OMT Magazin Archiv
830 Episoden
16 Minuten
Nach der Einführung der Google Web Vitals ist die Page Experience noch besser messbar geworden und soll sogar zukünftig ein Rankingfaktor werden (voraussichtlich 2021). Wird sich SEO aufgrund dieser neuen Kennzahlen grundlegend verändern müssen oder bleibt alles wie bisher?
18 Minuten
Wer sich online platzieren möchte - egal ob als Unternehmen oder Person - wird früher oder später auf Google und das Thema Suchmaschinenmarketing (SEM) stoßen; vermutlich früher. Denn mit Suchmaschinenmarketing ist die Symbiose aus bezahlten Google Ads und den organischen, kostenlosen Website-Platzierungen in der Google-Suche gemeint. Immer noch zählt Google dabei mit Abstand zur beliebtesten Suchmaschine in Deutschland. Doch wie hoch belaufen sich Kosten für Google-Werbung eigentlich? Das hängt zwar vom individuellen Fall und der strategischen Ausrichtung ab, lässt sich aber auf wichtige Faktoren aus dem Bereich Suchmaschinenwerbung (SEA) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) runterbrechen. Schauen wir uns also an, welche möglichen Maßnahmen dabei eine Rolle spielen. Wir werfen dabei bewusst einen Blick über den Teller beziehungsweise die bezahlte Google-Werbung hinaus. Denn SEA ist so eng mit SEO verzahnt, dass häufig beide Bereiche im Zusammenspiel zum Einsatz kommen. Wir betrachten also beide Disziplinen.
11 Minuten
Warum solltest Du Deine B2B-Website eigentlich optimieren? Wenn mir jemand sagt: »Unsere Unternehmens-Website müsste dringend optimiert werden!«, stelle ich gern die banale Frage: »Warum?«. Ich höre dann unterschiedliche Antworten und Annahmen dazu – mal mehr, mal weniger originell. Hier eine kleine Auswahl: »Wir müssen die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens besser erklären«. »Unser Webdesign ist zu altmodisch, wir sollten frischer auftreten.« »Ich habe vor kurzem folgende technischen Features (Liste) gesehen, die hätte ich auch gern.« »Nach einem Gespräch mit Sales soll der Interessent unsere Kompetenz auf der Website besser wiederfinden«. Nicht selten sind diese Antworten auch Basis eines Agenturbriefings. Und so manche Agentur wird dies umsetzen, ohne zu hinterfragen – speziell dann, wenn sie keine B2B-Erfahrung hat und sich nicht in der Branche des Kunden auskennt. Oft kommt es anschließend zu einem Komplett-Relaunch, den man sich hätte sparen können: Alten Wein in neuen Webdesign-Schläuchen zu kredenzen, garniert mit zahlreichen »lustigen« Features, ist keine Optimierung. Ein anderes, häufig zu beobachtendes Ergebnis, ist eine aktualisierte Selbstdarstellung, die noch genauer erklären möchte, was das Unternehmen alles kann. Wenn die Website über das Unternehmen statt mit dem Besucher spricht, wird wertvolles Potenzial verschenkt. Viele dieser so »optimierten« Websites versagen aber bei Lead-Generierung und Sichtbarkeit. Besser ist das Optimieren einer Website auf messbare Größen hin, wie Sichtbarkeit für ein relevantes Keyword-Set oder – noch wichtiger – Lead Conversion Rate: Wieviel Prozent der Besucher Deiner Website werden zu Leads?
