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Der Tag Archiv

176 Episoden
54 Minuten
Wenn am 5. November in den USA gewählt wird, dann geht es nicht nur um “America”, das Donald Trump wieder “great” machen will. Es geht auch um die Rolle der USA in der Welt. Die Unterstützung der Ukraine hängt maßgeblich vom Ausgang dieser Wahl ab, ebenso die Frage, wie man mit dem Krieg in Gaza umgeht. Es geht um die Finanzierung der NATO und die Rolle des Weltpolizisten USA. Dabei meinen wir, den einen Kandidaten genau zu kennen und viele fürchten seine Wiederwahl. Sein Gegenüber aber ist, vor allem was die Außenpolitik angeht, ein relativ unbeschriebenes Blatt. Welche Auswirkungen diese Wahl hat, für das große Land jenseits des Atlantiks und für uns hier in Europa, darüber wollen wir heute reden: mit dem Amerikanisten, Christian Lammert, über die Innenpolitik der USA, mit Boris Vormann, dem Leiter der Politics-Section am Bard College Berlin, über die Auswirkungen für Europa, mit dem Philosophen, Werner Peters, über das Wahlsystem und die Wertschätzung der Demokratie in den USA und mit dem Kommunikationswissenschaftler, Jörg-Uwe Nieland, über die Macht der Stars, wie George Clooney oder Taylor Swift. Podcast-Tipp: Heute haben wir gleich zwei Podcast-Tipps für Sie. Die Podcasts „11km“ und „PlusMinus“ haben sich nämlich intensiver mit der Wirtschaftspolitik von Donald Trump und Kamala Harris beschäftigt. Wirtschaftspläne entscheiden immer mit über Präsident:innen und haben nach der Wahl Effekte auf die weltweite Ökonomie. In 11KM erzählt BR-Wirtschaftsjournalistin Christine Bergmann von Donald Trumps Versprechen und Drohungen, sollte er US-Präsident werden - und den möglichen Auswirkungen in den USA, Deutschland und weltweit. Und den Deepdive in Kamala Harris’ Wirtschaftspolitik gibt’s im PlusMinus-Podcast. 11km: https://www.ardaudiothek.de/episode/11km-der-tagesschau-podcast/america-first-was-donald-trumps-wirtschaftsplaene-fuer-deutschland-bedeuten/tagesschau/13815911/ PlusMinus: https://1.ard.de/plusminus-podcast-USWahl
54 Minuten
Es geht um viel: um unseren Lebensraum! In Kolumbien läuft die 16. Weltnaturkonferenz und der Erhalt unserer Ökosysteme, der Arten und von genetischen Ressourcen stehen auf der Agenda. 2022 hatten sich rund 200 Staaten auf der damaligen Konferenz in Montreal auf einen Weltnaturvertrag geeinigt - Maßnahmen zum Schutz der Natur sollten folgen. Aber was ist seitdem wirklich passiert? Es bleibt uns nicht mehr viel Zeit, denn wenn Tiere und Pflanzen aussterben, stecken wir Menschen nicht nur als Verantwortliche dahinter. Der Artenschwund bedroht auch unser Leben. Was kann die Weltnaturkonferenz in Kolumbien bringen? Und was können wir alle für den Artenschutz tun? Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Roberto Maldonado, Bereichsleiter für Lateinamerika beim WWF-Deutschland, Marco Dinter, Naturschutzreferent Zoo Frankfurt und mit Dr. Kathrin Kaltwaßer, Referentin für Umweltkommunikation beim NABU Hessen. Podcast-Tipp: Weird Animals Die Welt ist im Dauerstress. Das Einzige, was hilft: Raus in die Natur - wo die kuriosesten Tiere wohnen. Bei Weird Animals widmen sich die Hosts Robinga Schnögelrögel und Tereza Hossa den schrägen, spannenden und lustigen Seiten der Tierwelt. Eine Liebeserklärung an Axolotl, Kalikokrebs und viele andere. Vor allem aber ist Weird Animals ein Comedy-Wissenspodcast. Jede Woche stellt ein Host dem anderen ein Tier vor und erklärt, was es weird macht. Dabei nehmen sie auch stets das große Ganze in den Blick - Biodiversität, Artensterben, Klimawandel und die Zukunft von Mensch und Tier. Jeden Dienstag gibt es eine neue Folge. https://www.ardaudiothek.de/sendung/weird-animals/13490917/
