Wir und Heute Archiv
206 Episoden
56 Minuten
Vor drei Jahren brachte Martin Porwoll den Skandal um die gepantschten Krebsmittel in der Alten Apotheke in Bottrop ins Rollen. Heute ist er einer der wenigen Experten in Deutschland, die sich mit den kriminellen Machenschaften der Krebsindustrie auskennen. Wir reden mit ihm über einen aktuellen Fall in Hamburg. Dort waren hunderte Ermittler im Einsat, in der größten Razzia, die je von der dortigen Wirtschaftsstaatsanwaltschaft angeordnet wurde. Die Rede ist von Abrechnungsbetrug und Bestechung. Tausende Patienten können betroffen sein, eventuell waren ihre Medikamente falsch dosiert.
51 Minuten
Heute ist eine besondere Übertragung. Max Adelmann wurde angegriffen. Er engagiert sich in Essen gegen Faschisten. Dafür wurde er im Dunkel der Nacht niedergeschlagen. Max Adelmann ist einer der wenigen, der den Strukturen des Nazis nachforscht und sich ihnen entgegenstellt. Er ist ein Beispiel für viele. Wir reden mit Max darüber, was im Ruhrgebiet los ist und was die hiesigen Gemeinden tun können.
42 Minuten
Wir reden über den Skandal rund um das Zentrum für politische Schönheit, die mit den Aschen der Schoa-Opfer PR gemacht hatten; wir reden über die alte Dame SPD und wieso es manchem Menschen schwerer fällt eine Kindergruppe zu leiten, als eine Partei. Und dann reden wir ganz kurz über den VRR und vergessene Mitarbeiter.
37 Minuten
Wir reden über viele gute Sachen: Martin berichtet von seiner Preisverleihung mit Thomas Gottschalk in Herne: Der Geierabend, wo Martin der Steiger ist, wurde als Tegtmeiers Erbe ausgezeichnet. Und Martin ging Backstage. Und erlebte eine Laudatio für den Herbstblonden aus dem Ärmel... David erzählt dann vom Sieg gegen Tichys EInblicke: Der rechte Blogger wolle vor Gericht erreichen, dass CORRECTIVS Faktenchecks nicht mehr direkt bei seinen Falschmeldungen eingeblendet werden dürfen. Und Tichy verlor am Landgericht Mannheim. David berichtet weiter ein Interna von seinem einzigen persönlichen Treffen mit Tichy. Es roch nach Weißwein mit Knoblauch. Und sonst: Construktiver Journalismus und prächtige Laune! Schaut rein.
31 Minuten
Ein Live Event: Der Chef der Emschergenossenschaft Uli Paetzel hat eine Idee. Eine spannende. Er will den Nahverkehr im Ruhrgebiet voranbringen durch eine große Verkehrsgenossenschaft, in der alle kommunalen Verkehrsbetriebe im Pott aufgehen könnten. Endlich mal ein konkreter Ansatz, was zum besseren zu wenden. Vielleicht kommt damit sogar mal die Ringbahn fürs Revier. Eine ähnliche Idee hat Paetzel für die Medien der Gegend. Warum nicht eine Zeitungsgenossenschaft im Revier? Ansonsten im „Wir und Heute“-Podcast: Der Loser Merz von der CDU - Ohnmacht gegenüber den Massakern im Iran, ein Kandidat für Dortmund und fernsehende Taxifahrer. Hört rein!
40 Minuten
Achtung, Achtung: Presse-Sonderausgabe. Die Stadt Dortmund darf keine Medien mehr machen. Ein Urteil mit fetten Auswirkungen auf die Redaktionen aller Sonnenkönigbürgermeister in diesem Land. Beispielsweise in München. Dann: Das Manifest von Silke und Holger Friedrich in der Berliner Zeitung. Nach Ansicht von David kristallklares und ehrliches Gedankengut ohne feste Scheuklappen. Nicht alles darin ist OK. Aber es ist zumindest uneitel und authentisch. Wie die DDR-Foren zur Wendezeit, offen für Kritik. Dann kommt Martin mit "Datteln 4" – dem Lieblingsthema des Steigers.... Disclaimer: Dieser Podcast wurde aufgezeichnet bevor enthüllt wurde, dass Holger Friedrich für die Stasi spioniert hatte. Das verändert die Sicht auf den Mann etwas. Der Fakt muss natürlich in die Bewertung seines Essays eingebunden werden. Wenn er im Manifest erzählt, er habe als Soldat mit der Waffe auf dem Schoß in der Wendezeit da gesessen und mit seinen Mitsoldaten drüber diskutiert, ob er auf die Demonstranten schießen müsse oder flüchten würde - und er deswegen Krenz dankbar sei, weil er diese Entscheidung nicht habe treffen müssen, dann war das sehr konkret. Friedrich war ein Mann in der Stasi. Als Gefangener? Oder freiwillig? Weil er ein Studium wollte zu Kompromissen bereit? Zu zu vielen Kompromissen bereit? Nun kann er als Verleger der Berliner Zeitung Meinung machen. Aber dennoch. Dem Wissen um die Stasinähe ungeachtet, kann es gut sein, dass Holger Friedrich die Seiten ja gewechselt hat und nicht dieser Stasi-Idee anhängt und damit ein Leben mit Millionen anderen DDR-Anhängern teilt. Die sich nach der Wende eigene Gedanken machen ohne Scheuklappen. Eine Art zu später Bürgerrechtler. Einer der das Vergangene hinter sich gelassen hat. Vielleicht auch eine Figur wie der Freund in dem Film „Sonnenallee“. Der Freund, der für die Stasi eingespannt wurde. Und der nach der Wende ein neues Leben beginnen konnte. Ein Mensch, der sich aussprechen konnte in einer besseren Welt. Der die dunklen Seiten gesehen, erlebt und überwunden hat. Hoffen wir er. Hoffen wir, dass er nicht aus Karrieregründen Menschen verraten hat. In jedem Fall hat Holger Friedrich Narben und war nicht immer auf der Seite der Guten. Hier sein Beitrag in der Berliner Zeitung: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/holger-friedrich-in-eigener-sache-li.1468
44 Minuten
Wir reden über den Tag der Deutschen, den 9. November, über Friedrich Merz – den David für einen ewigen Loser hält und den Martin trotzdem immer wieder auf die Themenliste setzt – und wir reden über Antisemitismus, Stolpersteine und ganz am Ende über den Lidl-Löffel sowie russische Unsinns-Löcher... Willkommen zum Podcast "Wir und Heute".
