FILMEXPLORER Podcasts (Deutsch) Archiv
54 Episoden
14 Minuten
Discussion about «Gerda» by Natalya Kurdryashova with Cassiane Pfund, Jean Perret, Ruth Baettig | Concept & Editing: Jeannette Wolf
21 Minuten
Interview by Ruth Baettig and Emilien Gür with Lilith Kraxner at the Bildrausch Filmfest Basel 2022 about her and Milena Czernovsky's film «Beatrix» | Production: Nicolas Bézard and Olivier Legras
26 Minuten
Das Gespräch mit Jürg Hassler, geführt von Ruth Baettig, fand während den Solothurner Filmtagen statt.
Im Podcast werden Tonausschnitte aus folgenden Filmen eingesetzt: «Josephsohn - Stein des Anstosses», «Krawall», «Welche Bilder, kleiner Engel, wandern durch dein Angesicht»
Konzept & Schnitt: Ruth Baettig
Im Podcast werden Tonausschnitte aus folgenden Filmen eingesetzt: «Josephsohn - Stein des Anstosses», «Krawall», «Welche Bilder, kleiner Engel, wandern durch dein Angesicht»
Konzept & Schnitt: Ruth Baettig
36 Minuten
Discussion between Cyril Schäublin and Jeannette Wolf on his «Unrueh» after the premiere of the film at the Kino Rex Bern the 19th of November 2022 | In collaboration with the Kino Rex Bern
26 Minuten
Gespräch an den Solothurner Filmtagen 2022 vor und mit dem Publikum, Dimitri Stapfer, Benjamin Burger und David Fonjallaz | Moderation: Giuseppe Di Salvatore
11 Minuten
Zwei kritische Texte von Karsten Munt und Ruth Baettig über den Film von Andrea Štaka «Mare», gelesen von Denise Hasler und geschnitten von Lena von Tscharner.
[…] Štaka schafft es, in der Erzählung im genau richtigen Moment innezuhalten, sie erzählt nicht zu Ende. Sie lässt offen. Sie setzt zum Sprung an, hält inne, ändert den Schnitt – ein synkopenhaftes Spiel.
[…] Štaka schafft es, in der Erzählung im genau richtigen Moment innezuhalten, sie erzählt nicht zu Ende. Sie lässt offen. Sie setzt zum Sprung an, hält inne, ändert den Schnitt – ein synkopenhaftes Spiel.
15 Minuten
Ein kritischer Text von Giuseppe Di Salvatore über Luzia Schmids Film «Der Ast, auf dem ich sitze», gelesen von Nils Jensen und geschnitten von Annatina Stalder.
[...] Der Ast, auf dem ich sitze sieht aus wie ein Film, der harmlos ist wie ein Lamm, aber bei genauerem Hinsehen ist es ein Film, der schlau ist wie ein Fuchs.
[...] Der Ast, auf dem ich sitze sieht aus wie ein Film, der harmlos ist wie ein Lamm, aber bei genauerem Hinsehen ist es ein Film, der schlau ist wie ein Fuchs.
10 Minuten
Ein kritischer Text von Dominic Schmid über Chloé Zhaos Film «Nomadland», gelesen von Nils Jensen und geschnitten von Annatina Stalder.
[…] Dies ist einer der schönsten und wichtigsten Filme des Jahres, weil er sich einerseits kaum von der Wirklichkeit entfernt, wie sie ist, und es andererseits auf fast magische Weise schafft, so etwas wie Hoffnung zu kreieren.
[…] Dies ist einer der schönsten und wichtigsten Filme des Jahres, weil er sich einerseits kaum von der Wirklichkeit entfernt, wie sie ist, und es andererseits auf fast magische Weise schafft, so etwas wie Hoffnung zu kreieren.
7 Minuten
Ein kritischer Text von Karsten Munt über Jeannette Nordhals Film «Wildland», gelesen von Nils Jensen und geschnitten von Annatina Stalder.
[…] Wie in jeder Missbrauchsbeziehung sind die Grenzen zwischen Liebe und Gewalt fliessend. Ein Umstand, dem Jeanette Nordahls Debütfilm immer wieder mit eindrucksvoller Sensibilität begegnet.
[…] Wie in jeder Missbrauchsbeziehung sind die Grenzen zwischen Liebe und Gewalt fliessend. Ein Umstand, dem Jeanette Nordahls Debütfilm immer wieder mit eindrucksvoller Sensibilität begegnet.
26 Minuten
«Im Geflecht der Deckerinnerungen», ein Essay von Matthias Wittmann über Rolando Collas Film «W.- Was von der Lüge bleibt», gelesen von Nils Jensen und geschnitten von Annatina Stalder.
