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Hör-Saal: 15 Minuten Forschung Archiv

47 Episoden
15 Minuten
Weltweit wird intensiv an der Entwicklung eines Wirkstoffs gegen  SARS-CoV-2, den Auslöser der Krankheit Covid-19, geforscht. Die  Universität Graz hat vor Kurzem eine Fundraising-Kampagne gestartet, um einen  unkonventionellen Forschungsansatz voranzutreiben. Ziel ist zu  verhindern, dass das Virus in den menschlichen Körper gelangt. Ein neu entwickeltes Medikament soll dem Erreger das Eindringen in die Zellen über die sie umgebende Matrix verwehren.

In der August-Ausgabe von "Hör-Saal" erklärt Projektleiter Andreas Kungl, wie dieser Forschungsansatz funktioniert und warum ihn jede und jeder im Rahmen einer Fundraising-Aktion unterstützen kann. Weitere Infos gibt es hier: https://news.uni-graz.at/de/detail/article/forschung-foerdern/
14 Minuten
In der Juli-Ausgabe von "Hör-Saal" geht es um das Altern. Obwohl es uns allen passiert, weiß die Wissenschaft noch längst nicht alles darüber. Ist der Alterungsprozess ein koordiniertes  "Programm", das Resultat von sich ansammelnden "Schäden" im Körper - oder eine Kombination aus beidem? Der Molekularbiologe Didac Carmona-Gutierrez  - er forscht im "Alterung & Zelltod"-Labor von Frank Madeo an der Universität Graz - gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen in der Altersforschung und verrät, was jede/r selbst tun kann, um den eigenen Alterungsprozess ein wenig zu verkürzen. 

Ein wichtiges Werkzeug dafür ist das regelmäßige Fasten, so der Forscher: "Kalorische Restriktion, also der kontrollierte, bewusste Verzicht auf Nahrung, schaltet die körpereigene Müllabfuhr an, die alte oder geschädigte Zellbestandteile beseitigt. Der Körper wird so durchgeputzt, was dazu beiträgt, dass unsere Zellen länger jung und fit bleiben." Welche Substanzen bzw. Lebensmittel außerdem zu einem gesunden, langen Leben beitragen, schilder der Wissenschafter auch in der aktuellen "Hör-Saal"-Episode. 
16 Minuten
Im Podcast-Format "Hör-Saal: 15 Minuten Forschung" haben  ForscherInnen der Universität Graz seit Mitte März ein Mal pro Woche  verschiedene Fragen rund um die Corona-Krise aufgeworfen, diskutiert und  beantwortet. Nachdem sich die Covid-19-Situation in Österreich zum  Glück sehr positiv entwickelt hat, wird das Gesprächsformat jetzt  erweitert: Seit vergangener Woche geht es um auch aktuelle sowie um  allgemein spannende Wissenschaftsthemen, um neue Ergebnisse und  Erkenntnisse und darum, die Persönlichkeiten hinter der Forschungsarbeit  etwas näher kennenzulernen.