54 Minuten
In der Bibel spricht Gott: „Es werde Licht“ und der nächste Satz lautet: „Es ward Licht.“ Können wir das auch? Wenn wir zu „Alexa“ sprechen, vielleicht. Aber sonst? Können wir mit Worten Fakten schaffen? Ganz so einfach nicht, aber dafür umso subtiler! Wenn wir gesprochen haben, stehen unsere Gedanken im Raum, ob sie nun unserem Bewusstsein oder unserem Unterbewusstsein entsprungen sind. Mit unseren Worten können wir anderen Menschen unsere Sicht der Dinge klar vermitteln oder auch heimlich „unterjubeln“. Worte - egal ob sie enthüllen oder verschleiern - setzen sich fest in den Gedanken derer, die sie hören oder lesen. Sie werden zur Brille, durch die wir Menschen auf die Welt und auf unsere Mitmenschen schauen. Und was wir dann sehen oder zu sehen glauben, das beeinflusst unser Handeln. Welche Folgen hat es also, welche Worte wir wählen, wie wir Sachverhalte beschreiben, Bedürfnisse formulieren, Gefühle ausdrücken und Menschen ansprechen? Wie sehr kann uns Sprache manipulieren? Und was können wir wirklich verbessern, wenn wir das Wort als ein wertvolles Werkzeug verwenden und nicht als eine verletzende Waffe? Das Wort haben diesmal Prof. Constanze Spieß, Sprachwissenschaftlerin Uni Marburg und Vorsitzende der Jury „Unwort des Jahres“, Simon Sahner, Literaturwissenschaftler und Autor von „Die Sprache des Kapitalismus“, Kübra Gümüşay, Journalistin und Autorin von „Sprache und Sein“ und Prof. Kerstin Kipp, Rhetorikprofessorin an der HMDK Stuttgart. Podcast-Tipp: Sozusagen Sozusagen! Für alle Liebhaber, nicht für Rechthaber der deutschen Sprache. Mit Gesprächen, Glossen, Kommentaren über neue und alte Phänomene unserer Sprache. https://www.ardaudiothek.de/sendung/sozusagen/5937768/
54 Minuten
Südkorea ist überall. Den Eindruck könnte man in Deutschland gerade haben. K-Pop zieht besonders junge Menschen in Bann. Von Musik und Sammelkarten, über Beauty-Produkte bis hin zur Kulinarik boomt das Geschäft. In Frankfurt lockt ein koreanisches Filmfestival Publikum aus ganz Europa und der diesjährige Literaturnobelpreis geht an die südkoreanische Autorin Han Kang. Sogar der fermentierte Kohl „Kimchi“ liegt im Trend. Dabei ist das Leben für viele junge Menschen in Südkorea von Leistungsdruck und Zukunftsangst geprägt und bietet wenig Anlass für Feiern und Party. Was fasziniert trotzdem hierzulande an der koreanischen Kultur? Darüber sprechen wir mit Vanessa Blum von einem K-Pop-Shop in Frankfurt, mit Daniel Kim, dem Leiter des koreanischen Filmfestivals, dem Dokumentarfilmer Mahyar Goudarzi und Clemens Treter vom Goethe-Institut Korea. Podcast-Tipp: rbb Fritz Beste Musik mit Justin Timpe 안녕하세요 Annyeonghaseyo! Die koreanische Welt ist längst bei uns angekommen - von der Musik über Beauty-Produkte bis hin zu Serien. Justin Timpe spielt euch die besten Songs, stellt die neuesten Idols vor und K-Serien dürfen natürlich auch nicht fehlen. Denn hier trifft sich die K-Pop-Community. Zwischen BLACKPINK und Kimchi, BTS und Bibimbap, bis hin zu NewJeans, Itaewon Class, (G)I-DLE, Squid Game und vielem mehr. https://www.ardaudiothek.de/sendung/k-pop/13781535/
55 Minuten
