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EnterCast Archiv
30 Episoden
2 Minuten
Herumrollen, Rätsel lösen & Umgebung genießen
Dieses Spiel wurde mir freundlicherweise vom Publisher Monad Rock zur Verfügung gestellt. Es ist seit dem 16.04.2020 auf Steam verfügbar und das erste Spiel der Entwicklergruppe Venineth Team.
In Venineth steuert man eine Kugel durch verschiedene Level, löst teils knifflige Puzzle und übersteht herausfordernde Plattformer-Passagen. Die größten Stärken von Venineth sind, meiner Meinung nach, der beinahe mystische Stil, die hübschen Umgebungen und der entspannende Space-Soundtrack.
Alle Rätsel lassen sich mit etwas nachdenken lösen, auch wenn sie im Verlauf des Spieles immer schwerer werden und teilweise mit anspruchsvollen Parkours verbunden sind. Nach und nach werden immer mehr Elemente eingeführt, wie Fahrstühle oder bewegliche Laser. Das Highlight sind allerdings die verschiedenen Formen, die die eigene Kugel an vorgegebenen Stellen annehmen kann. Die Lava-Kugel kann Glas durchbrechen und über Feuermeere gleiten und die Eiskugel lässt Gewässer gefrieren. Besonders spannend waren für mich aber auch die Schwerkraft- und die Spiegel-Kugel. Mit der einen kann man plötzlich an der Decke herumrollen und mit der anderen muss man in mehreren Dimensionen gleichzeitig denken.
Durch die Kombinationen der verschiedenen Elemente wird Venineth nicht langweilig und bleibt abwechslungsreich. Manche Rätsel-Gebiete wirken vielleicht auf den ersten Blick überfordernd, aber da immer nur eine begrenzte Anzahl an Elementen gleichzeitig auftaucht, kann man meist schnell die Übersicht zurückgewinnen und einen neuen Lösungsansatz finden.
Die Steuerung ist relativ simpel: Man kann rollen und springen. Dennoch braucht man an einigen Stellen manchmal mehrere Versuche, um an die gewünschte Stelle zu gelangen. Meistens fühlt sich die Bewegung der Kugel etwas träge an, aber mit etwas Übung macht das herumrollen wirklich Spaß. Das einzige Manko ist, dass man manchmal eine Weile nach dem Weg zum nächsten Rätsel suchen muss und man sich dann ein paar besser platzierte Hinweise wünschen würde – vor allem in den größeren und offeneren Leveln.
Die vielen abwechslungsreichen Welten, das wunderschöne Design und die gut gestalteten Rätsel machen Venineth zu einer ganz besonderen Mischung, die ich definitiv empfehlen kann. Dieser künstlerisch angehauchte Rätsel-Platformer ist bisher eine meiner liebsten Neuentdeckungen 2020. Es ist ein wortwörtlich rundes Paket.
Viel Spaß,
euer Felix
Besucht auch gerne meinen Blog.
Dieses Spiel wurde mir freundlicherweise vom Publisher Monad Rock zur Verfügung gestellt. Es ist seit dem 16.04.2020 auf Steam verfügbar und das erste Spiel der Entwicklergruppe Venineth Team.
In Venineth steuert man eine Kugel durch verschiedene Level, löst teils knifflige Puzzle und übersteht herausfordernde Plattformer-Passagen. Die größten Stärken von Venineth sind, meiner Meinung nach, der beinahe mystische Stil, die hübschen Umgebungen und der entspannende Space-Soundtrack.
Alle Rätsel lassen sich mit etwas nachdenken lösen, auch wenn sie im Verlauf des Spieles immer schwerer werden und teilweise mit anspruchsvollen Parkours verbunden sind. Nach und nach werden immer mehr Elemente eingeführt, wie Fahrstühle oder bewegliche Laser. Das Highlight sind allerdings die verschiedenen Formen, die die eigene Kugel an vorgegebenen Stellen annehmen kann. Die Lava-Kugel kann Glas durchbrechen und über Feuermeere gleiten und die Eiskugel lässt Gewässer gefrieren. Besonders spannend waren für mich aber auch die Schwerkraft- und die Spiegel-Kugel. Mit der einen kann man plötzlich an der Decke herumrollen und mit der anderen muss man in mehreren Dimensionen gleichzeitig denken.
Durch die Kombinationen der verschiedenen Elemente wird Venineth nicht langweilig und bleibt abwechslungsreich. Manche Rätsel-Gebiete wirken vielleicht auf den ersten Blick überfordernd, aber da immer nur eine begrenzte Anzahl an Elementen gleichzeitig auftaucht, kann man meist schnell die Übersicht zurückgewinnen und einen neuen Lösungsansatz finden.
Die Steuerung ist relativ simpel: Man kann rollen und springen. Dennoch braucht man an einigen Stellen manchmal mehrere Versuche, um an die gewünschte Stelle zu gelangen. Meistens fühlt sich die Bewegung der Kugel etwas träge an, aber mit etwas Übung macht das herumrollen wirklich Spaß. Das einzige Manko ist, dass man manchmal eine Weile nach dem Weg zum nächsten Rätsel suchen muss und man sich dann ein paar besser platzierte Hinweise wünschen würde – vor allem in den größeren und offeneren Leveln.
Die vielen abwechslungsreichen Welten, das wunderschöne Design und die gut gestalteten Rätsel machen Venineth zu einer ganz besonderen Mischung, die ich definitiv empfehlen kann. Dieser künstlerisch angehauchte Rätsel-Platformer ist bisher eine meiner liebsten Neuentdeckungen 2020. Es ist ein wortwörtlich rundes Paket.
Viel Spaß,
euer Felix
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84 Sekunden
Gut gealterter düsterer Klassiker
Limbo ist ein düsterer Klassiker aus dem Jahre 2010. Endlich habe ich mir die Zeit genommen, das kleine Kunstwerk anzupacken und bin begeistert, dass es sich auch noch fast 10 Jahre später toll spielt.
Die Steuerung des geheimnisvollen 2D-Platformers ist präzise, die Animationen geschmeidig und die Rätsel knackig.
Bei all den stimmungsvoll inszenierten Puzzles und kleinen Action-Einlagen wird das Spiel dabei nie unfair und hat großzügige Rücksetzpunkte. Wenn man ganz unbedarft an die Rätselei herangeht, dann wird der kleine Junge, den man spielt, gelegentlich umkommen. Danach ist man aber in der Regel schlauer und kommt weiter.
Die Umgebung ist zwar sehr dunkel gehalten, aber man erkennt trotzdem auf Anhieb interagierbare Elemente und fühlt sich selten verloren in der 2D-Ebene. Allerdings kommt trotzdem ein einnehmendes Gefühl von Einsamkeit und Trauer auf.
Limbo schafft es, dass man tief in die Mischung aus stummer Leinwand und forderndem Rätselspaß eintaucht. Die Geschichte lässt allerdings viel Interpretationsspielraum. Ich kann wirklich empfehlen, das Spiel nachzuholen, wenn man es noch nicht gespielt hat – egal ob man einfach den Stil genießen möchte oder auf die Rätselpassagen aus ist.
Viel Spaß,
euer Felix
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Limbo ist ein düsterer Klassiker aus dem Jahre 2010. Endlich habe ich mir die Zeit genommen, das kleine Kunstwerk anzupacken und bin begeistert, dass es sich auch noch fast 10 Jahre später toll spielt.
Die Steuerung des geheimnisvollen 2D-Platformers ist präzise, die Animationen geschmeidig und die Rätsel knackig.
Bei all den stimmungsvoll inszenierten Puzzles und kleinen Action-Einlagen wird das Spiel dabei nie unfair und hat großzügige Rücksetzpunkte. Wenn man ganz unbedarft an die Rätselei herangeht, dann wird der kleine Junge, den man spielt, gelegentlich umkommen. Danach ist man aber in der Regel schlauer und kommt weiter.
Die Umgebung ist zwar sehr dunkel gehalten, aber man erkennt trotzdem auf Anhieb interagierbare Elemente und fühlt sich selten verloren in der 2D-Ebene. Allerdings kommt trotzdem ein einnehmendes Gefühl von Einsamkeit und Trauer auf.
Limbo schafft es, dass man tief in die Mischung aus stummer Leinwand und forderndem Rätselspaß eintaucht. Die Geschichte lässt allerdings viel Interpretationsspielraum. Ich kann wirklich empfehlen, das Spiel nachzuholen, wenn man es noch nicht gespielt hat – egal ob man einfach den Stil genießen möchte oder auf die Rätselpassagen aus ist.
Viel Spaß,
euer Felix
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2 Minuten
Action, Loot & Pixseloptik
Big Blue Bubble haben mir netterweise ihr neues Spiel Foregone zur Verfügung gestellt. Damit ist es das erstes Spiel in meiner Epic Games Store-Bibliothek, das ich nicht im Rahmen der wöchentlichen Gratis-Games erhalten habe.
Das Positive
In diesem Action-Looter gibt es zwar nur eine seichte Story, die nur in wenigen Sätzen erzählt wird, aber dafür knackiges Gameplay. Man läuft durch eine dystopische 2D-Pixelwelt die mit Feinden zugekleistert ist. Es wird zwar selten wirklich unübersichtlich, aber durchaus sehr anspruchsvoll. Denn nicht immer schafft man es jeden Feind genau im Blick zu behalten und manchmal ist es schwer das richtige Timing zu finden. Wenn man sich aber anstrengt, konzentriert bleibt und die Sonderfähigkeiten richtig einsetzt, dann kommt man gut durch die Level.