Diese Woche sprechen Romana Rauter  und Arijit Paul, beide vom Institut für Systemwissenschaften,  Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung, über das Konzept der  Glokalisierung. Die Kombination aus lokaler Produktion und globalem  Austausch könnte uns in Zukunft fitter für etwaige weitere Krisen im  Ausmaß der Covid-19-Pandemie machen, meinen die beiden ForscherInnen.  "Die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass unser auf Effizienz  ausgerichtetes Wirtschaftssystem schon bei geringen Störungen sofort  reagiert. Wir bemerken dann unsere Abhängigkeit von globalen  Lieferketten, die sich auf einige wenige, internationlale Knotenpunkte  stützen", schildert Rauter. In einem ersten Schritt wäre es daher  wichtig, diese "Hubs" dezentraler zu gestalten und auf mehrere Standorte  aufzuteilen. "Dazu wären zwar große Investitionen nötig, zum Beispiel  in digitale Infrastrukturen, aber wir hätten eine bessere Balance  zwischen globalen und lokalen Wirtschaftsverhältnissen", ergänzt Paul.  Auch der Klimawandel hängt eng mit Glokalisierung zusammen. Wenn zum  Beispiel Gütertransporte reduziert und Energie aus nachhaltigen  Ressourcen vor Ort gewonnen werden würde, könnte das wesentlich zum  Schutz des Klimas beitragen, schildern die beiden WissenschafterInnen.
12 Minuten
Im Podcast-Format "Hör-Saal: 15 Minuten Forschung" haben  ForscherInnen der Universität Graz seit Mitte März ein Mal pro Woche  verschiedene Fragen rund um die Corona-Krise aufgeworfen, diskutiert und  beantwortet. Nachdem sich die Covid-19-Situation in Österreich zum  Glück sehr positiv entwickelt hat, wird das Gesprächsformat jetzt  erweitert: Seit vergangener Woche geht es um auch aktuelle sowie um  allgemein spannende Wissenschaftsthemen, um neue Ergebnisse und  Erkenntnisse und darum, die Persönlichkeiten hinter der Forschungsarbeit  etwas näher kennenzulernen.

Diese Woche spricht die  Biochemikerin Dagmar Zweytick über ihre Forschungen an einem Wirkstoff  gegen besonders aggressive Krebsarten. Mit ihrem Team nutzt sie dabei  einen körpereigenen Abwehrmechanismus, der den natürlichen Zelltod von  Krebszellen auslösen kann. "Dieser natürliche Wirkstoff kommt zum  Beispiel in der Muttermilch vor, schont deshalb die gesunden Zellen und  pusht aber gleichzeitig auch das menschliche Immunsystem, damit es  schnell und zielgerichtet auf die Krebszellen reagieren kann", erklärt  die Wissenschafterin. Der mittlerweile patentierte Wirkstoff wird jetzt  gemeinsam mit einem austro-amerikanischen Firmenkonsortium weiter  untersucht.
15 Minuten
Im Podcast-Format "Hör-Saal: 15 Minuten Forschung" haben  ForscherInnen der Universität Graz seit Mitte März ein Mal pro Woche  verschiedene Fragen rund um die Corona-Krise aufgeworfen, diskutiert und  beantwortet. Nachdem sich die Covid-19-Situation in Österreich zum  Glück sehr positiv entwickelt hat, wird das Gesprächsformat jetzt  erweitert: Ab dieser Woche geht es um auch aktuelle sowie um allgemein  spannende Wissenschaftsthemen, um neue Ergebnisse und Erkenntnisse und  darum, die Persönlichkeiten hinter der Forschungsarbeit etwas näher  kennenzulernen.

Den Anfang in diesem ausgebauten Konzept macht  Astrophysikerin Astrid Veronig. Sie beschäftigt sich mit dem Stern, der  uns das Leben auf der Erde ermöglicht, über den wir aber längst noch  nicht alles wissen - mit der Sonne. Und dabei steht unter anderem auch  der Strahlenkranz dieses Sterns im Mittelpunkt - er wird auch "Corona",  nach dem lateinischen Wort für "Kranz" oder "Krone" genannt, "was  natürlich momentan leider kein positiv konnotiertes Wort ist", so Astrid  Veronig.

Dennoch fasziniert sie diese Schicht der Sonne, die  zwar weiter vom Zentrum des Sterns weg liegt, aber trotzdem sehr viel  höhere Temperaturen als der Kern aufweist. Warum das so ist und wieso  die Sonne mitunter gewaltige Mengen von Plasma abschleudert, die das  Weltraumwetter gehörig beeinflussen können, sind  Fragen, die die  Astrophysikerin unter anderem erforscht.