„Deutschland digital - Innovativ. Souverän. International“. Wer dieses Motto liest, wird sich vielleicht fragen: „Das ist doch der Gipfel, oder?“ - Ja, es ist der Digital-Gipfel 2024 in Frankfurt, der unter diesem Motto steht. Ein Gipfel, auf dem sich mehr als 1.500 Menschen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft austauschen werden - über die Digitalisierung in Deutschland. Aber manche fragen sich vielleicht auch empört, ob dieses Motto im übertragenen Sinne „der Gipfel“ ist. Denn viele bezweifeln, dass das digitale Deutschland im internationalen Vergleich wirklich so innovativ und souverän ist und befürchten vielmehr, dass Deutschland abgehängt werden könnte. Und das ist nur ein Problem von mehreren. Denn viele Menschen hierzulande fühlen sich schon jetzt von der fortschreitenden Digitalisierung abgehängt, weil sie keinen Zugang dazu haben: Obdachlose z.B. oder Menschen, die sich mit neuen technischen Entwicklungen schwertun. Wie kann es gelingen, auch diese Menschen mitzunehmen? Und müssen wir bei alldem nicht auch weiterhin die Gefahren bedenken, die zu viel Digitalisierung mit sich bringt? Niemanden abhängen, aber auch vor lauter Digitalisierung nicht entgleisen. Um beides sollten wir uns kümmern, bevor der Zug abgefahren ist. Unsere Gäste sind diesmal: Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Telekommunikations-Branchenverbandes Bitkom, Anja Redlin, Neue Chance Berlin - Projekt „Digitales Zuhause“, Rena Tangens, Verein “Digitalcourage” und Tobias Koch, IT-Berater in Estland. Podcast-Tipp: Breitband - Wie beeinflusst die Digitalisierung unser Leben? In „Breitband“ erklären und diskutieren wir jede Woche die digitale Welt. https://www.ardaudiothek.de/sendung/breitband/42747004/
53 Minuten
Vor 50 Jahren wurde auch in Deutschland klar, dass Schweden - einrichtungstechnisch - nicht nur für „schwedische Gardinen“ gut ist. Denn vor 50 Jahren wurde die erste deutsche IKEA-Filiale eröffnet. Und seitdem hat der Möbelriese aus dem Norden viele von uns im Sturm erobert. Ein IKEA-Regal zusammenzubauen gehört für viele inzwischen eindeutig zu den 100 Dingen, die man getan haben sollte, bevor man stirbt. Oder bevor man mit dem selbsterrichteten Möbelstück zusammenbricht. Denn so wie man geschraubt hat, so bettet man sich. Aber IKEA ist nicht alles und ebenso wenig ist ohne IKEA alles Nichts. Nicht nur weil IKEA im Verdacht steht, vor dem Bau seiner Möbel Raubbau an Wäldern zu betreiben, sondern auch weil sich Sessel und Sofa, Hocker und Stuhl, Schrank und Kommode, Tisch und Bett auf unzählige Arten herstellen, gestalten und gruppieren lassen. Und weil wir Menschen in all unserer Vielfalt uns nicht zuletzt in unseren Möbeln widerspiegeln. Was also verrät unsere Einrichtung darüber, wie wir selbst uns im Leben eingerichtet haben? Zu Gast in unserer Wohnlandschaft sind diesmal u.a. der Möbeltischlergeselle Elias Kleespies (Teilnehmer an der Handwerker-WM 2024), Dr. Claudia Banz, Kuratorin am Berliner Museum für Kunstgewerbe und Dorothea Epperlein, Waldexpertin bei der Umweltschutzorganisation “Greenpeace” Podcast-Tipp: Tee mit Warum Und wenn Sie Lust haben, sich dem Wohnen und Einrichten philosophisch zu nähern, empfehlen wir den Podcast „Tee mit Warum“. Die richtige Farbe an der Wand, warmes, indirektes Licht und sorgfältig arrangierte Möbel: Nicht erst seit der Corona-Pandemie legen viele Menschen großen Wert auf eine Wohnung, in der sie sich wohlfühlen. Aber was treibt uns dazu, unsere Wohnräume zu gestalten, zu verschönern und zu perfektionieren? Steckt hinter dem Wunsch nach einem schönen Zuhause ein tief verankerter Drang nach einem Rückzugs- und