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Die Zeichen unserer Zeit Archiv

37 Episoden
50 Minuten
Echt jetzt? Semiotik der Authentizität – Die Semiotische Woche 2026 hat illustriert, welche vielschichtigen Bedeutungen und flexiblen Anwendungen der Begriff Authentizität annehmen kann und es wurde unter Expert:innen und Studierenden gleichermaßen viel dazu diskutiert.

In diesem Podcast reist Florentine entlang der Frage nach „Authentizität“ durch den komplexen Zwischenraum von (literarischen) Originalen und ihren Übersetzungen. Woher kommt das Wort Authentizität und welche Bedeutungen stecken dahinter? Wie verhalten sich Originale und Übersetzungen zueinander und was will und soll eine gute Übersetzung leisten? Und letztlich, was verleiht einer Übersetzung Authentizität? All das und noch mehr Gedanken, die ihr euch noch nie zu Übersetzungen gemacht habt, hört ihr in diesem Podcast.

 

Erwähnte Quellen:

„authentisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache. Online verfügbar unter https://www.dwds.de/wb/authentisch, abgerufen am 31.03.2026.

Sylvia Reinart (2022): „Im Original geht viel verloren“. Warum Übersetzungen oft besser sind als das Original: Frank & Timme Berlin.

Tim Parks (2014): Where I'm reading from. The Changing World of Books. London: Harvill Secker.

Julian Barnes (2010): Writer’s Writer and Writer’s Writer’s Writer. In: LONDON REVIEW OF BOOKS 32 (22), S. 7–11.

Dorothea Dieckmann (2004): Texttreu oder lesbar? Deutschlandfunk. Online verfügbar unter https://www.deutschlandfunk.de/texttreu-oder-lesbar-100.html.

 

Weiterlesen:

Rachel Cooke (2016): The subtle art of translating foreign fiction. In: The Guardian. Online verfügbar unter https://www.theguardian.com/books/2016/jul/24/subtle-art-of-translating-foreign-fiction-ferrante-knausgaard.
12 Minuten
Auch im September 2024 fanden trotz andauernder Kritik an deren mangelnder Nachhaltigkeit wieder die Fashion Weeks statt. Mittlerweile gibt es zu den etablierten Fashion Weeks einige Gegenentwürfe, welche mit den Konzepten Sustainable oder Slow Fashion werben. Slow Fashion ist im Diskurs um nachhaltigen Modekonsum ein weit verbreitetes Konzept, dessen Definition nicht immer mit der kontextuellen Verwendung übereinstimmt. Dieses Konzept analysiert Antonia Valentin in dieser Podcastfolge.

Clips zum Nachhören:

Geoff-Bremner-Audio (2024): Whip 1. License: Creative Commons 0, https://freesound.org/s/733016/. grcekh (2020): Keyboard Typing 1 (HHKB, Topre). License: Creative Commons 0, https://freesound.org/s/546032/. kjartan_abel (2022): Gonna be gone. License: Attribution 4.0, https://freesound.org/s/640853/.
14 Minuten
Das Objekt als Subjekt? – In der zweiten Folge nehmen Jennifer und Jasmin das Gesammelte aus einer neuen Perspektive unter die Lupe. Dem Gesammelten wird mehr Raum gegeben, sich als eigenständiges Subjekt zu entfalten – statt in seiner Konnotation als passives Objekt. Doch was passiert mit dem Gesammelten, wenn es in Museen oder Archiven landet? Welchen Einfluss haben diese Institutionen auf unsere Narrative? Und welche Rolle spielen Kolonialismus und Geschlechterverhältnisse in der Geschichte des Sammelns? Statt fertiger Antworten entsteht ein gemeinsames Erkunden – ein Gespräch, das sich zwischen persönlichen Assoziationen und kritischen Überlegungen bewegt.