[...] Nun hat der «Pseudologe» Binjamin Wilkomirski nicht nur Lügengeschichten als vermeintlich authentische Erinnerungen aufgetischt. Er hat sich das (Über-)Leben anderer Menschen als Erinnerung angeeignet. Das macht ihn aus der Perspektive vieler zu einem Erinnerungsvampir, einer Art Mnemo Snatcher.
[...] Nun hat der «Pseudologe» Binjamin Wilkomirski nicht nur Lügengeschichten als vermeintlich authentische Erinnerungen aufgetischt. Er hat sich das (Über-)Leben anderer Menschen als Erinnerung angeeignet. Das macht ihn aus der Perspektive vieler zu einem Erinnerungsvampir, einer Art Mnemo Snatcher.
7 Minuten
Ein kritischer Text von Karsten Munt über Hlynur Pálmasons Film «A White, White Day», gelesen von Matthias Koch und geschnitten von Lena von Tscharner.
[…] Ingimundurs Schmerz verläuft an der Schnittstelle zwischen Diesseits und Jenseits, die der Film sowohl über die Sage vom weissen Nebel als auch über das Magnetband einer einfachen Videokassette erzählt.
[…] Ingimundurs Schmerz verläuft an der Schnittstelle zwischen Diesseits und Jenseits, die der Film sowohl über die Sage vom weissen Nebel als auch über das Magnetband einer einfachen Videokassette erzählt.
9 Minuten
Ein kritischer Text von Silvia Posavec über den Film von Pablo Larrain «Ema y Gaston», gelesen von Denise Hasler und geschnitten von Lena von Tscharner.
[…] So konnte Larraín seine Arbeit aus der Musik heraus entwickeln – er destilliert eine Essenz, die letztlich keine Kopie, sondern eine künstlerisch eigenständige Interpretation des Musikstils darstellt.
[…] So konnte Larraín seine Arbeit aus der Musik heraus entwickeln – er destilliert eine Essenz, die letztlich keine Kopie, sondern eine künstlerisch eigenständige Interpretation des Musikstils darstellt.
11 Minuten
Ein kritischer Text von Dominic Schmid über Angela Schanelecs Film «Ich war zuhause, aber...», gelesen von Matthias Koch und geschnitten von Lena von Tscharner.
[…] Dem Tod, so eine mögliche Interpretation der wunderschönen und vergleichsweise lockeren Tanzszene, ist in dieser Welt (Schanelecs? Unserer?) weder mit Worten, Gesprächen, Psychologisierungen noch mit Geschichten beizukommen, sondern alleine damit, dass die Körper der Natur und sich selbst ausgesetzt werden.
[…] Dem Tod, so eine mögliche Interpretation der wunderschönen und vergleichsweise lockeren Tanzszene, ist in dieser Welt (Schanelecs? Unserer?) weder mit Worten, Gesprächen, Psychologisierungen noch mit Geschichten beizukommen, sondern alleine damit, dass die Körper der Natur und sich selbst ausgesetzt werden.
9 Minuten
Ein kritischer Text von Dominic Schmid über Blaise Harrisons Film «Les particules», gelesen von Denise Hasler und geschnitten von Lena von Tscharner.
[…] So ist «Les particules» auf seine eigene spezielle Weise eine Dokumentation der jugendlichen Psyche, die mit sich selbst und dem Übernatürlichen konfrontiert wird, dabei aber den Unterschied nicht ganz erkennen kann.
[…] So ist «Les particules» auf seine eigene spezielle Weise eine Dokumentation der jugendlichen Psyche, die mit sich selbst und dem Übernatürlichen konfrontiert wird, dabei aber den Unterschied nicht ganz erkennen kann.
9 Minuten
Ein kritischer Text von Pamela Jahn über Nora Fingscheidts Film «Systemsprenger» («Benni»), gelesen von Denise Hasler und geschnitten von Lena von Tscharner.
[…] Man merkt Fingscheidt die Erfahrung im Dokumentarischen an, wenn sie ihrer widerborstigen Heldin mit der Kamera auf Schritt und Tritt folgt, wenn sie die Besprechungen der Ärzte, Pfleger und Betreuer filmt, die über das Schicksal von Benni entscheiden.
[…] Man merkt Fingscheidt die Erfahrung im Dokumentarischen an, wenn sie ihrer widerborstigen Heldin mit der Kamera auf Schritt und Tritt folgt, wenn sie die Besprechungen der Ärzte, Pfleger und Betreuer filmt, die über das Schicksal von Benni entscheiden.