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Gemeinsam durch die Galaxis Archiv

98 Episoden
41 Minuten
Jochen hat schon Recht damit, wenn er zu Anfang der Episode feststellt: Astronomie kann Jede/r! Wer die richtigen Hilfsmittel hat und diese auch einzusetzen weiß, kommt schon recht weit mit den eigenen Beobachtungen des Himmels und darum geht es in der heutigen galaktischen Audio-Reise unserer zwei Astronomie-Podcaster Hüttemeister und Malmsheimer. 

Das menschliche Auge kann - wenn man weiß, wohin und wie man schauen muss - schon einiges am Abendhimmel entdecken. Die Milchstraße hat zwar ca. 200 Milliarden Sterne, aber gut sichtbar sind davon eigentlich "nur" circa 4000, wenn ihr in einer klaren Nacht gen Himmel schaut. Inzwischen gibt es dank einiger kluger Apps sogar auch mit Unterstützung des eigenen Smartphones einiges zu entdecken, aber am meisten Spaß macht es natürlich immer noch mit einem guten Teleskop. Welche Unterschiede es da gibt und warum die geübte Kennerin bei längeren Beobachtungen auch für die richtige Montierung sorgt, erfahrt ihr natürlich hier!

Kleiner Tipp am Rande: Den schönsten Himmel Bochums gibt es natürlich im Planetarium! Schaut doch mal vorbei unter planetarium-bochum.de!
40 Minuten
Euer (hoffentlich ️) liebster Astronomie-Plauder-Podcast ist zurück aus der Pause und geht in die dritte Staffel, in der euch wieder zehn Episoden feinsten Weltraum-Schnacks zwischen Bochumer Planetariumsleiterin (Prof. Dr.) Susanne (Hüttemeister) und Kabarettist, sowie Astronomie-Kenner Jochen (Malmsheimer) erwarten!

In der heutigen Episode stellt Jochen Susanne die spannende Frage, wie man Astronomin und dann auch noch Planetariumsleiterin wird und warum Susannes Herz seit jeher für den Blick in die Sterne schlägt. Dabei erfahren wir, wie es eine Sauerländer Physik-Leistungskursschülerin erst zum Physikstudium nach Bonn verschlägt, dann zu entlegenen Radio-Teleskopen, um in dichten galaktischen Gasen nach entstehenden Sternen zu forschen und zu guter Letzt an ihren absoluten Lieblingsort, das Bochumer Planetarium.

Als Astronomin kommt man eigentlich (Oh Schreck!) an höherer Mathematik nicht vorbei, aber unsere Planetariumsleiterin beschreibt auch andere Berufswege in die wissenschaftliche Erforschung des Weltalls und weiß auf dem Weg dahin jede Menge Anekdoten zu erzählen, auch warum man als Doktorand:in zwar oft ein "Messsklave" ist, aber selten gleichzeitig Taxi fährt
37 Minuten
Das neue physikalische Podcast-Gesetzt lautet: Wenn es schön ist, vergeht die Zeit noch schneller und schwupps, ist schon wieder eine Staffel rum. Und weil ihr euch bis zu Staffel drei noch ein wenig (bis Mai) gedulden müsst, nimmt und gibt die heutige Episode soviel Raum, dass man sie sich gut mehr als einmal anhören kann. Unsere zwei "Raumpfleger" Susanne und Jochen durchdringen im Gespräch die verschiedenen Vorstellungen und Theorien von (Welt)Raum im Wandel der Zeit: angefangen von der Antike, wo man Raum als Vorstellungsbehälter für körperliche Phänomene begriff bis hin zu Einstein, der die Abhängigkeit von Raum und Beobachter beschrieb. Hubble und Le Maître haben uns die Expansion des Raums gelehrt. Wohin dieser Raum allerdings expandiert, bleibt bislang Gegenstand von komplizierten theoretischen Überlegungen. Wer weiß ... vielleicht leben wir ja wie bei Men in Black doch im Bahnhofsspind einer außerirdischen Spezies? Was man aber unter Garantie feststellen kann, ist: Es gibt noch viel zu besprechen in diesem Podcast! 

Stay tuned: Wir hören uns wieder im Mai!
40 Minuten
Frei nach dem Motto "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?" (wobei die Begriffe nah/fern im Universum natürlich auch wieder recht relativ sind, nicht wahr? ) reisen unsere zwei galaktischen Podcaster Jochen und Susanne heute im Gespräch zu den zwei Gesteinsplaneten Merkur und Venus, die ihre Bahnen zwischen Erde und Sonne ziehen und damit die zwei Sonnen-nächsten Planeten unseres Sonnensystems sind. 