Reflexionsort? Versuchen wir, uns mit einem schönen Zuhause von einer Außenwelt abzuschotten, die mehr Unsicherheit als Sicherheit bietet? Darüber diskutieren Denise M’Baye und Sebastian Friedrich mit dem Philosophen und Journalisten Florian Rötzer. Sie hinterfragen das Konzept der Verwurzelung bei Martin Heidegger und beschäftigen sich mit Vilém Flusser, der das Wohnen gedanklich vom festen Boden entkoppelt hat. Außerdem berichtet die Architekturhistorikerin Turit Fröbe von den Entwicklungen rund um das Wohnen in den vergangenen Jahrzehnten. https://www.ardaudiothek.de/episode/tee-mit-warum-die-philosophie-und-wir/warum-wollen-wir-schoener-wohnen-mit-florian-roetzer-und-vil-m-flusser/ndr-kultur/13705217/
53 Minuten
Ein voll bestücktes Bücherregal mit alten Klassikern von Charles Dickens bis Virginia Woolf ist wieder ein Statussymbol. Mit einer schmalen Lesebrille, hohen Kniestrümpfen und Pullunder inszenieren sich junge Menschen mit dicken Schmökern auf Instagram und TikTok. Der Social Media-Trend zeigt, dass Bücher auch bei vielen jungen Leuten wieder angesagt sind. Und wenn sie lesen, lesen sie unglaublich viel. Aber: Die Gruppe derjenigen, die gar nicht liest, wird auch größer. Jedem dritten Kind wird nicht mehr vorgelesen. Die Lesekompetenz von Grundschülern nimmt ab. Manche lernen gar nicht lesen. Was tun, um Nichtleser zurückzugewinnen? Wir sprechen mit „Miss Nerdstagram“, einer BookTokerin, die zu Gast ist auf der Buchmesse in Frankfurt. Wie schafft sie es, junge Menschen für Bücher und fürs Lesen zu begeistern? Außerdem dabei: Manuela Hantschel vom Bundesverband zur Leseförderung und der Buchwissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Lauer. Podcast-Tipp: Lesestoff Dein Literaturpodcast - immer die wichtigsten Neuerscheinungen. Egal ob Bestseller oder Geheimtipp, Lesestoff bietet dir Orientierung im Bücherdschungel. Mit Lesestoff findest du immer das passende Buch. Lesestoff - für Dich zum Hören, zum Lesen und Mitreden! https://www.ardaudiothek.de/sendung/lesestoff-neue-buecher/93976394/
54 Minuten
Vom nächtlichen Job in der Kneipe direkt in die Vorlesung? Statt Seminarscheine erst mal Geldscheine sammeln und ohne bezahlbare „Bude“ das Lager im Hörsaal aufschlagen? Studieren ist teuer geworden in Deutschland. Denn ebenso wie alle anderen müssen auch Studierende mehr Geld für Miete, Heizung und Lebensmittel aufbringen, haben aber anders - als die meisten Anderen - noch keinen qualifizierten Job mit entsprechendem Einkommen, weil sie ja in und mit ihrem Studium genau daran noch arbeiten. Wer aber jobbt statt zu büffeln, wird länger studieren müssen als andere und damit immer mehr in einen Teufelskreis geraten. Wenn das BAföG nicht reicht und das Elternhaus nicht reich genug ist, kommen immer mehr junge Leute beim Studieren nicht über das Probieren hinaus. 7 Prozent der Studierenden in Deutschland haben zuletzt ihr Studium abgebrochen oder unterbrochen, weil sie finanziell nicht über die Runden kamen. Dabei soll ein erfolgreiches Studium doch von der Leistung abhängen und nicht davon, ob man es sich leisten kann. Studieren also nur noch für Reiche? Zu Gast in unserem Hörsaal sind diesmal: Matthias Anbuhl, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Studierendenwerks, Ulrich Müller, Experte für Studienfinanzierung beim Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), Julia Goetze, Junior-Professorin an der University of Wisconsin, Wolf Dermann von der Organisation “ArbeiterKind.de” und der Student Uwe Strähle. Podcast-Tipp: Daily Good News Es gibt auch gute Nachrichten für Studierende. Die könnt Ihr zum Beispiel im Podcast „Daily Good News“ hören, wo es unter anderem darum geht, dass Studierende in NRW besser vor Machtmissbrauch geschützt werden sollen. Die COSMO Daily Good News legen den Fokus auf die guten Nachrichten. Denn die Welt ist besser, als die meisten Menschen denken. https://www.ardaudiothek.de/sendung/cosmo-daily-good-news/10615871/
