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Medizinische Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 09/19 Archiv

248 Episoden
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The coronary display within the multislice computer tomography (MSCT) enables an exact insight into the intra-coronary conditions, based on the three dimensional reconstruction of the singular slices. The existence of calcium plaques indicates Arteriosclerosis, but also the pre-stages of calcium, which cannot definitely be diagnosed in percutaneous coronary angiography, can be detected by MSCT due to the distinction of density given in Hounsfield-Units (HU). If the density is below 90 HU the concretion attached to the endothelium is defined as soft plaques, up to 129 HU it is called fibrous and above 130 HU calcium plaques. The non-calcificated pre-stages, also described by Davies as “vulnerable Plaques”, tend to become disrupted even stronger than the relatively solid calcium plaques and therefore are responsible for a bigger part of myocardial infarcts. This prospective clinical trial examines the validity of a prognostic statement concerning the occurrence of acute coronary syndrome caused by plaques related to intra-coronary concretions within a period of six months after a 4-slice MSCT-scanning of the heart. 416 individuals (259 male and 157 female) suffering from chest pain, were observed from May 2001 to December 2002. End points of the study are the incidence of a myocardial infarct, catheter revascularisation or lethality. The sensitivity for the correct prediction of myocardial incidence within the six successive months is evaluated in this study at 97% for the male population and 89% for the female population. The negative prediction is 0.99 for male and 0.98 for female. Despite the representative occurrence of end points of the study and despite that the method is valid and reliable under statistical aspects, the prognostic significance of MSCT has to be treated carefully, also on account of the short examination period of six months. Based on individual diagnostic findings, benefits and future options of MSCT concerning non-invasive heart diagnostics could be demonstrated. In addition to it’s eligibility to control the degree of stenosis of venous and arterial bypasses including the sections of insertion and it’s ability to detect coronary anomalies the MSCT method should provide a calcium mass score according to Hong, to enable the documentation of the plaques progress or expansion.
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Das Pyoderma gangränosum (PG)ist eine seltene, immunologisch bedingte, ulzerierende Hauterkrankung ungeklärter Genese. Zur Therapie wird eine alleinige immunsuppressive Therapie empfohlen und allgemein von einer chirurgischen Therapie aufgrund der Gefahr einer Pathergie abgeraten. Wir untersuchten 14 Patienten mit fortgeschrittenem PGdie mit einer kombinierten Therapie aus Immunsuppression, chirurgischen Debridement, VAC-Therapie und Spalthauttransplantation. Wir konnten zeigen das diese Therapie bei 12 von 14 Patienten in durchschnittlich 108 Tage zur Abheilung der Ulzerationen führte. Das gefürchtete Pathergiephänomen trat nur bei einer Patientin auf, und war auf die frühzeitige Reduktion der Immunsuppression zurückzuführen. Wir konnten zeigen das eine chirurgische Therapie beim fortgeschrittenen PG unter Immunsuppression durchgeführt werden sollte um septischen Komplikationen vorzubeugen.
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In vorliegender Arbeit werden zwei innovative Verfahren zur Harnableitung vorgestellt. Es sind diese der supravesikale Harnblasenersatz mittels modifiziertem Ileum-Pouch mit afferentem tubulärem Ileumsegment sowie die blasenerhaltende Harnableitung mittels extensiver Blasenteilresektion mit bilateraler Ureterreimplantation. Beide Verfahren werden im Hinblick auf ihre klinischen Ergebnisse untersucht. Im Vordergrund stehen hierbei die Funktion der Harnableitung, die Abflussverhältnisse des oberen Harntraktes sowie mögliche Komplikationen und erforderliche Folgeeingriffe.
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121 breast cancer tumours were stained immunohistochemically with Cath D mouse antibody and Gd A monoclonal mouse and polyklonal rabbit antibody. For Cath D tumours with positive lymph nodes showed significant higher expression as well as ductal carcinomas compared to lobal carcinomas. For Gd A the monoclonal antibody showed a positive correlation of staining with positive steroid receptors (Estrogen and Progesteron). There was no association with grading. The results fit into the concept of breakdown of extracellular matrix by Cath D and its role in tumour progression and metastasis as well as immunosuression an d the rolr in tumourogenesis of Gd.