Bald, so erhofft sich  ein internationales Forschungsteam, werden wir darüber und auch über  andere Themen - Sonnenwind oder Sonnenfleckenzyklus, beispielsweise -  mehr wissen. Denn aktuell fliegt eine Raumsonde der ESA in Richtung  Sonne, um dort möglichst nahe am Stern neue Daten zu sammeln. Die  Universität Graz leitet die Softwareentwicklung des Röntgenteleskops  STIX, das ganz wesentlich für den Erfolg der Mission "Solar Orbiter" ist. Auch darüber spricht Astrid Veronig und erklärt, dass, obwohl  diese Forschungen so weit weg von der Erde passieren, das Coronavirus  dennoch einen gewissen Einfluss darauf hat.
15 Minuten
Im Podcast-Format "Hör-Saal: 15 Minuten Forschung" stehen ForscherInnen der Universität Graz zu verschiedenen Aspekten der  Corona-Krise ein Mal pro Woche Rede und Antwort. In der mittlerweile  12. Episode geht es um die erste Zeit nach der Aufhebung der  Ausgangsbeschänkungen - und um die Begegnungen im öffentlichen Raum in  dieser Phase. Zu Gast ist Anke Strüver vom Institut für Geographie und  Raumforschung, die sich unter anderem mit Alltagsmobilität und der  Interaktion von Mensch und Raum in der Stadt beschäftigt.

Die  Forscherin schildert in dem 15-minütigen Gespräch, wie sich der Raum, in  dem Menschen aufeinander treffen, durch die Covid-Pandemie verändert  hat. Von absoluter Leere während des Lockdowns bis zu einem Ansturm nach  dessen Ende haben die öffentlichen Parks, Radwege oder Fußgängerzonen  alles erlebt. Die Wissenschafterin spricht sich für ein Umdenken in der  Gestaltung dieser Flächen nach der Krise aus: "Wir haben während der  vergangenen zwei Monate gesehen, wie wichtig diese Begegnungszonen für  uns alle sind. Jetzt haben wir die Chance, diesen begrenzten Raum anders  zu gestalten. Großstädte wie Paris und Brüssel haben gezeigt, dass ein  Ausbau der Fuß- und Radmobilität schnell machbar ist, da sollte das in  Graz auch möglich sein", erklärt Anke Strüver.
16 Minuten
Im Podcast-Format "Hör-Saal: 15 Minuten Forschung" stehen ForscherInnen der Universität Graz zu verschiedenen Aspekten der  Corona-Krise ein Mal pro Woche Rede und Antwort. In der zehnten Epsiode  spricht der Ökonom Jörn Kleinert, Institut für Volkswirtschaftslehre,  über ein Thema, das sehr viele Menschen derzeit betrifft - die  wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise bzw. die Auswirkungen des fast  zweimonatigen Lockdowns in Österreich.

Sind 38 Milliarden Euro  an finanzieller Unterstützung genug? Wird die Corona-Krise den  heimischen Markt nachhaltig verändern? Was für Chancen hat Österreich,  in absehbarer Zeit wieder einen wirtschaftlichen Aufschwung zu erleben?  Experte Jörn Kleinert schätzt die heimische Ausgangslage als vorsichtig  positiv ein, immer unter der Voraussetzung, dass zwei wesentliche  Faktoren gewährleistet werden: "Einerseits müssen die Infektionszahlen  stabil bleiben, andererseits ist es ganz wesentlich, dass die  europäische Union in Zeiten wie diesen zusammenhält", beschreibt der  Ökonom. Letzteres bereitet dem Forscher aktuell Sorgen: "Wir müssen  extrem aufpassen, dass wir nicht in eine Situation schlittern, in der  die EU quasi 'nebenbei' zerbricht. Denn das würde weh tun - uns allen  und sehr, sehr lange."

