Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Auf geht's - der Reha-Blog! Archiv

234 Episoden
4 Minuten
Wir haben ein Bundesteilhabegesetz. Soweit so gut. Teilhabe heißt aber auch eine betroffene Peron wirklich teilhaben zu lassen. Unter dem Deckmantel einer angeblichen juristischen Verpflichtung als Reha-Einrichtung über eine Person zu entscheiden ist da schon skurril. Teilhabe heißt auch einmal zu fragen, was sich die betroffene Person vorstellen kann. Da gibt es ja solch “Kleinigkeiten“ wie eine Familie. Und aus der Entfernung einzuschätzen was 500 KM weiter entfernt wirklich Sachstand ist, ist schon erstaunlich. Nur gut, dass es dann immer etwas im realen Leben kommt.
3 Minuten
Immer dann, wenn alle an einem Strang ziehen, ist viel möglich. Wichtig für die Teilhabe ist die richtige Mischung in den Therapien. Zuviel ist nicht gut. Dies führt zu Überlastung. Gut ist, wenn nach langer Zeit ohne Therapien etwas erreicht werden kann. Jörgs Klient hat vor vielen Jahren ein Schädelhirntrauma erlitten. Eine Nachbehandlung fand nicht statt. Stationäre Reha-Maßnahmen verpufften somit schnell. Für den Betroffenen bedeutete dies den Verlust des Freundeskreises. Auch auf der Arbeit gab es Probleme. Mit einem tollen ambulanten Therapiekonzept kann viel erreicht werden. Ziel ist es langfristig die Therapien ausschleichen zu lassen. Dann können Therapieblöcke die Teilhabe stützen.
3 Minuten
Da setzen sich Anwalt und Haftpflichtversicherung, damit einem Kind geholfen wird. Sie erkennen, das dem Kind geholfen werden muss. Und wir reagiert die Mutter? Ja, sie beklagt, was alles nach dem Unfall passiert ist. Geht es dann um den Termin zum Erstgespräch sind andere Termine wie persönlicher Sport usw. wichtiger. Wo sind da die Werte? Wird da ein Angebot Wert geschätzt? Alles hat mit dem Thema Werte zu tun. Zeit darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist. Mein Sport oder die Gesundheit meines Kindes?
3 Minuten
Wer hat schon die Möglichkeit seine Reha mit dem Teilhabeziel selbst zu gestalten? Das ist in den wenigsten Fällen möglich. Kostenträger geben vor, wo es lang geht. Rehamanagement-Oldenburg gestaltet auch die Reha mit den Betroffenen und Angehörigen zusammen. Mit dem Aphasie-Zentrum-Vechta ist dies mit Vorgesprächen möglich. Entscheidet sich jemand aktiv, dann ist der erste Schritt zur Teilhabe gemacht.
3 Minuten
Schön wenn jemand das Coaching, wie er sich im Bewerbungsgespräch verkaufen kann, annimmt. Mein Klient hat in kurzer Zeit gelernt, worauf er im Bewerbungsgespräch achten darf. Das fängt bei der Kleidung an und hört bei der Art des Sprechens auf. Maren Ulbrich mit ihrer Firma Handwerksmensch hilft bei der Eingliederung meines Klienten in das Unternehmen. Erst einmal stand ein Brainstorming zur Beschäftigung mit dem Unternehmer an. Ziel ist es dem Unternehmen zu helfen und meinem Klienten eine Beschäftigung zu ermöglichen. Also eine WIN-WIN-Situation. So ein Eingliederungsprozess benötigt allerdings Zeit. Ein gutes Ergebnis für alles Seiten soll sichergestellt werden. Für meinen Klienten bedeutet dies, dass wir eine Tätigkeit finden, bei der er Spaß hat und mit Freuden zur Arbeit gehen kann.
3 Minuten
Es ist doch immer wieder erstaunlich wie Menschen immer wieder in die gleichen destruktiven Muster zurückfallen. Ganz konkret, was kannst du machen? Eine Lösung ist das Muster zu erkennen. Dann ist schon die halbe Miete. Der nächste Schritt kann sein, dass du das (Verhaltens-) Muster unterbrichst. Hole dir notfalls Hilfe. Wenn ich ein destruktives Verhalten erkenne, stelle ich mir Fragen. Dabei schätze ich mein Verhalten, da es mir manchmal schon geholfen hat. Nur jetzt gerade nicht in diesem Augenblick. Oder generell?
3 Minuten
So ganz beliebt sind Zeitarbeitsfirmen ja nicht. Schön, wenn nun dieser Glaubenssatz infrage gestellt wird. Bei einem schwer Betroffenen bemüht sich das Zeitarbeitsunternehmen als Arbeitgeber nach beruflichen Alternativen. Jetzt kommt es nur darauf an, ob das Entleihunternehmen mitmacht. Eine Arbeitserprobung wäre schon eine tolle Sache. Es gilt im nächsten Schritt Ängste beim Entleihunternehmen abzubauen.