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Hintergrund: Die laparoskopische Chirurgie hat gewisse Vorteile gegenüber der konventionellen Chirurgie, so auch die laparoskopische Splenektomie (LS) bei Idiopathischer Thrombozytopenischer Purpura (ITP). In dieser Studie wurden die Langzeitergebnisse nach LS mit offenen Splenektomie (OS) für die Responseraten, für die intraoperativen Komplikationen, sowie Früh- und Spätkomplikationen verglichen. Des Weiteren wurden prädikative Faktoren gesucht. In dieser Studie wurden weiterhin die Daten der LS speziell mit Bezug auf Lagerung des Patienten (Steinschnittlage vs. Rechtsseitenlage) und Lernkurve untersucht. Material und Methoden: Die LS Gruppe bestand aus 51 Patienten, die aufgrund einer ITP an der Chirurgischen Klinik des Klinikums Großhaderns, Klinikum der LMU, München zwischen Mai 1994 und April 2002 behandelt wurden. Sie wurden retrospektiv untersucht durch Recherche der Krankenakten, durch Recherche der pathologischen Befunde aus dem Institut für Pathologie, Klinikum der LMU, München und durch eine telefonische Befragung der Patienten und wenn notwendig derer Ärzte zwischen Februar 2003 und Juni 2004. Die LS Gruppe bestand aus 43,1% Männer und 56,9% Frauen mit einem mittleren Alter von 45,5 ± 17,5 Jahre. Das Nachsorge-Intervall war für 37 Patienten 4,8 ± 2,3 Jahre. Für die OS Gruppe wurden 15 Patienten ausgewertet, die aufgrund einer ITP an der Chirurgischen Klinik des Klinikums Großhaderns, Klinikum der LMU, München zwischen Juli 1991 und August 2002 behandelt wurden. Die Recherche wurde nach gleicher Methoden wie in der LS Gruppe durchgeführt. Die OS Gruppe bestand aus 33,3% Männer und 67,7% Frauen mit einem mittleren Alter von 41,9 ± 17,4 Jahre. Das Nachsorge-Intervall dieser Gruppe war 10,0 ± 3,1 Jahre. Die statistische Auswertung erfolgte mit univariater Analyse (Korrelation und Stichprobenvergleich) und multivariater Analyse (Backward Stepwise Regression und Multiple Regression). Resultate: Die CR (complete response) Rate war 81,1% in der LS Gruppe bei einem Nachsorgeintervall von 4,8 ± 2,3 Jahre. In der OS Gruppe war die CR Rate 83,3% bei einem Nachsorgeintervall von 10,0 ± 3,1 Jahre. Die Rezidivrate lag in der LS Gruppe bei 16,2% und 27,3% in der OS Gruppe; bei einem Patienten der OS Gruppe mit einem Rezidiv wurde eine Nebenmilz, als Ursache für das Rezidiv entfernt. In der multivariaten Analyse konnten keine signifikante Unterschiede zwischen beiden Gruppen und außer den BMI keine signifikanten Einflussfaktoren gefunden werden. Die mittlere Operationsdauer in der LS Gruppe war 108,8 ± 46,7 min bei einem mittleren Blutverlust von 657,3 ± 900,0 ml. In der OS Gruppe war die mittlere Operationsdauer 74,4 ± 28,8 min. bei einem Blutverlust von 487,1 ± 465,2 ml. Statistisch konnte zwischen der LS und OS Gruppe kein Unterschied für die Operationsdauer und den intraoperativen Blutverlust gefunden werden (Wilcoxon-Rangsummen Test, ns). Es wurden in der LS Gruppe 25,5 % Frühkomplikationen (Nachblutung, Revision, Infektion, Atelektase, Pneumonie, Pleuraerguss, (Sub-)Ileus, Thrombose, postoperative Transfusion) und 16,2% Spätkomplikationen (Infekte, Narbenhernie, Nebenmilz) ausgewertet. Bei 17,0% der Patienten ist intraoperativ eine Nebenmilz gefunden worden. Bei zwei Patienten (3,9%) war eine Konversion zur OS notwendig, bei einem Patienten (2,0%) musste eine laparoskopische Revision stattfinden. Im Vergleich hierzu wurden in der OS Gruppe 73,3% Frühkomplikationen und 33,3% Spätkomplikationen gefunden. Bei einem Patienten (6,7%) wurde eine Nebenmilz gefunden. Bei zwei Patienten (16,7%) war eine Revision notwendig. In der statistischen Auswertung konnte nur bei den Spätkomplikationen ein signifikante Unterschied (p