12 Minuten
Der richtige Content ist für viele weitere Marketing-Kanäle der Grundstein für Erfolg. Denn ohne wirkliche Inhalte, die für Deine Zielgruppe hilfreich sind, sind Deine weiteren Marketingmaßnahmen wie das Schalten von Google Ads, das Bewerben von Facebook Anzeigen oder auch die reine Suchmaschinenoptimierung nur heiße Luft, die überhaupt nichts bringt. Nicht umsonst wird Content Marketing (verlinken auf die Themenwelt) oft als Schnittstelle vieler Online Marketing Disziplinen genannt. Um also erfolgreich in den Vertriebskanälen Deiner Seite zu sein, ist es im ersten Step erstmal von Bedeutung eine sinnvolle Content Planung auf die Beine zu stellen. Dabei ist es nicht gerade ratsam, im Redaktionsplan irgendwelche Themen hinzuklatschen, in der Hoffnung sie bringen Dich und Deine Seite schon weiter. Hoffnung ist keine Strategie! Niemals... Bei der richtigen Themenplanung gibt es einiges zu beachten. Deshalb gebe ich Dir hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du passenden Content für Dich findest.
13 Minuten
Daten scheinen allgegenwärtig zu sein. Manche sehen in ihnen sogar das Öl des 21. Jahrhunderts: Den Treibstoff unserer modernen Existenz, der es Unternehmen ermöglicht, ihre Geschäfte zu führen und hocheffizient auf Kunden zuzugehen. An dieser Stelle allerdings hört die Analogie zum Öl auch schon auf. So bedarf es zwar großer Anstrengung, das „schwarze Gold“ aus der Erde zu gewinnen. Wenn es sich aber erst einmal sicher in den Fässern befindet, ist die größte Arbeit getan und das Öl leicht zu verwenden. Konträr verhält es sich bei den Daten: Sie sind bei den eigenen Kunden oder durch den Ankauf von Dritten relativ einfach zu erheben. Die Daten dann aber richtig einzusetzen, um seine Kunden auf eine persönlichere Art und Weise anzusprechen und einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz zu erlangen, ist hingegen eine echte Herausforderung. Denn Daten lassen sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise interpretieren und bergen daher auch ein extrem hohes Potenzial für falsche Schlussfolgerungen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einer der wichtigsten, auf den wir in diesem Text näher eingehen werden, ist das Versäumnis, die Daten so miteinander zu verknüpfen, dass sie die richtigen Erkenntnisse liefern.
21 Minuten
Die wertvollsten User einer App sind stetig wiederkehrende Nutzer. Am besten noch, sie kommen von sich aus wieder. Ohne kostenintensive Remarketing-Kampagnen. Und wenn sie dann noch zu wahren Fans und Multiplikatoren werden, kann man die Champagnerflasche öffnen. Dies gilt natürlich genauso für Online-Shops oder jedes andere digitale Produkt. Die ständige Akquise von Neukunden ist einfach viel teurer im Vergleich zu treuen Bestandskunden. Im klassischen Bestandskundenmarketing oder CRM lernen wir unter anderem Kundenkarten, Bonusprogramme und Crossselling einzusetzen. Das Hook Modell von Nil Eyal geht noch einen Schritt weiter. Es zeigt, wie wir digitale Produkte entwickeln können, die uns in den Bann ziehen und fesseln (to hook).
23 Minuten
Ein starkes Wachstum ist nur möglich, wenn Du eine klare Strategie verfolgst, den Algorithmus verstehst, für dich nutzen kannst und deine Inhalte sowie die Präsentation dieser kompromisslos für YouTube optimierst. Genau das machen wir gemeinsam mit unseren Kunden für ihre Kanäle.
Die sechs Bausteine des YouTube-Erfolgs unseres Kanals “Let’s Cook” möchte ich dir hier zeigen, damit auch Du Deinen Kanal massiv durch die Decke gehen lassen kannst.
