Quotenmeter Archiv
421 Episoden
40 Minuten
Der in Unterföhring ansässige Fernsehsender Sat.1 hat bei der Produktionsfirma UFA Show & Factual die sechsteilige Dating-Show «Dein Star, dein Date» bestellt, bei der nicht etwa die Singles, sondern die Prominenten im Mittelpunkt stehen. Obwohl das Format ganz klar zwei einsame Herzen zusammenbringen soll, wird der Fokus auf andere Akteure gelegt. Ganze zweieinhalb Stunden verlangte Sat.1 von seinen Zuschauern am Sonntagvorabend ab. Die Einschaltquoten waren mit 0,37 Millionen Fernsehzuschauern extrem schlecht. Scheinbar wollten die Zuschauer nicht sehen, wie das Team Thomas Hermanns und Janine Kunze sowie Marijke Amado und Susan Sideropoulos gegen Eko Fresh und Sarah Bora antreten mussten. Für Quotenmeter.FM-Host Fabian Riedner ist das eines der größten Fernsehunfälle des Jahres – und das bereits Anfang Januar. Veit-Luca Roth hat sich die neue VOX-Show «Save the Date» angesehen, in der mehrere Singles innerhalb von 50 Tagen heiraten möchten. In dieser Zeit müssen sich die Kandidaten auch noch einen Partner suchen. Völlig ohne Not werden die ahnungslosen Dating-Show-Kandidaten in eine unbequeme Situation gelockt. Zum Auftakt konnte die neue VOX-Sendung zumindest ein wenig mehr als ihr Sat.1-Pendant überzeugen.
34 Minuten
Am Freitag, den 14. Juni 2024, wird in München um 21.00 Uhr die Fußball-Europameisterschaft angepfiffen. Deutschland muss gegen Schottland antreten – und hofft auf einen Sieg, denn die vergangenen Leistungen bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar sowie die Vorbereitungsspiele waren eher suboptimal. In Deutschland übertragen Das Erste, das ZDF, RTL und Magenta TV die Parteien. Vermutlich wird es zu keinen neuen Höchstleistungen in Sachen Reichweiten kommen. Mit der Einführung des dritten UEFA-Klub-Wettbewerbs – UEFA Conference League – ist das Interesse weiter gefallen und die Königsklasse Champions League kickt nur noch hinter der Bezahlschranke. Wie geht es in den kommenden Jahren weiter, wenn die nun genehmigte Super League ihren Spielbetrieb aufnehmen kann? Die Quotenmeter-Redakteure Veit-Luca Roth und Fabian Riedner diskutieren auch über die Zukunft der Bundesliga. Können die Erträge aus den TV-Übertragungen in diesem Jahr gesteigert werden oder muss sich die Liga mit einem Rückgang zufriedengeben. Die bisherigen TV-Rechteausschreibungen in Europa sorgten eher dafür, dass die Preise pro Partie sanken.
34 Minuten
Das Jahr 2023 ist auf der Zielgeraden, das Weihnachtsfest ist vorüber. Der Quotenmeter-Podcast blickt auf die vergangenen 51 Wochen des Jahres zurück. Bereits im Januar 2023 stellte das Medienmagazin Quotenmeter die These in den Raum, dass die zahlreichen Neuauflagen von diversen Shows maximal drei Staffeln überleben werden. Einige Formate wurden bereits zu den Akten gelegt: «Die 100.00 Mark Show» ist genauso wie «Geh aufs Ganze» und «Der Prei ist heiß» beendet. Thomas Gottschalk hat nach drei Jahren in Folge auch wieder sein Abschied bei «Wetten, dass..?» angekündigt. Nur «Glücksrad» wird im kommenden Jahr mit neuen Folgen zurückkehren. Auch Reality-Shows waren 2023 gefragt: Das Jahr startete mit «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus» und ging mit zahlreichen Shows von Streamingdiensten wie RTL+ und Paramount+ weiter. Im Sommer stand «Beauty & The Nerd» auf dem Programm, der Herbst wurde mit «Promi Big Brother» gefüllt. Kann die Dosis an Reality-Shows noch gesteigert werden?
