InnoPodcast Archiv
63 Episoden
41 Minuten
In der analogen Welt von Briefen und Paketen sind Datenethik und Digital Trust weit weg. Doch je mehr digitale Services angeboten werden, desto mehr treibt einem auch die Frage nach dem richtigen Umgang mit Daten um. Im InnoPodcast spricht Wolfgang Eger, CIO der Schweizerischen Post, über ethische Dilemmas und darüber, warum auch die beste künstliche Intelligenz die wichtigsten Entscheidungen nicht abnehmen kann. Werden Cookies blockiert, ist das vielleicht für das Geschäftsmodell von Onlineshops kritisch, aber nicht für die analoge Welt der Post – könnte man meinen. Denn Pakete und Briefe werden mit oder ohne Cookies verschickt, der Umsatz ist nicht gefährdet. Doch hat die Digitalisierung auch die Post fest im Griff (höre hierzu den InnoPodcast #46 mit Nicole Burth). Dabei steckt die Post wie viele andere Firmen schon heute im ethischen Dilemma zwischen Digital Business und Digital Trust fest. «Viele drücken die AGB einfach weg, wenn sie online Services beziehen», so Wolfgang. Dies kommt nicht von ungefähr. Firmen wollen, dass die AGB möglichst schnell akzeptiert werden, um das Nutzerverhalten nachvollziehen zu können. Das Problem: Unternehmen wollen auch im digitalen Raum vertrauenswürdig erscheinen. Wer seine Kunden aber dazu verleitet, nicht über Kleingedrucktes nachzudenken, erinnert mehr an einen zwielichtigen Gebrauchtwagenhändler als an ein Unternehmen auf Augenhöhe. Mit zunehmender Digitalisierung nimmt auch die Anzahl der Dilemmas zu, wie das Beispiel von selbstständig fahrenden Autos zeigt. «Autonomes Fahren wird erst dann akzeptiert, wenn wir nachvollziehen können, wie die künstliche Intelligenz entscheidet.» Wenn eine Software entscheiden muss, ob das Auto zur Verhinderung eines Unfalls mit einem Kleinkind lieber eine betagte Person auf dem Trottoir anfährt, kann dies nicht nach dem Zufallsprinzip geschehen. «Entscheidungsprozesse – auch solche von künstlicher Intelligenz – müssen basierend auf einer Datenethik nachvollziehbar sein». Dies bedeutet: Solange wir als Gesellschaft keinen ethischen Umgang mit Daten finden, stehen wir uns bei selbstfahrenden Autos – und vielen weiteren Innovationen – selbst im Weg. Wolfgang ist es wichtig, dass die Datenethik nicht zu einem weiteren Regelwerk wird, das Innovationen im Keim erstickt. Wie er das erreichen will, erläutert er im InnoPodcast. Ausserdem geht er auf seinen Buchtipp «Invisible Hands – Wie Algorithmen die Gesellschaft von morgen ermächtigen und entmündigen» ein. Wir verlosen drei Exemplare. Einfach an espacelab@post.ch schreiben und schon landet man im Lostopf für ein Exemplar mit Widmung von Wolfgang. Jetzt reinhören, E-Mail senden und gewinnen! Wolfgang Eger ist Chief Information Officer der Schweizerischen Post und seit 2021 Mitglied der Konzernleitung. Er emigrierte erst spät in die Welt der Briefe und Pakete. Bevor er zur Post stiess, hatte der geübte Softwareentwickler diverse Führungspositionen unter anderem bei der Swisscom inne. Studiert hat er Mathematik und Informatik an den Universitäten von Mannheim und Karlsruhe. ***** 1:40 Stehen Menschen dem autonomen Fahren im Weg? 5:15 Wozu braucht es Datenethik? 8:30 Welche Dilemma beschäftigt die Post? 14:20 Datenethische Werte der Post 20:50 Erschwert Datenethik das Leben der Innovatoren? 24:40 Datenethik im geschäftlichen Alltag 38:00 Outro & Message an die EspaceLab Community ***** Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://espacelab.co/welcome ***** Über den Host Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden.
