Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Kulturstiftung der Länder Archiv

84 Episoden
30 Minuten
In Folge 3 der Podcast-Reihe „Kulturort Schule“ kulturelle Bildung im Gespräch geht um die Frage: Wie kann kulturelle Bildung im Ganztag bzw. in der Schule strukturell und inhaltlich mit Bildungspartnern in den Städten und Regionen umgesetzt werden und wie können Schule, Stadt und Land im Bereich der kulturellen Bildung kooperieren. Die Position des Rates für Kulturelle Bildung dazu: Mehr Zeit, mehr Raum und mehr Partner für die Kulturelle Bildung in Schulen! Im Gespräch: Skadi Jennicke, Kulturbürgermeisterin der Stadt Leipzig und Johannes Bilstein, Mitglied des Rates für Kulturelle Bildung. Das Gespräch führt Lydia Grün vom Rat für Kulturelle Bildung. Nach dem Auslaufen der vertragsgemäßen Förderung zum Jahresende 2021 wurde der Rat für Kulturelle Bildung am 8. März 2022 verabschiedet. Dessen Podcasts zum Thema Kulturelle Bildung im Gespräch, in dem Expertinnen und Experten Positionen und Erkenntnisse aus ihrer langjährigen Arbeit zu Kultureller Bildung diskutieren, werden nun sukzessive auf dem YouTube-Kanal der Kulturstiftung der Länder veröffentlicht. Die digitalen Publikationen des Rates für Kulturelle Bildung, auf die in den Gesprächen Bezug genommen wird, finden Sie ab Herbst 2022 auf dem zurzeit im Aufbau befindlichen Online-Portal für kulturelle Bildung.
30 Minuten
Schule ist einer der wichtigsten Orte, an dem Kulturelle Bildung von allen Kindern und Jugendlichen erfahren werden kann. Aber der Zugang zu Kultureller Bildung in der Schule ist ungleich verteilt. Welche Folgen hat das? Was kann getan werden, um Schule als Ort der kulturellen Bildung zu optimieren und der ungleichen Verteilung von kultureller Bildung zu begegnen? Darüber sprich In Folge 2 des Podcasts #KulturelleBildungimGespräch Lydia Grün vom Rat für Kulturelle Bildung mit Aladin El-Mafaalani, Soziologe und Bildungsforscher an der Universität Osnabrück und Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung und Mitglied des Rats für Kulturelle Bildung. Nach dem Auslaufen der vertragsgemäßen Förderung zum Jahresende 2021 wurde der Rat für Kulturelle Bildung am 8. März 2022 verabschiedet. Dessen Podcasts zum Thema #KulturelleBildungimGespräch, in dem Expertinnen und Experten Positionen und Erkenntnisse aus ihrer langjährigen Arbeit zu Kultureller Bildung diskutieren, werden nun sukzessive auf dem YouTube-Kanal der Kulturstiftung der Länder veröffentlicht. Die digitalen Publikationen des Rates für Kulturelle Bildung finden Sie ab Herbst 2022 auf dem zurzeit im Aufbau befindlichen Online-Portal für kulturelle Bildung. Infos: https://www.kulturstiftung.de/online-portal-kulturelle-bildung/
43 Minuten
In diesem Podcast spricht Isabel Pfeiffer-Poensgen darüber, welche kulturpolitischen Herausforderungen sie als Vorsitzende der Kulturministerkonferenz oder kurz Kultur-MK angehen will. Dazu gehören für sie - die soziale Absicherung von Künsterinnen und Künstlern, - die strukturelle Förderung von Verlagen und - die Verstetigung der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts, kurz KEK. Im Gespräch mit Hans-Georg Moek, Leiter der Kommunikation der Kulturstiftung der Länder spricht sie auch über die Kulturpolitik, die sie in Nordrhein-Westfalen verantwortet und wie beispielsweise im gerade erst in NRW erschienenen Kulturgesetzbuch die soziale Absicherung von Künstlern neu geregelt ist. Isabel Pfeiffer-Poensgen hat im Jahr 2022 den Vorsitz in der #Kulturministerkonferenz inne. Sie war von 2004 bis 2017 Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder und ist seither Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Kulturstiftung der Länder hat 2019 begonnen, in seinem Stiftungsmagazin Arsprototo und in einem Podcast jeweils das Land, das in einem jährlich wechselnden Turnus den Vorsitz seines Stiftungsrates stellt, mit einem Interview vorzustellen, Isabel Pfeiffer-Poensgen ist in dieser Reihe die vierte Kulturminister:in.