 

Wie genau diese Bahnen aussehen und ob sich dabei etwa jemand  gegen den Strom bewegt, wie oft sie es in einem Erdenjahr um die Sonne schaffen und wie die Nähe zur Sonne auf Merkur und Venus Einfluss nimmt, hört ihr hier. Beide Planeten weisen strukturelle Ähnlichkeiten zur Erde auf und dennoch ist die Erde alleine lebensfreundlich. Doch gab es z.B. auf der Venus - wo heute ein hohes Druck-, und Schwefelsäureaufkommen herrschen - auch einmal ein mögliches Zeitfenster für die Entwicklung von Leben? Und warum besitzt der Merkur eigentlich ein eigenes Magnetfeld? Hört rein und erfahrt mehr!
37 Minuten
Space-Fans (wie die HörerInnen von "Gemeinsam durch die Galaxis") wissen es natürlich bereits: An Weihnachten ´21 ist nach drei Jahrzehnten der Planung und Vorbereitung endlich das James Webb Space Telescope (JWST) an Bord einer Ariane-Rakete gestartet, um uns mit vielen tollen Impressionen aus dem All zu versorgen. Doch wie funktioniert das JWST eigentlich, was macht es besonders und wo liegen die Unterschiede zu unserem alten, treuen Freund, dem Hubble Space Telescope? Welche bahnbrechenden Erkenntnisse haben wir über den Weltraum und seine Entstehung durch Hubble gewinnen können und was erhofft sich die Welt der Wissenschaft vom imposanten Infrarot-Pendant, dem James Webb Space Telescope?  Jochen fragt, wie stets, nach und Susanne weiß, wie stets, jede Menge spannende Antworten!  

 

Habt ihr eigentlich eine astronomische Frage, die euch dringend unter den Nägeln brennt und die ihr gerne im Podcast diskutiert bekommen würdet? Schreibt sie uns doch an podcast@planetarium-bochum.de.
38 Minuten
Eine Kolonie auf dem Mars ist nicht nur in einigen Science Fiction Filmen ein oft gehegter Traum, sondern auch in unserer gelebten Wirklichkeit. Doch was würde das eigentlich rein logistisch bedeuten? Aktuell kostet es circa 25.000 Dollar, ein einziges Kilogramm Fracht zur Internationalen Raumstation zu befördern. Was genau es finanziell bedeuten würde, Menschen und nicht nur wie bislang Raumsonden zum Mars zu fliegen, ist offiziell noch nicht beziffert worden, aber ein Schnapper wird es wohl nicht In diesem Zusammenhang reden Jochen und Susanne über entsprechende Möglichkeiten, die sich alle irgendwo an der Schwelle zwischen fiktivem Wunsch und möglicher Wirklichkeit bewegen: ein Weltraumaufzug in die geostationäre Umlaufbahn oder ein nachhaltiger Antrieb mit riesigen Sonnensegeln für Reisen im Sonnensystem und vielleicht sogar darüber hinaus. So weit, so gut. Aber wie denkbar sind eigentlich der so genannte Warp-Antrieb aus Star Trek und eignen sich Wurmlöcher als Reisemöglichkeit? Als wäre das nicht alles schon ordentlich Gesprächsstoff für eine Podcast-Folge, kommt Jochen am Ende dann noch mit der Frage nach Aliens um die Ecke!
36 Minuten
Schnallt euch bei dieser Episode lieber die Gurte in euren Space-Cruisern enger, denn wir düsen mit Überschallgeschwindigkeit und in nur etwas mehr als einer halben Stunde durch das große Thema ZEIT. Was ist denn eigentlich überhaupt Zeit, was bedeuten zeitliche Abfolge oder auch Gleichzeitigkeit?  Kann Zeit vielleicht sogar rückwärtslaufen? Was sind in diesem Zusammenhang die popkulturell gerne genutzten Konzepte von Entropie und dem Schmetterlingseffekt? Und beginnt die Zeit mit dem Urknall? Was bedeutet sie zudem in astronomischen Dimensionen, wenn ich hier auf der Erde ins Universum und dabei quasi in die Vergangenheit schaue?  Als Susanne über die mögliche körnige Struktur von Zeit und dem Endzustand der Welt erzählt, entweicht Jochen ein sonores "OHA"! Vergesst also "Minority Report" und "Donnie Darko" - gut erzählte Wissenschaft ist mindestens genauso spannend!