Außerdem bietet das Spiel verschiedene Waffen und einen übersichtlichen Fertigkeitsbaum. Wenn man die eigenen Ressourcen und Skillpunkte zum nächsten Teleporter retten kann und auf dem Weg alles aufsammelt, dann kann man den eigenen Charakter schnell verbessern.
Das Negative
Bisher konnte ich die Controller-Steuerung leider nicht zum Funktionieren bringen, aber auch mit der Tastatur lässt sich Foregone relativ präzise steuern. In meiner Wahrnehmung gäbe es allerdings Verbesserungspotenzial. Ich würde beispielsweise gerne den Schusswinkel meiner Waffe mit der Maus oder dem Stick selbst bestimmen können. Stattdessen entscheidet das Spiel selbst den Schusswinkel und das führt nicht selten zu ungewollten Resultaten.
Außerdem sind die Gegner wenig abwechslungsreich. Es gibt zwar Variationen, die sich aber lediglich in der Farbe und ihrer Lebensenergie unterscheiden. Das muss man mögen, aber so kann man die eigene Vorgehensweise gegen die verschiedenen Gegnertypen immerhin optimieren. Im Notfall kann man oft sogar einfach an allem vorbeilaufen, wodurch man aber viel Loot, Skillpunkte und auch die eigene Lernerfahrung verpassen könnte.
Fazit
Foregone hat mir bisher durchaus Spaß gemacht und ist ein unterhaltsames 2D-Actiongame. Wer den Look mag und gerne seine Vorgehensweise im Kampf gegen wenige Gegnertypen perfektioniert, der kann sich damit ein paar schöne, lootreiche Abende machen. Auch die Endgegner erfordern eine gute Beobachtungsgabe und eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit. Foregone bleibt fair und anspruchsvoll.
Viel Spaß,
euer Felix
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Big Blue Bubble haben mir netterweise ihr neues Spiel Foregone zur Verfügung gestellt. Damit ist es das erstes Spiel in meiner Epic Games Store-Bibliothek, das ich nicht im Rahmen der wöchentlichen Gratis-Games erhalten habe.
Das Positive
In diesem Action-Looter gibt es zwar nur eine seichte Story, die nur in wenigen Sätzen erzählt wird, aber dafür knackiges Gameplay. Man läuft durch eine dystopische 2D-Pixelwelt die mit Feinden zugekleistert ist. Es wird zwar selten wirklich unübersichtlich, aber durchaus sehr anspruchsvoll. Denn nicht immer schafft man es jeden Feind genau im Blick zu behalten und manchmal ist es schwer das richtige Timing zu finden. Wenn man sich aber anstrengt, konzentriert bleibt und die Sonderfähigkeiten richtig einsetzt, dann kommt man gut durch die Level.
Außerdem bietet das Spiel verschiedene Waffen und einen übersichtlichen Fertigkeitsbaum. Wenn man die eigenen Ressourcen und Skillpunkte zum nächsten Teleporter retten kann und auf dem Weg alles aufsammelt, dann kann man den eigenen Charakter schnell verbessern.
Das Negative
Bisher konnte ich die Controller-Steuerung leider nicht zum Funktionieren bringen, aber auch mit der Tastatur lässt sich Foregone relativ präzise steuern. In meiner Wahrnehmung gäbe es allerdings Verbesserungspotenzial. Ich würde beispielsweise gerne den Schusswinkel meiner Waffe mit der Maus oder dem Stick selbst bestimmen können. Stattdessen entscheidet das Spiel selbst den Schusswinkel und das führt nicht selten zu ungewollten Resultaten.
Außerdem sind die Gegner wenig abwechslungsreich. Es gibt zwar Variationen, die sich aber lediglich in der Farbe und ihrer Lebensenergie unterscheiden. Das muss man mögen, aber so kann man die eigene Vorgehensweise gegen die verschiedenen Gegnertypen immerhin optimieren. Im Notfall kann man oft sogar einfach an allem vorbeilaufen, wodurch man aber viel Loot, Skillpunkte und auch die eigene Lernerfahrung verpassen könnte.
Fazit
Foregone hat mir bisher durchaus Spaß gemacht und ist ein unterhaltsames 2D-Actiongame. Wer den Look mag und gerne seine Vorgehensweise im Kampf gegen wenige Gegnertypen perfektioniert, der kann sich damit ein paar schöne, lootreiche Abende machen. Auch die Endgegner erfordern eine gute Beobachtungsgabe und eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit. Foregone bleibt fair und anspruchsvoll.
Viel Spaß,
euer Felix
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2 Minuten
Magische Schlüssel und eine besondere Geschichte
Locke & Key entpuppt sich als ein spannendes und magisches Drama. Ich habe nicht viel von der Geschichte rund um Zauberschlüssel in einer amerikanischen Kleinstadt erwartet. Doch als die Familie Locke, die den Tod des Familienvaters zu betrauern hat, in das berüchtigte Key-Haus einzieht, beginnt ein mitreißender Kampf zwischen Gut und Böse.
Allerdings ist nicht nur das Böse hinter den Schlüsseln her und sorgt damit für Unruhe. Auch innerhalb der Familie gibt es nachvollziehbare Konflikte. Eine tolle schauspielerische Leistung erweckt die Charaktere zum Leben und zeigt deren Tiefe auf.
Auf diese Weise entfaltet sich Locke & Key und man taucht immer tiefer in die Geschichte der Familie Locke ein. Außerdem wären da noch die zuvor erwähnten magischen Schlüssel, die innerhalb des Hauses versteckt sind. Jeder von ihnen besitzt eine einzigartige Fähigkeit. Das hört sich zu Anfang vielleicht etwas kitschig an, aber es ist wunderbar in die Geschichte eingeflochten und mit guten visuellen Effekten versehen. Zudem wird sehr kreativ mit den magischen Elementen umgegangen.
Auch am Bösewicht leistet die Serie ganze Arbeit, denn dieser bekommt genug Zeit und starke Szenen, sodass man wirkliche Wut auf ihn empfindet. Man möchte, genau wie die Protagonisten, das Rätsel um den verstorbenen Vater und die geheimnisvollen Schlüssel lösen. Dabei gibt es eventuell noch etwas Stress mit Freunden und Familie. Schön ist vor allem, dass dieser Ärger wirklich gut in die Hauptstory, rund um die Schlüssel, integriert ist und damit alles sehr organisch wirkt.
Danke an Netflix für eine schöne Serie, die etwas Besonderes ist und vieles richtig macht. Lediglich das Ende war etwas verbesserungswürdig und hätte einen richtigen Abschluss mit sich bringen können. Der "Cliffhanger" wäre auch am Anfang der zweiten Staffel gut aufgehoben gewesen. Dann wäre mein Gefühl hinterher umso besser ausgefallen. Zumal dieser ersichtlich genug war, wäre ich gerne etwas rätselnd in die Wartepause gegangen, anstatt das mir alles fein säuberlich aufgezeigt wird. Die potenzielle nächste Staffel hätte ich ohnehin angesehen. Auf diese freue ich mich also trotzdem.
Viel Spaß,
Euer Felix
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Locke & Key entpuppt sich als ein spannendes und magisches Drama. Ich habe nicht viel von der Geschichte rund um Zauberschlüssel in einer amerikanischen Kleinstadt erwartet. Doch als die Familie Locke, die den Tod des Familienvaters zu betrauern hat, in das berüchtigte Key-Haus einzieht, beginnt ein mitreißender Kampf zwischen Gut und Böse.
Allerdings ist nicht nur das Böse hinter den Schlüsseln her und sorgt damit für Unruhe. Auch innerhalb der Familie gibt es nachvollziehbare Konflikte. Eine tolle schauspielerische Leistung erweckt die Charaktere zum Leben und zeigt deren Tiefe auf.
Auf diese Weise entfaltet sich Locke & Key und man taucht immer tiefer in die Geschichte der Familie Locke ein. Außerdem wären da noch die zuvor erwähnten magischen Schlüssel, die innerhalb des Hauses versteckt sind. Jeder von ihnen besitzt eine einzigartige Fähigkeit. Das hört sich zu Anfang vielleicht etwas kitschig an, aber es ist wunderbar in die Geschichte eingeflochten und mit guten visuellen Effekten versehen. Zudem wird sehr kreativ mit den magischen Elementen umgegangen.
Auch am Bösewicht leistet die Serie ganze Arbeit, denn dieser bekommt genug Zeit und starke Szenen, sodass man wirkliche Wut auf ihn empfindet. Man möchte, genau wie die Protagonisten, das Rätsel um den verstorbenen Vater und die geheimnisvollen Schlüssel lösen. Dabei gibt es eventuell noch etwas Stress mit Freunden und Familie. Schön ist vor allem, dass dieser Ärger wirklich gut in die Hauptstory, rund um die Schlüssel, integriert ist und damit alles sehr organisch wirkt.