3 Minuten
Jemand möchte Klient von rehamanagement-Oldenburg werden. Soweit so gut. Das Problem? Der Gesprächspartner berichtet, dass alle bisher Beteiligten (Ärzte, Anwälte, Gerichte und natürlich die Versicherung) alles falsch gemacht haben. Tipps gibt es in dem Telefonat frei Haus. Eine Inventur ist eine gute Möglichkeit, persönliche Klarheit zu schaffen. Für mich kommt eine Zusammenarbeit nicht infrage. Die Gründe gibt es im Video.
5 Minuten
Was ist Reha-Coaching ganz konkret? Diese Frage lässt sich nicht in wenigen Worten erklären. Reha-Coaching ist vielschichtig. Stärken zu finden ist eine Aufgabe. Dies zu unterstützen die nächste. Gerade dann, wenn ein Unfallopfer in ein „Loch fällt“. Je besser dann die Fragen sind, desto mehr Autonomie kann sich entwickeln. Wichtig ist, dass ich als Coach die Fragen nicht beantworte. Vielmehr muss der Ball schnell, wie beim Volleyball, wieder beim Klienten landen. Mehr in der aktuellen Sendung.
3 Minuten
Es gibt viele psychologische Therapieformen. Allerdings helfen diese meist nur nach vielen Sitzungen. Und die Klienten müssen Wege auf sich nehmen zur Therapie. Das reduziert manchmal die Möglichkeiten. Eine Alternative kann ein psychologisches Integrationscoaching sein. Psychologisches Integrationscoaching ist keine Therapie! Gestärkt werden Ressourcen.
5 Minuten
Oft treten nach einem Schädel-Hirn-Trauma (SHT) Verständnisprobleme auf. Nicht direkt mit dem Unfallopfer, sondern mit dem begleitenden Umfeld. Wenn das Wort #Neuropsychologie fällt, bleibt das „Neuro“ oft auf der Strecke. Schnell wird der Bogen in Richtung Traumapsychologie usw. geschlagen. Schwierig wird es dann, wenn das persönliche Umfeld des Unfallopfers gut gemeinte „wertvolle Tipps“ gibt. Dann kommt ein Rechtsanwalt schnell an seine Grenzen. Selbst wenn eine Mischform zwischen Neuropsychologie und weiteren psychologischen Komponenten vorliegt, kann psychologische Intervention nur dann helfen, wenn Informationen richtig und wieder gut verarbeitet werden können. Und dies ist nun mal die Aufgabe der Neuropsychologie.
3 Minuten
Wie ist das eigentlich so in einem Erstgespräch? Was passiert da so? Die Antwort ist ganz einfach. Nicht viel. Das Erstgespräch dient einem ersten Kennenlernen. Was sind die Aufgaben im Reha-Management? Welche Fragen bestehen? Kann schon ein bisschen geholfen werden? Toll ist, wenn ein Rechtsanwalt teilnimmt. So war es bei einem Erstgespräch in Bückeburg bei Rechtsanwalt Berndt. Ob eine Zusammenarbeit dann zustande kommt, ist eine andere Frage. Manchmal passt es ganz einfach nicht. Die Zusammenarbeit ist für alle Seiten freiwillig.
4 Minuten
Auch bei einem selbstständigen Handwerker muss die #Reha geplant werden. Und bei einem Selbstständigen gibt es andere Notwendigkeiten. Der Betrieb muss weiterlaufen. #Mitarbeiter müssen bezahlt werden. Und Umsätze können zurückgehen. Diese Fragen sind im Schadensersatz zu klären. Schnell wieder #Verantwortung übernehmen zu können, ist das erste Ziel für meinen Klienten. Auf geht’s …
4 Minuten
Der Code of Conduct im Reha-Management ist die Grundlage für eine Zusammenarbeit. Für Unfallopfer, Versicherung und Rechtsanwalt ist die Zusammenarbeit freiwillig. Dies gilt auch für die Teilnahme des Betroffenen an Maßnahmen. Und auch Leistungsanbieter (zum Beispiel Reha-Zentren) arbeiten freiwillig mit den Unfallopfern. Sagt ein Unfallopfer Termine stetig und kurzfristig ab, ist dies eine personelle und finanzielle Belastung für den Leistungsanbieter. Zumal, wenn es keine triftigen Gründe für Therapieabsagen gibt. Bitter ist dies, wenn bereits mehrfach Chancen zur Verhaltensveränderung gewährt wurden. Wenn dann noch der Anwalt nicht mehr weiter weiß und seinen Mandanten nicht erreicht, ist es Zeit, das Reha-Management abzubrechen.
3 Minuten
Wenn du nicht das Bewusstsein hast, was du geschafft hast, dann macht es vielleicht Sinn, sich dessen bewusst zu werden. Wie kannst du das machen? Einer meiner Klientin war der Meinung, dass sie in den letzten Jahren nichts geschafft hat. Ja, das kann man so sehen, wenn man will. Meine Frage war, ob das wirklich so ist. Ja natürlich. Ich habe sie dann gebeten 10 Sätze zu bilden mit ich habe……. . Vorher bat ich sie in die Zeit zurückzugehen, bevor sie aus der Bahn geworfen wurde. Das Ergebnis war erstaunlich, es kamen mehr als 10 Punkte raus, die sie selbst geschafft hatte.