39 Minuten
Ins neue Jahr feiern Francine Jordi und «Der Bergdoktor»-Star Hans Sigl mit den Zuschauern im Ersten. Vier Stunden lang kommt die Produktion vom Bayerischen Rundfunk, der die Firma Kimming Entertainment beauftragt hat. Sarah Engels, Loona, die Hermes House Band und Mirja Boes sind unter anderem im Ersten zu sehen. Im ZDF wird mehr Schlager gespielt: Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner haben Riverdance, Luca Hänni, Ella Endlich, Roy Bianco, Vize und Topic zu Gast. Bei ProSieben bekommen die Fernsehzuschauer nur die Spielfilme «Der Schuh des Manitu» und «(T)Raumschiff Surprise – Periode 1», die erst im Oktober im Programm von Sat.1 vertreten waren. Noch am Tag zuvor bringt ProSieben mit «Schlag den Star» eine Liveshow, die sich lohnt. Ansonsten ist auch das Tagesprogramm mit endlosen Wiederholungen von «Joko & Klaas gegen ProSieben» kein Tag zum Feiern. Bei Sat.1 steigt man um 00.50 Uhr mit «Kiwis große Partynacht» ein und hofft, dass die Zuschauer wohl vom ZDF zu Sat.1 wechseln. Im Anschluss wiederholt der Sender auch noch «40 Jahre Formel Eins». RTL schaltet um Mitternacht aus der Konserve heraus und bringt fünf Minuten direkt vom Brandenburger Tor. Doch wirklich berauschend ist das Fernsehprogramm auch in diesem Jahr nicht.
38 Minuten
Ab Freitag, den 22. Dezember 2023, wird das Weihnachtsfest eingeläutet. Das dachte sich auch der Fernsehsender RTL, der zwei Tage vor den Festtagen die große «Let’s Dance»-Weihnachtsshow geplant hat. Aus produktionstechnischen Gründen wurden verschiedene Enden produziert, die RTL dann ausstrahlen wird. Einen Tag später kommt ein X-Mas-Spezial von «Denn sie wissen nicht, was passiert». ProSieben setzt an Weihnachten auf Shows: Am 23. Dezember läuft das Finale von «The Masked Singer», ehe am ersten Weihnachtsfeiertag «Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt» stundenlang wiederholt wird. Einen Tag später dürfen sich die Zuschauer über acht Stunden «Galileo 360° Ranking XXL» freuen, ehe erneut «Wer stiehlt Bastian Pastewka die Show?» präsentiert wird. Sat.1 setzt an Heiligabend auf «Kevin – Allein zuhause», im Ersten gibt es «Wenn das fünfte Lichtlein brennt» zu sehen und das ZDF zeigt eine Mischung aus «Heiligabend mit Carmen Nebel» und «Evangelischer Gottesdienst zur Christnacht». Die blaue Eins setzt um 23.30 Uhr dann auf «Katholische Christmette». Veit-Luca Roth und Fabian Riedner besprechen im Podcast noch mehr Tipps zum Programm.
38 Minuten
Vor knapp zwei Wochen sendete das ZDF die vorerst letzte Ausgabe von «Wetten, dass...?». Noch steht nicht fest, ob es in den kommenden Jahren eine Fortsetzung geben wird. Es deutet aber nicht viel auf mehr «Wetten, dass…?» im deutschen Fernsehen hin. Thomas Gottschalk selbst teilte am Ende der Sendung mit, er freue sich alles, was nun kommen mag. Gottschalk nannte zwei Gründe: Es sei problematisch, wenn man ihn eines Tages seine Gäste erklären müsse. Außerdem rede er zu Hause inzwischen anders als er es im Fernsehen tut. Bevor er einen „Shitstorm“ verursache, gehe er lieber. Veit-Luca Roth und Fabian Riedner haben die Sendung gesehen und können Gottschalks Scheinargumente nicht nachvollziehen. Er wirkte eher fahrig, schien kaum vorbereitet zu sein und verwechselte immer wieder Gäste. Gottschalk selbst habe auch keinen Maulkorb seitens der Mainzer Senderverantwortlichen bekommen, weshalb seine Argumentation schwach wirkt. Außerdem werfen Roth und Riedner noch einen Blick auf «Promi Big Brother», das nach zwei Wochen endete. Das Noch-Ehepaar Klein hat keine 100.000 Euro gewonnen und eine weitere Promi-Staffel wird im nächsten Jahr mit Sicherheit auf Sendung gehen. Yeliz Koç, ihres Zeichens Reality-TV-Teilnehmerin und Influencerin, wird sich wohl kaum mit dem Gewinn zufriedengeben und vielleicht auch bald in weiteren Shows mitwirken.