Danke an Netflix für eine schöne Serie, die etwas Besonderes ist und vieles richtig macht. Lediglich das Ende war etwas verbesserungswürdig und hätte einen richtigen Abschluss mit sich bringen können. Der "Cliffhanger" wäre auch am Anfang der zweiten Staffel gut aufgehoben gewesen. Dann wäre mein Gefühl hinterher umso besser ausgefallen. Zumal dieser ersichtlich genug war, wäre ich gerne etwas rätselnd in die Wartepause gegangen, anstatt das mir alles fein säuberlich aufgezeigt wird. Die potenzielle nächste Staffel hätte ich ohnehin angesehen. Auf diese freue ich mich also trotzdem.
Viel Spaß,
Euer Felix
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2 Minuten
Eisige Aufbaustrategie gemischt mit stimmungsvollem Survival-Game
Frostpunk ist nicht nur eines der besten Aufbaustrategiespiele des letzten Jahres, sondern auch einer der mitreißendsten Survival-Titel, die ich kürzlich gespielt habe. Man muss in einem globalen Winter die eigene Steampunk-Kolonie im eisigen Ödland errichten und sie vor der tödlichen Kälte beschützen. Doch nicht nur Wärme ist Mangelware – die Einwohner dürfen auch ihre Hoffnung nicht verlieren und außerdem müssen sie mit Nahrung und Annehmlichkeiten versorgt werden.
Das gestaltet sich mitunter schwierig, denn die Umgebung schenkt einem (fast) nichts. Lediglich die ausgesendeten Späher bringen gelegentlich Vorräte und Überlebende zurück zur Siedlung. Diese Späher erkunden außerdem die Umgebung und liefern euch spannende Informationen über diese.
Dadurch – und durch die Events in der eigenen Siedlung – wird die Welt und deren Geschichte zum Leben erweckt. Übrigens alles in Textform. Das schreckte mich anfangs kurz ab, aber die kurzen Einblendungen lesen sich wirklich gut und schnell. Wer trotzdem nicht lesen möchte, der schaut nur auf die möglichen Effekte der Auswahlmöglichkeiten und entscheidet darauf basierend.
Frostpunk vermittelt dem Spieler gut das Knappheitsgefühl und man bangt ständig an anderen Fronten um das Überleben der eigenen Einwohner. Manchmal muss man harte Entscheidungen treffen, unangenehme Gesetze einführen und im schlimmsten Fall sogar wirklich krude Wege einschlagen.
Wenn die Siedlung irgendwann mehr und mehr wächst und ein wenig Stabilität einkehrt, dann fühlt sich das sehr belohnend an. Der Härtegrad sorgt hier also für das richtige Spielgefühl und erhöht den Wiederspielwert. Denn vermutlich macht man beim ersten Versuch nicht alles richtig und die Siedlung geht unter oder rebelliert. Auch wenn die Optionen und Ausrichtungen begrenzt sind, macht es Spaß, die verschiedenen Wege auszuprobieren und den eigenen Spielstil zu finden.
Zusammen mit der ausgezeichnet stimmigen Grafik und Musik, ergibt Frostpunk ein rundes Aufbaustrategie-Survival-Erlebnis, das man in kurzer Zeit gut überblicken und meistern kann, dabei aber fordernd bleibt. Mir hat das Spiel wirklich Freude bereitet.
Viel Spaß,
Euer Felix
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Frostpunk ist nicht nur eines der besten Aufbaustrategiespiele des letzten Jahres, sondern auch einer der mitreißendsten Survival-Titel, die ich kürzlich gespielt habe. Man muss in einem globalen Winter die eigene Steampunk-Kolonie im eisigen Ödland errichten und sie vor der tödlichen Kälte beschützen. Doch nicht nur Wärme ist Mangelware – die Einwohner dürfen auch ihre Hoffnung nicht verlieren und außerdem müssen sie mit Nahrung und Annehmlichkeiten versorgt werden.
Das gestaltet sich mitunter schwierig, denn die Umgebung schenkt einem (fast) nichts. Lediglich die ausgesendeten Späher bringen gelegentlich Vorräte und Überlebende zurück zur Siedlung. Diese Späher erkunden außerdem die Umgebung und liefern euch spannende Informationen über diese.
Dadurch – und durch die Events in der eigenen Siedlung – wird die Welt und deren Geschichte zum Leben erweckt. Übrigens alles in Textform. Das schreckte mich anfangs kurz ab, aber die kurzen Einblendungen lesen sich wirklich gut und schnell. Wer trotzdem nicht lesen möchte, der schaut nur auf die möglichen Effekte der Auswahlmöglichkeiten und entscheidet darauf basierend.
Frostpunk vermittelt dem Spieler gut das Knappheitsgefühl und man bangt ständig an anderen Fronten um das Überleben der eigenen Einwohner. Manchmal muss man harte Entscheidungen treffen, unangenehme Gesetze einführen und im schlimmsten Fall sogar wirklich krude Wege einschlagen.
Wenn die Siedlung irgendwann mehr und mehr wächst und ein wenig Stabilität einkehrt, dann fühlt sich das sehr belohnend an. Der Härtegrad sorgt hier also für das richtige Spielgefühl und erhöht den Wiederspielwert. Denn vermutlich macht man beim ersten Versuch nicht alles richtig und die Siedlung geht unter oder rebelliert. Auch wenn die Optionen und Ausrichtungen begrenzt sind, macht es Spaß, die verschiedenen Wege auszuprobieren und den eigenen Spielstil zu finden.
Zusammen mit der ausgezeichnet stimmigen Grafik und Musik, ergibt Frostpunk ein rundes Aufbaustrategie-Survival-Erlebnis, das man in kurzer Zeit gut überblicken und meistern kann, dabei aber fordernd bleibt. Mir hat das Spiel wirklich Freude bereitet.
Viel Spaß,
Euer Felix
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2 Minuten
Die Eroberung von Konstatinopel als Mix aus Dokumentation und Serie
Der Aufstieg von Weltreichen: Das osmanische Reich ist eine interessante Mischung aus Dokumentation und Serie. Der Titel deutet an, dass wir mit der Erzählung über weitere Weltreichen rechnen können. Ich hoffe darauf, denn diese "erste Staffel", die sich mit der Eroberung von Konstantinopel durch das osmanische Reich befasst, hat einen gewissen Reiz auf mich gehabt.
Ich liebe Dokus und ich liebe Serien. Aber bisher waren die szenischen Darstellungen innerhalb von Dokumentationen oft nicht annähernd auf dem Niveau einer guten Serie. Doch in diesem Fall bietet sich dem Zuschauer eine ausgewogene Abwechslung, fast wie bei der ähnlich strukturierten Serie Mars. Diese befasst sich mit der Vision einer zukünftigen Mars-Besiedelung und umfasst, unter anderem, Interviews mit heutigen Wissenschaftlern.
Der Aufstieg von Weltreichen thematisiert hingegen die Vergangenheit und interpretiert die Geschichtsaufzeichnung auf eine erzählerische Weise, die Spaß macht. Sie ist zwar nicht so faktenlastig wie eine Dokumentation und kommt auch nicht an aktuelle Top-Serien heran, aber schließt einen guten Kompromiss. Das gelingt ihr, indem sie den Fakten mehr Emotionen gibt, wodurch sich die Inhalte wesentlich einfacher aufnehmen lassen.
Somit ist diese neue Serie kein Ersatz für eine Dokumentation oder historisch inspirierte Serien und Filme, aber eine sinnvolle Ergänzung für die Netflix-Bibliothek. Ich bin gespannt, welches Weltreich als nächstes erzählerisch aufgearbeitet wird.
Viel Spaß,
Euer Felix
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Der Aufstieg von Weltreichen: Das osmanische Reich ist eine interessante Mischung aus Dokumentation und Serie. Der Titel deutet an, dass wir mit der Erzählung über weitere Weltreichen rechnen können. Ich hoffe darauf, denn diese "erste Staffel", die sich mit der Eroberung von Konstantinopel durch das osmanische Reich befasst, hat einen gewissen Reiz auf mich gehabt.
Ich liebe Dokus und ich liebe Serien. Aber bisher waren die szenischen Darstellungen innerhalb von Dokumentationen oft nicht annähernd auf dem Niveau einer guten Serie. Doch in diesem Fall bietet sich dem Zuschauer eine ausgewogene Abwechslung, fast wie bei der ähnlich strukturierten Serie Mars. Diese befasst sich mit der Vision einer zukünftigen Mars-Besiedelung und umfasst, unter anderem, Interviews mit heutigen Wissenschaftlern.
Der Aufstieg von Weltreichen thematisiert hingegen die Vergangenheit und interpretiert die Geschichtsaufzeichnung auf eine erzählerische Weise, die Spaß macht. Sie ist zwar nicht so faktenlastig wie eine Dokumentation und kommt auch nicht an aktuelle Top-Serien heran, aber schließt einen guten Kompromiss. Das gelingt ihr, indem sie den Fakten mehr Emotionen gibt, wodurch sich die Inhalte wesentlich einfacher aufnehmen lassen.
Somit ist diese neue Serie kein Ersatz für eine Dokumentation oder historisch inspirierte Serien und Filme, aber eine sinnvolle Ergänzung für die Netflix-Bibliothek. Ich bin gespannt, welches Weltreich als nächstes erzählerisch aufgearbeitet wird.
Viel Spaß,
Euer Felix
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2 Minuten
Superhelden auf Abwegen
The Boys war für mich letztes Jahr ein echter Überraschungshit. Sie hat für mich einen Nagel auf den Kopf getroffen, denn sie denkt "Superhelden" nochmal anders und stellt die Frage: Wie könnte es wirklich sein, wenn Superhelden heutzutage real existieren würden?