55 Minuten
Hass statt Verständnis, Anklagen statt Zuhören, Misstrauen statt Vertrauen - es ist schwierig geworden, miteinander in einen guten Dialog zu kommen. Dabei ist doch völlig klar: Wir müssen reden! Gerade jetzt, wo unsere Gesellschaft vor so vielen Herausforderungen steht: Der Krieg in Europa, wirtschaftliche Rezession oder die Klimakrise. Und dennoch ziehen sich immer mehr Menschen vom öffentlichen Diskurs zurück. Persönliche Gespräche verlagern sich in anonyme digitale Räume, wo Meinungen verhärten und Auseinandersetzungen verletzen. Wie aber kann ein guter Austausch wieder gelingen, wo liegen die Gründe für das Scheitern? 39 Menschen aus Hessen haben sich im Hessischen Rundfunk getroffen, um in einen fairen, offenen Dialog zu kommen, auch bei Themen wie Corona oder Meinungsfreiheit. „Weil Hessen mehr verbindet.“ So haben wir dieses Projekt genannt und wir setzen das Gespräch fort, live mit Christina, Klaus und Herbert. Mit dabei sind auch der Regisseur Sergej Moya und die Soziologin Jutta Allmendinger. Zum Projekt „Weil Hessen mehr verbindet“ gibt es auch einen spannenden Film und eine Making of.- Dokumentation. Einfach reingucken bei youtube https://www.youtube.com/watch?v=qSihbMCdcLI und in der ARD Mediathek https://www.ardmediathek.de/video/weil-hessen-mehr-verbindet/making-of-was-bewegt-euch-hessen/hr-fernsehen/MWE4MzA5YWEtMmZjNi00NjNkLThhN2ItMDA5ODk1Zjc3MTFm Podcast-Tipp: Deep Dialog - Gespräch zwischen zwei Fremden Um den Dialog und das, was uns verbindet, geht es auch im Podcast „Deep Dialog“. Was passiert, wenn zwei Fremde aufeinandertreffen und ihr Leben voreinander ausbreiten? Was, wenn sie den Smalltalk überspringen und sich direkt die tiefen Fragen des Lebens stellen? Im ARD-Kultur-Creators-Podcast "Deep Dialog" treffen sich zwei Gäste in getrennten Räumen einer Altbauwohnung im Kunst- und Kulturviertel Bremerhavens: von der Politikerin, über den Hafenarbeiter bis zum Musical-Darsteller. Die beiden sind nur über Kopfhörer verbunden. Vor ihnen steht ein Glas mit Fragen, die sie sich gegenseitig stellen müssen: Wie fühlt sich Liebe an und welcher Moment hat dein Leben verändert? "Deep Dialog" ist ein Plädoyer für mehr Deeptalk statt Smalltalk - um dann zu merken, was uns eigentlich verbindet. https://www.ardaudiothek.de/sendung/deep-dialog-gespraech-zwischen-zwei-fremden/12081597/
54 Minuten
Kräuterseitling, Pfifferling und Champignon. Denken wir an Pilze, dann fallen uns schnell diese bekannten Arten ein, die wir gerne mal auf dem Teller haben. Oder aber ihre weniger beliebten Artgenossen: Die Schimmelpilze, die sich in den Fugen im Bad breit machen. Doch selbst Fachleute kennen nur einen kleinen Ausschnitt der großen Welt der Pilze. Die Forschung geht davon aus, dass etwa 90 Prozent aller Pilzarten unerforscht und demensprechend unbekannt sind. Dabei bevölkern Pilze eine riesige verborgene Welt und spinnen unterirdisch weitverzweigte Netzwerke. Mittlerweile geht man davon aus, dass neben Flora und Fauna die Funga die dritte Säule im Ökosystem