1 Stunde 9 Minuten
Die Digitalisierung spürt die Post schmerzlich: Die Briefmenge ging seit 2002 um rund 40 Prozent zurück. Tendenz: weiter sinkend. «Die Digitalisierung des Briefes findet auch ohne die Post statt», so Nicole Burth, «die Frage ist vielmehr: ‹Auf welche Art und Weise?›» Ihr Geschäftsbereich Kommunikations-Services hat sich zum Ziel gesetzt, führend zu gestalten, statt zuzusehen. Dies geschieht nicht aus Profitgier. Die Post hat einen gesetzlichen Grundversorgungsauftrag. Einen Brief vom Wallis ins Tessin zu transportieren, kostet heute weit mehr als das Porto. Das Gleiche betrifft das Filialnetz, welches wie die Briefpost aufgrund der Digitalisierung immer weniger genutzt wird. Nicole Burths Plan zur Sicherung der Finanzierung des Service public: «Wir bringen das Briefgeheimnis in die digitale Welt.» Dabei macht die Post, was sie schon immer gemacht hat: Informationen sicher transportieren. Nicole Burth will dabei mit Angeboten wie der neuen ePost-App die Digitalisierung aus der Vogelperspektive angehen – und schafft hierzu Ökosysteme für KMU, Behörden und im Gesundheitswesen. Statt einzelner Portale ein einfaches, sicheres und digitales System, in denen die integrierten Lösungen untereinander kommunizieren. Egal wie digital jede Transformation ist, am Ende wird sie immer noch von Menschen getragen – oder zu Grabe getragen. Längst ist bewiesen, dass diverse Teams bessere Ergebnisse liefern und im Wandel die Nase vorn haben. Die Post hat sich zum Ziel gesetzt, 30 Prozent der Kaderpositionen mit Frauen zu besetzen. Für Nicole Burth nicht genug: «Wir sollten höhere Ambitionen haben.» Was ihr Plan für mehr Diversität ist und wie ihre Ökosysteme aussehen sollen, erzählt sie im neuen InnoPodcast. Jetzt reinhören. Bevor Nicole Burth zur Post stiess, war sie bei Adecco globale Finanzchefin und CEO der Adecco Gruppe Schweiz. Post-CEO Roberto Cirillo überzeugte sie, beim Staatsunternehmen einzusteigen. Ihre berufliche Karriere startete sie im Bankenwesen als Analystin. Nicole Burth verfügt über Erfahrung im Bereich Mergers & Acquisitions sowie in der Entwicklung von digitalen Angeboten. Unternehmen, die an einer Zusammenarbeit mit Nicole Burth und ihrem Team interessiert sind, melden sich bitte via eMail an espacelab@post.ch. ***** 1:30 Mehr Nicole, weniger Thomas und Michael!? 6:40 Und bei der Post? 9:30 Warum Nicole ist Nicole dabei? 11:15 Was ist Kommunikations-Services? 22:35 Warum sich für Gesundheit, Public und KMUs engagieren 26:40 Was sind Ökosysteme und wie baut man diese auf? 37:35 Via Unternehmensaufkäufe zum Ökosystem? 49:40 Wie Nicole führt und die Chef:in-Rollen abschaffen will 1:04:35 Outro und Message an die EspaceLab Community ***** Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://espacelab.co/welcome
51 Minuten
Herbert Bolliger weiss, was es bedeutet, Transformationen in Unternehmen voranzutreiben. Als CEO der Migros-Gruppe führte er unterschiedliche Firmen und Kulturen bei M&As zusammen. Er trieb u. a. die Übernahme des Amazon-Pendants Digitec Galaxus und des Discounters Denner massgeblich voran. Im neuen InnoPodcast teilt er seine Erfahrung, welche Hürden sich ihm stellten und wie er damit umging. Sein Erfolgsrezept: Diversität in Teams. Herbert Bolliger ist «transformationserprobt». Vor seiner Zeit als CEO der Migros-Gruppe fügte er als Geschäftsleiter die Migros-Genossenschaften Bern sowie Aargau/Solothurn zur neuen Migros Aare zusammen. Dabei war es ihm wichtig, Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund an Bord zu haben. «Ich wollte nicht nur Intellektuelle am Tisch. Gerade im Detailhandel braucht es auch Praktikerinnen und Praktiker, die das Geschäft von der Pike auf kennen», so Bolliger. Damit folgt er dem Erfolgsrezept des Autors Jim Collins, der aufzeigt, wie gute Unternehmen zu Spitzenunternehmen werden. Werden Teams neu gemischt, kommt für ihn zuerst das «Wer» und dann das «Was». Was das für Bolliger bedeutet, erklärt er im InnoPodcast gleich selbst: «Manchmal heisst es: ‘Dieser Chef muss in jene Projektgruppe.’ Wenn aber die Nummer zwei besser ins Team passt, nehme ich lieber diese Person.» Diversität ist für Bolliger gerade bei Transformationsprozessen der Schlüssel zum Erfolg. Jedoch müssen aus seiner Sicht die Chefs davon überzeugt sein – und das sind bei Weitem nicht alle. So kam die AllBright Stiftung zum Schluss, dass mehr Vorstände der an der Frankfurter Börse notierten Unternehmen Thomas oder Michael heissen, als es insgesamt Frauen gibt. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt das Digital-Native-Netzwerk Digital8 in seiner Studie. Für eine Frauenquote ist Bolliger dennoch nicht. «Verwaltungsratspräsidenten müssen die Zusammensetzung steuern», ist Bolliger überzeugt. Und es soll ein Umfeld geschaffen werden, das «eine Entwicklung von Frauen für Kaderpositionen ermöglicht». Die richtige Zusammensetzung von Teams bei Transformationsprozessen hängt für ihn eng mit dem Thema Motivation zusammen. Wer die richtigen Leute an Bord hat, braucht diese nicht zu motivieren, sondern muss nur die Frage beantworten, wie ihnen die Motivation nicht geraubt wird. Darum wird es auch in seinem Vortrag beim Direct Day am 9.11.2021 in Bern gehen. Ob Bolliger als CEO anderen die Motivation genommen hat? «Nicht bewusst, aber ich habe sicherlich Leute enttäuscht. Das kann einem die Motivation nehmen», so Bolliger. Wann dies der Fall war und welche Diskussionskultur er sich unter Vorständen wünscht, erzählt er im neuen InnoPodcast. Herbert Bolliger war von 2005 bis 2017 CEO der Migros-Gruppe. Er trat 1984 in den Konzern ein und war dort in verschiedenen Funktionen in den Bereichen Finanzen und Informatik tätig. Ab 1998 agierte er als Geschäftsleiter der neu entstandenen Migros Aare. Seit 2018 ist Herbert Bolliger Mitglied verschiedener Verwaltungs- und Aufsichtsräte in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Anmeldung zum Direct Day: https://espacelab.co/DirectDay ***** 1:40 Wie Herbert die Motivation geraubt wurde 6:10 Zu viele Männer in Vorständen!? 