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Kulturstiftung der Länder Archiv

84 Episoden
16 Minuten
In diesem Audiopodcast spricht Dr. Ralf Bleile, Direktor des Museums für Archäologie Schloss Gottorf in Schleswig, über die Ausstellung „Wikingerdämmerung. Zeitenwende im Norden". Im Gespräch mit Hans-Georg Moek geht es um Fragen wie „Wer waren die Wikinger?“ oder „Von wann bis wann reichte die Wikingerzeit?“. Viele Klischees über die Wikinger sind in der Zeit der Nationalromantik und später im Nationalsozialismus entstanden, in dem die Wikinger Teil einer pseudowissenschaftlichen Vereinnahmung in eine vermeintlich „germanische“ Geschichte wurden. Dieser Podcast ist Teil einer Serie mit Ausstellungstipps, in denen die Kulturstiftung der Länder die von ihr geförderten Ausstellungen vorstellt. Das vollständige Transkript findet sich auf der Webseite https://www.kulturstiftung.de/events/wikingerdaemmerung-zeitenwende-im-norden/ Foto von Dr. Ralf Bleile: Bertold Fabricius
9 Minuten
Im Podcast erzählt Juliane Schmieglitz-Otten, Leiterin des Residenzmuseums im Celler Schloss, über die Ausstellung „London – Kopenhagen – Celle. Caroline Mathilde, Königin“ im Residenzmuseum im Celler Schloss. Dabei geht es um eine Affäre am dänischen Königshof, die sich zur Staatsaffäre ausgewachsen hat. Zum 250. Todestag der dänischen Königin Caroline Mathilde (1751–1775) widmet ihr das Residenzmuseum im Celler Schloss eine historische Ausstellung. Die Monarchin verbrachte nach einer Affäre mit dem Leibarzt des Königs dort ihre letzten Lebensjahre im Exil. Dieser Podcast ist Teil einer Serie mit Ausstellungstipps, in denen die Kulturstiftung der Länder die von ihr geförderten Ausstellungen vorstellt. Das vollständige Transkript findet sich hier: https://www.kulturstiftung.de/events/london-kopenhagen-celle-caroline-mathilde-koenigin/
12 Minuten
Im Podcast spricht Anja Richter, Leiterin des Museums Gunzenhauser in Chemnitz, über die Ausstellung „European Realities“, die parallele Strömungen zur „Neuen Sachlichkeit“ aus 21 europäischen Ländern zusammenbringt. Im Jahr 2025, in dem Chemnitz Kulturhauptstadt Europas ist, zeigt die Ausstellung Realismusbewegungen aus der Zeit zwischen den Weltkriegen und belegt mit 300 Gemälden, wie sehr der Realismus ein europäisches Phänomen war. 2025 jährt sich die epocheprägende Ausstellung zur „Neuen Sachlichkeit“ in der Mannheimer Kunsthalle zum 100. Mal. Dieser Podcast ist Teil einer Serie mit Ausstellungstipps, in denen die Kulturstiftung der Länder die von ihr geförderten Ausstellungen vorstellt.
18 Minuten
Dr. Christoph Willmitzer hat bei der Kulturstiftung der Länder das Pilotprojekt „Neues Sammeln“ entwickelt. Im Podcast erzählt er, wie zum ersten Mal in der deutschen Museumsgeschichte ein Förderprogramm Aspekte von Diversität und Sammeln am Museum verbunden hat.
49 Minuten
Diesen Fragen widmet sich Dr. Beatrice Fischer-Miersch im Gespräch mit drei renommierten Museumsdirektorinnen und -direktoren: Thomas Bauer-Friedrich (Kunstmuseum Moritzburg Halle), Dr. Thomas Köhler (Berlinische Galerie) und Regina Selter (Museum Ostwall im Dortmunder U).
52 Minuten
In der ersten Folge von MAKURA Kultur geht nah – Teilhabe weiterdenken sprechen Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, und Arwin Mahdavi, Leiter der Outreach-Bildungsprogramme des Jüdischen Museums Frankfurt, mit Ina von Kunowski, Redaktionsleiterin MAKURA, über die Rolle jüdischer Museen in Deutschland und in Europa für den demokratischen Zusammenhalt. Die Vermittlungskonzepte des Museums gründen in dem Selbstverständnis eines „Museum ohne Mauern“, in dem das Lernen über jüdische Geschichte und Gegenwart mit der Vermittlung demokratischer Werte in heutiger Zeit verbunden ist.
1 Stunde 19 Minuten
Sigrid Hoff im Gespräch mit Cord Panning, Geschäftsführer und Parkdirektor der Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“, und Dr. Stefan Körner, Vorstand der Stiftung Fürst-Pückler-Museum – Park und Schloss Branitz in Cottbus.