Die anscheinenden Helden werden also nicht nur mit ihren übernatürlichen Kräften, sondern auch mit ihren tiefsten, immer noch sehr menschlichen, Abgründen gezeigt. Es gibt zwar einige Sympathieträger unter ihnen, aber vielen ist das Heldentum zu Kopf gestiegen, hat sie verändert und zu "Social Media Marionetten" werden lassen.
Der Protagonist ist übrigens ein normaler Mensch, dem zu Beginn der Serie etwas schreckliches widerfährt - verschuldet durch einen sogenannten Helden. Das ist der Start einer packenden Geschichte, die viele tiefgründige Charakterentwicklungen darstellt, schockt und auch mit soliden Action-Szenen punktet.
Die namensgebenden "The Boys" sind übrigens eine Gruppe von Leuten, die schon bald einen persönlichen Feldzug gegen gewisse rücksichtslose "Superhelden" führen.
Wer eine Abwechslung von den etwas gutmütigeren Marvel-Serien haben möchte, der ist mit The Boys wirklich gut beraten. Die Serie ist eine gelungene Ergänzung für den stetig wachsenden Pool an Superhelden-Serien und ich freue mich auf die voraussichtlich 2020 kommende zweite Staffel.
Viel Spaß,
Euer Felix
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The Boys war für mich letztes Jahr ein echter Überraschungshit. Sie hat für mich einen Nagel auf den Kopf getroffen, denn sie denkt "Superhelden" nochmal anders und stellt die Frage: Wie könnte es wirklich sein, wenn Superhelden heutzutage real existieren würden?
Die anscheinenden Helden werden also nicht nur mit ihren übernatürlichen Kräften, sondern auch mit ihren tiefsten, immer noch sehr menschlichen, Abgründen gezeigt. Es gibt zwar einige Sympathieträger unter ihnen, aber vielen ist das Heldentum zu Kopf gestiegen, hat sie verändert und zu "Social Media Marionetten" werden lassen.
Der Protagonist ist übrigens ein normaler Mensch, dem zu Beginn der Serie etwas schreckliches widerfährt - verschuldet durch einen sogenannten Helden. Das ist der Start einer packenden Geschichte, die viele tiefgründige Charakterentwicklungen darstellt, schockt und auch mit soliden Action-Szenen punktet.
Die namensgebenden "The Boys" sind übrigens eine Gruppe von Leuten, die schon bald einen persönlichen Feldzug gegen gewisse rücksichtslose "Superhelden" führen.
Wer eine Abwechslung von den etwas gutmütigeren Marvel-Serien haben möchte, der ist mit The Boys wirklich gut beraten. Die Serie ist eine gelungene Ergänzung für den stetig wachsenden Pool an Superhelden-Serien und ich freue mich auf die voraussichtlich 2020 kommende zweite Staffel.
Viel Spaß,
Euer Felix
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2 Minuten
Eine nicht wirklich gelungene Sci-Fi-Odyssee
Bei einer neuen Sci-Fi-Serie die im Weltall spielt kann ich einfach nicht widerstehen. Auch Another Life stellte keine Ausnahme dar. Doch schon nach kurzer Zeit war mir bewusst, dass mir dieses Weltraumabenteuer noch weniger Spaß machen würde als der Crew der Salvare. Diese muss eine lange Reise bestreiten, um in einem anderen Sternensystem Kontakt zu Aliens aufzunehmen. Diese haben nämlich offenbar ein Artefakt auf die Erde geschickt und keiner weiß genau warum.
Das Problem sind dabei weder das relativ schön gestaltete Interior des Raumschiffs oder die mittelmäßigen Effekte. Vielmehr leidet die Story daran, dass nahezu jeder Charakter andauernd dumme Entscheidungen trifft. In einer guten Geschichte werden den Helden Hindernisse in den Weg geworfen. In Another Life hingegen verursacht einer nach dem anderen katastrophale Probleme. Es wirkt so als ob niemand an Bord der Salvare auch nur einen einzigen Eignungstest absolviert hätte und ich frage mich, warum die Regierung einen solchen Trupp für den Erstkontakt ausgewählt hat.
Zumindest der Grundaufbau rund um das Alien-Artefakt hat auf mich für einen Großteil der Serie halbwegs solide gewirkt. Doch auch dieser wird zum Ende hin zugunsten eines billigen Plot-Twists verworfen.
Außerdem merkt man, wie die Serie gezwungen auf Zukunft getrimmt wurde. Jeder Aspekt sollte gesellschaftlich fortgeschritten und futuristisch wirken. Dadurch verliert man leider schnell den Bezug zur Serie - das liegt allerdings einfach daran, dass das was sie zeigen will einfach nicht mit dem zusammenpasst was sie letztendlich tatsächlich präsentiert. Man sollte beispielsweise keine starke KI mit ausgebildeter Selbstwahrnehmung etablieren, die plötzlich unter ein wenig Druck einknickt. Das sage ich in dem Wissen, dass diese KI noch mein liebster Charakter in der Serie war, deren Emotionen mich immerhin ein bisschen mitgenommen haben. Davon abgesehen waren meiner Meinung nach die Protagonistin Niko Breckinridge und ihre Tochter Jana die einzigen, die fast durchgehend nachvollziehbare Entscheidungen getroffen haben. Es ist fast so als ob Niko nur durch die Dummheit aller anderen zur Heldin gemacht werden sollte.
Für mich hat Another Life einfach kontinuierlich wie eine mittelmäßige Comedy-Serie gewirkt, die sich selbst viel zu ernst nimmt. Deshalb war diese Serie leider weder lustig, noch konnte ich mit den Charakteren sympathisieren. Da hilft es mir leider nur wenig, dass die Serie im Weltall spielt.
Bis bald,
Euer Felix.
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Bei einer neuen Sci-Fi-Serie die im Weltall spielt kann ich einfach nicht widerstehen. Auch Another Life stellte keine Ausnahme dar. Doch schon nach kurzer Zeit war mir bewusst, dass mir dieses Weltraumabenteuer noch weniger Spaß machen würde als der Crew der Salvare. Diese muss eine lange Reise bestreiten, um in einem anderen Sternensystem Kontakt zu Aliens aufzunehmen. Diese haben nämlich offenbar ein Artefakt auf die Erde geschickt und keiner weiß genau warum.
Das Problem sind dabei weder das relativ schön gestaltete Interior des Raumschiffs oder die mittelmäßigen Effekte. Vielmehr leidet die Story daran, dass nahezu jeder Charakter andauernd dumme Entscheidungen trifft. In einer guten Geschichte werden den Helden Hindernisse in den Weg geworfen. In Another Life hingegen verursacht einer nach dem anderen katastrophale Probleme. Es wirkt so als ob niemand an Bord der Salvare auch nur einen einzigen Eignungstest absolviert hätte und ich frage mich, warum die Regierung einen solchen Trupp für den Erstkontakt ausgewählt hat.
Zumindest der Grundaufbau rund um das Alien-Artefakt hat auf mich für einen Großteil der Serie halbwegs solide gewirkt. Doch auch dieser wird zum Ende hin zugunsten eines billigen Plot-Twists verworfen.
Außerdem merkt man, wie die Serie gezwungen auf Zukunft getrimmt wurde. Jeder Aspekt sollte gesellschaftlich fortgeschritten und futuristisch wirken. Dadurch verliert man leider schnell den Bezug zur Serie - das liegt allerdings einfach daran, dass das was sie zeigen will einfach nicht mit dem zusammenpasst was sie letztendlich tatsächlich präsentiert. Man sollte beispielsweise keine starke KI mit ausgebildeter Selbstwahrnehmung etablieren, die plötzlich unter ein wenig Druck einknickt. Das sage ich in dem Wissen, dass diese KI noch mein liebster Charakter in der Serie war, deren Emotionen mich immerhin ein bisschen mitgenommen haben. Davon abgesehen waren meiner Meinung nach die Protagonistin Niko Breckinridge und ihre Tochter Jana die einzigen, die fast durchgehend nachvollziehbare Entscheidungen getroffen haben. Es ist fast so als ob Niko nur durch die Dummheit aller anderen zur Heldin gemacht werden sollte.
Für mich hat Another Life einfach kontinuierlich wie eine mittelmäßige Comedy-Serie gewirkt, die sich selbst viel zu ernst nimmt. Deshalb war diese Serie leider weder lustig, noch konnte ich mit den Charakteren sympathisieren. Da hilft es mir leider nur wenig, dass die Serie im Weltall spielt.
Bis bald,
Euer Felix.
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2 Minuten
Vieles vereint: Bauen, Verwalten, Survival und Rollenspiel
Kingdoms ist ein Aufbau-Survival-Rollenspiel im Early-Access und hat durchaus Potenzial. Das Besondere: Die NPCs haben ein Eigenleben. Sie bauen und besiedeln eigene Städte oder eine vom Spieler gegründete Siedlung. Einige leben auch als Banditen in kleinen Unterschlüpfen.