46 Minuten
Über 60 Radiowellen betreiben die Anstalten der ARD in Deutschland. Mit der zunehmenden Digitalisierung und Professionalisierung ist es an der Zeit, dass man sich grundsätzliche Fragen in Bezug auf die Ausstrahlung machen muss. Wie wichtig sind beispielsweise noch einzelne Radiosender, wenn Sender wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg schon die ARD Audiothek und Spotify mit zahlreichen Serien, Podcast und Magazinen befüllt. Auch untereinander ist die Vernetzung inzwischen einfacher, weshalb ein Beitrag der Kulturwelle Bayern2 über die Regenerationskünstler der Tierwelt von Katharina Hübel nicht auch bei der Südwestrundfunkwelle SWR3 ausgestrahlt werden kann. Wie wichtig sind im Bereich Mainstream-Pop überhaupt noch einzelne Radiosender wie WDR4, hr3 oder Bayern3, wenn es überall private Mitbewerber gibt. Braucht es in zwei, drei Jahrzehnten noch Rundfunkwellen, wenn die Inhalte auch in Mediatheken aufbereitet werden? Außerdem stehen die zahlreichen Podcast-Serien im Mittelpunkt der aktuellen Folge. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg produzierte beispielsweise «Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste», der Mitteldeutsche Rundfunkfunk setzte auf «Die Fascho-Jägerin?! – Der Fall Lina E. und seine Folgen» oder «Extrem rechts» und die anderen Anstalten haben beispielsweise Hörfunkmagazine in Podcast-Sendungen umgewandelt. Ist der Hörfunk also bestens gerüstet für die Zukunft? Veit-Luca Roth und Fabian Riedner suchen nach Antworten.
34 Minuten
Im vergangenen Jahr strahlte Sat.1 seine «Promi Big Brother»-Folgen fast ausschließlich um 22.15 Uhr aus, weil Das Erste und das ZDF durch die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar auf das runde Leder setzten. In diesem Jahr ist König Fußball nur am Dienstag ein Problem gewesen, ansonsten kann sich das Format frei entfalten. Sat.1 nutzt zahlreiche unterschiedliche Sendeplätze. Die vierstündige Auftaktshow erforderte am Montagabend ordentlich Sitzfleisch, vor allem weil im Anschluss noch «Promi Big Brother – Die Late Night Show» mit weiteren 90 Minuten Sendezeit ausgestrahlt wurde. Doch wirklich gelungen fanden Veit-Luca Roth und Fabian Riedner die Vorstellung der Kandidaten nicht. Die Teilnehmer wie YouTuber Ron Bielecki oder Reality-TV-Person Patricia Blanco wurden mehr als zwei Stunden lang nach dem gleichen Schema vorgestellt. Auch die Moderationskünste von Marlene Lufen und Jochen Schropp waren für das Sat.1-Aushängeschild nicht besonders originell. Auch in diesem Jahr verzichtete man auf Texte von fleißigen Gag-Autoren und ließ unspektakuläre Moderationen im Stile von «Brisant» verlauten. Das Aufeinandertreffen der Noch-Eheleute Iris und Peter Klein war der Tiefpunkt, schließlich werden hier mehr als die sonst üblichen privaten Details ausgegraben.
41 Minuten
In diesem Sommer und Herbst haben die amerikanischen Fernseh- und Filmautoren sowie die Schauspieler gestreikt. Die Macher vor und hinter der Kamera hatten Probleme, dass sie für ihre Arbeit von den Streamingdiensten schlecht entlohnt wurden. Aus diesem Grund legten sich die Screen Actors Guild – American Federation of Television and Radio Artists sowie die Writers Guild of America mit der Alliance of Motion Picture and Television Producers an. Die genauen Details der Vertragsverhandlungen sind immer noch unklar. Die Autoren erhalten zwar mehr Geld von den Streamingdiensten und bekommen auch für die Abrufe Tantiemen, doch das Thema künstliche Intelligenz wurde von beiden Parteien so gut wie gar nicht angesprochen. Es stellt sich die Frage, ob dieses Thema auch nur bis zum Ende der Vertragslaufzeit ins Jahr 2026 verschoben wurde. Veit-Luca Roth und Fabian Riedner blicken auf die bisherigen Streiks zurück und schauen, was die Autoren und die Schauspieler wollten. Außerdem wirft Quotenmeter.FM einen Blick auf die Studios, die immer mehr im Ausland produzieren. Könnte es beim nächsten Streik schon sein, dass die AMPTP sich mit Projekten aus Großbritannien und Australien über Wasser halten kann?