2 Stunden 24 Minuten
Im Podcast spricht Falko Mohrs über die Herausforderungen in der Kulturpolitik für die Kulturministerkonferenz und für die Kulturpolitik in Niedersachsen.
22 Minuten
In dieser zehnten und letzten Folge der Podcast-Serie zur Vorgeschichte der Kulturstiftung der Länder geht es um deren Gründung. Noch im Herbst 10982 hatte die Unionsfraktion im Deutschen Bundestag die linksliberale Regierung aufgefordert, sich zur Kulturhoheit der Länder zu bekennen und im Interesse einer gesamtstaatlichen Einrichtung zur Förderung von Kunst und Kultur auf die Länder zuzugehen. Jetzt, wo die die Union zusammen mit der FDP selber in Regierungsverantwortung ist, kommt Bewegung in die Sache. Es dauert es nicht lange, da verhandeln die Länder mit dem Bund über ein Abkommen über die Errichtung einer Kulturstiftung der Länder. Alle Folgen der Podcast-Serie zur Vorgeschichte der Kulturstiftung der Länder finden Sie • auf der Webseite der Kulturstiftung der Länder unter https://www.kulturstiftung.de/vorgeschichte/
22 Minuten
Die Kulturhoheit liegt in Deutschland nach der im Grundgesetz geregelten Aufgabenverteilung bei den Ländern. Es ist also kaum verwunderlich, dass die Länder schon früh und sehr aufmerksam beobachtet haben, welche Vorstellungen der Bund mit einer Deutschen Nationalstiftung im Bereich der Förderung von Kunst und Kultur umsetzen will. Und so war die Debatte über deren Gründung schon früh und wesentlich geprägt von der Auseinandersetzung über die Kulturkompetenzen von Bund und Ländern. Darum geht es in diesem Podcast, dem neunten in einer 10-teiligen Serie über die Vorgeschichte der Kulturstiftung der Länder. Alle Folgen der Podcast-Serie zur Vorgeschichte der Kulturstiftung der Länder finden Sie auf der Webseite der Kulturstiftung der Länder unter https://www.kulturstiftung.de/vorgeschichte/
34 Minuten
Am 1. April 1988 hat die Kulturstiftung der Länder ihre Tätigkeit in West-Berlin aufgenommen. Dabei war die Adresse in der Debatte über die Deutsche Nationalstiftung im Bundestag lange strittig. Die CDU/CSU-Opposition hatte früh darauf gedrängt, Berlin als Stiftungssitz festzulegen, die Regierungskoalition unter Bundeskanzler Helmut Schmidt versuchte, mit Verweis auf das Viermächte-Abkommen über Berlin vom 3. September 1971, eine Provokation der Alliierten und deshalb eine unabgesprochene Festlegung auf einen Stiftungssitz in Berlin zu vermeiden. Die Diskussion, zu der sich auch US-Präsident Gerald Ford geäußert hat, ist das Thema dieses siebten von 10 Podcasts zur Vorgeschichte der Kulturstiftung der Länder, zur 15-jährigen Debatte im Deutschen Bundestag und: zwischen Bund und Ländern. Alle Folgen finden Sie auf der Webseite der Kulturstiftung der Länder unter www.kulturstiftung.de/vorgeschichte
21 Minuten
Nachdem Bundeskanzler Willy Brandt in seiner Regierungserklärung vom 18. Januar 1973 die Idee einer auf nationaler Ebene tätigen Stiftung zur Förderung von Kunst und Kultur geäußert hat, dauert es über 15 Jahre bis am 1. April 1988 die Kulturstiftung der Länder. Zweieinhalb Jahre später, am 15. Mai 1975, legt die Bundesregierung erstmals einen Entwurf vor. Darin spricht Bundesinnenminister Werner Maihofer auch über die Aufgabe des Staates, Kunst und Kultur zu fördern und über verfassungsrechtliche Erwägungen zur Begründung einer Zuständigkeit bzw. Kulturkompetenz des Bundes. Viele Formulierungen von Maihofer über den Stiftungszweck finden sich heute in der Stiftungssatzung der Kulturstiftung der Länder. Dies ist die sechste von zehn Folgen einer Podcast-Serie über die Vorgeschichte der Kulturstiftung der Länder. Alle Folgen finden Sie auf der Webseite der Kulturstiftung der Länder unter www.kulurstiftung.de/vorgeschichte
8 Minuten
