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Die Kulturmittler:innen – Der ifa-Podcast zu Außenkulturpolitik Archiv

87 Episoden
39 Minuten
It’s been 100 days since the start of Joe Biden’s Presidency. A lot has changed in the way the U.S. and Europe communicate. What common goals can be established between the U.S. and European countries – And what role does China play in their relationship? What impact does public opinion have on cultural relations? And do transatlantic politics really represent the way communities look today? We talked to J.P. Singh, an expert on international political economy, took a deeper look into Biden’s statement ‘America is back’ and discussed in which direction the transatlantic relations are heading.
26 Minuten
Über die Politisierung der belarussischen Gesellschaft, die besondere Rolle von Frauen bei der landesweiten Protestbewegung gegen Alexander Lukaschenko und die Relevanz digitaler Kommunikation für die Mobilisierung der Zivilgesellschaft sprechen wir im ifa-Podcast mit Olga Shparaga, Philosophin und Professorin am College of Liberal Arts in Belarus. Wir blicken außerdem über die Landesgrenzen hinaus und diskutieren die EU-Sanktionen und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Belarus und anderen europäischen Ländern.
24 Minuten
Was macht die Biennale in Venedig so einzigartig? Sind Länderpavillons noch zeitgemäß? Braucht die älteste und wichtigste Kunstausstellung ein Update? Kolja Reichert meint: Nein. Der Kunstkritiker und Journalist erläutert im ifa-Podcast „Die Kulturmittler“ vergangene Positionen und ihre politische Bedeutung und blickt auch in die Zukunft: Wird die, durch die Pandemie beschleunigte, Digitalisierung die Kunstwelt grundlegend verändern?
31 Minuten
How does Brexit affect universities, the cultural sector and European cultural relations? We talked to public diplomacy expert Stuart MacDonald about European identity, nation branding and future challenges as well as opportunities for relations, networks and cooperations – in Europe and internationally.
28 Minuten
„Unbequem sein ist immer unbequem.“ Das gilt ganz besonders, wenn Zivilgesellschaften sich in die Politik einmischen, auch in Europa. Warum genau das aber so wichtig ist und was „Zivilgesellschaft“ eigentlich bedeutet, darüber sprechen wir mit Rupert Graf Strachwitz, Politikwissenschaftler und Direktor des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft.
32 Minuten
Vor 72 Jahren verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Wie ist es aktuell weltweit um sie bestellt? Und was kann Außenkulturpolitik angesichts zunehmender Einschränkung der zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräume für ihre Stärkung tun? Darüber sprechen wir mit der Menschenrechtsexpertin Barbara Lochbihler.
39 Minuten
Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik beginnt im Inneren. Doch was tun, wenn Innen- und Außenpolitik im Widerspruch zueinander zu stehen scheinen? Wie kann die „dritte Säule der Außenpolitik“ gestärkt werden? Wir sprachen mit der Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Sigrid Weigel über Handlungsvorschläge abseits von Ressortpolitik und nationalstaatlichen Perspektiven.
39 Minuten
Heute werden nicht mehr nur Ausstellungen kuratiert, sondern auch Playlists und Parkanlagen. Doch was heißt „kuratieren“ in der Kunst heutzutage? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf kuratorisches Handeln? Und: Sind Kuratorinnen und Kuratoren nicht schon längst überflüssig? Über kuratorische Praxis und ihre außenkulturpolitische Verantwortung sprechen wir mit Annette Tietenberg, Professorin für Kunstwissenschaft an der HBK Braunschweig.
21 Minuten
Als „Konserven des Kolonialismus“ haben ethnologische Museen eine ambivalente Vergangenheit. Doch welche Aufgaben haben völkerkundliche Museen heute eigentlich? Wie politisch sind sie? Und warum spielt die Architektur von Museumsgebäuden eine entscheidende Rolle? Wir sprachen mit Inés de Castro, Direktorin des Lindenmuseums in Stuttgart, über Rolle und Aufgaben, neue Formen der Präsentation und Zusammenarbeit, aktuelle Entwicklungen und das Museum von morgen.
30 Minuten
Wie können Big Data und digitales Know-how zum Gemeinwohl beitragen? Was haben Innovation Hubs mit Zivilgesellschaften zu tun? Im aktuellen ifa-Podcast sprechen wir über das Potential von Digitalisierung für eine gerechtere Zukunft, über Open Source, die Vernetzung des globalen Nordens mit dem globalen Süden und Datensicherheit mit Geraldine de Bastion, Gründerin des internationalen Netzwerks Global Innovation Gathering.
29 Minuten
Die Pandemie hat die Überlegungen zur Neuausrichtung der Außenkulturpolitik verzögert und gleichzeitig beschleunigt, so Andreas Görgen, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt. Im aktuellen ifa-Podcast zeigt er, welche Chancen die deutsche EU-Ratspräsidentschaft bietet, wie wir mit unserem kolonialen Erbe umgehen sollten und wie das Museum der Zukunft aussehen kann.
27 Minuten
Deutsch-polnische Ortsschilder und Deutsch als Minderheitensprache in der Schule sind in der Woiwodschaft Oppeln/Opole in Polen keine Seltenheit: Etwa 100.000 Angehörige der deutschen Minderheit leben in der Region. Wie engagieren und organisieren sie sich? Und welche Rechte haben sie und andere Minderheiten im östlichen Europa? Wir sprachen mit Rudolf Urban, dem Chefredakteur von Wochenblatt.pl, der größten Zeitung der deutschen Minderheit in Polen.
27 Minuten
Seit Jahren hat Europaskepsis Konjunktur. Braucht Europa einen Neustart und wenn ja, was müsste sich ändern? Wir sprachen mit der Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann über ein gemeinsames kulturelles Gedächtnis Europas, über europäische Solidarität und wie wir sie in der aktuellen Coronavirus-Krise wiederherstellen können.
23 Minuten
Seit sich das Coronavirus ausbreitet, steht die Welt still. Dabei war sie bis vor Kurzem noch massiv in Aufruhr: Im Libanon, in Chile und Hongkong gingen vor dem Ausbruch der Pandemie Hunderttausende für mehr Gleichberechtigung oder gegen brutale Regimes auf die Straße. Was haben die Protestbewegungen gemeinsam? Und wo findet Widerstand in Zeiten von Social Distancing statt? Wir sprachen mit der Literaturkritikerin Insa Wilke, die für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift KULTURAUSTAUSCH in Chile war.
24 Minuten
In Lateinamerika und den USA spielen Freikirchen eine bedeutende Rolle. Ihr Einfluss auf die Politik wächst. Nicht wenige finden sich in den USA in der Anhängerschaft Trumps und in Brasilien bei Bolsonaro wieder. Wie funktionieren diese freikirchlichen Organisationen? Welche Werte vertreten sie? Und mit welchen Strömungen sind in der internationalen Kulturarbeit Kooperationen möglich? Wir sprachen mit Heinrich Wilhelm Schäfer, Professor für Evangelische Theologie und Religionssoziologie und Autor der Studie „Friedenspotenzial von Freikirchen in den USA und Lateinamerika“ im ifa-Forschungsprogramm „Kultur und Außenpolitik“. Hier geht’s zur Studie: https://publikationen.ifa.de/Kultur-und-Aussenpolitik/Friedenspotenzial-von-Freikirchen-in-den-USA-und-Lateinamerika.html