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„Endlich ein vernünftiger Vorstoß“ - Kann eine Autounion VW in Zwickau wirklich retten?

„Endlich ein vernünftiger Vorstoß“ - Kann eine Autounion VW in Zwickau wirklich retten?

Thema in Sachsen vor 19 Stunden
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Rund 8.000 Menschen arbeiten im VW-Werk in Zwickau, ein Vielfaches
an Arbeitsplätzen hängt an der Zulieferindustrie im Großraum
Südwestsachsen. Dass Volkswagen 2031 den Standort aufgeben und die
Autoproduktion dann auslaufen könnte, sorgt schon lange für Unruhe
und Diskussionen in der Region. „Seit Wochen geht es jetzt nicht
weiter mit den Gesprächen“, konstatiert in dieser Woche schließlich
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und prescht mit
einer neuen Idee vor. „Wir [haben] jetzt etwas aufgeschrieben,
einen eigenen Vorschlag, wie man es machen kann: die Gründung einer
Autounion.“ Die soll als neue eigenständige Gesellschaft das Werk
übernehmen und so aufgestellt werden, dass es billiger wird, Autos
in Zwickau zu produzieren. Gleichzeitig will Kretschmer ein
Zukunftsthema nach Sachsen holen: das Training für humanoide
Roboter, die in einem Jahrzehnt oder später Teile der Fertigung
automatisiert übernehmen könnten. „Für die Bundesregierung ist das
ein Zukunftsthema, sie wollen das unbedingt fördern und suchen
Orte, an denen das geht“, so Kretschmer. Was steckt konkret hinter
diesem Plan? Warum wird ausgerechnet der Begriff „Autounion” dafür
benutzt? Was sagen Volkswagen, die Beschäftigten, Gewerkschaften
und auch die große sächsische Zuliefererbranche dazu? Diesen Fragen
geht die neue Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“ von Leipziger
Volkszeitung und Sächsischer Zeitung nach. Politik-Reporterin
Franziska Höhnl erklärt darin die Hintergründe von Kretschmers
Vorstoß. Sie war Mitte der Woche bei einem Pressgespräch dabei, als
der Ministerpräsident seine Pläne vorstellte. Zudem kennt sie die
Sichtweisen von Beteiligten und Beobachtern. In einem ausführlichen
Interview kommt zudem Dirk Vogel zu Wort. Der Geschäftsführer des
sächsischen Automobilzulieferernetzwerks AMZ sagt zu Kretschmers
Idee: „Endlich mal eine vernünftige Initiative nach vorn.“ Sachsen
sende damit ein deutliches Signal nach Wolfsburg und mache klar,
warum sich Zwickau unabhängiger von Volkswagen aufstellen müsse.
Denn: Eine neue Autounion könnte als Auftragsfertiger für
verschiedene Automobilhersteller arbeiten. Auch chinesische
Unternehmen, die zunehmend in Europa produzieren wollen, kämen
dafür infrage. Aus Sicht der Zulieferer sagt Vogel: „Wir liefern an
jeden, der bei uns in der Region Autos bauen will.“ Im Gespräch
geht es außerdem darum, inwiefern sächsische Automobilzulieferer
auch auf andere industrielle Produktionen umsteigen können, etwa
auf Robotik. Wie flexibel sind die Unternehmen? Auf welchen neuen
Geschäftsfeldern sind Sachsens Unternehmen schon unterwegs? Und:
Ist bei alldem die Diskussion um längere Arbeitszeiten und
Kosteneffizienz eigentlich hilfreich?
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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