Als am 1. April 1988 die Kulturstiftung der Länder ihre Tätigkeit aufnimmt, liegt die Regierungserklärung vom 18. Januar 1973, in der Bundeskanzler Willy Brandt die Idee einer auf nationaler Ebene tätigen Stiftung zur Förderung von Kunst und Kultur geäußert hat, über 15 Jahre zurück. In dieser Podcast-Serie geht es um die lange Debatte im Bundestag über eine Deutsche Nationalstiftung, die schließlich zur Errichtung der Kulturstiftung der Länder geführt hat. Thema dieser Folge: Das Jahr 1973 geht in die parlamentarische Sommerpause, in die Willy Brandt zwei Erkenntnisse mitnimmt: Erstens: Die Regierungsparteien und die Opposition stimmen in dem Wunsch überein, eine Nationalstiftung zu gründen. Zweitens: Regierungsparteien und Opposition haben den Kanzler vor der Sommerpause aufgefordert, „endlich“, „beschleunigt“ ein Konzept vorzulegen. Im Bundestag wird es fast ein Jahr lang relativ still um die Pläne, an denen nun zwischen Bund und Ländern verhandelt wird und über die mit Vertreterinnen und Vertretern zahlreicher kultureller Institutionen und Organisationen Gespräche geführt werden. In der Kabinettssitzung vom 12. September erhält Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher von Bundeskanzler Brandt den Arbeitsauftrag, innerhalb eines Jahres eine Konzeption über die Errichtung einer Deutschen Nationalstiftung vorzulegen. Alle Podcasts dieser Serie finden Sie auf der Webseite der Kulturstiftung der Länder unter www.kulurstiftung.de/vorgeschichte
7 Minuten
Als am 1. April 1988 die Kulturstiftung ihre Arbeit aufnimmt, ist dies Ergebnis einer 15-jährigen politischen Debatte in der deutschen Kulturpolitik, die auch die Fragen nach der Rolle der Kultur in unserer Gesellschaft oder die die Aufgabe der Kulturpolitik oder die verfassungsmäßigen berührt. Die 15-jährige Debatte von der von Willy Brandt geäußerten Idee einer Deutschen Nationalstiftung im Deutschen Bundestag bis hin zur Gründung der Kulturstitung der Länder ist Thema dieser 10-teiligen Podcast-Serie über die Vorgeschichte der Kulturstiftung der Länder. Thema dieses Podcast: In einer der ersten Debatten zum Thema spricht CSU-Abgeordnete Erich Riedl im Juni 1973 im Bundestag bereits die neuralgischen Punkte an, die die Debatte bestimmen werden: die Frage um die Kompetenzen von Bund und Ländern in der Kulturpolitik, die Kulturhoheit der Länder und die Frage nach der anteiligen Finanzierung. Von dieser gemeinsamen Stiftung müssten „neue Impulse ausgehen, die von allen Trägern des staatlichen und nichtstaatlichen Bereiches getragen werden, denen Verantwortung im Kulturbereich nach unserer gesellschaftlichen Ordnung zukommt,“ so Riedl. Die Ansicht des SPD-Abgeordneten Rudi Walther, dass die gesamtstaatliche Verantwortung für die Förderung von Kunst und Kultur nach der grundgesetzlichen Ordnung unseres Staates nur zu einem geringeren Teil Aufgabe des Bundes sein kann, ist die Position, um die während der gesamten Debatte gestritten werden wird. Alle Podcasts dieser Serie finden sich auf der Webseite der Kulturstiftung der Länder unter www.kulurstiftung.de/vorgeschichte
10 Minuten
Am 1. April 1988 hat die Kulturstiftung ihre Arbeit aufgenommen. Damit endet eine kulturpolitische Diskussion, die anderthalb Jahrzehnte gedauert hat. Diese Vorgeschichte der Kulturstiftung der Länder wird in dieser Podcast-Serie thematisiert. In diesem Podcast: Am 7. Juni 1973 skizziert Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher die ersten Vorstellungen der Bundesregierung für eine Deutsche Nationalstiftung und spricht dabei mögliche Aufgaben an, die heute Stiftungszweck der Kulturstiftung der Länder sind. Ziel der Deutschen Nationalstiftung sei, so Hans-Dietrich Genscher, in erster Linie die verstärkte „Wahrung, Förderung und Darstellung von Kunst und Kultur“. Die „Erhaltung und Pflege unseres nationalen kulturellen Erbes“ erscheine dabei der Bundesregierung als ein sinnvolles Mittel, “die geschichtliche Kontinuität unserer Nation zu wahren“. Die „Förderung von Maßnahmen und Institutionen, denen nationale kulturelle Bedeutung zuzuerkennen ist“, „steht dabei ebenso zur Erörterung wie die Erhaltung und Pflege unseres nationalen kulturellen Erbes, zu dem auch, wie das schon in der Regierungserklärung vom 18. Januar 1973 hervorgehoben wurde, die Bewahrung des ostdeutschen Kulturgutes gehört.“ Alle Podcasts dieser Serie finden sich auf der Webseite der Kulturstiftung der Länder unter www.kulurstiftung.de/vorgeschichte