58 Minuten
Stefan Laurin ist Blogger, Kopf der Ruhrbarone, Reporter und Buchautor. Sein Stück "Versemmelt" handelt vom Ruhrgebiet. Wir reden mit ihm über die CDU, Zukunftsängste, Nichtraucher und alles was unsere Welt schlechter - oder auch besser macht. Schaut rein!
49 Minuten
In Bottrops Innenstadt haben sich Menschen mit türkischem und kurdischem Hintergrund auf der Straße mit Steinen beworfen. Sie trugen einen Konflikt aus, der in Syrien – tausende Kilometer entfernt – geführt wird. Fünf Polizisten wurden verletzt. Wir reden mit Hüdaverdi Güngör darüber, wie man mit diesem Problem umgehen kann. Was muss man tun, um dem Streit zu begegnen? Ansonsten: Ruhrgebiet, Olympia, Trump und Kleinkram... Schaut rein. :-)
36 Minuten
Während nach und nach eine Tafel Schokolade verschwindet, reden David und Martin über alte Korruption in Recklinghausen, einen Unrechtsstaat im Osten, den Terror in Halle und den epischen Verrat an den Kurden. Und natürlich über den Tönnes vom Ruhrgebiet.....
36 Minuten
Heute mal zu Besuch bei David daheim. Wir und Heute – der Podcast mit Martin Kaysh – von der letzten Zeche mit der Ruhrpottmarmelade ab zur Deutschen Einheit. 30 Jahre ist es schon her. Dann reden wir über den 9. November und das grandiose Buch von Anke Hillbrenner zum Schicksalstag der Deutschen. Zudem wird ein Geheminis enthüllt. Der Geier unter Tage...
44 Minuten
Heute wieder ein #Liveexperiment. Martin war beim SPD-Kandidatencasting – und beim Townhall-Meeting mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). David berichtet vom großen und erfolgreichen Experiment Klima-Barcamp in Kiel. Ein neuer Ansatz im Journalismus? Vielleicht.
36 Minuten
Wir haben es so dermaßen versemmelt, wie Stefan Laurin in seinem gleichnamigen Buch berichtet. Das Ruhrgebiet gibt auf – aber wir haben überlebt. Die Bahn, den Busch und die Bürgermeister. Geht es jetzt aufwärts? Eher nicht. Wir lästern heute zuerst und dann überzeugt Martin mit Argumenten....
53 Minuten
Erzählstau am Ende der Sommerferien. Dieser Podcast ist wie der Brexit. Kaum zurück, überrollen uns die Themen. Die SPD soll endlich ihre Aufgabe in der Demokratie wahrnehmen: Gegen Klimaschutz eintreten, der Arbeitnehmer belastet, und mehr Geld für Arbeitende fordern. Dann braucht das Ruhrgebiet Ideen. Zum Beispiel die lebende Stadt als Begegnungstätte. Und weiter: Die Herbstschau der Literatur im Ruhrgebiet! Ein tolles Stück Arbeit von Antje Deistler für das Literaturgebiet.ruhr. Schaut rein!
42 Minuten
Wir reden heute mit Daniel Djan, dem Vorsitzenden der Jusos in Castrop-Rauxel. Wieso engagiert man sich für eine Partei am Abgund? Wie geht es weiter mit der SPD? Wird Gesine Schwan Bundesvorsitzende mit Kevin Kühnert? Dies und andere Dinge bewegen uns. Dazu ein Konzert mit dem royalen Morrissey. Und Erfahungen mit der Labour-Party, der es auch nicht wesentlich besser geht.