13:40 Wie man zum richtigen Team kommt 19:30 Hypothese: Teamzusammensetzung interessiert Konzernleitung nicht 26:20 Warum in Digitech Galaxus investieren 32:16 Stationärer Handel ist nicht transformierbar!? 34:15 „Bold moves“ im föderalen System 39:20 Wie Herbert Unternehmenszukäufe integriert 46:55 Outro & Message an die EspaceLab Community ***** Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://espacelab.co/welcome
46 Minuten
Data Privacy schützt Daten – aber nicht vor der Auswertung durch die Betreiberinnen und Betreiber der Datenbanken. Einer, der sich zum Ziel gesetzt hat, dies zu ändern, ist István Lám, CEO des IT-Unternehmens Tresorit. Er will, dass Fotos, Terminkalender und viele andere Daten nicht nur sicher sind, sondern auch privat bleiben. Tresorit bietet eine sichere Cloud-Lösung für Privatpersonen und Unternehmen. Was das Unternehmen von anderen Anbietern unterscheidet? Nicht einmal Tresorit hat Zugang zum kryptographischen Schlüssel. Das Unternehmen kennt den Inhalt der Dateien genauso wenig wie eine Bank den Inhalt ihrer Kundenschliessfächer. Daher kommt auch der Name: Tresorit, Informationen sicher einschliessen. Im InnoPodcast erzählt István Lám, was ihn bewegte, die Firma zu gründen, was für ihn Ultra Secure Storage auszeichnet und wie er es schaffte, dass sogar der US-Newssender CNN über das Unternehmen berichtete. István Lám verfügt über einen Master of Science in Computerwissenschaften der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Budapest. Tresorit entstand 2011 aus einem Forschungsprojekt während seiner Zeit als Masterstudent. Heute beschäftigt das Unternehmen mit Büros in Zürich und Budapest rund 120 Mitarbeitende. Weltweit vertrauen mehr als 10’000 Nutzerinnen und Nutzer sowie Unternehmen vom KMU bis hin zum börsenkotierten Unternehmen ihrer patentierten End-to-End-Verschlüsselung (E2EE). Im Juli 2021 hat die Schweizerische Post die Mehrheit an Tresorit übernommen. https://espacelab.co/tresorit Hier kannst du dir auch noch mal die Folge zur Banking App «Yuh» anhören: Apple Podcasts: https://espacelab.co/Yuh-ApplePodcast Spotify: https://espacelab.co/Yuh-Spotify ***** 1:37 Why does Privacy matter for István? 9:49 Social Dilemma and Panopticon 13:57 Executive Board using Tresorit 16:32 Founding Story 24:22 Ultra Secure Storage 30:37 Try & Buy Business Model 32:07 Securing CGN 34:32 Key Figures 36:10 Digitazation of Letter Secrecy 41:19 Outro and Message to the EspaceLab Community ***** Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://espacelab.co/welcome ***** Über den Host Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden. Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.
52 Minuten
Keine Filialen, kein unnötiger Papierkram, dafür Bankgeschäfte jederzeit unkompliziert über das Smartphone erledigen: Neo-Banken boomen – nicht nur auf dem Schweizer Markt. Die Angebote gleichen sich oft sehr. Und ein Angebot, das anders sein will: Yuh. Yuh ist ein Joint Venture von PostFinance und SwissQuote, welches sich explizit an junge, digitale Kundinnen und Kunden richtet, die mehr wollen, als mit ihrer Bank nur zu sparen und zu zahlen. Diese Zielgruppe wird bisher nicht gut genug erreicht. Und: Im Gegensatz zur Konkurrenz können junge Menschen mit Yuh dank der Teilhabe von SwissQuote auch direkt ins Trading-Geschäft einsteigen. Warum Yuh sowohl für die PostFinance als auch für SwissQuote ein wichtiger Schritt in die Zukunft ist, wie das Unternehmen innerhalb kürzester Zeit 20'000 aktive Userinnen und User generieren konnte und in welche Richtung sich die Bank noch entwickeln möchte, verrät Yuh-CEO Markus Schwab in dieser Podcast-Folge. Auch erzählt er, worauf es bei einer Partnerschaft zwischen zwei grossen Unternehmen ankommt, wenn sie gemeinsam erfolgreich sein möchten. Markus Schwab hat Wirtschaftswissenschaften an der Uni Bern studiert und sich dann in Chicago und Barcelona weitergebildet. Fast 19 Jahre lang war er in verschiedenen Positionen bei der PostFinance tätig, zuletzt als Chief Business Officer Digital First Banking. Seit Mai dieses Jahres ist er der CEO von Yuh. www.yuh.ch Hier kannst du dir auch noch mal die Folge zur Neo-Bank «Neon» anhören: Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/ch/podcast/17-revolution-im-bankensektor-mit-j%C3%B6rg-sandrock-ceo/id1482891296?i=1000479658690 Spotify: https://open.spotify.com/episode/4stEzc8OvNZEDsRBgblEXO ***** 1:00 Intro + Bankfilialbesuch 1:45 Was ist Yuh? 2:30 Warum braucht es (noch) eine Neobank? 5:45 Treiber von Yuh 14:00 Wie Yuh Nutzer:innen gewinnt 17:40 Downloads u.a. via Shakes 24:20 Wer die Yuh Nutzenden sind 27:15 …und was sie auf Yuh tun 34:04 Plan für 2022+ 35:20 Wie Spotify, booking.com und Netflix 36:00 Rollenverteilung 38:45 Zahlen der Zalando Bestellung mit Aktien 40:10 Vertrauen zwischen Unternehmen 48:50 Outro und Message an die EspaceLab Community ***** Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://www.post.ch/de/ueber-uns/innovation/open-innovation/espacelab ***** Über den Host Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden. Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.