35 Minuten
Warum sind Schulen Kulturorte und Orte der kulturellen Bildung? Schule kann auf mehreren Ebenen als Kulturort wirken: Schon allein dadurch, dass Schule selbst - im Klassenzimmer oder auf dem Pausenhof - ein gestalteter Raum, also ein Kulturraum ist. Ein Kulturraum, in dem ganz unterschiedliche Menschen, Erfahrungen und Lebenswelten zusammentreffen. Wie Schule zum Kulturort wird, und welche Thesen der Rat für Kulturelle Bildung e. V. dazu entwickelt hat, diskutieren Cornelia von Ilsemann, Senatsdirektorin a.D. und ehemalige Vorsitzende des Schulausschusses bei der Kultusministerkonferenz und Eckart Liebau, Vorsitzender des Rates für Kulturelle Bildung e. V., in dieser Folge. Durch das Gespräch führt Lydia Grün vom Rat für Kulturelle Bildung. #kulturelleBildungimGespräch Diese Folge ist Teil der Podcast-Reihe „Auf den Punkt“. Der Verein „Rat für Kulturelle Bildung“ bringt mit dieser Reihe kulturelle Bildung ins Gespräch. Ratsmitglieder, Expert:innen verschiedenster Fachrichtungen und Forscher:innen aus dem Projekt „Forschungsfonds Kulturelle Bildung“ diskutieren in drei Staffeln aktuelle Fragestellungen aus Praxis, Kulturpolitik und Wissenschaft. Der Rat für Kulturelle Bildung e. V. hat im Laufe der Jahre zahlreiche Podcasts zu Forschungs- und Querschnittsthemen der kulturellen Bildung veröffentlicht. Um diese Podcasts der Öffentlichkeit auch nach der Auflösung des Rats für Kulturelle Bildung e. V. weiterhin zugänglich zu machen, übernimmt die Kulturstiftung der Länder alle Podcasts und wird diese nun sukzessive veröffentlichen.
29 Minuten
Als größte unabhängige Förderstiftung des Landes fördert die Kunststiftung NRW wegweisende künstlerische Vorhaben in den Bereichen Literatur, Musik, Performing Arts und Visuelle Kunst mit Bezug zu Nordrhein-Westfalen. Die Stiftung mit Sitz in Düsseldorf legt dabei großen Wert auf einen offenen Dialog mit den Kunst- und Kulturschaffenden. Mit einem Jahresetat von nahezu 11 Millionen Euro unterstützt sie jährlich zwischen 350 – 400 künstlerische Projekte. Hans-Georg Moek, Leiter Kommunikation bei der Kulturstiftung der Länder, spricht mit Dr. Andrea Firmenich, Generalsekretärin der Kunststiftung NRW.
28 Minuten
Die Ausstellung „Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit der Staatlichen Tretjakow-Galerie Moskau. Thema der Ausstellung ist die Krise des Subjekts im frühen 19. Jahrhundert, das geprägt ist u.a. durch freiheitliche Ideen in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, der Französischen Revolution und dem Dekabristen-Aufstand in Russland. Die Ausstellung, die ihre erste Station in Moskau hatte, zeigt über 140 Gemälde der Romantik rund um die Werke der herausragenden romantischen Künstler Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, Alexej Wenezianow und Alexander Iwanow. Hans-Georg Moek spricht im Podcast mit einem der Macher der Ausstellung, dem Kurator Dr. Holger Birkholz, über Romantik, die Gestaltung der Ausstellung durch den renommierten Architekten Daniel Libeskind und die Kooperation mit der Staatlichen Tretjakow-Galerie Moskau in Zeiten von Corona.