13 Minuten
Warum Video Content? Was vor einigen Jahren noch ein vermeintlich geheimer Insider Tipp unter Marketing Kollegen war, wurde im Wandel der Zeit immer offensichtlicher; Video Content ist King! Marketing im Jahr 2020 steht ganz im Zeichen des Video Contents, denn 78% der online Nutzer schauen Videos online, 55% davon jeden Tag. Netzwerke wie Facebook und Instagram zählen täglich weltweit über 8 Milliarden Klicks auf Videos. Und die Netzwerke erkennen den Trend und passen sich an. So bietet das Facebook Universum in seinen Netzwerken Facebook, Messenger und Instagram dem User immer mehr Möglichkeiten selbst ein Teil der Video-Bewegung zu werden. Mit Live Videos in Chats, Gruppen und Stories, Instagram-TV, Watchpartys und einem separaten Video Feed auf Facebook steigt dementsprechend auch die Anzahl der täglich geposteten Videos.
12 Minuten
Stell Dir folgende Situation vor: Du läufst entspannt durch die Stadt und schaust Dich um. Du entdeckst einen neuen Laden an der Ecke. Seine Produkte gefallen Dir auf Anhieb gut. Bevor Du sie aber kaufst, würdest Du gerne mehr von der Produktherstellung erfahren und eventuell einige Produkte ausprobieren. Bevor Du die Produkte ausprobieren darfst, musst Du jedoch dem Ladenbesitzer verraten: wie du heißt, wo Du arbeitest, unter welcher Telefonnummer er dich stören kann und am besten noch, wo Du wohnst (und vielleicht noch die IBAN :D). Klingt skurril, nicht wahr? Im Web kommt es aber jedoch öfters vor, dass Formulare im Zuge der Leadgenerierung sehr viele sensible und persönliche Daten einsammeln. Gerade beim Erstkontakt schreckt es Besucher ab, mit der Folge – viel weniger Leads.
13 Minuten
Dass Online-Werbung ein wirkungsvolles Instrument darstellt, ist unbestritten. Die große Frage ist aber oft, wie gut die einzelnen Kampagnen und Ads tatsächlich performen. Sprich: Wie groß ist ihr Einfluss tatsächlich? Clicks, CTR und Conversions sind in diesem Fall als Messeinheit nur bedingt hilfreich, da die Nutzer nur in den seltensten Fällen mit einer klar messbaren Aktion auf eine Online-Werbeanzeige reagieren. Ihre tatsächliche Wirkung ist daher nur schwer nachzuweisen und es lassen sich kaum kausale Zusammenhänge zwischen Impressions und Conversions herstellen. Abhilfe kann in diesem Fall der Incrementality-Ansatz schaffen, der Marketern dabei hilft, die Hürden bei der Evaluation ihrer Onlinewerbung zu überwinden und ein detailliertes Bild zu erhalten.
13 Minuten
Mit Dynamischen Suchanzeigen bzw. Dynamic Search Ads oder kurz DSA genannt, werden gewöhnliche Textanzeigen nicht mehr auf Basis der eingebuchten Keywords geschaltet, sondern Google übernimmt diesen Teil der Arbeit automatisch. Google schaltet dabei zur jeweiligen Suchanfrage des Users eine relevante Zielseite, ausgehend von der eigenen Website. Dieses, im November 2011 ausgerollte Feature, greift auf den organischen Suchindex von Google zurück, weshalb indizierte Webseiten die Voraussetzung für die Schaltung dieses Anzeigenformates sind. Besonders für E-Commerce-Unternehmen oder große Websites mit schnell wachsenden oder häufig wechselnden Inhalten ist das DSA eine wirksame Lösung, dass Keyword-Set ohne großen Aufwand auf dem aktuellsten Stand zu halten. Dabei könnten Probleme bei Websites mit Tagesangeboten auftreten, wenn der Crawler die passende Landingpage noch nicht erfasst hat und somit keine passende Zielseite findet. Außerdem soll der Werbende mit den DSA viele Longtail-Suchanfragen bedienen, welche nicht als Keywords in die Suchkampagnen eingebucht wurden. Als Longtail (langer Schwanz) oder auch „Rattenschwanz“ werden längere, spezifischere Begriffskombinationen bezeichnet. Diese haben meistens ein niedrigeres Suchvolumen, da diese Suchanfragen genauer bzw. enger als die Head-Keywords aus dem Shorttail-Bereich (kurzer Schwanz) eingegrenzt sind. Diese bestehen für gewöhnlich aus einem sehr generischen Keyword.