 
38 Minuten
"Was wir auf der Erde haben, erkennen wir erst dann, wenn wir sie verlassen" - Jochen zückt zu Anfang dieses Zitat von Apollo 13-Kommandant James Lovell und setzt dafür das Thema für eine sehr spannende und unterhaltsame Episode zum Thema Raumfahrt. Wusstet ihr beispielsweise, dass die Schwerelosigkeit der AstronautInnen auf der ISS eigentlich ein anhaltender freier Fall in ihrem Flug um die Erde ist? Oder warum ein Lagrange-Punkt ein prima Teleskop-Parkplatz ist, von dem man besonders gut ins Universum schauen kann, ohne dass zum Beispiel die Erde stört oder man viel Treibstoff verbraucht?  Oder wie sich Sonden bei ihrer Reise durch das äußere Sonnensystem nochmal neuen Schwung holen ohne die Existenz einer intergalaktischen Tankstelle? Reist mit uns mit und erfahrt, wie stets, auch vieles Weitere mehr - unter anderem Susannes Gedanken zu den Herausforderungen einer bemannten Mission zum Mars. 

 
27 Minuten
Halten wir direkt zu Anfang fest: Quantenphysik ist schwierig und schwierig zu verstehen. Unsere zwei galaktischen Reisenden Susanne und Jochen navigieren uns dennoch mit einer unterhaltsamen Mischung aus Fachwissen und Humor durch den inhaltlichen Dschungel dieses astronomischen Wissensgebietes. Wir erfahren außerdem, dass Jochen als Kind im Chemieunterricht bereits eher der explosivere Typ war, während Susanne damals schon als extrem wissbegierig galt. Durch diese gelungene Podcast-Protagonisten-Kombo lernen wir in dieser Episode den Übergang von Wahrscheinlichkeit zu Realität kennen, welche Perspektiven es innerhalb dieser theoretischen Disziplin gibt und was es mit der legendären Katze von Schrödinger eigentlich auf sich hat.
33 Minuten
In dieser Episode machen unsere zwei astronomischen Plauderer Jochen und Susanne inhaltlich ein ganz schönes Fass auf: Es geht um Quantenphysik, die uns auch noch in der Folge-Episode weiter beschäftigen wird. Was ist eigentlich Quantenphysik und welche Erkenntnisschritte haben dorthin geführt? Jochen kleidet seine entsprechenden Fragen in schönste Astro-Poesie, als er Susanne mit diesem Themenkomplex überrascht. Zum Glück ist sie die Meisterin der knackigen Alltagsbeispiele, wenn es um komplexe astro-physikalische Themen geht und navigiert uns und Jochen fachkundig durch die Welt der kleinsten aller Teilchen. Dass auch Einstein hier wieder seine Finger im Spiel hat, darf uns eigentlich nicht wundern. Aber habt ihr euch schonmal darüber gewundert, was mit einem Versuchsaufbau passiert, wenn man nicht hinschaut und warum wir nicht durch Stühle hindurchfallen, wenn wir uns auf sie draufsetzen? Dann schaltet ein, lehnt euch zurück und reist mit uns Gemeinsam durch die Galaxis!
33 Minuten
In der heutigen Episode spürt Jochen in einer sehr persönlichen und spannenden Unterhaltung mit Susanne der Frage hinterher, wie sie ihre Rolle als Wissenschaftlerin und auch Wissenschaftsvermitterin im quasi postfaktischen (Fake News-)Zeitalter sieht. Die Debatte, was eine wissenschaftliche Erkenntnis ist und welches Spannungsfeld mitunter die Wissenschaftskommunikation zwischen ihren Urhebern und ihren Zweiflern erzeugen kann, ist uns allen in der aktuellen Corona-Pandemie mit ziemlicher Wucht vor Augen geführt worden. Warum Susanne es quasi als Pflicht jeder Wissenschaftlerin sieht, eigene Forschungsergebnisse auch stets zielgruppennah zu vermitteln, warum Mathematik zum Einen reiner Selbstzweck, zum Anderen aber auch eine Art der Sprache ist, um z.B. astronomische Erkenntnisse zu erklären, darauf geht dieser Podcast ein. Und auch darauf, warum es - im Gegensatz zur Virologie - bei der Astronomievermittlung zum Glück meist nie um Leben und Tod geht. Außer natürlich, wenn man die Flugbahn von Asteroiden berechnet und wir hier inzwischen - Wissenschaft sei Dank - zum Glück einige mehr Möglichkeiten haben als unsere Freunde, die Dinosaurier. 
