Museum am Sofa Archiv
228 Episoden
9 Minuten
In unserem Serienabschluss wechseln wir von den Opfern zu den Tätern. Zahlreiche ehemalige Nationalsozialist*innen und Kriegsverbrecher*innen passierten in der Nachkriegszeit Salzburg oder lebten sogar hier. Ihre Geschichten sind wenig bekannt, lohnen aber eines genaueren Blickes. Diese Folge erscheint in Kooperation mit _erinnern.at_. Weitere Informationen gibts unter www.erinnern.at.
11 Minuten
Am Ende des Zweiten Weltkrieges herrschte Chaos, auch in Salzburg. In der Stadt befanden sich neben 80.000 Salzburger*innen auch 66.000 Menschen, die hier auf die eine oder andere Art und Weise gestrandet waren. In dieser überfordernden Situation wurde eine Bierhalle zum Flüchtlingslager und die Hohen Tauern zur Fluchtroute. Diese Folge erscheint in Kooperation mit _erinnern.at_. Weitere Informationen gibt's unter www.erinnern.at.
8 Minuten
In den nächsten Wochen ändern wir das Thema, bleiben aber in der Zeitgeschichte. Jedes Jahr am 8. Mai wird als „Tag der Befreiung“ international dem Ende des Zweiten Weltkrieges gedacht. Wir nehmen das, gemeinsam mit erinnern.at, dem Institut für Holocaust Education des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, zum Anlass und blicken zurück, wie die Situation in Salzburg unmittelbar nach Kriegsende war. Zehntausende Menschen sind zu diesem Zeitpunkt in Stadt und Land Salzburg gestrandet. Eine riesige europaweite Migrationsbewegung setzt ein … – und Salzburg war mittendrin. Weitere Informationen zu erinner.at: https://www.erinnern.at/
11 Minuten
Dass bei den Salzburger Festspielen jedes Jahr der Jedermann gezeigt wird, war eigentlich gar nicht so geplant. Ursprünglich sollte ein eigenes Stück für die Festspiele geschrieben werden: Das Salzburger Große Welttheater. Bei der Premiere 1922 standen gleich mehrere Theaterstars der damaligen Zeit auf der Bühne: Helene Thimig, Alexander Moissi – und die gefeierte Sängerin Anna Bahr-Mildenburg. Ihr außergewöhnliches Leben beschäftigt uns in dieser Podcast-Episode.
10 Minuten
Nachdem wir unsere Reihe letzte Woche mit Grete Wiesenthal starteten, sehen wir uns in dieser Folge wieder eine großartige Künstlerin genauer an. Ihr „Tanz der Hände” eröffnete nicht nur dem Publikum, sondern auch der Fachwelt eine ganz neue Seite des modernen Ausdruckstanzes. Die Rede ist von Tilly Losch. Sie pflegte vor rund 100 Jahren einen mehr als modernen Lebensstil und wurde 1927 von Anton Faistauer porträtiert.
11 Minuten
Eine Besonderheit Salzburgs ist, dass hier nicht nur zahlreiche bekannte Künstler*innen geboren worden sind oder hier gelebt haben – es waren und sind auch Jahr für Jahr beeindruckende Persönlichkeiten zu Gast in Stadt und Land. In den kommenden Wochen sehen wir uns drei Künstlerinnen, die die Salzburger Festspiele in ihrer Frühphase geprägt haben, genauer an. Den Beginn macht die herausragende Tänzerin Grete Wiesenthal. Ihr Tanzstil, der Elemente aus dem klassischen Ballett und modernem Tanz vereinte, sorgte früh für Furore.
9 Minuten
Nachdem die ersten Pionier*innen auf die Berge stiegen, wurden diese immer mehr häufiger zu Expeditions- und Ausflugszielen. Es entstanden Seilbahnen, Straßen und Kraftwerke. Aber auch der Wunsch, die Natur zu schützen. In dieser Woche sehen wir und die Erschließung der Berge genauer an.
10 Minuten
Hoch hinaus! Menschen erklimmen die Berge – historisch gesehen – weniger lang als man glaubt. Wir sehen uns heute gemeinsam an, wann Menschen zur seelischen und körperlichen Ertüchtigung in Salzburg erstmals die Gipfel stürmten. Da Fernreisen nach wie vor schwierig sind, schweifen wir in den nächsten Wochen einfach von Zuhause aus in die Ferne.
6 Minuten
Yippie – ein Jahr Podcast, ein Jahr „Museum am Sofa“! Wir blicken in dieser Episode zurück auf die Anfänge, sprechen über Themen, die wir behandelt haben und unkonventionelle Arbeitsmethoden. Danke fürs Zuhören und auf (mindestens) 70 weitere Episoden „Museum am Sofa“! Stay safe. Stay tuned.
11 Minuten
Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen. Eine neue Krankheit taucht auf. Zunächst kommen Berichte aus dem Ausland, kaum jemand nimmt sie ernst. In Tirol wird der erste Ausbruch verharmlost. Als schließlich auch in Salzburg Menschen sterben, werden als erstes die Schulen geschlossen. Als man Hochzeiten und Feiern verbietet, rebellieren die Wirte. Ihnen kommt dieses Szenario bekannt vor? Die Rede ist von der sogenannten „Spanischen Grippe“ vor gut 100 Jahren in Salzburg.
12 Minuten
Seit knapp einem Jahr veröffentlichen wir nun diesen Podcast. Auslöser war eine außergewöhnliche Situation, in der wir uns wiedergefunden haben. In den nächsten Wochen wollen wir einhundert und zweihundert Jahre zurückblicken – zu historisch außergewöhnlichen Situationen. Und wir beginnen vor gut 200 Jahren: Damals zog eine Viruskrankheit durch das Land – doch endlich sollte die erste Impfung Abhilfe verschaffen. Aber die Salzburger*innen waren größtenteils skeptisch ob der neuen Impfpflicht. Es geht um die sogenannten Blattern, die Pocken – und um die erste Impfung in Salzburg.
8 Minuten
Die letzte Künstlerin in unserer Reihe war lange Zeit weitestgehend vergessen, denn ihre Werke galten größtenteils als verschollen. Bis plötzlich ein Maler einige ihrer Gemälde ins Salzburg Museum brachte. Die Rede ist von Helene von Taussig. Wir sehen uns heute ihre bewegende Geschichte gemeinsam an.
8 Minuten
Der Künstlerin, die in dieser Folge im Fokus steht, war 2019/20 eine große Ausstellung am Salzburg Museum gewidmet. Die Rede ist von Barbara Krafft. Sie hat als selbstbewusste Frau Karriere gemacht – und das auch zu recht. Schließlich halten wir alle fast täglich ein Bild von ihr in der Hand. Aber wir wollen nicht zu viel verraten, viel Spaß bei unserer neuen Episode!
7 Minuten
In den nächsten Wochen wollen wir wieder Salzburger Frauen aus der Geschichte sichtbar machen. Dieses Mal stehen Bildende Künstlerinnen im Fokus. Den Beginn macht eine Malerin, die sogar an Königshäusern unterrichtet hat – die aber dennoch kaum bekannt ist.
7 Minuten
Nach dem Barockgarten und dem sogenannten Zwergerlgarten fehlt uns jetzt noch das Schloss Mirabell selbst. Dieses sehen wir uns in dieser Folge genauer an. Dabei interessiert uns vor allem, für was das Schloss schon alles verwendet wurde. Ob als Schule, als Lager oder als Mietshaus: Das Schloss hat eine lange und wechselvolle Geschichte hinter sich.