Wasser und Wildnis prägen das Leben von Damaris Armbruster und
Andreas Moser. Damaris Armbruster Wasser begleitet Damaris
Armbruster schon ihr ganzes Leben. In der Freizeit besitzt sie ein
Fischerpatent und die Prüfung für Motorschiffe, beruflich steht sie
heute an der Spitze eines Unternehmens, das sein wichtigstes
Produkt direkt aus dem Baselbieter Boden gewinnt. Dass sie einmal
Verwaltungsratspräsidentin der Mineralquelle Eptingen AG werden
würde, hätte sie sich allerdings lange nicht vorstellen können.
Ursprünglich wollte sie Krankenschwester werden. Ein Leben in
Hamburg, dem Herkunftsort ihrer Eltern, hätte sie sich auch
vorstellen können. Aufgewachsen als fünftes von sechs Kindern in
einer Familie mit einem Theologen als Vater und einer
Krankenpflegerin als Mutter, bezeichnet ihre Mutter sie
rückblickend als das «einfachste» Kind. Durch ihren Mann Matthias,
der aus der vierten Generation der Unternehmerfamilie in Eptingen
stammt, fand sie den Weg ins traditionsreiche Baselbieter
Unternehmen und ist in der Geschäftsleitung für das Marketing
zuständig. Als ihr Mann vor zwei Jahren aus dem operativen Geschäft
ausstieg übernahm sie noch mehr Verantwortung. Die Mutter von zwei
Kindern führt heute ein Unternehmen mit langer Tradition. Damaris
Armbruster erzählt von ihrem ungewöhnlichen beruflichen Weg, ihrer
Faszination für Wasser, dem Alltag in einem Familienunternehmen und
davon, wie sie Verantwortung, Familie und Leidenschaft miteinander
verbindet. ________________________________________ Andreas Moser
Schon als Jugendlicher streifte er mit Notizblock, Feldstecher und
Super8-Filmkameras durch die Landschaft, erforschte Amphibien und
Reptilien und wurde gemeinsam mit einem Kollegen mit einer
wissenschaftlichen «Schweizer Jugend forscht»-Arbeit auch
international ausgezeichnet. Damals ahnte er wohl noch nicht, dass
er die Natur später für Generationen von Fernsehzuschauerinnen und
Fernsehzuschauern erlebbar machen würde. Aufgewachsen in Basel als
Sohn naturbegeisterter Eltern, wurde Andreas Moser schon früh von
der Faszination, die von verschiedensten Tierarten ausgeht,
begeistert. Der Basler Zolli prägte ihn ebenso wie unzählige
Stunden draussen in der Natur. Nach dem Biologiestudium
spezialisierte er sich unter anderem auf Gifttiere. Er war am
damaligen Schweizerischen Tropeninstitut für die Haltung tropischer
Giftschlangen, Spinnen und Skorpione verantwortlich und half mit,
einen Notfalldienst für Gifttierunfälle aufzubauen. Einem breiten
Publikum wurde er später durch seine Arbeit beim Schweizer
Fernsehen bekannt. Während Jahrzehnten war Andreas Moser für Natur-
und Tierdokumentationen unterwegs. Mit der Sendereihe Netz Natur
brachte er die heimische Tierwelt in die Wohnzimmer und zeigte die
Natur in all ihren Facetten. Ob bei Regen, Schnee oder Sommerhitze:
Für seine Reportagen verbrachte er zahllose Stunden draussen im
Feld. Er beobachtete Biber und Schnecken, begleitete
Meeresschildkröten und machte die oft verborgenen Geschichten der
Natur sichtbar. Auch nach seiner Fernsehlaufbahn lässt ihn die
Natur nicht los. Heute schreibt er Medienartikel und Bücher, unter
anderem über Wölfe und Menschen, hält Vorträge, und reist immer
wieder nach Sardinien, dessen einzigartige Landschaften, Tierwelt
und Bewohnerinnen und Bewohner ihn bis heute faszinieren. Die Natur
hat für Andreas Moser bis heute nichts von ihrer Faszination
verloren. ______________________________________ Moderation:
Michèle Schönbächler _______________________________________
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