Das hört sich erstmal toll an. Doch das Spiel wird derzeit noch von vielen Bugs geplagt. Wer aber darüber hinweg sieht und das Spiel mit seinen einfach zu durchschauenden Mechaniken mag, der kann hier voll auf seine Kosten kommen. Denn es macht durchaus Spaß eine Siedlung aus dem Boden zu stampfen und alles zu verwalten. Zumal man schnell dahinter kommt, wie alles funktioniert und abläuft - man fühlt sich so, als ob man wirklich die Kontrolle hätte. Das führt allerdings auch dazu, dass es selten wirklich spannend wird. Gerade weil man die vielen kleinen Unfeinheiten des Spiels für den eigenen Vorteil ausnutzen kann.
Die Spielwelt wirkt, trotz eher hölzerner und buggender NPCs, irgendwie angenehm lebendig. Das Kampf- und Jagd-System ist zwar noch enorm verbesserungsfähig, aber die Bau- und Crafting-Mechaniken funktionieren gut. Der Survival-Aspekt macht mir hingegen nicht allzu viel Spaß, aber Essen und Schlafen sind in diesem Spiel letztendlich auch nicht unsagbar lästig.
Allerdings kann es manchmal unkomfortabel sein, wenn man zum Skillen erst einen passenden NPC suchen muss. Denn jeder Siedler bietet nur eine bestimmte Fähigkeit an. Dann muss man noch genug Gold und Erfahrungspunkte mitbringen. Beides bekommt man für verschiedene Tätigkeiten und Missionen. Später im Spiel wird Vieles einfacher und man kommt durch Steuern und mehr Einwohner schneller an neue Fertigkeiten.
Wer sich also in die Spielwelt versetzt und dadurch über die eher minimalistische Grafik hinwegsehen kann, der kann durchaus eine schöne Zeit mit dem Spiel verbringen - und man braucht durchaus viel Zeit.
Über all das sollte man sich vor dem Kauf bewusst sein. Dann kann man aber durchaus ein bisschen Spaß mit Kingdoms haben, vor allem, wenn man sich seine Story selbst strickt und vorzugsweise eher auf die Liebe achtet, die in dem Spiel steckt, als auf das unfertige und unsaubere Gesamtbild.
Ich bin gespannt darauf wie sich das Spiel noch weiterentwickelt und blicke dem späteren Release optimistisch entgegen.
Bis bald,
Euer Felix.
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Kingdoms ist ein Aufbau-Survival-Rollenspiel im Early-Access und hat durchaus Potenzial. Das Besondere: Die NPCs haben ein Eigenleben. Sie bauen und besiedeln eigene Städte oder eine vom Spieler gegründete Siedlung. Einige leben auch als Banditen in kleinen Unterschlüpfen.
Das hört sich erstmal toll an. Doch das Spiel wird derzeit noch von vielen Bugs geplagt. Wer aber darüber hinweg sieht und das Spiel mit seinen einfach zu durchschauenden Mechaniken mag, der kann hier voll auf seine Kosten kommen. Denn es macht durchaus Spaß eine Siedlung aus dem Boden zu stampfen und alles zu verwalten. Zumal man schnell dahinter kommt, wie alles funktioniert und abläuft - man fühlt sich so, als ob man wirklich die Kontrolle hätte. Das führt allerdings auch dazu, dass es selten wirklich spannend wird. Gerade weil man die vielen kleinen Unfeinheiten des Spiels für den eigenen Vorteil ausnutzen kann.
Die Spielwelt wirkt, trotz eher hölzerner und buggender NPCs, irgendwie angenehm lebendig. Das Kampf- und Jagd-System ist zwar noch enorm verbesserungsfähig, aber die Bau- und Crafting-Mechaniken funktionieren gut. Der Survival-Aspekt macht mir hingegen nicht allzu viel Spaß, aber Essen und Schlafen sind in diesem Spiel letztendlich auch nicht unsagbar lästig.
Allerdings kann es manchmal unkomfortabel sein, wenn man zum Skillen erst einen passenden NPC suchen muss. Denn jeder Siedler bietet nur eine bestimmte Fähigkeit an. Dann muss man noch genug Gold und Erfahrungspunkte mitbringen. Beides bekommt man für verschiedene Tätigkeiten und Missionen. Später im Spiel wird Vieles einfacher und man kommt durch Steuern und mehr Einwohner schneller an neue Fertigkeiten.
Wer sich also in die Spielwelt versetzt und dadurch über die eher minimalistische Grafik hinwegsehen kann, der kann durchaus eine schöne Zeit mit dem Spiel verbringen - und man braucht durchaus viel Zeit.
Über all das sollte man sich vor dem Kauf bewusst sein. Dann kann man aber durchaus ein bisschen Spaß mit Kingdoms haben, vor allem, wenn man sich seine Story selbst strickt und vorzugsweise eher auf die Liebe achtet, die in dem Spiel steckt, als auf das unfertige und unsaubere Gesamtbild.
Ich bin gespannt darauf wie sich das Spiel noch weiterentwickelt und blicke dem späteren Release optimistisch entgegen.
Bis bald,
Euer Felix.
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79 Sekunden
So macht mir Yu-Gi-Oh! auf dem PC Spaß
Yu-Gi-Oh! Legacy of the Duellist ist eines der besten Yu-Gi-Oh!-Games, das ich je gespielt habe. Eine enorm große Auswahl an Karten, ein übersichtliches Spielfeld, ganz schöne Effekte und ein flüssiger Spielverlauf. Sogar die Musik kann sich hören lassen und die Soundeffekte sind klassisch gehalten. Auch die Story ist ganz nett verpackt, kann aber sehr einfach übersprungen werden.
Vor allem gefällt mir die Funktion, die Kämpfe mit den speziell angelegten "Geschichte-Decks" zu spielen - also den Decks, die den Kartenzusammenstellungen der Anime-Charaktere nachempfunden sind. Das sorgt manchmal für eine größere Herausforderung und ein bisschen Nostalgie.
An neue Karten kommt man relativ schnell, wenn man die Geschichte durchspielt und sich von der erhaltenen Ingame-Währung neue Booster-Packs kauft. Auch der Multiplayer funktionierte problemlos, auch wenn es bei mir manchmal dauerte Online-Gegner zu finden.
Yu-Gi-Oh! Legacy of the Duellist ist für mich also ein sehr gelungener PC-Ableger des beliebten Sammelkartenspiels und ich freue mich auf viele weitere Duelle gegen NPCs und andere Spieler.
Bis bald,
Euer Felix.
Besucht auch gerne meinen Blog.
Yu-Gi-Oh! Legacy of the Duellist ist eines der besten Yu-Gi-Oh!-Games, das ich je gespielt habe. Eine enorm große Auswahl an Karten, ein übersichtliches Spielfeld, ganz schöne Effekte und ein flüssiger Spielverlauf. Sogar die Musik kann sich hören lassen und die Soundeffekte sind klassisch gehalten. Auch die Story ist ganz nett verpackt, kann aber sehr einfach übersprungen werden.
Vor allem gefällt mir die Funktion, die Kämpfe mit den speziell angelegten "Geschichte-Decks" zu spielen - also den Decks, die den Kartenzusammenstellungen der Anime-Charaktere nachempfunden sind. Das sorgt manchmal für eine größere Herausforderung und ein bisschen Nostalgie.
An neue Karten kommt man relativ schnell, wenn man die Geschichte durchspielt und sich von der erhaltenen Ingame-Währung neue Booster-Packs kauft. Auch der Multiplayer funktionierte problemlos, auch wenn es bei mir manchmal dauerte Online-Gegner zu finden.
Yu-Gi-Oh! Legacy of the Duellist ist für mich also ein sehr gelungener PC-Ableger des beliebten Sammelkartenspiels und ich freue mich auf viele weitere Duelle gegen NPCs und andere Spieler.
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Euer Felix.
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2 Minuten
Nach Unbreakable und Split kam nun also der dritte Teil der düsteren Superhelden-Trilogie von M. Night Shyamalan. Auch hier wurde wieder mächtig viel wert auf überraschende Wendungen gelegt. [...]
Nach Unbreakable und Split kam nun also der dritte Teil der düsteren Superhelden-Trilogie von M. Night Shyamalan. Auch hier wurde wieder mächtig viel wert auf überraschende Wendungen gelegt. Es gab gefühlt sogar mehr davon, als in in den beiden vorherigen Teilen zusammen. Zudem trifft er die Stimmung von Unbreakable und Split perfekt. Es ist ein rundes Gesamtwerk geworden, das düster, emotional und spannend zugleich ist. Die Charaktere verhalten sich durchgängig glaubhaft und versuchen, das aus ihren jeweiligen Perspektiven Richtige zu tun. Einerseits scheint man zu wissen, wer der Böse ist, andererseits zweifelt man, genau wie die Charaktere im Film, ständig an der Echtheit der eigenen Informationen. Eine fantastische Leistung aller Darsteller. Obendrauf zu diesem emotionalen Rätselspiel kommen noch der Nostalgiefaktor (wenn man an Unbreakable hängt) und starke Kampfszenen, die nicht über ihr Ziel hinausschießen.
Bei so viel Positivem, kann man dem Film die wirklich kleinen Schnitzer verzeihen, die er vielleicht hat. Das einzige, was mir fehlte, war ein noch bombastischeres Ende. Da bin ich aber vielleicht einfach etwas anderes von Superhelden-Filmen gewohnt. Das hätte Glass vielleicht sogar emotionales Gewicht genommen. Das Ende hat mich auf andere Weise gepackt, als ich es erwartet hätte und das ist gut so.
