Museum am Sofa Archiv
228 Episoden
9 Minuten
Wohnungsnot, öffentliche Wohnbauprogramme und ein Wettstreit der Ideen und Aufträge prägten die Zeit. Warum es außerdem zu einem wahren Farbenrausch im Salzburg der 1920er kam, erfahrt ihr in unserer neuen Podcast-Folge.
10 Minuten
Beginnend mit der heutigen Folge begeben wir uns auf eine Zeitreise in das Salzburg der 1920er Jahre. Wir tauchen ein in das damalige Verkehrsgeschehen und nehmen euch mit in eine Zeit, mit Linksverkehr, Maut am Mozartsteg und der Rasenden Eierspeis. Lasst euch überraschen, wie sich die Menschen damals auf der Straße und in der Luft fortbewegten.
10 Minuten
Der Rupertikirtag hat eine lange Tradition – und weckt bis heute bei vielen SalzburgerInnen Kindheitserinnerungen. Bierzelt, Geisterbahn, der Geruch von gebrannten Mandeln und natürlich das Kettenkarussell: Jedes Jahr rund um den 24. September wird das Areal um den Salzburger Dom zum bunten Volksfest. Wer genau bei diesem besonderen Fest gefeiert wird und was für kuriose Aktivitäten einst auf der Dult für allerlei Unterhaltung sorgte, erfahrt ihr in unserer neuen Episode.
11 Minuten
Unsere Mittelalter-Serie schließt mit einem der bekanntesten Mediziner, der je in Salzburg gelebt hat. Nach ihm wurde übrigens auch ein Bier benannt. Noch keine Ahnung? In dieser Folge sprechen wir über: Theophrast Bombast von Hohenheim, besser bekannt als Paracelsus.
9 Minuten
In dieser Woche begeben wir uns auf eine Spurensuche. Jahrhundertelang waren an verschiedenen Friedhofs- oder Gartenmauern Statuen eingemauert, bis jemandem auffiel, dass sie alle zusammengehören. Die Statuen waren Teil eines Denkmals, geschaffen von einem Salzburger Bildhauer. Der Auftrag dafür kam vom römisch-deutschen Kaiser höchstpersönlich. Was hat es mit diesen mysteriösen Funden auf sich?
11 Minuten
Beginnend mit der heutigen Folge wechseln wir ins Salzburger Mittelalter. Wir starten mit dem wohl einflussreichsten Komponisten des Mittelalters. Als erster deutschsprachiger Komponist arbeitete er mit Mehrstimmigkeit und dem Kanon. Von niemandem aus dem Mittelalter gibt es so viele überlieferte Lieder und dennoch wissen wir nicht einmal seinen Namen. Es geht um den sogenannten Mönch von Salzburg.
10 Minuten
In dieser Episode behandeln wir die Rolle des wohl bekanntesten Vogelfängers der Operngeschichte: Papageno. Wer war er? Und gibt es eigentlich heute noch VogelfängerInnen? P.S.: Auch Teile unserer Landesausstellung beschäftigen sich mit Papageno aus Mozarts „Die Zauberflöte“. So können BesucherInnen in einer Installation des britisch-nigerianischen Künstlers Yinka Shonibare, eine Neuinterpretation des Vogelfängers sehen.
11 Minuten
In dieser Folge sehen wir uns eine Inszenierung genauer an. 1931 stand nicht nur Alexander Moissi das letzte Mal als „Jedermann“ auf der Bühne, es gab parallel dazu noch eine zweite, komplett unabhängige Jedermann-Inszenierung. Auf der Bühne standen dabei Salzburger Kinder und Jugendliche und Tausende BesucherInnen saßen im Publikum – es ist dies die Geschichte des Kinder-Jedermann.
9 Minuten
Wenn auf dem Domplatz die Tribüne aufgebaut wird, wissen SalzburgerInnen, dass die Festspielzeit vor der Tür steht. 14 Mal wird der „Jedermann“ heuer aufgeführt – dabei ist er nur eines von vier Schauspielstücken der diesjährigen Festspiele, dazu kommen noch sechs Opern, unzählige Konzerte, Vorträge, Lesungen, Filmvorführungen und vieles mehr. Begonnen hat alles auf dem Domplatz mit dem „Jedermann“ – mit sechs Vorstellungen in einer Krisenzeit. Und mit der Vision von einer Stadt als Bühne.
7 Minuten
Die letzte Episode vor der Sommerpause! Reisen ist heute angenehmer Zeitvertreib und Hobby. Früher waren Reisen jedoch oft sehr beschwerliche Unterfangen – es musste schon gute Gründe für das Reisen geben. In der heutigen Folge geht es um die beschwerliche Geschichte des Reisens. Mit Reiseberichten einiger berühmter Reisender.
9 Minuten
Bevor wir in eine kurze Sommerpause gehen, haben wir in den kommenden zwei Wochen noch einen Einstieg in den Sommer vorbereitet. Wir widmen uns dem Reisen und wie es entstanden ist. In einer Zeit, in der solche Unternehmungen noch beschwerlich und aufwändig waren, gab es nur wenige, die sich diesen Strapazen aussetzten. Unter ihnen waren auch Maler, die Bilder von den schönsten Orten mit nach Salzburg brachten und hier Fernweh auslösten. Für Spontane: Noch bis morgen, den 27. Juni 2021 ist die Ausstellung „Stadtansichten und Wasserwelten“ im Panorama Museum am Residenzplatz 9 zu sehen. Außerdem empfehlen wir Ihnen unsere Schriftenreihe zu den Kosmoramen, die vielseitige Einblicke in die Bilderwelten von Johann Michael und seinem Sohn Hubert Sattler gewähren.
7 Minuten
In dieser Woche wechseln wir von der Latènezeit zu den Römern und verlassen auch das Raurisertal. Unsere heutige Episode ist nämlich in Salzburg, oder wie es damals hieß „Iuvavum“ angesiedelt. Besonders schön erhalten haben sich in vielen Fällen Fußböden von Wohnhäusern. Aus diesem Grund sehen wir uns diese Mosaikfußböden genauer an, tauchen ein Stückchen in die antike Vergangenheit Salzburgs ein und widmen uns auch der in den nachfolgenden Jahrhunderten immer wieder aufkeimende Begeisterung für diese Epoche.
11 Minuten
In dieser Episode erwartet uns eine internationale Kriminalgeschichte, die ihren Anfang im Raurisertal, auf 1400 Meter Seehöhe hatte. Bei Rodungsarbeiten im Frühjahr 1874 fand der ungarische Hilfsarbeiter Josef Miksa bei einem Wurzelstock ein reich verziertes Goldobjekt. Über 100 Jahre später beschäftigte das Objekt noch immer die Archäologie, nicht nur in Salzburg. Es geht um den Halsring von der Maschlalm.
7 Minuten
Es gibt ein Objekt in der Sammlung des Salzburg Museum, bei dem sich alle einig sind, dass es eines der ältesten und wertvollsten Funde des Museums ist. Mehr als 2.400 Jahre alt ist die keltische Schnabelkanne, die vor knapp 90 Jahren auf dem Dürrnberg gefunden wurde. Podcast-Host Josef Kirchner erzählt die Geschichte des Fundes und warum uns die Schnabelkanne noch heute vor Rätsel stellt.
12 Minuten
Am 27. Mai 2021 erfolgte die offizielle und feierliche Namensgebung des Makartsteg in Marko-Feingold-Steg. Wir nehmen in einer Spezialfolge diese Umbenennung zum Anlass und beschäftigen uns mit der bewegenden Geschichte des Holocaust-Überlebenden, der 2019 im Alter von 106 verstarb.