Autor*innen: Alexander Piechowski, Jennifer Anh Thu Nguyen und Jasmin Hadj Malek
35 Minuten
Die (Un)Ordnung der Dinge – Passend zum Titel des Podcasts bringen Romy und Lina in der ersten Folge etwas Ordnung in das Thema Sammeln. Es geht um die Entwicklung des Sammelns von der Antike bis zur Gegenwart, um absurde Sammlungen und vor allem um das Sammeln im digitalen Zeitalter. Zwischen Rückblicken auf die Semiotische Woche und neuen Infotexten entsteht so ein Gesamtüberblick des (digitalen) Sammelns … 

Autor*innen: Lina Ramm, Romy Heyne und Alexander Piechowski
40 Minuten
Im Rahmen des Seminars "Natur, Mensch, Kultur - Geschichte und Gegenwart eines ambivalenten Verhältnisses" im Sommersemester 2019 fand in Zusammenarbeit mit dem Radio- und TV-Sender ALEX Berlin eine Studienreise in die piemontische Hirtensiedlung Rimella statt. Einen Einblick in ihre Reise und das Dorfleben gibt uns der Radiobeitrag, den ihr hier nachhören könnt.

Autorinnen: Francesca Costanzo, Marlene Kunath, Merit Niemeitz, Mihaela Gladovic und Vera Laux.
1 Stunde 6 Minuten
In ihrem Podcast nimmt uns Ronja Kant auf eine "kulinarische Reise durch die 5. internationale Woche der Semiotik" mit. Im Gespräch mit Studierenden, eingeladenen ExpertInnen und GästInnen führt sie uns durch das Programm der semiotischen Kongresswoche 2024. Der Podcast bietet eine gute Gelegenheit, die vielfältigen Veranstaltungen Revue passieren zu lassen.
39 Minuten
Dies ist Folge 1 "Welcome to Girl World" aus der Podcastreihe "Chick Flicks - a feminist third place? Das feministische Potenzial von Chick Flicks" (2024) von Esther Bartke. 

Im Rahmen ihrer Masterarbeit produziert Esther Bartke die Podcastreihe, die sich mit einem vermeintlichen Gegensatz auseinandersetzt: Chick Flicks und Feminismus. Sie untersucht das feministische Potenzial dieses Genres anhand der Filme Mean Girls (2004) und Jennifer's Body (2009). Im Gespräch mit zwei Expert*innen wird die Frage erörtert, ob und wie Chick Flicks als Räume für queer-feministisches Empowerment fungieren können.
1 Stunde 21 Minuten
Dies ist Folge 2 "Chick Flicks against Patriarchy" aus der Podcastreihe "Chick Flicks - a feminist third place? Das feministische Potenzial von Chick Flicks" (2024) von Esther Bartke. 

Im Rahmen ihrer Masterarbeit produziert Esther Bartke die Podcastreihe, die sich mit einem vermeintlichen Gegensatz auseinandersetzt: Chick Flicks und Feminismus. Sie untersucht das feministische Potenzial dieses Genres anhand der Filme Mean Girls (2004) und Jennifer's Body (2009). Im Gespräch mit zwei Expert*innen wird die Frage erörtert, ob und wie Chick Flicks als Räume für queer-feministisches Empowerment fungieren können.
1 Stunde 11 Minuten
Dies ist Folge 3 "They go on both sides" aus der Podcastreihe "Chick Flicks - a feminist third place? Das feministische Potenzial von Chick Flicks" (2024) von Esther Bartke. 

Im Rahmen ihrer Masterarbeit produziert Esther Bartke die Podcastreihe, die sich mit einem vermeintlichen Gegensatz auseinandersetzt: Chick Flicks und Feminismus. Sie untersucht das feministische Potenzial dieses Genres anhand der Filme Mean Girls (2004) und Jennifer's Body (2009). Im Gespräch mit zwei Expert*innen wird die Frage erörtert, ob und wie Chick Flicks als Räume für queer-feministisches Empowerment fungieren können.
44 Minuten
Dies ist Folge 4 "You are killing Feminism" aus der Podcastreihe "Chick Flicks - a feminist third place? Das feministische Potenzial von Chick Flicks" (2024) von Esther Bartke. 

Im Rahmen ihrer Masterarbeit produziert Esther Bartke die Podcastreihe, die sich mit einem vermeintlichen Gegensatz auseinandersetzt: Chick Flicks und Feminismus. Sie untersucht das feministische Potenzial dieses Genres anhand der Filme Mean Girls (2004) und Jennifer's Body (2009). Im Gespräch mit zwei Expert*innen wird die Frage erörtert, ob und wie Chick Flicks als Räume für queer-feministisches Empowerment fungieren können.
22 Minuten
Im ersten Teil seines Podcasts beschäftigt sich Elias Kappler mit dem Musikstreaming.