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Zur Einschätzung der Krankheitsaktivität bei Kindern mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) werden im klinischen Alltag und für Studien Aktivitätsindices (AI) benutzt, in die sowohl klinische Symptome als auch Laborparameter einbezogen werden. Zur Beurteilung der Entzündung im Darm hat sich in den letzten Jahren die Messung des fäkalen Calprotectin etabliert. Calprotectin ist ein wesentlicher Bestandteil von neutrophilen Granulozyten und zeigt im Stuhl bei Raumtemperatur eine gute Stabilität. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Korrelationen zwischen fäkalem Calprotectin und den Aktivitätsindices bzw. ausgewählten Laborparametern wie BGS, CRP, Albumin, Hämoglobin und Leukozyten bei Kindern mit CED zu untersuchen. Außerdem wurden die Calprotectin-Konzentrationen bei klinischer Remission und bei aktiver Krankheit verglichen. Für die Querschnittsuntersuchung schlossen wir retrospektiv alle CED-Patienten älter als 3 Jahre aus der gastroenterologischen Ambulanz des Dr. von Haunerschen Kinderspitals ein, bei denen zwischen März 2003 und Mai 2005 alle Daten zur Berechnung der Aktivitätsindices (AI) erhoben und zeitgleich das fäkale Calprotectin mittels ELISA gemessen wurde. Bei den Kindern mit Morbus Crohn wurden der Pediatric Crohn’s Disease Index (PCDAI) und der modifizierter Lloyd Still Index (mLSS) bestimmt, bei denen mit Colitis ulcerosa der Ulcerative Colitis Activity Index (UCAI) und ebenfalls der mLSS. Von jedem Kind wurde die erste Untersuchung mit vollständigem Datensatz in die Berechnungen einbezogen. Für die longitudinale Untersuchung wurden 151 Calprotectinmessungen von 27 Kindern (19 Morbus Crohn, 8 Colitis ulcerosa) eingeschlossen, die zu Beginn des Beobachtungszeitraumes in Remission (also einen negativen AI aufwiesen) waren und wurden über mindestens ein Jahr in der gastroenterologischen Ambulanz betreut. Diese Calprotectinmessungen wurden dann nach Krankheitsaktivität (Remission oder Schub) aufgeteilt und verglichen. Remission wurde als klinische Beschwerdefreiheit mit negativem AI definiert. Zugleich wurde Schub als Auftreten oder Verschlechterung von CED-spezifischen Symptomen festgestellt, begleitet von einer Steigerung der jeweiligen AI und einer Veränderung der Therapie. Bei der Querschnittuntersuchung wurden 104 Patienten (36 MC / 68 MC) eingeschlossen. Bei beiden Gruppen waren je zur Hälfte in klinischer Remission, die andere Hälfte zeigte Krankheitsaktivität entsprechend den berechneten AI. Bei MC korrelierten die FC-Werte signifikant mit Albumin i.S. (r= -0,52; p< 0,0001), Hb-Wert (r= -0,39; p< 0,01), CRP (r= 0,58; p< 0,0001), BSG (r= 0,51; p< 0,0001) und Leukozyten (r= 0,35; p< 0,01). Auch fanden sich signifikante Korrelationen zwischen FC-Konzentration und dem PCDAI (r= 0,50; p< 0,0001) und dem UCAI (r= 0,42; p< 0,05). Sowohl bei CU-Patienten als auch bei MC-Patienten korrelierte FC mit dem mLSS (r= -0,57 und p< 0,0001 bei CU; r= -0,39 und p< 0,01 bei MC). Nur 8 von 18 Patienten mit CU bzw. 10 von 34 Patienten mit MC in klinischer Remission zeigten ein negatives Calprotectin. Bei den Patienten, die klinisch einen Schub hatten, zeigte jeweils nur ein Patient ein negatives Calprotectin. Bei der longitudinalen Untersuchung wurde ein signifikanter Unterschied zwischen dem Median FC-Werte in der Remissions-Gruppe und dem Median der Gruppe mit aktiver Erkrankung sowohl bei Colitis ulcerosa (FC-Remission= 102 µg/g; FC-Schub= 260 µg/g; p= 0,005) als auch bei Morbus Crohn (FC-Remission= 224 µg/g; FC-Schub= 290 µg/g; p= 0,002) festgestellt. In dieser Arbeit konnte gezeigt werden, dass die Messung von fäkalem Calprotectin ein sensitiverer Marker zur Erfassung von entzündlicher Aktivität im Darm als die klinischen Aktivitätsindices ist. Des Weiteres müssen Langzeituntersuchungen klären, ob ein normaler Wert von fäkalem Calprotectin ein prädiktiver Parameter für eine länger anhaltende Remission ist.