ist. Ohne Pilze könnte kein Lebewesen auf der Erde in der jetzigen Form existieren, doch ihre Bedeutung wird nach wie vor unterschätzt. Diese verborgene Welt der Pilze wollen wir erforschen mit dem Pilz-Influencer Tristan Jurisch, mit Meike Piepenbring, Mykologin an der Universität Frankfurt, mit Kathrin Meyer, Direktorin Museum Sinclair-Haus und anderen. Podcast-Tipp: Netzwerker und Lebenskünstler: Das Universum der Pilze Der Herbst ist die Zeit der Pilze. Dabei sind Pilze zu jeder Jahreszeit und überall präsent, drinnen wie draußen, in der Luft, der Erde und auf der Haut. Und Pilze sind multifunktional: Sie liefern nachhaltige Rohstoffe und Nahrung, sie können töten und heilen. Ihre Bedeutung für uns und unsere Umwelt ist nicht zu unterschätzen. Gleichzeitig weiß man immer noch relativ wenig über Pilze. Die Ausstellung "Pilze. Verflochtene Welten" im Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg bringt künstlerische und wissenschaftliche Perspektiven auf Pilze zusammen. https://www.ardaudiothek.de/episode/hr-info-kultur/netzwerker-und-lebenskuenstler-das-universum-der-pilze/hr-info/13717173/
54 Minuten
Der 7. Oktober war eine Zäsur - nicht nur für Israel, sondern für den gesamten Nahen Osten. Das beispiellose Massaker der Terror-Organisation Hamas führte zum Gaza-Krieg, zur Verwüstung des Landstrichs - aber auch zu einer zweiten Front zwischen dem Norden Israels, dem Libanon und der Hisbollah. Möglicherweise stürzt Israel in einen “großen Krieg”, in dem auch der Iran zunehmend zum direkten Akteur wird. Jetzt schon hat die Gewalt tausende Menschen das Leben gekostet, Tausende sind auf der Flucht. Menschen wurden entwurzelt und neuer Hass für die nächsten Generationen gesät. Mit welchen Folgen für Israels Gesellschaft, aber auch für unsere hier in Deutschland? Darauf schauen wir heute im “Tag” mit dem jüdischen Autor und Musiker Ofer Waldman, mit dem Politikwissenschaftler Jan Busse und der muslimischen Politologin Saba-Nur Cheema. Podcast-Tipp: Lost in Nahost - Der Podcast zum Krieg in Israel und Gaza · Am 7. Oktober 2023 greifen Terroristen der Hamas Israel an - seitdem ist Krieg in Israel und Gaza. Was ist damals genau passiert - und warum eskaliert die Gewalt dort immer weiter? In sieben Folgen erzählen wir euch, was die Hintergründe sind. Dafür besuchen wir Menschen in Israel und den palästinensischen Gebieten, die eine sehr unterschiedliche Sicht auf den Konflikt haben. Und wir erleben den 7. Oktober aus zwei Perspektiven: aus Israel und dem Gazastreifen. https://www.ardaudiothek.de/sendung/lost-in-nahost-der-podcast-zum-krieg-in-israel-und-gaza/12828739/
55 Minuten
In diesem Audio geht es an einer Stelle auch um die Droge Ecstasy (MDMA). Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass MDMA eine nach dem Betäubungsmittelgesetz illegale Substanz ist. Der Konsum kann mit ernsthaften gesundheitlichen Gefahren verbunden sein. Mehr Infos (kostenlos): https://shop.bzga.de/faltblatt-die-sucht-und-ihre-stoffe-amphetamine-ecstasy-34002002/ Es ist dunkel, es ist laut, und anonym. Man bewegt sich zum wummernden Sound der Musik, langsam oder schnell, mit einem Drink in der Hand. Der Alltag bleibt draußen, hier unten ist man jemand anderes. Wer ausgeht, sucht meistens nicht nur Entspannung, sondern viel mehr. Im Club kann man sich verlieren und sich neu entdecken, kann alles vergessen und doch jederzeit zurückkehren. Eine begrenzte Auszeit ohne großen Aufwand. Doch ist das tatsächlich noch so? Oder hat die Pandemie