#42 Stakeholder im Fokus - mit Léa Im Obersteg, Head of Global Design Thinking bei GF Piping Systems
37 Minuten
In der heutigen Folge des InnoPodcasts spricht Khalil mit Léa über Gas- und Flüssigkeitsleitungen. Klingt nicht spannend? Ist es aber! Die Georg Fischer AG (GF) baut seit über 200 Jahren Gas- und Flüssigkeitsleitungen. Selbstverständlich entsprechen die Produkte der Neuzeit nicht mehr denen von vor zwei Jahrhunderten – das Business hat sich weiterentwickelt. Und zwar so weit, dass GF mittlerweile über ein internationales Team aus kreativen Köpfen verfügt, die eine neue Art des Denkens und der Zusammenarbeit ins Unternehmen einbringen. Kundenanliegen rücken in den Fokus, Stakeholder werden in den Arbeitsprozess integriert. Warum diese Methode zu Erfolg führt und wie das Unternehmen zu Mitarbeitenden kommt, die bereits Out of the Box denken, wenn sie eingestellt werden, erfährst du in den kommenden 40 Minuten. Léa Im Obersteg hat vor ihrer Karriere bei GF unter anderem bei der Credit Suisse als Strategy Buisseness Project Manager. Zuvor hat sie einen Bachelor in Sozial- und Kommunikationswissenschaften in Luzern und einen Master in Management Organisation und Cultural Theory an der Universität St. Gallen abgeschlossen. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was Design Thinking genau bedeutet, höre dir unsere Folge #9 mit Christina Taylor an. Sustainable Business Model Canvas: http://espacelab.co/sustainbelbusinesscanvas Leas liebste Design Thinking Quelle: https://www.thisisservicedesigndoing.com/ ***** 2:04 Lea’s favourite Design Thinking Case 4:06 Why GF has a Design Thinking team 8:34 How Lea recognizes her impact 12:42 Involve Management early and often 15:39 How Design Thinking is organized at GF 22:41 How to make yourself redudant 32:29 Outro & Message for the EspaceLab Community ***** Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://www.post.ch/de/ueber-uns/innovation/open-innovation/espacelab ***** Über den Host Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden. Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.
42 Minuten
Triggerwarnung: In diesem Podcast geht sprechen wir über Unfälle im Haushalt und deren Folgen bis hin zum Versterben der Betroffenen. Du kennst das: Die Glühbirne deiner Deckenlampe hat den Geist aufgegeben. Du schnappst dir einen Stuhl und wechselst sie aus. Wenn du Glück hast, leuchtet die Lampe nachher wieder. Wenn du Pech hast, landest du mit einer Sturzverletzung im Krankenhaus. Dieser Unglücksfall passiert in der Schweiz pro Jahr ca. 16'000 Mal. In zehn Prozent der Fälle versterben die Verunglückten an den Folgen des Sturzes. Meistens betrifft das Seniorinnen und Senioren, die allein leben und deshalb keine Hilfe holen können. Energie Wasser Bern (EWB) hat sich genau für dieses Problem eine intelligente Lösung ausgedacht. Mit ihrem Angebot Siima (Sicherheit im Alltag) stellen sie ein passives, unsichtbares System zur Verfügung, mit dem anhand der Nutzung des Hausstroms festgestellt wird, ob alltägliche Aktivität im Haushalt besteht oder nicht. Erfolgen die üblichen Aktivitäten nicht, werden die hinterlegten Kontaktpersonen informiert und können so für Hilfe sorgen, sollte ein Notfall eingetreten sein. Wie Siima genau funktioniert, ob das Produkt auch für deine Eltern oder Grosseltern im Ausland funktioniert und wie Siima die Daten ihrer Kunden schützt, erklärt Dominik Hanisch, Innovation Manager bei der Energie Wasser Bern (EWB) in dieser Folge des InnoPodcasts. Dominik Hanisch hat BWL und Marketing an der Polygrafischen Akademie studiert und hat seinen Master in Business Innovation an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich abgeschlossen. Er war lange bei BernMobil angestellt, zuletzt als Leiter Markt- und Produktmanagement. Zudem war er in der Innovationsberatung tätig und ist nun seit 2018 als Innovationsmanager bei der EWB. www.siima.ch www.ewb.ch https://www.homeinstead.ch/ www.spitex.ch www.medicall.ch ***** ***** > 1:30 Sorgen um die Eltern und Grosseltern > 4:05 Siima in a nutshell > 6:00 Demographie und Risiken im Haushalt > 13:00 Warum sich die EWB in diesem Bereich engagiert > 16:40 Wie Siima geht > 24:55 Überwacht Siima? > 28:38 Von 15 auf viele > 37:37 Strategischer Ausblick > 40:19 Outro und Message an die EspaceLab Community ***** Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://www.post.ch/de/ueber-uns/innovation/open-innovation/espacelab ***** Über den Host Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden. Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.
