Was, wenn genau das, wogegen wir uns so lange wehren, manchmal
das ist, was wir am dringendsten brauchen?
In dieser Folge teile ich meine persönliche Erfahrung mit einer
schwierigen Phase, in der mir die Energie, Motivation und
Lebensfreude fehlten und ich irgendwann einfach nicht mehr konnte
und wollte. Ich habe aufgehört, alles erzwingen zu wollen, und
mir erlaubt, einfach mal nichts zu tun – ohne Produktivität,
Selbstoptimierung und den ständigen Druck, weiterkommen zu
müssen.
Dabei habe ich erlebt, wie befreiend es sein kann, nicht immer
funktionieren zu müssen und wie Energie, Lust und neue Ideen
plötzlich von selbst zurückkommen können.
Wir sprechen darüber, warum es uns so schwerfällt, Ruhe wirklich
zuzulassen, weshalb wir Angst haben, dass ein Tief bleibt, und
warum Nichtstun nicht bedeutet, aufzugeben oder stehen zu
bleiben.
Vielleicht müssen wir nicht immer noch mehr machen, um
weiterzukommen. Vielleicht brauchen wir manchmal einfach den
Raum, in dem sich alles setzen darf.
Denn manchmal ist Nichtstun nicht nichts, sondern genau
das, was wir gerade brauchen.
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