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  4. Martha Mosse (Teil 2): Überleben in unmenschlichen Zeiten | 1933-1977
Im zweiten Teil der Doppelfolge über Berlins erste Polizeirätin
sprechen Biografin Elisabeth Wagner und ich darüber, wie es
Martha Mosse erging, nachdem sie Anfang 1933 aus antisemitischen
Gründen aus dem Dienst entfernt wurde. Wir sprechen über Wege des
Überlebens, über Dilemmata und darüber, warum es für Martha Mosse
trotz wohlhabender Familie und internationaler Kontakte keine
Option war, zu emigrieren. Spoiler: Es hatte wohl nicht zuletzt
mit Liebe zu tun.

1943 wurde Martha Mosse nach Theresienstadt deportiert. Sie
überlebte und kehrte im Juli 1945 auf einem Laster zurück nach
Berlin. Was (bzw. wen) sie dort vorfand, hat nicht nur Elisabeth
Wagner zutiefst berührt.

***

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Literatur:

Elisabeth Wagner: Die Mosse-Frauen. Deutsch-jüdische
Lebensgeschichten, Göttingen 2024.

Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub. Queeres
Begehren und der Holocaust, Göttingen 2024.

Anna Hájková: Das letzte Ghetto. Eine Alltagsgeschichte von
Theresienstadt, Bielefeld 2026.

Javier Samper Vedrell: The Case of a German-Jewish Lesbian
Woman: Martha Mosse and the Danger of Standing Out, German
Studies Review 2/2018, S. 335-353 (⁠Link⁠).

Themen: Frauengeschichte, jüdische Geschichte, Weimarer Republik,
Nationalsozialismus, lesbische Geschichte, queere Geschichte,
queer, Liebe, Frauenbewegung, Feminismus, Berliner Frauenbund,
Nachkriegszeit

Bild: Wikimedia Commons
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„Martha Mosse (Teil 2): Überleben in unmenschlichen Zeiten | 1933-1977“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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