grazing (Przewalski horse, auerochs) showed comparable faecal particle sizes in the wild and in captivity, whereas species adapted to browsing (tapir, giraffe) had smaller faecal particles in the wild compared to captivity. Reptiles have distinctively higher mean faecal particle sizes than mammals and birds. Ingesta comminution in the gizzard of herbivorous birds is comparable to that achieved by chewing in non-ruminant mammals, as faecal particle size does not differ between these two groups. Before it enters the gizzard, however, bird ingesta have a similar particle size as reptile faeces. With respect to the ongoing paleobiological discussion on the competition of two dinosaur groups – the sauropods and ornithopods – the present study supports the theory that comminution by gizzard is not less effective than comminution by mastication. The differences in the comminution efficiency between and within mammal groups can partly be related to the evolutionary success of certain species.
1 Minute
„Investigations on effects of Xenon application time on cerebral outcome following cardiopulmonary bypass with cerebral air embolism in the rat” Cerebral air embolism (CAE) is thought to be one of the risk factors for adverse cerebral outcome following cardiac surgery with cardiopulmonary bypass (CPB). Neurologic and neurocognitive deficits after cardiac surgery remain a common and severe complication, alleviating patients´ quality of life for years. Providing neuroprotective properties and cardiovascular stability Xenon may also improve cerebral outcome after cardiac surgery with CPB. However, Xenon`s disposition to expand air bubbles could possibly be a disadvantage for its use in combination with CPB, as such air bubbles can be detected during CPB. In this study Xenon was administered before (group XEv), during (group XEw) or after CPB (group XEn) to investigate differential effects of application time on cerebral outcome after CPB with cerebral air embolism in a rat model. 50 male Sprague-Dawley rats (BW: 330-390 g) were assigned to five groups of ten animals each. Control group (Ko) animals were neither exposed to CPB nor received Xenon. The CPB-groups such as Xenon before CPB, Xenon during CPB, Xenon after CPB and no Xenon (kXE) were anesthetized with isofluran, intubated and ventilated with 2.0-2.5 Vol % isoflurane in 50 % oxygen. The right superficial epigastric artery and vein, the right external jugular vein and the sacral artery were cannulated for blood sampling, application of drugs, invasive blood pressure monitoring as well as inflow and return connection to the CPB circuit. A catheter was inserted into the right internal carotid artery and ten repetitively administered air emboli of 0.3 µl each were applicated. After completion of surgery all animals received an additional basic intravenous anesthesia (continuous infusion of midazolam, fentanyl and atracurium) which was maintained until the end of operation (60 min after CPB). Rats subjected to Xenon before CPB were ventilated with Xenon (56 % Xenon, 5 % N2, 34 % O2 and 5 % CO2) applied for 60 minutes before connection to CPB. The Xenon during CPB group received the above mentioned Xenon gas mixture through the oxygenator for 90 minutes during CPB. Xenon after CPB animals were treated in the same fashion but inhaled Xenon for 60 minutes after CPB and no Xenon animals continously received an oxygen-air-mixture (61 % N2, 34 % O2 und 5 % CO2). Emerging from anesthesia the rats recovered by being placed in an oxygen-enriched environment. Animals underwent standardized functional neurologic testing on the 1st-4th, 8th, 12th, 16th and 21st postoperative days. Beginning with the 4th postoperative day cognitive performance as well as behaviour was ascertained up to the 21st postoperative day using the modified hole-board test. All neurologic, cognitive and behavioural testing was performed by a investigator blinded to treatment. After testing on the 21st postoperative day the rats were killed by exsanguination in deep isofluran anesthesia and subjected to in situ brain fixation with formaline. Brains were removed in total, were serially cut and stained with hematoxylin and eosin for further histological evaluation determining maximal infarction size and infarction volume. This is the first investigative study on the effects of different Xenon application times, that is before, during and after CPB in combination with CAE. The occurrence of CAE is more likely during CPB in contrast to before and after CPB where CAE are rarer. In this setting rats showed short-time sensomotoric and long-term cognitive and behavioural changes which was confirmed by histopathological results. The significant worse outcome of animals treated with Xenon after CPB is of profound relevance discussing the safety of Xenon`s use associated with CPB. Interestingly rats subjected to CPB without Xenon achieved no better results neither at cognitive and behavioural testing nor at histopathological evaluation. Knowledge about the pathophysiology of CAE remains sparse and further investigation in this direction would be of high importance in trying to explain the results of this study.
