Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium Archiv
299 Episoden
12 Minuten
Petrus erfährt eine innere Veränderung: er sieht Jesus durch den reichen Fischfang in einem ganz neuen Licht. Es ist ein innerer Wandel, der sich in ihm vollzieht. Nun kann er in ihm den Kyrios und Gott. Und indem er den Herrn anerkennt, sieht er wie im Spiegel seine eigene Unvollkommenheit. Nun liefert er sich seinem Herrn aus. Das Tröstliche ist, dass Jesus ihn aus der Selbsterniedrigung herausruft - es wird die Stunde seiner Erwählung.
13 Minuten
Als Jesus in der Synagoge von Nazareth abgelehnt wird, geht er am Ende mitten durch die Menge hindurch. Seine Stärke ist die Liebe, die in seinem Herzen ist. Es ist dieselbe Kraft, die in seinem Herzen ist in der Stunde des Kreuzes ist. Alles, was Paulus im Hohen Lied der Liebe sagt, wird hier sichtbar. Und deshalb ist es die Stunde des Sieges Christi.
15 Minuten
Es ist eine faszinierende Aufgabe, die Maria hier hat. Johannes bringt es zum Ausdruck, wenn er zwar sagt: "Die Mutter Jesu war dabei!", aber betont, dass Jesus zu ihr sagt: "Frau, meine Stunde ist noch nicht gekommen." Sie steht ihm gegenüber und fordert ihn in seinen messianischen Auftrag hinein: zu handeln und zu wirken!
15 Minuten
"Eure Güte werde allen Menschen bekannt." (Hl. Paulus)
Je dramatischer die Situation ist, desto mehr müssen die Christen Zuversicht verbreiten. Wir erfahren eine gewisse Machtöosigkeit. Vielleicht tut es uns gut, uns machtlos zu fühlen, weil wir uns dann ganz auf den Herrn verlassen müssen.
Meine flehentliche Bitte ist, dass wir nichts tun, was zur Spaltung in der Gesellschaft beiträgt. Denn die Spaltung ist immer ein Einfallstor für das Böse.
Je dramatischer die Situation ist, desto mehr müssen die Christen Zuversicht verbreiten. Wir erfahren eine gewisse Machtöosigkeit. Vielleicht tut es uns gut, uns machtlos zu fühlen, weil wir uns dann ganz auf den Herrn verlassen müssen.
Meine flehentliche Bitte ist, dass wir nichts tun, was zur Spaltung in der Gesellschaft beiträgt. Denn die Spaltung ist immer ein Einfallstor für das Böse.
19 Minuten
Die Worte heute sind wie ein Tryptichon - jedes Wort gibt dem anderen sein Gewicht.
Christus ist erhöht und wartet.
Aber erst wenn jedes Glied seines Leibes bereit ist und erlöst und befreit werden will, kann er die Schöpfung erlösen. Es fällt uns schwer zu warten! Und es ist schwer zu ertragen, dass er dem Recht nicht endlich zum Durchbruch verhilft. Aber er ist da. Das Opfer ist gebracht und die Erlösung ist geschehen. (33. Sonntag i, JK/ B)
Christus ist erhöht und wartet.
Aber erst wenn jedes Glied seines Leibes bereit ist und erlöst und befreit werden will, kann er die Schöpfung erlösen. Es fällt uns schwer zu warten! Und es ist schwer zu ertragen, dass er dem Recht nicht endlich zum Durchbruch verhilft. Aber er ist da. Das Opfer ist gebracht und die Erlösung ist geschehen. (33. Sonntag i, JK/ B)
13 Minuten
Es ist keine seltene Erfahrung, dass jemand, der viele Therapien und Therapieansätze selbst erfahren hat, immer wieder gesagt bekommen hat, er müsse mehr zu sich finden und mehr auf sich selbst achten. Einmal wurde ich gefragt, was denn nun eigentlich stimmen würde, das Eine oder das Andere? Mehr bei sich sein oder sich hingeben und den Nächsten lieben?
Der Mensch wird in dem Maß glücklich, in dem er sich verschenkt. Und deshalb gibt es keine Trennung zwischen unserer Selbstliebe und unserer Nächstenliebe. Mehr noch, Jesus selbst zeigt, was wir aus der Erfahrung kennen, dass beide auf einer Ebene liegen und sich gegenseitig bedingen.
Der Mensch wird in dem Maß glücklich, in dem er sich verschenkt. Und deshalb gibt es keine Trennung zwischen unserer Selbstliebe und unserer Nächstenliebe. Mehr noch, Jesus selbst zeigt, was wir aus der Erfahrung kennen, dass beide auf einer Ebene liegen und sich gegenseitig bedingen.
13 Minuten
Es geschieht etwas Ungeheuerliches: die Menge will den blinden Bartimäus davon abhalten zu Jesus zu gehen. Sein Rufen ist ein Bild für das Rufen der menschlichen Tiefe nach Gott, für die Stimme in jedem Menschen, die sich nach dem Schöpfer sehnt. Tief in seinem Herzen weiß der Mensch, dass das Leben ein unantastbares Geschenk ist. Aber die Macht der öffentlichen Meinung versucht die Stimme zum Schweigen zu bringen.
14 Minuten
Da der junge Mann in Jesus mehr spürt als den "puren Durchschnitt", geht er zu ihm, um sich ihm ganz auszuliefern. Es ist wie eine innige Begegnung zweier Herzen, wenn er in seiner Sehnsucht kommt und Jesus seine Frage mit dem Lockruf in die Nachfolge beantwortet. Aber der Mann kann seiner Sehnsucht nicht folgen, denn der Besitz hält ihn fest. Und damit können auch Güter wie Beziehungsreichtum, Kontakte, Ansehen und Erfolg gemeint sein. Es muss nicht zwingend materieller Besitz bedeuten, der ihn zurückhält, Jesus nicht etwas von sich, sondern sich selbst zu geben.
12 Minuten
Ich wandte mich an alle Dinge, die vor der Tür meines Leibes stehen, und ich sagte zu ihnen: „Erzählt mir etwas von meinem Gott, sagt mir etwas über ihn! Meine Frage war mein gespannter Blick auf sie. Und ihre Antwort war ihre Schönheit.
(Hl. Augustinus)
Gott möchte, dass der Mensch zu seiner größten Fülle gelangt. Und das können wir nicht, ohne dass wir die Schöpfungsordnung anerkennen.
(Hl. Augustinus)
Gott möchte, dass der Mensch zu seiner größten Fülle gelangt. Und das können wir nicht, ohne dass wir die Schöpfungsordnung anerkennen.
14 Minuten
Jesus gibt der Klage der Jünger, dass einer, der ihnen nicht nachfolgt, aber in Jesu Namen Dämonen austreibt, nicht nach. Großzügig lässt er ihn gewähren und ruft die Jünger dazu auf, den kleinen Funken des Glaubens, egal, wo er keimt, nicht auszulöschen. Andererseits ist Jesus unerbittlich, wo es um das Leben geht, um die Unversehrtheit des Menschen. Der Leib ist nicht das höchste, und wo er der Sünde dient, so spricht Jesus unerbittlich, da muss ausgemerzt werden, was Gott nicht entspricht. Der Leib ist nicht das höchste und die Gesundheit ist nicht das höchste. Das oft gehörte "Bleib gesund!" wird überboten auch den Aufruf zur Heiligkeit: "Bleib heilig!" müsste unser Wunsch für den anderen lauten. Bleib in der Liebe Gottes.