In der zweiten Folge des Podcasts „Tatort Ostsee“ rekonstruieren
ZEIT-Reporterin Luisa Hommerich und Georg Heil, Chefredakteur des
rbb, die Hintergründe und Drahtzieher des Nord-Stream-Anschlags. Im
Fokus steht der ukrainische Geheimagent Roman Tscherwynskyj, der
als operativer Planer gilt. Er soll das Tauchteam zusammengestellt,
trainiert und den Sprengstoff organisiert haben. Tscherwynskyj
entstammt einer Generation von Agenten, die ab 2014 von der CIA
ausgebildet wurden in der sogenannten „Operation Goldfish“. Nach
einer Entlassungswelle bildeten diese Männer ein konspiratives
Schatten-Netzwerk, das die Sprengung vermutlich schon seit 2020
geplant haben könnte. Der damalige Militärchef General Walerij
Saluschnyj soll das Vorhaben gebilligt haben. Zwar versuchte die
CIA offenbar, die Ukrainer zu stoppen, doch die Operation wurde im
September 2022 durchgeführt. Tscherwynskyj und Saluschnyj
bestreiten eine Beteiligung an dem Anschlag auf die Pipeline. Im
Sommer 2025 kommt es plötzlich zu zwei Festnahmen von zwei weiteren
mutmaßlichen Beteiligten in Italien und Polen.
Der ukrainische Präsident Selenskyj weist unterdessen eine
staatliche Beteiligung bei der Sprengung der Nord-Stream-Pipeline
zurück. Viele Menschen in der Ukraine halten die Gaspipeline für
ein legitimes Ziel im Verteidigungskampf gegen Russland.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-nord-stream-100.html
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Staffel zu verpassen.
Host: Luisa Hommerich
Skript: Fritz Zimmermann
Recherche: Manuel Bewarder, Jörg Diehl, Florian Flade, Michael
Götschenberg, Georg Heil, Luisa Hommerich, Roman Lehberger, Holger
Stark, Holger Schmidt, Jörg Schmitt, Lina Verschwele, Fritz
Zimmermann
Fact-Checking: Sascha Venor
Produktion: Sabine Korbmann, Mandy Tintner, Konrad Winkler
Musik: Michael Dommes
Redaktion NDR: Lena Gürtler
Redaktion DIE ZEIT: Constanze Kainz
Redaktion rbb: Pune Djalilevand
Juristische Beratung: Philipp Steinhübl (NDR) und Jörg Nabert
(SZ)
Distribution: Nils Kinkel (NDR)
Der Podcast ist eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2026.
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