Abschließend kann ich sagen, dass diese Trilogie Chancen für ein neues Superhelden-Kino-Franchise eröffnet, das düsterer und schwerer ist, als seine Konkurrenten. Ich würde mich sehr freuen, wenn mehr Filmen in diesem Universum erscheinen würden - vorausgesetzt es endet nicht mit einer Flut von halbherzigen Ablegern.
Glass hat mir das gegeben, was ich mir gewünscht hatte und dennoch etwas ganz anderes. Dafür respektiere ich den Film und freue mich darauf, ihn bald noch einmal anzusehen.
Bis bald,
Euer Felix.
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Nach Unbreakable und Split kam nun also der dritte Teil der düsteren Superhelden-Trilogie von M. Night Shyamalan. Auch hier wurde wieder mächtig viel wert auf überraschende Wendungen gelegt. Es gab gefühlt sogar mehr davon, als in in den beiden vorherigen Teilen zusammen. Zudem trifft er die Stimmung von Unbreakable und Split perfekt. Es ist ein rundes Gesamtwerk geworden, das düster, emotional und spannend zugleich ist. Die Charaktere verhalten sich durchgängig glaubhaft und versuchen, das aus ihren jeweiligen Perspektiven Richtige zu tun. Einerseits scheint man zu wissen, wer der Böse ist, andererseits zweifelt man, genau wie die Charaktere im Film, ständig an der Echtheit der eigenen Informationen. Eine fantastische Leistung aller Darsteller. Obendrauf zu diesem emotionalen Rätselspiel kommen noch der Nostalgiefaktor (wenn man an Unbreakable hängt) und starke Kampfszenen, die nicht über ihr Ziel hinausschießen.
Bei so viel Positivem, kann man dem Film die wirklich kleinen Schnitzer verzeihen, die er vielleicht hat. Das einzige, was mir fehlte, war ein noch bombastischeres Ende. Da bin ich aber vielleicht einfach etwas anderes von Superhelden-Filmen gewohnt. Das hätte Glass vielleicht sogar emotionales Gewicht genommen. Das Ende hat mich auf andere Weise gepackt, als ich es erwartet hätte und das ist gut so.
Abschließend kann ich sagen, dass diese Trilogie Chancen für ein neues Superhelden-Kino-Franchise eröffnet, das düsterer und schwerer ist, als seine Konkurrenten. Ich würde mich sehr freuen, wenn mehr Filmen in diesem Universum erscheinen würden - vorausgesetzt es endet nicht mit einer Flut von halbherzigen Ablegern.
Glass hat mir das gegeben, was ich mir gewünscht hatte und dennoch etwas ganz anderes. Dafür respektiere ich den Film und freue mich darauf, ihn bald noch einmal anzusehen.
Bis bald,
Euer Felix.
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2 Minuten
Hardcore ist seinem Namen treu. Dieser Film ist nichts für seichte Gemüter. Könnte er aber sein, denn letztendlich schaffte er es mich mit seiner recht interessant gestalteten Geschichte am Bildschirm zu halten - nicht durch die überzogene Gewalt. [...]
Hardcore ist seinem Namen treu. Dieser Film ist nichts für seichte Gemüter. Könnte er aber sein, denn letztendlich schaffte er es mich mit seiner recht interessant gestalteten Geschichte am Bildschirm zu halten - nicht durch die überzogene Gewalt.
Diese Action verfolgen wir aus der Egoperspektive des Protagonisten Henry, der sich auf der Suche nach seiner Frau und Rache quer durch Stadt und Land ballert und prügelt. Das ist hektisch und blutig inszeniert. Aber auch technisch und choreographisch hat der Film einiges drauf. Spezialeffekte, spannende Actionsequenzen und knackige Dialoge machen Hardcore zu einem Film bei dem man nicht wegsehen kann (auch wenn manche das durchaus lieber tun würden).
Die Story wirft über ihre Laufzeit einige Rätsel auf, allerdings hat man kaum Zeit nachzudenken und so hat man vielleicht manchmal das Gefühl überfordert zu sein - aber auf eine spaßige Weise. Damit will ich nicht sagen, dass der Film eine wahre Story-Granate ist. Durch seine sehr gut inszenierten Charaktere und deren Dialoge wird Hardcore allerdings Substanz und ein gewisser Reiz gegeben.
Ich bin mir zwar nicht sicher, aber vielleicht wäre Hardcore auch ohne seine Gimmicks, wie die Egoperspektive oder die übermäßige Brutalität, ein solider Actionfilm geworden. Mit diesen Elementen hat er sich allerdings aus der Masse hervorgehoben und wirkt zeitweise fast wie ein hochpoliertes Kunstprojekt mit einem übertrieben hohen Budget für Kunstblut.
Mich hat Hardcore gefesselt und mir über die gesamte Laufzeit Spaß gemacht. Und das nicht nur, weil man keine Zeit hat darüber nachzudenken. Währenddessen zu essen würde ich allerdings nicht empfehlen.
Bis bald,
Euer Felix.
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Hardcore ist seinem Namen treu. Dieser Film ist nichts für seichte Gemüter. Könnte er aber sein, denn letztendlich schaffte er es mich mit seiner recht interessant gestalteten Geschichte am Bildschirm zu halten - nicht durch die überzogene Gewalt.
Diese Action verfolgen wir aus der Egoperspektive des Protagonisten Henry, der sich auf der Suche nach seiner Frau und Rache quer durch Stadt und Land ballert und prügelt. Das ist hektisch und blutig inszeniert. Aber auch technisch und choreographisch hat der Film einiges drauf. Spezialeffekte, spannende Actionsequenzen und knackige Dialoge machen Hardcore zu einem Film bei dem man nicht wegsehen kann (auch wenn manche das durchaus lieber tun würden).
Die Story wirft über ihre Laufzeit einige Rätsel auf, allerdings hat man kaum Zeit nachzudenken und so hat man vielleicht manchmal das Gefühl überfordert zu sein - aber auf eine spaßige Weise. Damit will ich nicht sagen, dass der Film eine wahre Story-Granate ist. Durch seine sehr gut inszenierten Charaktere und deren Dialoge wird Hardcore allerdings Substanz und ein gewisser Reiz gegeben.
Ich bin mir zwar nicht sicher, aber vielleicht wäre Hardcore auch ohne seine Gimmicks, wie die Egoperspektive oder die übermäßige Brutalität, ein solider Actionfilm geworden. Mit diesen Elementen hat er sich allerdings aus der Masse hervorgehoben und wirkt zeitweise fast wie ein hochpoliertes Kunstprojekt mit einem übertrieben hohen Budget für Kunstblut.
Mich hat Hardcore gefesselt und mir über die gesamte Laufzeit Spaß gemacht. Und das nicht nur, weil man keine Zeit hat darüber nachzudenken. Währenddessen zu essen würde ich allerdings nicht empfehlen.
Bis bald,
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2 Minuten
Vielleicht fällt es einem nicht sofort auf, aber Outlaw King startet mit einer sehr angenehmen Plansequenz. Diese führt nicht nur die wichtigsten Charaktere ein, sondern setzt auch den Ton des Filmes [...]
Vielleicht fällt es einem nicht sofort auf, aber Outlaw King startet mit einer sehr angenehmen Plansequenz. Diese führt nicht nur die wichtigsten Charaktere ein, sondern setzt auch den Ton des Filmes - es geht um den Kampf. Den Kampf um die Freiheit der Schotten. Wen das direkt an den Film Braveheart erinnert, der liegt richtig. Denn Outlaw King kann man getrost dessen geistigen Nachfolger nennen. Ich kann vorweg nehmen, dass sich Outlaw King mit seinem Protagonisten Robert the Bruce initial nicht so stark in meinen Kopf gebrannt hat, wie William Wallace es schaffte. Doch erzählt der Film durchaus eine Geschichte, die eine würdige und sinnvolle Fortsetzung des schottischen Freiheitskampfes ist - und das auf eine spannende Weise.
Aus handwerklicher Sicht kann ich dem Film nichts vorwerfen. Er hält durch Schnittstil, Szenenaufbau und gelungene Bilder die Aufmerksamkeit über die volle Laufzeit - natürlich vorausgesetzt, dass man ein grundlegendes Interesse an eher blutigen und kampflastigen Historiendramas hat, die mit ganz interessanten Charakteren aufwarten. Hier und da kann man sicher auch ein paar Dinge bemängeln, doch diese lasse ich heute bewusst außen vor, da sie den Film für mich in keiner Weise beeinträchtigt haben.
Außerdem muss ich sagen, dass ich die Besetzung von Robert the Bruce wirklich gelungen finde. Chris Pine war in meinem Kopf zuvor eher als lockerer Teenie-Held verankert, beweist für mich aber dieses Mal eindeutig, dass mehr in ihm steckt, als ein junger Captain Kirk. Um ehrlich zu sein, habe ich erst nach dem Film realisiert, wem ich hier die letzten 2 Stunden durch die spannende Geschichte und den Kampf gefolgt bin - also hat es einfach gepasst.
Also wie ich schon sagte: Ich war wirklich gut unterhalten und es hat mich gefreut zu sehen, wie der schottische Freiheitskampf im Film fortgesetzt wurde. Ab sofort wird man vermutlich oft auch Outlaw King erwähnen, wenn man über Braveheart spricht. Meiner Meinung nach eine sehr gute Leistung.