38 Minuten
Das Dokumentationszentrum Flucht Vertreibung Versöhnung in Berlin zeigt die europäische Geschichte der Zwangsmigrationen und der Flucht und Vertreibung von 14 Millionen Deutschen im Kontext des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Politik. Dr. Gundula Bavendamm ist die Direktorin des Dokumentationszentrum Flucht Vertreibung Versöhnung. Im Podcast spricht sie mit Hans-Georg Moek über die Ausstellung, deren Entstehung, die zwanzigjährige kontroverse Diskussion vor deren Eröffnung und über den Begriff „Heimat“ und dessen Bedeutung. Zur Ausstellung sagt Gundula Bavendamm: „Die Begriffe Flucht und Vertreibung zeigen das Thema an, der Begriff Versöhnung die Haltung, die ihr zugrunde liegt. In der Ausstellung wird spürbar, so Bavendamm, was es für einen Menschen bedeutet, wenn er seine Heimat verliert, und zwar insbesondere auch gegen seinen Willen, mit Gewalt: „Das ist eine Ohnmachtserfahrung, die das ganze Leben überschatten kann - auch mehrere Generationen. Und ich denke, was man hier ermessen kann, ist, was diese Verluste bedeuten. Und Heimat heißt eben Materielles aber auch Immaterielles. Und insofern können wir vielleicht so auch einen Beitrag zur Versöhnung leisten, dass man einfach nachdenklicher aus diesem Hause geht und offener ist für Erfahrungen von anderen, die Flüchtlinge oder Vertriebene werden mussten und dass das nichts ist, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte.“ Das Dokumentationszentrum Flucht Vertreibung Versöhnung wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Dieses Interview wurde geführt für die Ausgabe des Stiftungsmagazins ARSPROTOTO Ausgabe 2/2021 mit dem Titel "Heimaten", in dem es in gekürzter Fassung abgedruckt i
18 Minuten
Konzert-Stattreise Bremen ist ein Projekt, das in Bremen Stadtführungen mit Musik um 1600 verbindet. In diesem Audiopodcast sprechen Juan González Martínez von Concierto Ibérico und Andreas Calic vom Verein Stattreisen Bremen e.V. über das Projekt "Konzert-StattReise Bremen". Concierto Iberico ist ein Ensemble, das sich auf Musik um 1600 spezialisiert hat, wie sie damals von Stadtmusikern gespielt wurde. Andreas Calic entwirft für den Verein Stattreisen Stadtführungen. In diesem Fall geht es um eine thematische Führung rund um das Thema "Bremer Stadtmusikanten". Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Programms KULTURGEMEINSCHAFTEN, mit dem Bund und Länder insgesamt 300 Kultureinrichtungen und kulturelle Träger aus allen Bundesländern unterstützen, digitalen Content zu produzieren. KULTUR.GEMEINSCHAFTEN wird vom Bund aus dem Zukunfts- und Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR und von der Ländergemeinschaft über die Kulturstiftung der Länder finanziert. Die Kulturstiftung der Länder stellt regelmäßig solche Projekte im Podcast vor.
13 Minuten
In dem Podcast spricht Marion Koch von der Opernakademie Berlin e.V. über ihre Einrichtung und die geplante Produktion von Internetformaten, die ab Herbst 2021 im Internet publiziert werden sollen. Die Opernakademie Berlin wird gefördert im Rahmen des Programms KULTURGEMEINSCHAFTEN, mit dem Bund und Länder insgesamt 300 Kultureinrichtungen und kulturelle Träger aus allen Bundesländern unterstützen, digitalen Content zu produzieren. Finanziert wird KULTUR.GEMEINSCHAFTEN vom Bund aus dem Zukunfts- und Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR und von der Ländergemeinschaft über die Kulturstiftung der Länder. Die Kulturstiftung der Länder stellt regelmäßig solche Projekte im Podcast vor.
35 Minuten
Die Rudolf-Augst Oetker-Stiftung fördert in den Bereichen Kunst, Kultur, Denkmalschutz und Wissenschaft. Die Stiftung wurde 1998 von Rudolf-August Oetker (1916-2007) gegründet. Seit vielen Jahren fördert die Stiftung gemeinsam mit der Kulturstiftung der Länder Erwerbungen, Ausstellungen und Restaurierungen. Wenn die Kulturstiftung der Länder Museen, Bibliotheken oder Archive fördert bei Erwerbungen, bei Restaurierungen oder Ausstellungen, tut sie dies in aller Regel nicht allein. Häufig ist eine oder sind mehrere weitere Stiftungen, die Kunst und Kultur fördern, an solchen Förderungen beteiligt. Die Kulturstiftung der Länder stellt in seinem Stiftungsmagazin Arsprototo und in einem Podcast regelmäßig jeweils einen dieser Förderpartner vor.