59 Minuten
Du willst dir den Traum vom Haus mit Blick auf den See, in dem sich die Bergspitzen spiegeln, verwirklichen. Was tust du dafür, wenn du nicht gerade ein Vermögen geerbt hast? Ist doch klar: Du holst dir von verschiedenen Banken Offerten ein, gehst zu zig Beratungsgesprächen, machst Vergleiche und entscheidest dich dann für eine Bank und eine Finanzierung. Das war Tom Jakob, Leiter Valuu, zu unbequem. 2019 geben er und sein Kollege Michael Gaschen ihre Positionen bei PostFinance auf und stürzen sich mit Valuu ins Plattformbusiness. Die schweizweit erste komplett digitale Vermittlungsplattform für Finanzdienstleistungen ist geboren. Und das mit grossem Erfolg – denn bereits ein Jahr später verdreifachten sie ihr Volumen. Heute zählen sie Tausende Besucher/-innen pro Woche auf ihrer Plattform. Den Löwenteil davon sprechen sie mit Online Marketing Massnahmen an. Auch wenn Tom keine genaue Zahl nennt: In der Folge erfährst du, welch signifikante Summe sie ungefähr investieren. Schliesslich reden wir hier von Conversions, die Hunderttausende oder gar Millionen wert sein könnten. Tom und sein Team haben es geschafft, von Null auf ein erfolgreiches Startup in einem Konzern aufzubauen – ein Traum für viele im Innovationsmanagement. Da er und sein Kollege ein beträchtliches Risiko eingegangen sind, haben sie im Vorfeld fünf Bedingungen an ihre Geschäftsleitung formuliert. Auch diese verrät euch Tom. Zudem stellt er Glaubensansätze des klassischen Transformationsmanagements in Frage und setzt Khalil so einen Floh ins Ohr. Stimmt er Tom überall zu?! Wohl kaum. Tom Jakob war lange bei der Swisscom und leitete während drei Jahren den Outpost in Silicon Valley als Vice-President Innovation. 2012 ist er zu PostFinance gewechselt und war dort Mitglied der Direktion. Diese Position gab er im Jahr 2019 für Valuu auf. ***** 1:30 Die Valuu Experience 2:39 Valuu in a nutshell 4:05 Warum PostFinance (PF) Valuu unabhängig baut 7:10 Aus einer Schwäche einen USP bauen 9:25 Maschinelle Krediterstellung 13:15 Das Marktumfeld 17:15 Relevante Kennzahlen 22:18 Kampagnen, Test & Learn 28:45 Das Team Valuu 36:45 Valuu im Konzernumfeld 40:36 Tom’s Bedingungen 49:10 (No) Corporate MVP 54:35 Outro & Message an die EspaceLab Community ***** Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://www.post.ch/de/ueber-uns/innovation/open-innovation/espacelab ***** Über den Host Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden. Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.
33 Minuten
Hybridautos, Wiederverwertung von recyclebarem Material, Mülltrennung... wir alle geben uns viel Mühe, sorgsamer mit unserer Umwelt umzugehen. Das wissen auch die Produzentinnen und Produzenten von Konsumgütern und legen deshalb selber immer mehr Wert darauf, nachhaltig produzierte Waren anzubieten. Aber wie kann beispielsweise ein*e Stoffproduzent*in in der Schweiz tatsächlich sicher sein, wo ihr/sein Garn herkommt und ob alle Standards bei der Produktion tatsächlich eingehalten werden? Das Zauberwort heisst DNA – uns allen bekannt, um Straftäter*innen anhand kleinster Partikel zu überführen oder die Rasse des frisch adoptierten Strassenhundes aus Portugal zu bestimmen. Haelixa nutzt DNA, um die Herkunft von “Dingen” wie eben Stoffmaterialien, Edelsteinen oder auch Nahrungsmitteln zu bestimmen und den Anbietenden dieser Waren somit die Echtheit zu verifizieren. Was es dazu braucht, wer diese Möglichkeit nutzt und wie man das perfekte Team für ein solches Unternehmen zusammenstellt, erzählt Michela Puddu, CEO und Co-Founderin von Haelixa in der neuen Folge des InnoPodcast. Michela Puddu hat Material Design in Rom studiert. Danach hat sie ihren PHD in Chemieingenieurwesen an der ETH Zürich im Marie Skłodowska-Curie Fellowship abgeschlossen. Nur ein paar Monate später wurde sie Co-Founderin von Haelixa – und versucht so, unsere Welt ein kleines bisschen besser zu machen. ***** Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://www.post.ch/de/ueber-uns/innovation/open-innovation/espacelab ***** Über den Host Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden. Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.
56 Minuten
«Du kannst einen Plan machen, aber du musst auch bereit sein, den von einer Sekunde auf die andere zu ändern, wenn's die Situation erfordert.» Ja, genau so ist es. Und etwas, was uns die Corona Pandemie sicher gelehrt hat, ist, dass nicht alles immer nach Plan läuft. Wir alle warten ungeduldig drauf, dass es endlich vorbei ist und wir alle wieder unsere Liebsten umarmen können, das Feierabendbierchen auf der Gartenterrasse geniessen und mal wieder sorglos in den Flieger steigen können. Was uns aber momentan noch mehr beschäftigt, ist die Corona-Impfung. Aus 280 Bestandteilen, die aus 19 verschiedenen Ländern und 78 Produktionsstätten stammen, besteht der Impfstoff von Pfizer. Es gibt unterschiedliche Arten, wie Impfstoffe zusammengesetzt und entwickelt werden können. Pfizer hat sich hier gemeinsam mit Biontech für die mNRA Technologie entschieden. Biontech forscht bereits seit über zehn Jahren an diesem Ansatz. Was hat es denn mit dieser neuartigen Technologie auf sich? Was lösen diese Stoffe in unserem Körper aus? Welche Risiken nehmen Staaten, Pharmaunternehmen wie Pfizer und andere bei der Produktion auf sich? Wie viele Impfdosen werden pro Tag in die Schweiz geliefert? All diese Fragen beantwortet Sabine Bruckner, CEO bei Pfizer Switzerland, in dieser Folge des InnoPodcast. Würde sie sich alle Impfstoffe injizieren lassen? Auch das erfährst du in dieser spannenden Folge. Sabine ist seit knapp 14 Jahren bei Pfizer. Als Finanzchefin hat sie begonnen und mit einigen Zwischenstopps ist sie seit Februar 2020, also kurz vor Ausbruch der Pandemie, CEO von Pfizer in der Schweiz. ***** _______ 1:18 Was vom 90 Tage Plan in einer Pandemie übrig bleibt 4:15 Ansätze in der Impfstoffforschung 12:11 Go2Market in der Impfung 20:18 Hintergründe zur Zusammenarbeit bei Pharmaunternehmen 25:01 Aktuelle Lage der Pfizer Impfstofflieferung in die Schweiz 26:36 Wie mit nationalen Interessen umgehen 28:01 Patente, Pandemie und Wettbewerb 38:05 Pfizer Strategie 45:26 Welche Schmerzen es gibt 54:03 Outro & Message an die EspaceLab Community ***** _______ Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://www.post.ch/de/ueber-uns/innovation/open-innovation/espacelab _______ Über den Host Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden. Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.
