Eine Gutenachtgeschichte für Kinder. Heute Morgen duftet es in
der Küche nach Toast und warmer Milch. Emma isst ihr Apfelmus,
ein Löffel für sie, ein Löffel für Mochi, ihren Schnuffel, der
auf ihrem Schoß sitzt. Mochi ist ein kleines Kuscheltier mit
einem Herz aus Baumwolle. Doch beim Frühstück passiert ein
kleines Missgeschick: Schwupp, ein bisschen Apfelmus landet genau
auf Mochis Ohr, das Emma immer festhält.
Mama sagt es gleich: Mochi braucht ein Bad, eine kleine Runde in
der Maschine. Und sie verspricht sofort dazu: Heute Abend kommt
er zurück, ganz weich, ganz sauber, ganz nah bei dir. Emma hat
das Versprechen gut gehört. Sie spielt und presst ab und zu ihr
Ohr an die Maschine, die sich ganz sanft dreht. Am Abend ist er
wieder da und duftet nach Lavendel. Emma schläft sofort ein, mit
ihrem ganz sauberen Schnuffel im Arm.
In der Abendwelt wird das Nachtlicht zu einem kleinen, ruhenden
Mond, und das Regal-Hallo beginnt. Pantin schnüffelt überrascht:
Mochi riecht nach Blumen, und Nina findet ihn flauschiger als
sonst. Doch Mochi bleibt still, das Pfötchen auf dem runden
Bauch. In der Maschine hatte er ein bisschen Angst. Was, wenn das
Wasser seine Kuschler weggewaschen hat? Nina weiß, was zu tun
ist: Öffne dein Herz und schau hinein. In der Kuschel-Box sind
alle goldenen Wollknäuel noch da, sogar das kleine vom
allerersten Leuchtturm-Kuss. Nina zählt sie mit der Spitze ihrer
Pfote: Nicht ein einziges fehlt.
Im Lauf der Geschichte versteht dein Kind etwas Wichtiges:
Kuschler waschen sich nicht weg. Wenn man ein Kuscheltier waschen
muss, bleibt alles, was es bewahrt, an seinem Platz. Und eine
kurze Trennung, klar angekündigt und fest versprochen, lässt sich
immer vor dem Schlafengehen wiedergutmachen. Mamas Versprechen
fällt deshalb schon in der ersten Szene.
Mochi nimmt das Wollknäuel von genau diesem Morgen und wickelt es
um seine kleine Angst vor dem Bad. Pantin erzählt noch von der
Wäscheleine seiner Zeit und schläft mitten im Satz ein. Am Morgen
drückt Emma ihren Mochi ganz fest. Er duftet noch ein klein wenig
nach Lavendel, und alle seine Kuschler sind noch da, gut gezählt.
Ein neuer Apfelmusfleck? Überhaupt nicht schlimm.
Mama schimpft nicht wegen des Flecks, und niemand lacht über
Mochis Angst. Man schaut einfach gemeinsam nach: Diese Art,
zuerst zu beruhigen und dann nachzusehen, ist der ganze Geist der
Tilibou-Gutenachtgeschichten. Und zum Schluss wird Mochis Herz
langsamer, poc-poc, poc-poc, poc, noch ganz nach Lavendel
duftend.
Eine Schnuffel-Geschichte ohne Bildschirm, gedacht für Kinder ab
2 Jahren, ideal zum Zuhören schön kuschelig zur Schlafenszeit, im
Auto oder vor dem Mittagsschlaf. Wie immer bei Tilibou bleibt das
Ende ganz sanft, ohne Musik, um in den Schlaf zu gleiten, ohne
jemanden zu wecken.
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Feuerwehrmann, Mochi, der Schnuffel, oder die Staffeln
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