37 Minuten
Wir sind frisch aus unserer quasi herbstlichen Sommerpause zurück und haben in Staffel zwei zehn brandneue Episoden astronomischen Plaudertalkszwischen Planetariumsleiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und Astro-Kenner Jochen Malmsheimer im Gepäck. Jochen hat sich über die Ferien nicht nur viele kluge Fragen an Susanne ausgedacht, sondern sein Repertoire nun auch um eigens erfundene Astrowitze erweitert. So düsen die beiden rhetorisch gewandt und um einen neuen Space-Gag reicher bis hin zur Oortschen Wolke, als Jochen überlegt, was im Universum  alles so umherfliegt, dabei aber kein Planet geworden ist und wie es ganz weit draußen im äußeren Sonnensystem eigentlich aussieht. Außerdem erfahrt ihr beim Staffelstart, was die TV-Serie Xena mit all dem zu tun hat und wie es um die Beziehung zwischen Pluto und Susanne bestellt ist ... es wird also, wie immer, sehr spannend!
36 Minuten
So schnell kann´s gehen und wir sind mit Episode zehn bereits am Ende der ersten Staffel angekommen. Damit ihr die zwei Monate Pause bis zum Start der zweiten Staffel im November gut überbrückt bekommt, gibt es diesmal von Jochen und Susanne ganz viele Tipps für eure eigenen astromischen Beobachtungen, also quasi "Gemeinsam durch die Galaxis als Do-it-Yourself-Variante" Mit dem bloßen Auge oder Feldstecher und einem wachen Blick kann man mit den richtigen Techniken schon allerhand spannende Himmelsphänomene  beobachten. So richtig aufregend wird es allerdings mit einem guten Teleskop. Wo liegen eigentlich genau die Unterschiede und Vorteile zwischen Refraktor und Reflektor und wie funktionieren diese verschiedenen Teleskopentypen überhaupt? Susanne weiß Besc​heid und Jochen verrät zudem seinen ganz persönlichen Tipp, um im Schwedenurlaub - seinem liebsten Reiseziel im Sommer - am besten Sterne zu schauen! Und wenn ihr im August und September merkt: "I need space", dann schaut doch auch mal im Bochumer Planetarium vorbei. Wir freuen uns auf euch! ️
32 Minuten
In Episode Neun setzen unsere beiden galaktischen Reisenden Susanne und Jochen ihr Gespräch über Albert Einsteins Relativitätstheorie fort. Entsprechend heißt es nochmal volle Gehirnpower an und hereinspaziert in die komplexe Welt der physikalischen Messungen, Formeln und Theorien! In Physikerkreisen munkelt man,  E=mc^2 sei die einzige physikalische Formel, die gut auf ein (Nerd-)Shirt gedruckt werden darf und mit der man keinen Zuhörer bei einem populär-wissenschaftlichem Vortrag oder einer Science Slam vergrault ... Aber bitte keinen Bammel: Susanne findet auch im dichtesten Formel-Wirrwarr immer den roten Faden und anschauliche Erklärungen. Zum Beispiel: Wer möchte so rein theoretisch betrachtet mit uns zum Mond reisen, um (bei gleichbleibender Masse) weniger Corona-Plautzen-Gewicht auf die Waage zu bringen?
34 Minuten
In Episode 8 steigen die zwei Protagonisten unserer galaktischen Plauderei, Bochumer Planetariumsleiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und Astro-Wortvirtuose Jochen Malmsheimer tief ein in die Abgründe der Theoretischen Physik. Dabei durchkämmen sie Raum, Zeit und Lichtgeschwindigkeit und geben dabei allerlei Aufschluss über einige wirklich große Fragen. Dass Einsteins Relativitätstheorie nicht heißt, dass alles im Leben relativ ist, war den Meisten wahrscheinlich bereits klar. Aber wusstet ihr beispielsweise auch schon, dass die Zeit sich nachweisbar langsamer bewegt, je schneller man sich selbst bewegt? Und dass das Licht im ganzen Universum gleich schnell ist? Beim Auseinanderdröseln solcher komplexen Zusammenhänge könnt ihr als Zuhörer zum Glück auf unsere zwei galaktischen Experten zählen und das ist definitiv nicht relativ gemeint!
Gemeinsam durch die Galaxis

Gemeinsam durch die Galaxis

Astronomische Plaudereien aus dem Bochumer Planetarium