Im Podcast spricht Kleinert außerdem über  Chancen, die die Krise aufzeigt: "Es muss keine wirtschaftlichen  VerliererInnen der Krise geben. Wir erleben gerade eine massive  Umverteilung, die so wahrscheinlich kaum jemand für möglich gehalten  hätte. Das zeigt uns: Wo ein Wille, da ein Weg."
17 Minuten
Im Podcast-Format "Hör-Saal: 15 Minuten Forschung" stehen ForscherInnen der Universität Graz zu verschiedenen Aspekten der  Corona-Krise ein Mal pro Woche Rede und Antwort. In der elften Epsiode  diskutiert Südosteuropa-Experte Florian Bieber die Lage am Westbalkan:  wie dort mit der Pandemie umgegangen wurde, welche Spuren die rigiden,  teils autokratischen Maßnahmen der Regierungen in der Region  hinterlassen könnten und wie sich das alles auf eine mögliche  Erweiterung der EU auswirken wird, sind Teilfragen des Gesprächs.

Besorgniserregend  ist für Florian Bieber der Griff nach der absoluten Macht unter dem  Deckmantel der Pandemie-Bekämpfung, so wie es beispielsweise in Ungarn  geschehen ist. "Es braucht dringend eine klare Haltung der  EU-Mitgliedsstaaten dagegen. Leider war die Kritik, auch seitens  Österreich, hierzu relativ still", so Bieber. Als demokratischer Staat  gilt es, gerade in solchen Phasen Vorbildwirkung zu zeigen:  transparente, zeitlich begrenzte und angemessene Maßnahmen sind dabei  das Um und Auf.

Im Podcast spricht Bieber außerdem über den  EU-Erweiterungsprozess, der durch die Corona-Krise vermutlich wieder  einmal ins Stocken geraten wird. Dabei wäre es besonders wichtig, so der  Forscher, diesen Prozess parallel zu einer jedenfalls notwendigen  EU-Reform fortzuführen. "Wir sollten weg von dem Gedanken, eins nach dem  anderen erledigen zu wollen, sondern viel mehr das Europa, in dem wir  künftig leben wollen, in dem wir gemeinsam stark sind, im Auge  behalten", resümiert Florian Bieber.
16 Minuten
Im Podcast-Format "Hör-Saal: 15 Minuten Forschung" stehen ForscherInnen der Universität Graz zu verschiedenen Aspekten der  Corona-Krise ein Mal pro Woche Rede und Antwort. In der neunten Epsiode  antwortet Jochen Ostheimer, Institut für Ehtik und Gesellschaftslehre,  auf die Frage, warum alle über ein Virus reden, aber (fast) niemand über  den Klimaschutz, obwohl der globale Klimawandel langfristig gesehen die  weitaus drastischeren Folgen nach sich ziehen wird.

Aus Sicht  des Forschers liegt das an mehreren Faktoren, wie zum Beispiel an  Unterschieden in der Wahrnehmung der Krise, die auch mit deren medialen  Darstellung zusammenhängt: "Das Virus ist schnell, neu und betrifft die  Gesundheit der gesamte Bevölkerung in unserem Land gleichermaßen. Der  Klimawandel verläuft schleichend und seine Auswirkungen treffen spätere  Generationen intensiver als die aktuelle Population. Da sinkt die  Motivation, aktiv zu werden, leider ziemlich rasch."

Im Podcast  spricht Ostheimer außerdem auch den Faktor Eigenverantwortung, der in  beiden Krisen auf unterschiedliche Weise zum Tragen kommt - Stichwort:  "jeder und jede kann ein Lebensretter sein" - , über die Nutznieser der  Corona-Pandemie und darüber, was wir aus der einen Krise für die andere  mitnehmen könnten.
15 Minuten
Im Podcast-Format "Hör-Saal: 15 Minuten Forschung" stehen ForscherInnen der Universität Graz zu verschiedenen Aspekten der  Corona-Krise ein Mal pro Woche Rede und Antwort. In der achten Epsiode  diskutiert Anita Ziegerhofer die Frage, ob der Rechtsstaat - im Sinne  einer stetigen Weiterentwicklung - Krisen braucht, die ihm  Verbesserungspotenzial aufzeigen.