Outreach

22 Minuten
Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa in Berlin und Vorsitzender der Kulturministerkonferenz spricht über „Outreach“. Bei Outreach geht es darum, dass man in Kultureinrichtungen „Menschen, die andernfalls ausgeschlossen sein könnten, versucht zu erreichen und dafür explizite Programme entwickelt, also spezielle Formate gegen soziale Ausgrenzung und Benachteiligung, aber auch für eine Veränderung der Organisationskultur in den Einrichtungen. Also es geht letztlich darum, dass sich die Inhalte, der Kanon, die Programme der Kultureinrichtungen ändern“, so Lederer. Das Land Berlin hat 2018 das Förderprogramm „Outreach-Kurator*innen“ aufgelegt. 2020 wurden an 16 vom Land Berlin geförderten Museen und Gedenkstätten unbefristete Stellen für Outreach-Kuratorinnen und -Kuratoren geschaffen. Die Kulturstiftung der Länder hat 2019 begonnen, in seinem Stiftungsmagazin Arsprototo und in einem Podcast jeweils das Land, das in einem jährlich wechselnden Turnus den Vorsitz seines Stiftungsrates stellt, mit einem Interview vorzustellen. Klaus Lederer ist in dieser Reihe der dritte Kulturminister.
17 Minuten
Das Museum Utopie und Alltag vereint das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt und das Kunstarchiv Beeskow. 170.000 Objekte der DDR-Alltagskultur umfasste der Bestand in Eisenhüttenstadt, im Kunstarchiv Beeskow lagern 18.500 Werke der bildenden und angewandten Kunst der DDR. Ein bedeutender Standortvorteil: Eisenhüttenstadt war die erste sozialistische Planstadt der DDR und ist heute das größte zusammenhängende Flächendenkmal Deutschlands, sodass Eisenhüttenstadt die Möglichkeit bietet, in Alltagskultur, Kunst und Architekturgeschichte der DDR einzutauchen, die das Museum in seiner Bedeutung immer auch in die Gegenwart übersetzen will. Im Jahr 2020 zu Beginn der Coronapandemie wurde ein Förderprogramm aufgelegt, mit dem 300 Kultureinrichtungen und kulturelle Träger aus ganz Deutschland bei der Produktion von digitalem Content unterstützt werden. Wir wollen im Podcast immer wieder Projekte vorstellen, die gefördert werden über das Programm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN, das finanziert wird vom Bund aus dem Zukunfts- und Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR und die Ländergemeinschaft über der Kulturstiftung der Länder. Auch das Museum Utopie und Alltag hat sich erfolgreich um diese Förderung beworben und wird in den kommenden Monaten mit Podiumsdiskussionen und Liverundgängen online gehen.
17 Minuten
Das Förderprogramm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN unterstützt 300 Kultureinrichtungen und kulturelle Träger aus ganz Deutschland bei der Produktion von digitalem Content. Finanziert wird es vom Bund aus dem Zukunfts- und Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR und den Ländern über der Kulturstiftung der Länder. In verschiedenen Podcasts werden ausgewählte Projekte im Podcast vorgestellt, darunter der Verein Kulturpark aus Sandersdorf-Brehna in Sachsen-Anhalt, der am 29.5. seinen ersten Livestream startet. Zunächst geht es ab 16.00 Uhr in der Podiumsdiskussion "Zum Beispiel Bitterfeld" um die Frage, inwieweit Bitterfeld als Beispiel dienen kann für Veränderungsprozesse und auch eine Antwort geben kann, wie man damit umgeht. Um 19.00 folgt im Stream das Theaterstück IM BERG von Armin Petras nach Franz Fühmann. Mit dem Vorstand des Vereins Kulturpark Ludwig Haugk hat Hans-Georg Moek gesprochen.