1 Stunde 4 Minuten
«Roboter nehmen uns unseren Job weg!» Ein allbekannter und weit verbreiteter Gedanke. Doch, stimmt das wirklich? Claudia Bolliger-Winkler, CEO bei Lionstep, blickt dem Thema «digitale Transformation» ganz anders entgegen. Lionstep kann als Agent betrachtet werden, der Daten, Menschen und Unternehmen verbindet. Ihr Ziel? Mehrwerte durch Reskilling, Upskilling und gar einem Neustart schaffen. Sie zeigen Unternehmen auf, wie sie die Fähigkeiten ihrer Mitarbeitenden weiterentwickeln können. Doch ohne ein Netzwerk, dem Verständnis für den Markt, den gefragten Fähigkeiten und einem klaren Ziel vor Augen funktioniert das nicht. Nur so können Mitarbeitende optimal integriert werden und sind zufrieden, denn: «Happy people, happy company, happy life». Durch die Kombination von künstlicher Intelligenz und menschlicher Interaktion helfen sie Unternehmen bei der Identifizierung, Suche und Einstellung von Mitarbeitenden. Über 600 Unternehmen wie beispielsweise Telefonica, Adidas und die Mobiliar nutzen die Plattform und Services von Lionstep. Am Net Promoter Score von 96 ist erkennbar, dass ihnen die Candidate Experience, also die Kandidatenerfahrung, besonders am Herzen liegt. Doch, wie gehen Menschen mit solch grossen Veränderungen um? Welche trifft’s überhaupt? Was für Fähigkeiten sind auf dem Arbeitsmarkt immer mehr gefragt? Auf diese und mehr Fragen geht Claudia in dieser Folge des InnoPodcast ein. Claudia ist ein politischer Mensch und war bei einer der bekanntesten PR-Agentur in der Schweiz tätig. Bevor sie Lionstep im Jahr 2016 gegründet hat, war sie in der Strategieberatung unterwegs. Ihren Master in Management und Ökonomie absolvierte sie an der Universität Zürich. ***** 0:13 Warum man diese Episode hören sollte 1:48 Wieviel Claudia steckt in George Clooney? 3:03 Lionstep in a nutshell 4:51 Ursachenforschung des Strukturwandels 12:18 Umgang mit Kündigungen 15:28 Wie man Ängste nimmt 19:33 Überblick über Transformationstendenzen im Banking, Einzelhandel und der Post 23:46 Rahmenbedingungen des Reskilling 27:38 Warum Upskilling und Reskilling outsourcen 30:34 Ineffizienzen in der Personalvermittlung 34:34 Derzeit gefragte (Digital) Skills 41:37 Wer das Re-/Upskilling finanziert 47:55 Erste Schritte auf dem spanischen Markt 52:44 Unternehmenskennzahlen zu Lionstep 1:01:20 Outro und Message an die EspaceLab Community ***** Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://www.post.ch/de/ueber-uns/innovation/open-innovation/espacelab ***** Über den Host Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden. Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.
41 Minuten
Du surfst gerade im Internet, deine Mutter ruft deine Tante an, um zu plaudern und bei dir stürzt alles ab?! Ein bekanntes Szenario? Ja dann herzlichen Glückwunsch: Du gehörst zur Generation Y. Zur Generation Y zählen offiziell all jene, die zwischen 1981 und 1996 geboren sind. Sie wird als die digitale Generation beschrieben, weil sie die erste Generation aller Zeiten ist, in deren Leben das Internet aufgekommen ist. Das sind aber nicht die einzigen prägenden Merkmale dieser Generation, die auf dem Weg zur Macht ist! Geht man die Konzernspitzen der ganz grossen «Einhörner», also Unternehmen, die mindestens 1 Milliarde US-Dollar wert sind, wie beispielsweise Rocket Internet, Hello Fresh und Zalando durch, fällt sofort auf, dass sie alle der Generation Y angehören. Was bedeutet das genau für Unternehmen? Was für Skills bringt die Generation Y überhaupt mit? Wie nimmt sie die Vorgeneration wahr? All diese Fragen beantwortet Christoph, der übrigens der Generation Y angehört und bereits am Schalthebel rumwerkelt, in dieser Folge des InnoPodcast. Zudem erklärt er, was Facilitation bedeutet und wie es das bisherige Führungsverständnis auf den Kopf stellt. Christoph Bornschein hat an der Freien Universität Berlin Jura studiert und war bei einigen Agenturen unterwegs, bis er 2008 die Digitalagentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr (TLGG) gründete. Inzwischen zählen sie 250 Mitarbeitende mit Büros in Berlin und New York. Sie beraten Marken und Unternehmen in den Bereichen digitaler Wandel, vernetzte Kommunikation und digitale Geschäftsinnovation. Zu den Kunden zählen Swisscom, Netflix, Mont Blanc, Lufthansa und viele mehr. Bei einigen Unternehmen ist/war Christoph bereits in den Aufsichtsrat gerückt, darunter LichtBlick, Lufthansa Innovation Hub und die Deutsche Bank. Und noch was: Seit anfangs März ist Christoph Young Global Leader (YGL) beim World Economic Forum – Herzliche Gratulation! ***** 0:12 Intro und Gen Y bei TLGG 3:48 Merkmale der Gen Y… 7:02 …und warum diese notwendig für Transformation sind 8:51 (K)eine Bewertungskompetenz im Management 10:18 Gen Ys in der deutschen Politik auf dem Weg in die Macht 12:48 Wie die „verlorene Generation“ die GenY wahrnimmt 21:28 GenY und ein etabliertes Logistikunternehmen in der Schweiz 23:38 Facilitation Leadership 27:45 „Warum?“ als Treiber des Microenterprise-Ansatzes 34:58 FFF als Blueprint für das Zusammenspiel von GenY und GenZ 37:04 Outro und Message an die EspaceLab Community ***** Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://www.post.ch/de/ueber-uns/innovation/open-innovation/espacelab ***** Über den Host Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden. Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.