1 Minute
The therapeutic potential of systemically or locally injected bone marrow cells (BMC) or mesenchymal stem cells in myocardial infarction (MI) is a very controversial issue. Using human placental alkaline phosphatase (hPLAP) as a genetic marker for cell tracking, we examined the therapeutic efficacy and the homing of intravenously administered, hPLAP labeled cells in marker tolerant, immunocompetent rats after induction of MI. The marker enzyme hPLAP provides superb histological detection quality in paraffin and plastic sections. The influx of bone marrow-derived cells during tissue repair was monitored in wild-type inbred Fischer 344 rats reconstituted with bone marrow from transgenic F344 rats expressing hPLAP under the control of the ubiquitous R26 promoter. Four months post-MI, we found that the mesenchymal cells in the scar tissue were almost exclusively of local origin. Intravenous administration of 1x107 BMC from hPLAP transgenic donors administered 1 week post-MI profoundly reduced the infiltration of the infarction site by bone marrow-derived cells, and also the infarction area. No differentiation of endogenous nor exogenous BMCs was observed. To examine the homing of intravenous hPLAP labeled BMC in MI we established a background-free syngeneic model for long-term histological cell tracking in the absence of immune-mediated rejection of labeled cells in immunocompetent animals. Skin grafts showed that neonatal exposure of wild-type F344 rats to hPLAP transgenic F344 cells results in lifelong tolerance to hPLAP expressing tissues and cells. Using this model of neonatally tolerized marker tolerant rats, we showed that only very few hPLAP labeled BMC injected intravenously one week post-MI homed to the infarction site. Therefore, we hypothesize that the beneficial effect of intravenous BMC on left ventricular remodeling after MI is caused by systemic immunomodulation.
1 Minute
Ein Klinikaufenthalt stellt für Pferde eine Stresssituation dar und viele Pferde erkranken während eines Klinikaufenthalts an Stress-assoziierten Erkrankungen. Eine der häufigsten ist die so genannte Colitis X, eine oft tödlich verlaufende Durchfallerkrankung. Da es im Verlauf dieser Erkrankungen zu einem Verlust der Tiere kommen kann, hat ihre Vermeidung oberste Priorität. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, herauszufinden, inwieweit bei den Pferden der klinisch erkennbare Stress mit Veränderungen messbarer Blutparameter einhergeht und dabei einen Parameter zu finden, mit dem Stress beim Klinikpatienten Pferd verlässlich und möglichst einfach evaluiert werden kann. Zudem wurden in dieser Studie Freie Sauerstoffradikale („oxidativer Stress“) und IgA im Kot bestimmt, um diese Parameter auf ihre klinische Verwendbarkeit zu prüfen und zu untersuchen, inwieweit Stress mit dem lokalen Immunglobulingehalt interferiert. Einigen ausgewählten Pferden wurde zudem ein Paramunitätsinducer appliziert, um dessen Wirkung auf die untersuchten Parameter festzustellen. Bereits nach dem unterschiedlich langen Transport zeigten die Pferde signifikante Anstiege von Gesamtleukozytenzahl, dem Verhältnis neutrophiler Granulozyten zu Lymphozyten (N:L-Verhältnis), Glukose und den klinischen Parametern (Herzfrequenz, Atemfrequenz, Körpertemperatur). Weitere deutliche Veränderungen zeigten sich nach den Operationen. Glukose, Kortisol und das N:L-Verhältnis wiesen nach den unterschiedlich langen Eingriffen höhere Konzentrationen auf. Einem starken hoch signifikanten Konzentrationsabfall unterlag auch der IgA-Gehalt im Kot. Dabei war kein Unterschied zwischen den verschiedenen Operationstraumata festzustellen. Ansonsten zeigten die Pferde, die mit hochgradig gestörtem Allgemeinbefinden zu einer Notoperation eingeliefert wurden, viel deutlichere Veränderungen als die anderen Pferde. Die Freien Radikale zeigten überhaupt keinen charakteristischen Verlauf. Sie schienen allerdings bei den chronisch erkrankten Pferden erhöht zu sein. Des Weiteren zeigten sie Erhöhungen bei bestimmten Erkrankungen. Bei den Pferden, die Paramunitätsinducer verabreicht bekamen, konnte eine Tendenz zur Verbesserung des Immunstatus nachgewiesen werden. In dieser Studie konnte ein deutlicher Zusammenhang zwischen Stress und einer lokalen intestinalen Immunsuppression hergestellt werden. Da es bei allen Pferden postoperativ zu signifikanten IgA-Konzentrationsabfällen kam, sind Pferde nach jeder Operation offensichtlich prädisponiert, eine Darmerkrankung, wie beispielsweise Colitis X, zu entwickeln.