51 Minuten
Ludwig van Beethoven ist hineingeboren in eine Zeit der Revolutionen. 1776, da ist er gerade mal fünf Jahre alt ist, wird die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet. Als er neunzehn Jahre alt ist, beginnt die Französische Revolution. In seinem Buch "Beethoven - Musik für eine neue Zeit" schreibt Prof. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen über eine dritte Revolution, die, so erläutert er in seinem Buch, Beethoven geprägt hat: Die "Revolutionierung der Denkungsart" nennen bereits die Zeitgenossen die Philosophie von Immanuel Kant. Der Fall der Metaphysik, die Widerlegung der Gottesbeweise, die Vernunftmoral und der kategorische Imperativ, die in der Kritik der Urteilskraft entwickelten Begriffe des Schönen und Erhabenen und die Adaption der Philosophie Immanuel Kants in der ästhetischen Theorie von Friedrich Schiller - all´ das sind Gedanken, die in der akademisch gebildeten Umgebung Beethovens diskutiert wurden und die Beethoven wahrgenommen hat. Rund ein Dutzend Mal hat die Kulturstiftung der Länder das Beethoven-Haus in Bonn bei der Erwerbung von Skizzen und Handschriften von Ludwig van Beethoven gefördert. Anlässlich des Beethoven-Jahres, das wegen zahlreicher coronabedingt ausgefallener Veranstaltungen von der Beethoven Jubiläums GmbH bis September 2021 verlängert wurde, hat Hans-Georg Moek mit Prof. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen über sein Buch „Beethoven – Musik für eine neue Zeit“ gesprochen. Hans-Joachim Hinrichsen lehrte 20 Jahre lang Musikwissenschaft an der Universität Zürich. 2018 wurde er emeritiert.
9 Minuten
Neun Jazzclubs aus Baden-Württemberg schließen sich zu einem digitalen Jazzclub zusammen. Ab Herbst 2021 sollen unter www.jazz-bw.de Jazzveranstaltungen aller Clubs übertragen werden. Gefördert werden die neun Clubs von Bund und Ländern über das Programm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN. Die Idee für die gemeinsame digitale Plattform „Digital Jazzclub“ entwickelte der Jazzverband Baden-Württemberg. Anna Bernlochner, Geschäftsführerin des Jazzverbands Baden-Württemberg, dazu im Podcast: „Unsere Clubs sind sehr unterschiedlich, aber wir wollen die ganze Vielfalt, die in Baden-Württemberg lebt, über diese Plattform abbilden. Die Clubs dachten sich, es wäre toll, das gemeinsam zu machen – weil sie dadurch mehr Leute erreichen.“ Der Jazzverband Baden-Württemberg entwickelte die Idee, doch getragen wird die Plattform von neun Jazzclubs, denn nur die Clubs sind durch KULTUR.GEMEINSCHAFTEN förderberechtigt. Die Plattform soll künftig die Vielfalt dieser Jazzclubs abbilden: vom kleinen Club, der nur spezielle Konzerte macht und einmal im Monat tätig ist, bis zum großen Jazzclub, der nahezu täglich live spielt und auch Konzerte anbietet. Da der Verband selbst keine Spielstätte besitzt, ist der digitale Jazzclub eine Möglichkeit, die Diversität der Clubs sichtbar zu machen. Schon mit Beginn der Antragstellung haben die neun Clubs und der Verband eine Kulturgemeinschaft gebildet – jeder brachte seine Expertise ein, Erfahrung zu Anträgen und Technik wurden ausgetauscht. „Baden-Württemberg ist so etwas wie eine Hochburg des Jazz. Wir haben zwei Hochschulen, die Jazz-Studiengänge anbieten, dann noch zusätzlich drei weitere Hochschulen, die in diese Richtung gehen. Es werden in unserem Land sehr viele Jazz-Musiker ausgebildet. Natürlich ist es wichtig, denen dann auch eine Bühne zu bieten. Deswegen ist uns auch der digitale Jazzclub so wichtig, damit man in Zeiten, in denen keine Live-Musik stattfinden kann, dennoch die Musik präsentiert.“ Noch befindet sich die Plattform unter www.jazz-bw.de im Aufbau, spätestens im Herbst 2021 sollen dann der digitale Jazzclub online sein. Aktuell finden sich auf der Plattform bereits Informationen zu Festivals und Spielstätten in Baden-Württemberg.