1 Stunde 3 Minuten
Beim Schlendern vom Briefkasten zur Haustüre im Berg von Rechnungen, Prospekten, Zeitungen und Zeitschriften stöbern – was fällt dir auf? Ein Flyer mit einem speziellen Papier? Das «mal andere» Format? Die nach Schokolade riechende Karte? Das Direct Marketing hat sich in den letzten Jahren enorm verändert - und optilyz trägt zu dieser Veränderung bei. Eins steht fest: Auch im 21. Jahrhundert, wo E-Mail-Postfächer immer voller und Briefkästen immer leerer werden, sind gedruckte Werbemittel wichtig. Doch eine solche Direct Mail Kampagne ist mit viel Aufwand sowie technischen und manuellen Limits verbunden – und Ressourcen sind bekanntlich nicht unbegrenzt. Hier kommt das Team von optilyz, ein Unternehmen für das Programmatic Print, also automatisierte und personalisierte Direktwerbung, ins Spiel. Mit ihrer Software schaffen sie es, physische Mailings genauso einfach wie digitale Marketingmassnahmen umzusetzen. Von HelloFresh, zu Marco Polo, Tchibo und Deichmann – um die 100 Unternehmen in ganz Europa arbeiten mit optilyz zusammen und konnten ihre Conversion-Rates so teilweise verdoppeln! Hier ein paar Fallstudien, die Robert Rebholz, Managing Director bei optyliz, in der Folge erwähnt: HelloFresh Deichmann Coffee Circle Im InnoPodcast erklärt Robert zudem, was für ein Wandel die Arbeit des Direct Marketeers während den letzten durchlebt hat, was beim Direct Marketing heutzutage wichtig ist und wie Kundinnen und Kunden entlang der Customer Journey angesprochen werden können. Ausserdem verrät er, was er im Nachhinein mit optilyz anders machen würde. Ah, und noch was! Die Post hat ebenfalls in optilyz investiert. Warum hat sie diesen Schritt gewagt, obwohl optilyz gewissermassen an ihrem Kernmarkt aktiv ist?! Auch das erfährst du in dieser Folge des InnoPodcast. Robert hat unter anderem in London und Paris studiert, hat seinen MBA an der renommierten University of California in Los Angeles abgeschlossen und war bei A.T. Kearny, eine international tätige Unternehmensberatung, als Strategieberater unterwegs. 2012 hat er sein erstes Startup «kindsstuff» gegründet und ist anschliessend zu Rocket Internet gewechselt, wo er eine unglaubliche Zeit erlebt hat. Seit 2015 ist er mit optilyz am Markt. P.S.: Du suchst eine neue Herausforderung? Melde dich bei Robert, denn optilyz wird nächstens fleissig einstellen! Wo du sitzt, spielt keine Rolle. ***** 0:15 Intro, Disclaimer und Vorstellung Rob Rebholz 1:05 optilyz in a nutshell 2:10 Alles gut im Direct Marketing!? 3:15 Wie klassisches Direct Marketing funktioniert 14:04 Direct Marketing Manager heute 20:45 Disruption im Direct Marketing 29:15 Kunden sind keine graue Masse 30:55 Marketing Infrastruktur 36:05 Eroberung des Neulandes 45:35 Hintergründe zu optilyz 1:01:07 Outro und Message an die EspaceLab Community ***** Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://www.post.ch/de/ueber-uns/innovation/open-innovation/espacelab ***** Über den Host Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden. Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.
