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Vieles vereint: Bauen, Verwalten, Survival und Rollenspiel

Kingdoms ist ein Aufbau-Survival-Rollenspiel im
Early-Access und hat durchaus Potenzial. Das Besondere: Die NPCs
haben ein Eigenleben. Sie bauen und besiedeln eigene Städte oder
eine vom Spieler gegründete Siedlung. Einige leben auch als
Banditen in kleinen Unterschlüpfen.

Das hört sich erstmal toll an. Doch das Spiel wird derzeit noch
von vielen Bugs geplagt. Wer aber darüber hinweg sieht und das
Spiel mit seinen einfach zu durchschauenden Mechaniken mag, der
kann hier voll auf seine Kosten kommen. Denn es macht durchaus
Spaß eine Siedlung aus dem Boden zu stampfen und alles zu
verwalten. Zumal man schnell dahinter kommt, wie alles
funktioniert und abläuft - man fühlt sich so, als ob man wirklich
die Kontrolle hätte. Das führt allerdings auch dazu, dass es
selten wirklich spannend wird. Gerade weil man die vielen kleinen
Unfeinheiten des Spiels für den eigenen Vorteil ausnutzen kann.

Die Spielwelt wirkt, trotz eher hölzerner und buggender NPCs,
irgendwie angenehm lebendig. Das Kampf- und Jagd-System ist zwar
noch enorm verbesserungsfähig, aber die Bau- und
Crafting-Mechaniken funktionieren gut. Der Survival-Aspekt macht
mir hingegen nicht allzu viel Spaß, aber Essen und Schlafen sind
in diesem Spiel letztendlich auch nicht unsagbar lästig.

Allerdings kann es manchmal unkomfortabel sein, wenn man zum
Skillen erst einen passenden NPC suchen muss. Denn jeder Siedler
bietet nur eine bestimmte Fähigkeit an. Dann muss man noch genug
Gold und Erfahrungspunkte mitbringen. Beides bekommt man für
verschiedene Tätigkeiten und Missionen. Später im Spiel wird
Vieles einfacher und man kommt durch Steuern und mehr Einwohner
schneller an neue Fertigkeiten.

Wer sich also in die Spielwelt versetzt und dadurch über die eher
minimalistische Grafik hinwegsehen kann, der kann durchaus eine
schöne Zeit mit dem Spiel verbringen - und man braucht durchaus
viel Zeit.

Über all das sollte man sich vor dem Kauf bewusst sein. Dann kann
man aber durchaus ein bisschen Spaß mit Kingdoms
haben, vor allem, wenn man sich seine Story selbst strickt und
vorzugsweise eher auf die Liebe achtet, die in dem Spiel steckt,
als auf das unfertige und unsaubere Gesamtbild.

Ich bin gespannt darauf wie sich das Spiel noch weiterentwickelt
und blicke dem späteren Release optimistisch entgegen.

Bis bald,

Euer Felix.

Besucht auch gerne meinen Blog.

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