Empfehlungsalgorithmen und stimmungsbasierte Playlists bestimmen heute wesentlich mit, welche Musik wir hören. Musikstreamingplattformen machen unseren Musikkonsum so komfortabel und individualisiert wie noch nie – Grundlage für diese neue Form ist die umfassende Datafizierung der Musikkultur. Bis sich diese Plattformen durchgesetzt haben, war es jedoch ein langer Weg.

Redaktion / Produktion / Musik: Elias Kappler

Interviewpartner:

Prof. Michael Huber, Universität für Musik und darstellende Künste Wien

Maximilian Haberer, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
22 Minuten
Im ersten Teil seines Podcasts beschäftigt sich Elias Kappler mit der Demokratisierung der Musikkultur.

Die frühen 2000er: Plattformen wie Napster und Limewire sind in aller Munde und auf jedem Rechner. Musik ist nun plötzlich nahezu immer und überall verfügbar – und das kostenlos. Mit den Phänomenen des Filesharings und des User Generated Content legte das frühe Internet den Grundstein für eine fundamentale Neuverhandlung popmusikkultureller Machtverhältnisse.

Redaktion / Produktion / Musik: Elias Kappler

Interviewpartner:

Prof. Michael Huber, Universität für Musik und darstellende Künste Wien

Maximilian Haberer, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
15 Minuten
In dieser Podcastfolge untersuchen Hannah Ugé und Florian Heitmüller das Konzept der "Küchen für Alle". Dafür tauschen sie sich mit Veranstalter*innen und Besucher*innen aus.

Essen. Das verbinden wir meist mit Zuhause, Urlaub oder Restaurants. Wir kochen für Freundinnen und Familie, auf die Schnelle für uns selbst, oder bezahlen andere dafür, dass sie uns bekochen. Dabei essen und unterhalten wir uns mit Menschen, die wir bereits kennen. KüfA (Küche für Alle) denkt Essen anders. Hier kommen verschiedene Personen zusammen, um miteinander Mahlzeiten zuzubereiten und zu teilen. Solidarisch und jenseits von monitären Ansprüchen.
53 Minuten
Die Zeichen unserer Zeit

In dieser Podcastfolge besprechen Caro, Lara, Lina und Esther das Erinnern von queerer Geschichte am Beispiel der ARD-Serie "Eldorado KaDeWe". Dabei fokussieren sie sich auf das Konzept des Histotainments und diskutieren die Möglichkeiten sowie die Kritik, die sich hinter diesem Konzept verbergen.

Die Serie von Julia von Heinz bietet ein aktuelles Beispiel, wie queeres Erinnern in historischen Serien und Filmen aussehen kann. Nach einer kleinen theoretischen Einführung wollen wir einen Blick auf den historischen Kontext und das queere Berlin  der 20er Jahre werfen, bevor wir dann gemeinsam über die Serie sprechen, freuen wir uns über den Praxisinput von Kamerafrau Doro Götz.
44 Minuten
In dieser Podcast Folge sprechen die Master-Studentinnen Elisa Buhrke, Janina Däuwel und Clara Marz mit Fridays For Future-Aktivist Linus Steinmetz über die gleichnamige Protestbewegung und die Auswirkungen der Klimakrise. Diese Folge beleuchtet diese hoch brisante und aktuelle Debatte, welche Alltagsbezüge jeder einzelne Mensch sehen und ändern kann und wie es zur Popularität von Fridays For Future kam.

Einbezogen wird sowohl historisches Hintergrundwissen zu Klimabewegungen, als auch die Faktoren des medialen Erfolgs von FFF, die das Institut für Protest- und Bewegungsforschung aufbereitet hat.

Die Studentinnen danken Linus Steinmetz (https://www.instagram.com/linussteinmetz/) für das interessante Gespräch.

Begleitmaterial zur Folge:

Studie des IBP zu FFF

https://protestinstitut.eu/ein-jahr-fridays-for-future-studie/

Fridays For Future Deutschland

https://fridaysforfuture.de

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Interesse an unserem Studiengang?

https://www.uni-potsdam.de/de/romanistik-kimminich/studium/master