50 Minuten
Umfrage zum InnoPodcast ausgefüllt? Letzte Chance: https://espacelab.co/372tPtI. Merci! Wir Schweizerinnen und Schweizer sind echte Reise-«Füdlis», ständig auf der Suche nach der tollsten Kultur und den schönsten Stränden. Das Beste am Reisen ist für uns aber das Heimkommen, denn ohne Rösti, Schweizer Schoggi und Dörrbohnen können wir nicht lange auskommen. Wie muss es da erst den ganzen Auswanderern, Langzeitreisenden und Fondue-im-Ausland-Liebenden gehen? Eine Studie, welche mit 400 Schweizer Expats in Frankreich, Grossbritannien, Deutschland und den Vereinigten Staaten durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass Schweizer Produkte im Ausland vermisst werden. Motivation genug für Julie Mackmood und ihr Team, einen Onlineshop mit in der Schweiz hergestellten Produkten zu lancieren – der Swiss Authentic Shop (http://espacelab.co/SAS). Ein Stück Schweiz, ein Stück Heimat, ein Stück Erinnerung an die schönen Skiferien – direkt nach Hause geliefert. In dieser Folge des InnoPodcast erklärt Julie, wie sie den Shop bei vielen Partnern, darunter auch Kambly, Coop, Migros und Zweifel, gepitcht hat. Wie setzt man Ideen und Projekte in einem Riesenkonzern um? Aber auch, wie sie und ihr Team Aufmerksamkeit erregten und innerhalb von zweieinhalb Monaten über 120 Einkäufe generierten. Julie Mackmood ist Projektleiterin vom Swiss Authentic Shop, ein Projekt im EspaceLab, dem Innovationslabor der Schweizerischen Post. Geboren in Grossbritannien hat Julie bereits in Holland, Belgien, Texas und in der Schweiz gelebt. Ihren Master hat sie in Manchester abgeschlossen und als Software Ingenieurin bei IBM ihre Karriere gestartet. Seit 2013 ist sie bei der Post – heute als Leiterin des Innovationsteams bei Logistik-Services. Und zwar zusammen mit ihrer Jobsharing-Partnerin Nicole Steck. P.S.: Nach dem Aufnahmetermin hat das Team des Swiss Authentic Shops das «Go» für die nächste Phase erhalten. Wir freuen uns sehr auf die weitere Reise. Registriere dich hier (http://espacelab.co/registration) und verpasse die Wiedereröffnung des Shops nicht! ***** 0:20 Pitch of this episode 1:20 Intro Julie and her first Start-up 3:40 Swiss Authentic Shop in a nutshell 4:15 Why does Swiss Post start a web shop? 8:25 Why partners do not become competitiors 10:25 Struggles starting a Corporate Start-up 11:45 Team Setting 16:55 Design the Swiss offer 18:35 As a corporate: build or lease? 21:06 Which products to start with 22:58 Building partnerships 24:55 Generating traffic, orders and value 35:05 Surprising (non-)orders 37:59 Organizing logistics 40:25 Business Model and search for sponsor(s) 46:00 Call for Jeff Bezos and Message for the EspaceLab Community ***** Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://www.post.ch/de/ueber-uns/innovation/open-innovation/espacelab ***** Über den Host Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden. Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.
40 Minuten
Wir wollen deine Meinung zum InnoPodcast wissen. Sag’ sie uns hier: https://espacelab.co/372tPtI. Merci! Dank diesem Podcast sind Rogers PowerCoin-Konto drei Coins gutgeschrieben worden. Denn er hat die rote Kulturfarbe gelebt, hat Mut bewiesen und sich exponiert. Du verstehst nur Bahnhof? Keine Sorge – am Ende der Folge sieht’s bei dir schon «farbiger» aus. Normen und Werte eines Unternehmens spiegeln sich in deren Kultur wider. Damit ein Unternehmen wie PostFinance sich im hart umkämpften Banken- und Finanzmarkt behaupten kann, stellt der stete Kulturwandel einen Überlebensfaktor dar. Die PostFinance-Kultur hat Licht und Schatten: zum einen ist sie traditionell, zum anderen von kollegialen und freundschaftlichen Aspekten geprägt. Im Rahmen der im 2018 gestarteten Kulturanalyse haben sie «Leuchtturmfarben» und dazugehörige Merkmale definiert, welche die Kultur greifbarer machen sollen. Ein Puzzle-Teil dieser Kulturentwicklung sind PowerCoins: Mitarbeitende beobachten und belohnen sich gegenseitig für kulturell erwünschte Handlungen mit farbigen Coins. Seit einem halben Jahr sind rund 158’000 Coins im Umlauf – zwei Drittel der Mitarbeitenden, also rund 2'600, machen mit. Kann ein solch extrinsischer Ansatz bei einem kulturellen Wandel funktionieren? Was sagen die Mitarbeitenden? Genau das will Khalil in dieser Folge des InnoPodcast bei Roger herausfinden. Seit rund sieben Jahren ist Roger Lötscher bei PostFinance unterwegs. Vor seiner jetzigen Funktion als Leiter HR-Transformation war er Leiter der Aus- und Weiterbildung. Übrigens hat Roger im Anschluss an die Aufnahme auf Clubhouse noch ein paar Fragen beantwortet. ***** 0:20 Intro und Clubhouse 2:00 Ist Kulturwandel nicht zu anstrengend? 3:10 Kulturelle Ausgangslage und Schmerzpunkte 7:13 Top-Management 8:48 Die PostFinance in 2030, wenn alles bleibt 11:00 Masterplan für den Kulturwandel 13:30 Wie PowerCoins funktioniert 20:15 Tauschobjekte für PowerCoins 22:15 Aus Prinzip: keine Transparenz & Pflicht 25:30 Mobbing durch PowerCoins? 28:00 Wirkung nach sechs Monaten 30:06 Summary 32:02 Kulturwandel durch extrinsische Motivation? 34:50 Status, Acess und Power statt Stuff!? 38:00 Outro und Message an die EspaceLab Community ***** Viel Spass beim Hören dieser Folge des #InnoPodcast. Folge unserem Kanal. Teile diese Folge in deinem Netzwerk. Du findest uns überall, wo es Podcasts gibt. Schick uns dein Feedback zum Podcast gerne als Kommentar oder via E-Mail an espacelab@post.ch. Oder besuche uns auf https://www.post.ch/de/ueber-uns/innovation/open-innovation/espacelab ***** Über den Host Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden. Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.