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  4. Gen Z regelt-Demos: "Es hat sich Wut aufgestaut"
Am Samstag sind in vielen deutschen Städten Demonstrationen
geplant. Aufgerufen hat dazu die Initiative "Gen Z regelt". Viele
Ladenbesitzer in den Innenstädten sorgen sich vor Ausschreitungen.
Wut, Hoffnung und fehlende Perspektive Der Vorsitzende des
Landesschülerbeirats Baden-Württemberg, Johannes Stahl, erklärt,
was junge Menschen antreibt. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator
Andreas Fischer beschreibt er die Stimmung unter Jugendlichen als
Mischung aus Wut und Hoffnung. "Eine gewisse Wut, die hat sich über
die letzte Zeit, über die letzten Krisen, aufgestaut." Gleichzeitig
sei da die Hoffnung, dass die Generation zeige, dass sie eine
Stimme im Land sei. "Wir sollten gehört werden, auch wenn wir es
momentan nicht werden" Im Zentrum stehe nicht nur Bildung, sondern
das Gefühl, keine Perspektive zu haben. Das
Generationenversprechen, dass es den folgenden Generationen besser
gehen werde, gelte nicht mehr. Die demokratischen Institutionen
brächen um die Jugend herum zusammen, die Politik gebe keine
Antworten. Landesschülerbeirat erwartet Reaktion von Politik Stahl
erwartet, dass viele junge Menschen morgen auf der Straße sein
werden. Deswegen erwarte er auch eine Reaktion der Politik. "Ich
denke, das ist deren Pflicht", sagt er. Themen wie Bildung, die
Sorge vor einer Wiedereinführung der Wehrpflicht und die Angst vor
Krieg in Europa müssten ernst genommen werden. Die Sorgen vor
Krawallen hält Stahl für übertrieben. Er habe das Gefühl, dass die
Demonstrationen vorab delegitimiert würden, "indem man Panik vor
Gewalt schürt, die noch nicht stattgefunden hat". Für ihn wäre der
Protesttag erfolgreich, wenn etwa Bundeskanzler Merz bundesweit
mehr Geld für Bildung ankündige.
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„Gen Z regelt-Demos: "Es hat sich Wut aufgestaut"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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