uns aufs Sofa gesetzt und wir sind jetzt zu schwerfällig, um wieder aufzustehen? Was ist aus der guten alten Disco der 80er Jahre geworden? Wie hat sich die Club-Kultur verändert und wo gehen junge als auch alte Menschen hin, wenn sie mal wieder so richtig abtauchen und tanzen wollen? Darüber wollen wir heute reden. Mit dem Zelt-DJ Erwin Trott, mit Cäcilia Reichert-Dietzel, Bürgermeisterin von Ranstadt, dem Musikjournalisten Christian Arndt und Prof. Bernhard Heinzlmaier, Österreichischer Sozialwissenschaftler und Mitbegründer des Instituts für Jugendkulturforschung in Wien. Außerdem mit dabei: Patrick Raddatz von der Hochschule für Gestaltung Offenbach Podcasttipp: Nachtclub ÜberPop - Die Lage der Musikclubs Sind Musikclubs nach wie vor Sehnsuchtsorte? Oder ist das Sofa der neue "place to be"? Haben die Spielstätten mit der Pandemie bestimmte Zielgruppen verloren? Und welche Potenziale können Musikclubs wiederum ausschöpfen, um mehr und unterschiedlichere Gäste anzuziehen? Moderatorin Birgit Reuther alias Biggy Pop diskutiert mit einer Expert:innen-Runde über die aktuelle Lage der Musikspielstätten - mit Tim Peterding (Booking Musikclub Knust), Christian Ordon (Geschäftsführer des Bundesverbands LiveMusikKommission e.V.) und mit Beraterin, Gastronomin und Clubkultur-Expertin Terry Krug. Es geht darum, wie Clubs weiterhin als gesellschaftliche Utopie im Kleinen funktionieren können. Und wie die Betreibenden dafür sorgen können, die Diversität auf und vor der Bühne sowie in ihren eigenen Teams zu erhöhen. Also wie sich Menschen immer wieder und neu für Livemusik begeistern lassen. https://www.ardaudiothek.de/episode/nachtclub-ueberpop/die-lage-der-musikclubs/ndr-blue/12898171/
55 Minuten
Rechts ein geschlossenes Weltbild, links ein Richtungsstreit. Es scheint, dass sich die Konservativen im Kampf um die Macht leichter tun als progressive Kräfte. Es ist ein Kampf, der nun auch die Grünen zerreißt. In dem Robert Habeck und seine Riege mit Blick auf schwarz-grüne Optionen kompromissbereiter und dabei konservativer werden wollen. Auch, wenn man sich dabei immer mehr von seinem Markenkern entfernt. Ein Phänomen, das sich ähnlich bei der Partei Die Linke beobachten ließ. Aus dem am Schluss das BSW der Sarah Wagenknecht und ein links-konservativer Kurs hervorging. Für was also steht dieses konservativ - vor allem heute? Dafür, dass alles so bleibt, wie es einmal war, für Stabilität oder vielmehr einen polarisierenden Kulturkampf? Wie können wir den Problemen der Zeit wie der Klimakrise, den Migrationsbewegungen und kriegerischen Konflikten begegnen, wenn sich am besten nichts ändern soll? Darüber sprechen wir mit dem Politikpsychologen Thomas Kliche, lassen uns vom Politologen Philipp Thomeczek eine Studie über das BSW vorstellen, befragen die Psychologin Svenja Hofert über unsere Haltung zu Veränderungen und den FAZ-Journalisten Patrick Bahners über Konservatismus. Podcast-Tipp: WDR 5 Neugier genügt In der neu gegründeten Partei "Bündnis Sahra Wagenknecht - Vernunft und Gerechtigkeit" verbinden sich klassisch linke und konservative Politikelemente. Kommt jetzt die Zeit der linkskonservativen Parteien? Moderation: Ralph Erdenberger https://www.ardaudiothek.de/episode/wdr-5-neugier-genuegt-redezeit/ist-das-links-oder-doch-konservativ-thorsten-holzhauser/wdr-5/13244663/
55 Minuten