9 Minuten
Warum sind Google Bewertungen so wichtig? Auch wenn lokale Suchanfragen selten mit einem enormen Suchvolumen verbunden sind, hat die lokale Suche einen wichtigen Stellenwert in der heutigen Zeit. Denn: Jede 5. Suchanfrage in Deutschland hat mittlerweile einen lokalen Bezug (Quelle: Xovi.de) Versetzen wir uns nun kurz in die Lage eines Physiotherapeuten in Wiesbaden. Die Zahlen stimmen so weit, es könnte aber besser laufen. Wir sehen, dass unsere Konkurrenz ihren Internetauftritt aufrüstet und mehr Werbung im Onlinebereich macht. Natürlich wollen wir den Anschluss nicht verlieren. Also gehen wir zur Online Marketing Agentur unseres Vertrauens und buchen das teuerste Paket. Wir wollen ja keine halben Sachen machen. Alles optimiert, prima. Erste Ergebnisse sind relativ früh zu erkennen, wir steigen in den relevanten Keywords schnell nach oben und stehen in der Google Maps Suche bald unter den ersten 3 Unternehmen.
14 Minuten
Mail, Brief, Berichte, Newsletter, Produkt- und Leistungsbeschreibungen, Webseite ... Schreiben ist ein wesentlicher Bestandteil der Geschäftskommunikation. Da muss jedes Wort sitzen. Du hast ganze 3 Sekunden, um bei Deinem Leser Interesse zu wecken. Das sind etwa 6 Wörter oder 12 Silben. Und innerhalb von 10 Sekunden entscheidet der Leser, ob er weiterliest oder nicht! Um aus der Masse unzähliger Webseiten und Anbieter herauszustechen und den Leser und Interessenten auf auf Deiner Seite und bei Deinem Text zu halten, brauchst Du viel und gut aufbereiteten Text. Ob Print oder online – der Text sollte Dein Angebot immer bestmöglich und verständlich darstellen. Du weißt nie, wer Interesse hat und wo er gerade zufällig von Dir liest. Verzichte auf schwere Sprache – sie kostet Dich potenzielle Kunden. Leser mögen Text, den sie schnell und problemlos auch am Handy lesen können. Und auch Menschen mit fremdsprachlichem Hintergrund haben vielleicht ja Interesse am Angebot.
12 Minuten
Nein, dieser Artikel wird kein Schlussakkord der jahrelangen Lobeshymne für Content Marketing. Auch möchte ich dieses spannende Online Marketing Instrument längst nicht für tot erklären, wie es alle paar Monate mal hier und da praktiziert wird. Und doch ist es an der Zeit den Zielen, Methoden und dem Begriff Content Marketing selbst einmal gesonderte Aufmerksamkeit zu schenken. Denn vielleicht befinden wir uns längst schon in der Post-Ära des Content Marketings.
16 Minuten
Als Geschäftsführer einer Software-Agentur mit Fokus auf Entwicklung von Webanwendungen habe ich wohl einen, für diese Plattform zumindest, eher unüblichen Blick auf das Thema Marketing. In den letzten 4 Jahren, die ich diese Rolle innehabe, konnte ich jedoch zwei markante Unterschiede bei den Produkten beobachten, die wir entwickeln durften. Zum einen gab es jene Produkte, die strikt den Ideen und Vorstellungen des Auftraggebers und dessen Team folgten und zum anderen jene Produkte, die einen hohen Wert auf das Verhalten der Endnutzer legten. Wenn ich diese Produkte nun im Nachgang betrachte, zeigt sich, dass gerade die Produkte erfolgreich waren und sind, die einen hohen Wert auf den Nutzer und dessen Meinung gelegt haben.