34 Minuten
Der Fernsehsender ProSieben strahlt in diesen Wochen «Das Duell um die Welt – Team Klaas vs. Team Joko», «Wer stiehlt mir die Show?», «Joko & Klaas gegen ProSieben» und «Late Night Berlin» aus. Obwohl die vier Shows völlig unterschiedlich sind, häuften sich zuletzt die prominenten Gäste und die Anzahl verfügbaren Stunden stieg stark an. Seit vier Jahren duellieren sich Joachim Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf gemeinsam mit dem Fernsehsender ProSieben, der Prominente in den Wettkampf schickt. Auch hier zeigt sich, dass sich mit den Elevator Boys, den Wolter-Zwillingen und Bill & Tom Kaulitz die Gäste häufen. Das haben die Macher von Florida TV schon besser gelöst, meint Fabian Riedner. Veit Luca-Roth findet die ProSieben-Show «Schatzsuche» gut, die mit der erspielten Sendezeit von [[Joko & Klaas Live]] gestaltet wurde. Mit Hilfe eines Versicherungsunternehmens werden sieben Tage lang Rätsel um 20.15 Uhr veröffentlicht, die zu einem Geldkoffer mit einer Million Euro führen sollen. Damit haben ProSieben und die Macher der Joko & Klaas-Produktionsfirma Florida TV ein spannendes Event geschaffen. Doch steckt dahinter wirklich die Idee der beiden ProSieben-Entertainer oder doch der Sponsor?
35 Minuten
Seit Jahren hört man aus Unterföhring, dass der Streamingdienst Joyn recht erfolgreich wäre. Doch nur verhältnismäßig wenige Menschen zahlen knapp sieben Euro im Monat für die Premium-Version, bei der man eigentlich keine Werbung sehen sollte und zudem auch die Möglichkeit hat, ein riesiges Archiv anzuschauen. Wenn Mitte November 2023 die neue Staffel von «Promi Big Brother» startet, zieht auch Sat.1 endlich nach und bietet auf dem hauseigenen Streamingdienst einen 24-stündigen Livekanal an. Zahlreiche andere Sender wie CBS haben dies schon bei Paramount+ genauso installiert. In Deutschland kann man von etwa 200.000 «Big Brother»-Fans rechnen, die wohl zum Joyn-Abo greifen werden. Zuletzt hat man Events wie die «Bundesstreamerspiele» getestet. Anfang Oktober absolvierten zahlreiche YouTuber in Berlin eine Art Bundesjungendspiele, Steven Gätjen moderierte. Warum solche Sendungen nicht auch im Fernsehen wie bei ProSieben Maxx laufen, ist unklar. Auch andere Entscheidungen werfen Rätsel auf: Die Joyn-Edition von «Quiz Taxi» unterschied sich kaum von der recht belanglosen Kabel-Eins-Version. Jetzt sollen mehrere Reality-Shows wie «Calvin am Goldstrand» oder «Good Luck Guys» Zuschauer holen. Doch die Frage ist: Bietet ProSiebenSat.1 mit «Promi Big Brother», «Das große Promi-Büßen» und Joyn-Highlights wie «Forsthaus Rampensau Germany» nicht zu viel Reality in zu kurzer Zeit?
45 Minuten
Seit Jahren steigt die Produktion von Dokumentationen und Doku-Serien kontinuierlich an. Jetzt hat auch RTL+ seine Dokumentation über den Getränkehersteller mit den zwei Bullen veröffentlicht. «Aufgeputscht – Die irre Welt von Red Bull» soll kritisch über die Machenschaften von Diedrich Mateschitz und seiner Dosenfabrik erzählen. Doch die fünfteilige Serie geht zum Teil sehr wohlwollend mit dem Unternehmen um. So werden in der RTL+-Dokumentationen zahlreiche Nebenschauplätze eröffnet. Eine frühere Verlobte des Getränkeherstellers darf über die damalige Beziehung sprechen, ein früherer Freund darf ein paar private Anekdoten ausplaudern und ein Geschäftspartner spricht über das Business. Die intimen Details fehlen, stattdessen wird der Pokalgewinn von RB Leipzig und das Vermächtnis von Mateschitz ausführlich thematisiert. Bei dem neuen Film kann man nicht unbedingt sagen, dass in der Kürze die Würze liegt. Netflix kann gute Dokumentationen liefern. Die mehrteilige Reihe um den ehemaligen Fußballer David Beckham beispielsweise. Aber andere Filme wie die Geschichte um das verschwundene Flugzeug MH370 oder den Untergang des Zigarettenersatzes Juul sind dagegen langatmig. Fabian Riedner und Veit-Luca Roth beleuchten die Dokumentationen der Streaming-Branche.