Österreich hat gewählt und wenn eintrifft, was aktuelle Umfragen sagen, dann wird die rechtsnationale Partei FPÖ wohl die meisten Stimmen gewinnen, gefolgt von der konservativen ÖVP und der sozialdemokratischen SPÖ. Damit droht zum ersten Mal in der Geschichte des Landes ein Sieg der Rechtsaußen-Partei FPÖ von Herbert Kickl. Doch ob er damit auch Kanzler wird, ist fraglich, denn niemand will mit ihm zusammenarbeiten. Andere schließen eine Koalition ausdrücklich nur wegen ihm aus und nicht wegen der Partei… So oder so - es wird spannend, wer die Alpenrepublik in Zukunft regieren wird. Wir analysieren die Wahlergebnisse, fragen, wer wen gewählt hat und diskutieren, inwiefern die österreichischen Verhältnisse mit denen in Deutschland vergleichbar sind, zusammen mit dem österreichischen Schriftsteller Robert Menasse, der Rechtsextremismusforscherin Natascha Strobl und dem Politologen Peter Filzmaier. Podcast-Tipp: 11KM: der tagesschau-Podcast In guter Gesellschaft: Österreichs Rechtsextreme und ihr Netz nach Deutschland Menschenfeindliche Ideen und demokratiefeindliche Inhalte: Kann sich eine Gesellschaft daran gewöhnen? Rechtsextreme, wie die Identitäre Bewegung, zeigen sich in Österreich zunehmend in guter Gesellschaft und ihre Inhalte schockieren immer weniger Wähler:innen. Ist das ein neues Normal? Bei 11KM: der tagesschau-Podcast erzählt Oliver Soos, ARD Korrespondent in Wien, von seinen Beobachtungen und wie diese rechtsextremen Netzwerke bis nach Deutschland reichen. Korrektur: In dieser Folge sprechen wir an zwei Stellen von "einem Opernball". Wir beziehen uns damit auf den so genannten Akademikerball, der allerdings in der Wiener Hofburg stattfindet, wie unser Gast es in dieser Folge auch eingangs beschreibt. https://www.ardaudiothek.de/episode/11km-der-tagesschau-podcast/in-guter-gesellschaft-oesterreichs-rechtsextreme-und-ihr-netz-nach-deutschland/tagesschau/13185611/
54 Minuten
Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit. Diese etwas spöttische Volksweisheit lässt den finanziellen Aspekt bewusst aus und weiß ihn doch stets im Hintergrund. Denn jede Arbeit will bezahlt sein, ebenso wie die Miete und die Lebenshaltung. Kunst jedoch, die nach dem Markt schielt, nach der Verkaufbarkeit, ist Design, Dekor oder Unterhaltung und wird meist nicht ernst genommen. Wo aber treffen sich Kunst und Markt? Wer bestimmt, was wieviel kosten darf und wer mit der Kunst verdient? Muss man sich Kunst leisten können, als Individuum, als Gesellschaft, als Menschheit? Schon die Höhlenmaler wurden vom Stamm miternährt. Doch so fraglos funktioniert das auf heute übertragen nicht mehr. Über den Preis der Kunst wollen wir heute reden und die Frage: was ist uns Kunst wert? Über den Protest gegen Kürzungen in der Kultur mit Heinrich Horwitz, Regisseur*in am HAU/ Berlin, mit Eckhard Braun, Kulturberater und Dozent am Institut für Kulturwissenschaft an der Uni Koblenz, mit Ulrike Schumacher, Kinobetreiberin im ländlichen Raum und mit Christopher Jähnert, Autor des Plusminus-Podcasts: Konzert als Luxus. Podcast-Tipp: PlusMinus - mehr als nur Wirtschaft Geld. Tech. Zukunft. Anna Planken und David Ahlf packen Themen an, die wirklich relevant sind. Jeden Mittwoch ein neuer Fokus auf Mobilität, Immobilien, Energie und mehr. Aufwendige Recherchen aus den ARD-Wirtschaftsredaktionen - und überraschende Perspektiven. In der neuen Folge geht’s - passend zu unserem Thema - zum Beispiel darum, warum Konzerttickets eigentlich so teuer sind. Der Plusminus-Podcast - Wirtschaftswissen, das dich weiterbringt. https://1.ard.de/plusminus
Der Tag

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