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Seit sich das Coronavirus ausbreitet, steht die Welt still. Dabei
war sie bis vor Kurzem noch massiv in Aufruhr: Im Libanon, in
Chile und Hongkong gingen vor dem Ausbruch der Pandemie
Hunderttausende für mehr Gleichberechtigung oder gegen brutale
Regimes auf die Straße. Was haben die Protestbewegungen
gemeinsam? Und wo findet Widerstand in Zeiten von Social
Distancing statt? Wir sprachen mit der Literaturkritikerin Insa
Wilke, die für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift
KULTURAUSTAUSCH in Chile war.

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