In diesem Sinne: "FREEEEEIIIIHEEEEEEEIIIIT!"
Bis bald,
Euer Felix.
Bildquelle (für die Erstellung des Beitragsbildes): Screenshot aus dem Film
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Vielleicht fällt es einem nicht sofort auf, aber Outlaw King startet mit einer sehr angenehmen Plansequenz. Diese führt nicht nur die wichtigsten Charaktere ein, sondern setzt auch den Ton des Filmes - es geht um den Kampf. Den Kampf um die Freiheit der Schotten. Wen das direkt an den Film Braveheart erinnert, der liegt richtig. Denn Outlaw King kann man getrost dessen geistigen Nachfolger nennen. Ich kann vorweg nehmen, dass sich Outlaw King mit seinem Protagonisten Robert the Bruce initial nicht so stark in meinen Kopf gebrannt hat, wie William Wallace es schaffte. Doch erzählt der Film durchaus eine Geschichte, die eine würdige und sinnvolle Fortsetzung des schottischen Freiheitskampfes ist - und das auf eine spannende Weise.
Aus handwerklicher Sicht kann ich dem Film nichts vorwerfen. Er hält durch Schnittstil, Szenenaufbau und gelungene Bilder die Aufmerksamkeit über die volle Laufzeit - natürlich vorausgesetzt, dass man ein grundlegendes Interesse an eher blutigen und kampflastigen Historiendramas hat, die mit ganz interessanten Charakteren aufwarten. Hier und da kann man sicher auch ein paar Dinge bemängeln, doch diese lasse ich heute bewusst außen vor, da sie den Film für mich in keiner Weise beeinträchtigt haben.
Außerdem muss ich sagen, dass ich die Besetzung von Robert the Bruce wirklich gelungen finde. Chris Pine war in meinem Kopf zuvor eher als lockerer Teenie-Held verankert, beweist für mich aber dieses Mal eindeutig, dass mehr in ihm steckt, als ein junger Captain Kirk. Um ehrlich zu sein, habe ich erst nach dem Film realisiert, wem ich hier die letzten 2 Stunden durch die spannende Geschichte und den Kampf gefolgt bin - also hat es einfach gepasst.
Also wie ich schon sagte: Ich war wirklich gut unterhalten und es hat mich gefreut zu sehen, wie der schottische Freiheitskampf im Film fortgesetzt wurde. Ab sofort wird man vermutlich oft auch Outlaw King erwähnen, wenn man über Braveheart spricht. Meiner Meinung nach eine sehr gute Leistung.
In diesem Sinne: "FREEEEEIIIIHEEEEEEEIIIIT!"
Bis bald,
Euer Felix.
Bildquelle (für die Erstellung des Beitragsbildes): Screenshot aus dem Film
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4 Minuten
Ich liebe Sci-Fi-Filme. Noch mehr liebe ich es, wenn diese sich selbst und die von ihnen angesprochenen Thematiken ernst nehmen. Arrival tut das - zum Ende hin vielleicht sogar zu sehr. [...] Achtung, Spoiler!
Ich liebe Sci-Fi-Filme. Noch mehr liebe ich es, wenn diese sich selbst und die von ihnen angesprochenen Thematiken ernst nehmen. Arrival tut das - zum Ende hin vielleicht sogar zu sehr.
Der Filmeinstieg ist eher traurig und menschlich, statt außerirdisch. Man lernt die Protagonistin Louise und deren Tochter kennen, die leider an einer Krankheit starb. Dann begleiten wir die Mutter in ihrem Alltag als Dozentin für Sprachen, als während ihrer Vorlesung merkwürdige Flugobjekte rund um die Welt gesichtet werden. Nun die folgende Zeit im Schnelldurchlauf: Aliens greifen vorerst nicht an; Louise wird als Sprachwissenschaftlerin von der amerikanischen Regierung, mit dem Physiker Ian, zu einem der minimalistischen, schwarzen UFOs gebracht; die beiden nehmen Kontakt mit den Aliens auf; ihre Symbolsprache wird langsam entschlüsselt; Kommunikation ist irgendwann grundlegend möglich; Länder kooperieren plötzlich nicht mehr miteinander bei der Entschlüsselung der Sprache; Botschaften der Aliens werden falsch verstanden; Krieg gegen Aliens wird von einigen Ländern erklärt (aber noch nicht umgesetzt); Louise klärt (mit Hilfe von Ian) das Missverständnis auf und rettet die Welt, indem sie den General eines anderen Landes auf seiner Privatnummer anruft und ihm die letzten Worte seiner toten Frau wiedergibt. Sowohl die Privatnummer, als auch die Worte hat sie aus einem Gespräch mit ihm, das sie in der Zukunft gehalten haben wird. Sie sieht die Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart, weil sie die Sprache der Aliens verstanden hat, welche im Übrigen ein großes Geschenk der Außerirdischen an die Menschheit darstellt..
Das ist zwar wirklich sehr heruntergebrochen und wird filmisch wunderbar dargestellt, doch ist es letztendlich leider auch etwas hanebüchen. Zum Schluss wird man mit einem merkwürdigen Gefühl hinterlassen. Irgendwie ist alles ein wenig paradox und die Love-Story (welche im Verlaufe des Filmes nur ganz seicht gestreift wird) nimmt zum Schluss viel zu schnell Fahrt auf, wirkt aber eher melancholisch und nicht ganz angenehm.
Ich möchte dem Film einige Dinge zugute halten: die stimmigen, spannenden Bilder, eine angenehme Geschwindigkeit, gutes Schauspiel und tolle Sounds (auch wenn diese vielleicht manchmal zu laut sind). Leider scheint Arrival schlauer sein zu wollen, als es letztendlich ist. Hierüber kann man natürlich streiten. Der eine sagt, dass man die Art von Wahrnehmung, welche Louise am Ende des Filmes beherrscht, als Mensch nur schwer erfassen kann und sie filmisch gut genug umgesetzt ist, um ein Verständnis dessen zu ermöglichen. Jemand anders meint vielleicht eher, dass der Film den Fokus mehr auf reale Werte hätte setzen können. Zusammenhalt und Konflikte in der Menschheit sind ein großes Thema im Film, werden aber leider irgendwann von der Wahrnehmungserweiterung unserer Protagonistin und den damit verbundenen Zeitreiseparadoxa überdeckt. Das erhöht den Wow-Faktor, schmälert aber den Wiedersehwert und sagt im Grunde aus, dass es auf unserer Erde kein Mittel gibt, durch das man weltweiten Frieden und Verständnis erreichen kann, sondern wir Aliens und deren Mittel brauchen, um dieses Ziel zu erreichen. Da ich aber nicht das Gewicht der Welt auf diesen Film legen will und ich durchaus gut unterhalten war, möchte ich abschließend sagen, dass man den Film vielleicht nicht ganz so ernst nehmen sollte, wie er sich selbst nimmt - dann hat man einen gut gemachten, spannenden Sci-Fi-Thriller.
Bis bald,
Euer Felix.
P.S.: Irgendwann merkt man, dass die Tochter, von der man dachte, dass sie am Anfang des Filmes starb, eigentlich das noch ungeborene Kind von Louise und Ian ist, welches sie erst noch bekommen werden.
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Der Filmeinstieg ist eher traurig und menschlich, statt außerirdisch. Man lernt die Protagonistin Louise und deren Tochter kennen, die leider an einer Krankheit starb. Dann begleiten wir die Mutter in ihrem Alltag als Dozentin für Sprachen, als während ihrer Vorlesung merkwürdige Flugobjekte rund um die Welt gesichtet werden. Nun die folgende Zeit im Schnelldurchlauf: Aliens greifen vorerst nicht an; Louise wird als Sprachwissenschaftlerin von der amerikanischen Regierung, mit dem Physiker Ian, zu einem der minimalistischen, schwarzen UFOs gebracht; die beiden nehmen Kontakt mit den Aliens auf; ihre Symbolsprache wird langsam entschlüsselt; Kommunikation ist irgendwann grundlegend möglich; Länder kooperieren plötzlich nicht mehr miteinander bei der Entschlüsselung der Sprache; Botschaften der Aliens werden falsch verstanden; Krieg gegen Aliens wird von einigen Ländern erklärt (aber noch nicht umgesetzt); Louise klärt (mit Hilfe von Ian) das Missverständnis auf und rettet die Welt, indem sie den General eines anderen Landes auf seiner Privatnummer anruft und ihm die letzten Worte seiner toten Frau wiedergibt. Sowohl die Privatnummer, als auch die Worte hat sie aus einem Gespräch mit ihm, das sie in der Zukunft gehalten haben wird. Sie sieht die Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart, weil sie die Sprache der Aliens verstanden hat, welche im Übrigen ein großes Geschenk der Außerirdischen an die Menschheit darstellt..
Das ist zwar wirklich sehr heruntergebrochen und wird filmisch wunderbar dargestellt, doch ist es letztendlich leider auch etwas hanebüchen. Zum Schluss wird man mit einem merkwürdigen Gefühl hinterlassen. Irgendwie ist alles ein wenig paradox und die Love-Story (welche im Verlaufe des Filmes nur ganz seicht gestreift wird) nimmt zum Schluss viel zu schnell Fahrt auf, wirkt aber eher melancholisch und nicht ganz angenehm.