1 Minute
Diese Studie basiert auf dem Vergleich dreier verschiedener Fütterungsvarianten bei Mastelterntieren zweier Fleischrassen (Ross 308 und Cobb 500). Je eine Gruppe (145 Hennen und 33 Hähne in der Aufzuchtphase; 80 Hennen und neun Hähne in der Legephase) der beiden Rassen bekamen restriktive Futtermengen, wie es von den Zuchtfirmen als Empfehlung ausgesprochen wird, je eine Gruppe beider Rassen erhielt das gleiche Futter in freien Mengen und je eine Gruppe beider Rassen erhielt Futter zur freien Verfügung, welches im Energie- und Nährstoffgehalt reduziert war. Im Laufe der Aufzuchtperiode (24 Wochen) und der Legeperiode (26 Wochen) wurden Parameter zur Knochenbruchfestigkeit, Knochengröße (Länge, Breite und Höhe), Elastizität der Knochen und der Muskelfaserdicke, sowie Parameter zum Fett- (Triglyceride, Cholesterin) und Leberstoffwechsel (Gallensäuren, AST) und Leistungsparameter untersucht. Die Mastelterntiere wurden in Bodenhaltung mit einer Besatzdichte von sieben erwachsenen Tieren pro Quadratmeter gehalten. Ziel dieser Studie war es, die drei verschiedenen Fütterungsmanagements hinsichtlich der Tiergesundheit und der Wirtschaftlichkeit zu beurteilen. Mit den derzeitig verwendeten Fleischrassen ist diese Variante der Futterverdünnung keine Alternative zur restriktiven Fütterung der Mastelterntiere. Es treten tierschutzrelevante Probleme auf, die nur durch andere Ansätze vermieden werden können, wie zum Beispiel die Verwendung anderer, langsam wachsender oder Zweinutzungs-Rassen.
1 Minute
Despite various approaches of cancer treatment, side effects due to the missing tumour selectivity are still dose limiting and result in inefficient therapy outcome. Local hyperthermia of tumour tissue is crucial to increase the efficiency of common therapies and already made its way to clinical application. To further increase efficiency and specificity of antitumoural treatments and to decrease toxicity, thermosensitive carriers with a phase transition temperature designed for hyperthermic applications were developed. After systemic application of thermosensitive PVP-polyplexes in Neuo2A tumour bearing mice combined with hyperhermia treatment a significantly higher and more selective gene expression was found in hyperthermia treated tumours. Combination of PVP10-polyplexes and hyperthermia showed a high specifity on tumours whereas the treatment was less efficent compared to systemic application of PVP10 without hyperthermia. Furthermore, efficiency and specificity correlated with tumor size, showing higher but less specific reporter gene expression in larger tumours. Histology showed that PVP-polyplexes are associated to tumour endothelium which probably decreased the uptake into the tumour tissue and resulted in lower efficiency. In conclusion, despite established non viral gene transfer polyplexes the evaluated PVP-polyplexes are remarkably specific when combined with hyperthermia. Further experiments are on their way to enlighten the mechanism of thermosensitive polyplexes and to optimise efficiency of treatment. To determine the effect of hyperthermia on clinically used chemotherapeutics BFS-1 tumour bearing mice were treated with liposomal and free doxorubicin at hyperthermic and normothermic conditions. No effect on tumour growth was observed by hyperthermia alone. The combination of free doxorubicin with hyperthermia showed a synergistic effect and resulted in a significant tumour growth delay compared to chemotherapy alone or controls. Hyperthermia increases the efficiency of free doxorubicin via changing the physiological properties of tumour tissue. However, liposomal doxorubicin out rated the hyperthermia effect due to increased plasma circulation time. Nevertheless hyperthermia is a promising approach to increase the efficiency of chemotherapeutic drugs. An in vivo toxicity study of liposomal HePC did not show any side effects. Because of HePC integration into the lipid membrane a systemic application of the usually haemolytic drug is possible. After the treatment with HePC-TSL and hyperthermia a significant increase of HePC concentration was found in hyperthermia treated tumours. However, due to low drug levels or study design no effect on tumour growth was detected. Further studies will focus on the addition of hydrophilic drugs within the core of HePC-TSL and therefore enrich two synergistic drugs in hyperthermia treated tumor tissue. The development of thermosensitive carriers might be a very promising improvement of cancer treatment. Combined with hyperthermia those carriers result in a specific, local enrichment of drugs in targeted tissues.