48 Minuten
Der Streamingdienst Disney+ veröffentlichte im Sommer 2023 die erste Staffel der Fernsehserie «Ahsoka». Die US-Serie startete am 23. August 2023 und endete mit der achten Folge am 4. Oktober 2023. Im Mittelpunkt der Serie steht Rosario Dawson, die die Zuschauer unter anderem aus den Marvel-Serien von Netflix, aber auch aus «Jane the Virgin» kennen. Die Serie ist einige Jahre nach dem Sieg der Rebellion über das Galaktische Imperium angesiedelt und folgt der ehemaligen Jedi-Schülerin Ahsoka Tano, die sich aufgrund von Gerüchten über die Rückkehr des verschollenen Großadmirals Thrawn auf die Suche nach ihm und dem Jedi-Ritter Ezra Bridger macht. Bei diesem Unterfangen sucht Ahsoka Unterstützung bei ihren alten Kameraden der Ghost-Crew, deren Mitglieder seit dem Fall des Imperiums jedoch alle ihre eigenen Wege gehen. «Ahsoka» hat einige Probleme und ist bei den Fans umstritten. Viele Kritiker und Zuschauer stören sich daran, dass die Rolle zuvor jahrelang Teil der Animationsserie «Star Wars Rebels» war. Ein weiterer großer Kritikpunkt ist die Ausgangssituation der Serie: So spielt «Ahsoka» zwischen dem sechsten und siebten «Star Wars»-Film und kann selbst keine wirklichen Fixpunkte setzen.
34 Minuten
In dieser Woche machen Veit-Luca Roth und Fabian Riedner einen Streifzug durch das Comedy-Programm und beginnen mit der ProSieben-Show «TV total», die Mitte November schon wieder zwei Jahre zurück ist. Inzwischen haben sich die Quoten eingependelt, weil die Sendung ihre innere Mitte gefunden hat: Die Fernsehzuschauer können sich auf lustige Einspielfilme und einen langen Stand-Up freuen. Eine andere Humorschiene bedient dagegen die ProSieben-Show «Late Night Berlin». Die von Klaas Heufer-Umlauf moderierte Sendung wird aktuell dienstags gegen 22.30 Uhr ausgestrahlt und kann ohne ein entsprechendes Vorprogramm nicht überzeugen. Allerdings gehen zahlreiche Clips aus der Late-Night-Show viral und erreichen via YouTube ein großes Publikum. Zum Schluss werfen Roth und Riedner noch einen Blick auf das Zweite Deutsche Fernsehen. Seit knapp drei Jahren ist dort Jan Böhmermann mit dem «ZDF Magazin Royale» unterwegs. Die Sendung ist eine halbstündige satirische Aufarbeitung zu politischen oder gesellschaftsrelevanten Themen. Zuletzt knöpfte man sich die rassistischen Aussagen in WhatsApp-Gruppen der Polizei vor.
38 Minuten
Zwischen dem 2. Mai und 27. September hatten die Mitglieder der Writers Guild of America (WGA) aufgrund eines Arbeitskonflikts mit der Alliance of Motion Picture and Television Producers (AMPTP) die Arbeit niedergelegt. Die 148-tägige Arbeitsniederlegung war die größte Unterbrechung seit der Corona-Pandemie sowie die zweitlängste seit dem Streik von 1988 (153 Tage). Einer der größten Konflikte waren die ausbleibenden Zahlungen aus Verwertungen der Streamingdienste. Netflix und Co. veröffentlichen - im Gegensatz zu anderen Gewerken wie die Verkäufe an nationale oder internationale Sender - keine gesonderten Lizenzzahlungen. Inzwischen hat man zusammengefunden, doch man habe die Probleme eher aufgeschoben statt wirklich beseitigt. Die Summen sind verhältnismäßig überschaubar. Vor allem die großen Player wie Disney und Warner Bros. Discovery haben aktuell Geldsorgen. Die Unternehmen sind mit jeweils vielen Milliarden US-Dollar verschuldet und die amerikanischen Zinserhöhungen der Notenbank führt zu einer riesigen Belastung an Zinsen. Dennoch scheffeln die Unterhaltungskonzerne hohe Beiträge, die sie vor allem ihren Aktionären ausschütten.