Ich möchte dem Film einige Dinge zugute halten: die stimmigen, spannenden Bilder, eine angenehme Geschwindigkeit, gutes Schauspiel und tolle Sounds (auch wenn diese vielleicht manchmal zu laut sind). Leider scheint Arrival schlauer sein zu wollen, als es letztendlich ist. Hierüber kann man natürlich streiten. Der eine sagt, dass man die Art von Wahrnehmung, welche Louise am Ende des Filmes beherrscht, als Mensch nur schwer erfassen kann und sie filmisch gut genug umgesetzt ist, um ein Verständnis dessen zu ermöglichen. Jemand anders meint vielleicht eher, dass der Film den Fokus mehr auf reale Werte hätte setzen können. Zusammenhalt und Konflikte in der Menschheit sind ein großes Thema im Film, werden aber leider irgendwann von der Wahrnehmungserweiterung unserer Protagonistin und den damit verbundenen Zeitreiseparadoxa überdeckt. Das erhöht den Wow-Faktor, schmälert aber den Wiedersehwert und sagt im Grunde aus, dass es auf unserer Erde kein Mittel gibt, durch das man weltweiten Frieden und Verständnis erreichen kann, sondern wir Aliens und deren Mittel brauchen, um dieses Ziel zu erreichen. Da ich aber nicht das Gewicht der Welt auf diesen Film legen will und ich durchaus gut unterhalten war, möchte ich abschließend sagen, dass man den Film vielleicht nicht ganz so ernst nehmen sollte, wie er sich selbst nimmt - dann hat man einen gut gemachten, spannenden Sci-Fi-Thriller.
Bis bald,
Euer Felix.
P.S.: Irgendwann merkt man, dass die Tochter, von der man dachte, dass sie am Anfang des Filmes starb, eigentlich das noch ungeborene Kind von Louise und Ian ist, welches sie erst noch bekommen werden.
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3 Minuten
Bevor er Saul Goodman wurde, hieß er James (genannt: Jimmy) McGill und sein Leben war ein anderes. Better Call Saul ist keine leichte Serie - ist man ihrem Reiz allerdings erstmal verfallen, dann kommt man nur schwer von ihr los. [...]
Bevor er Saul Goodman wurde, hieß er James (genannt: Jimmy) McGill und sein Leben war ein anderes. Better Call Saul ist keine leichte Serie - ist man ihrem Reiz allerdings erstmal verfallen, dann kommt man nur schwer von ihr los. Anstatt jedoch jede der einzelnen Staffeln mit ihren Hochs und Tiefs im Detail zu besprechen, erzähle ich lieber einfach von der Idee und dem, was die Serie so spannend macht.
Manche sind am Anfang vielleicht davon abgeschreckt, dass man sehr aufpassen und nachdenken muss - Better Call Saul setzt Aufmerksamkeit voraus - wer eine Weile nicht hinsieht oder die Serie eher nebenbei anschaut, der wird wahrscheinlich viele spannungsgeladene Momente verpassen oder nicht als solche wahrnehmen. Und genau deshalb ist es so schwer jemandem diese Serie schmackhaft zu machen. Sie entfaltet ihre volle Genialität in Kleinigkeiten, Alltagssituationen und während der Ausführung der Pläne von Jimmy.
Dessen Entwicklung von einem scheinbaren Nichtsnutz, hin zu einem manchmal eher zwielichtigen Anwalt und darüber hinaus, darf man mitverfolgen. Dabei spielt sowohl Liebes, wie auch Familien- und anderes zwischenmenschliches Drama eine Rolle. Interessante Verhältnisse zwischen den Hauptfiguren sind dabei der Kraftstoff der die Story vorantreibt und sowohl für unvorhergesehene Wendungen, wie auch für sich ankündigende Spannungen sorgt.
Jimmy ist dabei als Charakter ein tragendes Zentrum der Serie. Er hat was drauf und schwankt ständig zwischen den Seiten seiner Persönlichkeit. Zum einen will er ein guter Mensch sein und Leuten helfen, gleichzeitig will er auch das Beste für sich selbst herausholen. Dabei schreckt er weder vor Unmengen an Arbeit, noch vor unlauteren Methoden zurück. Die Hingabe, die Ideen und die (teilweise wirklich beeindruckende) rhetorische Arbeit von Jimmy ist das Kernstück und Highlight jeder Episode. Doch auch an anderen spannenden Charakteren mangelt es nicht. Das engere und weitere Umfeld unseres interessanten Protagonisten ist nicht zu vernachlässigen. Alle Nebenstories tragen zur Hauptgeschichte bei, auch wenn man das im ersten Moment vielleicht noch nicht erkennt.
Nicht selten hängt das Schicksal von Personen am seidenen Faden und große Pläne an kleinen Details. Wenn diese Pläne kurz vor dem Scheitern oder dem Gelingen stehen, dann steigt die Anspannung oft schnell ins Unermessliche. Genau das hat Better Call Saul gemeistert. Die Serie erzählt interessante Geschichten und serviert dem Zuschauer dabei nicht alles auf dem Silbertablett. Das hätte vielleicht schon für eine guten Zeitvertreib gereicht, doch durch die pointierten Höhepunkte, die man manchmal nicht erwartet, wird die Reise von Jimmy McGill zu Saul Goodman zu etwas Eigenständigem, das sich nunmehr über 4 Staffeln getragen hat und vermutlich auch noch weiterhin wird.
Ebenfalls möchte ich das generelle Look and Feel der Serie lobend erwähnen. Szenen werden oft unkonventionell gestaltet und aufgebaut. Das verleiht Better Call Saul einen ganz eigenen Stil und eine Geschwindigkeit, die sowohl Spannung aufbaut, als auch das eigene Gehirn anregt. Für all das liebe ich die Serie.
Besucht auch gerne meinen Blog.
Bevor er Saul Goodman wurde, hieß er James (genannt: Jimmy) McGill und sein Leben war ein anderes. Better Call Saul ist keine leichte Serie - ist man ihrem Reiz allerdings erstmal verfallen, dann kommt man nur schwer von ihr los. Anstatt jedoch jede der einzelnen Staffeln mit ihren Hochs und Tiefs im Detail zu besprechen, erzähle ich lieber einfach von der Idee und dem, was die Serie so spannend macht.
Manche sind am Anfang vielleicht davon abgeschreckt, dass man sehr aufpassen und nachdenken muss - Better Call Saul setzt Aufmerksamkeit voraus - wer eine Weile nicht hinsieht oder die Serie eher nebenbei anschaut, der wird wahrscheinlich viele spannungsgeladene Momente verpassen oder nicht als solche wahrnehmen. Und genau deshalb ist es so schwer jemandem diese Serie schmackhaft zu machen. Sie entfaltet ihre volle Genialität in Kleinigkeiten, Alltagssituationen und während der Ausführung der Pläne von Jimmy.
Dessen Entwicklung von einem scheinbaren Nichtsnutz, hin zu einem manchmal eher zwielichtigen Anwalt und darüber hinaus, darf man mitverfolgen. Dabei spielt sowohl Liebes, wie auch Familien- und anderes zwischenmenschliches Drama eine Rolle. Interessante Verhältnisse zwischen den Hauptfiguren sind dabei der Kraftstoff der die Story vorantreibt und sowohl für unvorhergesehene Wendungen, wie auch für sich ankündigende Spannungen sorgt.
Jimmy ist dabei als Charakter ein tragendes Zentrum der Serie. Er hat was drauf und schwankt ständig zwischen den Seiten seiner Persönlichkeit. Zum einen will er ein guter Mensch sein und Leuten helfen, gleichzeitig will er auch das Beste für sich selbst herausholen. Dabei schreckt er weder vor Unmengen an Arbeit, noch vor unlauteren Methoden zurück. Die Hingabe, die Ideen und die (teilweise wirklich beeindruckende) rhetorische Arbeit von Jimmy ist das Kernstück und Highlight jeder Episode. Doch auch an anderen spannenden Charakteren mangelt es nicht. Das engere und weitere Umfeld unseres interessanten Protagonisten ist nicht zu vernachlässigen. Alle Nebenstories tragen zur Hauptgeschichte bei, auch wenn man das im ersten Moment vielleicht noch nicht erkennt.
Nicht selten hängt das Schicksal von Personen am seidenen Faden und große Pläne an kleinen Details. Wenn diese Pläne kurz vor dem Scheitern oder dem Gelingen stehen, dann steigt die Anspannung oft schnell ins Unermessliche. Genau das hat Better Call Saul gemeistert. Die Serie erzählt interessante Geschichten und serviert dem Zuschauer dabei nicht alles auf dem Silbertablett. Das hätte vielleicht schon für eine guten Zeitvertreib gereicht, doch durch die pointierten Höhepunkte, die man manchmal nicht erwartet, wird die Reise von Jimmy McGill zu Saul Goodman zu etwas Eigenständigem, das sich nunmehr über 4 Staffeln getragen hat und vermutlich auch noch weiterhin wird.
Ebenfalls möchte ich das generelle Look and Feel der Serie lobend erwähnen. Szenen werden oft unkonventionell gestaltet und aufgebaut. Das verleiht Better Call Saul einen ganz eigenen Stil und eine Geschwindigkeit, die sowohl Spannung aufbaut, als auch das eigene Gehirn anregt. Für all das liebe ich die Serie.
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