Die Meinung der  Rechtshistorikerin: "Ein funktionierender Rechtstaat braucht die Krise  nicht. Aber sie fungiert wie ein Rufzeichen, das uns deutlich macht, wie  fragil Demokratie sein kann." Als Beispiel skizziert Anita Ziegerhofer  den Weg Österreichs von den ersten Republik hin zum Ständestaat in den  1930ern. Außerdem spricht sie über konstruktive und destruktive Krisen,  die die EU in ihrer Geschichte erlebt hat, und erklärt, worauf  EntscheidungsträgerInnen in Österreich bei einer möglichen zweiten  Corona-Welle achten sollten, um den Vorwurf, am Rechtsstaat vorbei zu  arbeiten, zu entkräftigen.
13 Minuten
In dieser Woche, am 8. Mai, jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges  zum 75. Mal. Aus diesem Anlass spricht die Kriegsfolgenforscherin  Barbara Stelzl-Marx, Wissenschafterin des Jahres 2019, in der siebten  Ausgabe des Podcast-Formats "Hör-Saal: 15 Minuten Forschung" über augenscheinliche Parallelen zwischen dem Krieg und der  Corona-Krise, über die Heraufbeschwörung alter Feindbilder und über  historische Vergleiche, die meistens in Krisenzeiten zur Sprache  gebracht werden.
15 Minuten
„Digitale Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts“, sagt Uni  Graz-Vizerektorin Petra Schaper-Rinkel. Wie sehr die Digitalisierung von  der Corona-Krise profitiert, wem wir hinsichtlich der Nutzung unserer  Daten (nicht) vertrauen sollten und welche Lehren wir hinsichtlich einer  digitalen Transformation aus der Krise ziehen müssen, diskutiert die  Expertin in der aktuellen „Hör-Saal“-Episode.
13 Minuten
Seit Mitte März arbeiten nicht nur in Österreich sehr viel mehr Menschen  als normalerweise von zuhause aus. Das Homeoffice birgt viele Chancen  und bringt zugleich verschiedene Herausforderungen mit sich.  Arbeitspsychologin Bettina Kubicek erklärt in der aktuellen Hör-Saal-Folge, wie ArbeitnehmerInnen in punkto Zeitsouveränität und  Kontrolle von Telearbeit profitieren können, zeigt potenzielle  Störstellen auf, etwa hinsichtlich Kommunikation und sozialem Austausch,  und gibt wichtige Tipps für Führungskräfte in der aktuellen Situation.
14 Minuten
WissenschafterInnen weltweit arbeiten derzeit mit Hochdruck daran,  einen Wirkstoff gegen das Corona-Virus zu entwickeln oder zu überprüfen,  wie man bereits vorhandene Medikamente gegen das Virus einsetzen kann.  Oft fällt dabei das Wort „Screening“- etwa wenn das steirische  Unternehmen Innophore, ein Spin-off der Universität Graz, bekannt gibt,  gemeinsam mit Google und Harvard rund zwei Milliarden an potenziellen  Wirkstoff-Kandidaten zu „screenen.“

Aber was passiert bei so  einem „Screening“ genau, woher wissen die ForscherInnen, wenn sie dabei  einen vielversprechenden Kandidaten entdeckt haben und was passiert dann  als Nächstes? Ulrich Stelzl vom Institut für Pharmazeutische  Wissenschaften der Universität Graz gibt im aktuellen „Hör-Saal“-Podcast  darauf Antwort.
14 Minuten
Wir kämpfen aktuell nicht nur um unsere Gesundheit, sondern auch gegen  den finanziellen Ruin vieler Unternehmen. Doch darf die Rettung  wirtschaftlicher Existenzen wichtiger sein als die von Menschenleben? Wo  bleibt die Würde Einzelner, vor allem wenn sie zu einer der so  genannten Risikogruppen gehören? Was macht die - zurzeit notwendige -  Einschränkung verschiedener Grundrechte mit uns? Und wie vergessen wir  in der Bequemlichkeit eines Home Office nicht darauf, was uns jetzt  gerade fehlt? Der Philosoph und Theologe Reinhold Esterbauer richtet im  Hintergrundgespräch den Blick auf ethisch problematische Aspekte der  Corona-Krise.