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  4. Julian Prégardien: Schubert, der linke Typ aus der WG - Folge 2
In Folge 0 hat Julian Prégardien sich noch geweigert, eine
Schubert-Zeile herauszurücken. Diesmal gibt es kein Entkommen:
Eine ganze Stunde lang fragt Kian Jazdi seinen Co-Host nach Franz
Schubert, dem Komponisten, der Julian sein Leben lang begleitet.

Die beiden reisen vom Himmelpfortgrund in Wien, wo Schubert 1797
geboren wurde, über den Konflikt mit dem Vater, den frühen Tod
der Mutter und die erste unglückliche Liebe bis zu einem
Schaffensrausch, der 15 Jahre anhielt. Unterwegs klären sie, was
ein Hammerklavier ist und wie das Deutsch-Verzeichnis
funktioniert. Kian liegt dabei herrlich falsch, und das bleibt
drin.

Dann wird es kontrovers: War Schubert wirklich der arme,
verkannte Komponist? Julian hält dagegen. Vielleicht war ihm
Besitz schlicht egal, und er war ein Künstler, den seine Freunde
getragen haben. Er erzählt von Schuberts Freundeskreis unter
Metternichs Spitzelsystem, von einem engen Freund, der zugleich
als Zensor arbeitete, und davon, warum man in Schuberts Liedern
weniger Weltschmerz hört als eine empathische, helfende Hand für
die Dichter:innen.

Außerdem: Julians Guilty Pleasure unter den Schubert-Liedern, ein
Fragenfeuerwerk (Welcher Zyklus? Welches Lied zur eigenen
Beerdigung? Weißwein oder Kaffee?), Kians Dauerschleifen-Lied,
Beethovens Schatten über dem „Schwanengesang“ und ein
missglückter Versuch, gemeinsam drei gegen vier zu klatschen.

Fragen zu Schubert? Schreibt an podcast@liedstadt.de, Julian
beantwortet sie.

Songstruck ist eine Produktion von Liedstadt, unterstützt von
BR-KLASSIK, dem Klassikprogramm des Bayerischen Rundfunks
(Annekatrin Hentschel und Clemens Nicol).
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„Julian Prégardien: Schubert, der linke Typ aus der WG - Folge 2“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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