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  4. Gibt es 2030 noch Mediaplaner?
KI übernimmt die Routine. Wer führt künftig Regie? Ein LYDnews
Audio-Beitrag zur Frage, wie sich die Arbeit in der Mediaplanung
bis 2030 verändert.

Der Markt wächst weiter: Europas Digitalwerbemarkt legte 2025 um
10,5 Prozent auf 131 Milliarden Euro zu, Video allein um 19,6
Prozent auf 34 Milliarden Euro. Für Deutschland erwartet der
Online-Vermarkterkreis für 2026 fast 9 Milliarden Euro, ein Plus
von 13,8 Prozent. Programmatic macht mit 7,1 Milliarden Euro 78
Prozent des Marktes aus.

Gleichzeitig verändert sich die Arbeit: 86,4 Prozent der von
HubSpot befragten Marketingteams nutzen KI zumindest in einzelnen
Bereichen. KI-gestützte Abläufe greifen dort, wo bisher Tabellen,
Reportings und Plattformpflege standen. Gefragt ist der messbare
Zusatzeffekt auf Umsatz und Abverkauf, Wirkung statt TKP.

Zu Wort kommen David Porzelt (Intentara, AgenticAdvertising.org),
Jörg Schneider (Acheron), Reza Najib (Equativ) und Marvin
Zinowsky (YOC). Das Ergebnis: Mediaplaner werden weniger bedienen
und mehr beurteilen. Empfehlungen bewerten, Daten kritisch
prüfen, in Ausnahmen eingreifen.

Jan Isenbart, Chief Research Officer bei ARD Media, ordnet ein:
"Meistens dauern Revolutionen ja doch etwas länger."

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