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  4. Folge 28: Linker Populismus schafft keine einzige neue Wohnung - mit Prof. Dr. Stefan Kooths
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In Berlin wird wieder über die Vergesellschaftung großer
Wohnungsunternehmen gestritten. Doch würde eine Enteignung
tatsächlich die Wohnungsnot lindern – oder am Ende vor allem die
Steuerzahler teuer zu stehen kommen? Darüber spricht Steffen Dähne
mit Prof. Dr. Stefan Kooths vom Kiel Institut für Weltwirtschaft.
Kooths hat eine aktuelle Studie zu den ökonomischen Folgen einer
Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen in Berlin geleitet.
Im Gespräch erklärt er, warum die großen privaten
Wohnungsunternehmen aus seiner Sicht keine relevante Marktmacht
besitzen, weshalb eine Vergesellschaftung keine einzige zusätzliche
Wohnung schafft und warum vor allem die heutigen Mieter der
betroffenen Wohnungen profitieren würden. Es geht um Insider und
Outsider auf dem Berliner Wohnungsmarkt, staatlich subventionierte
Mieten, mögliche Milliardenkosten für Berlin und die Frage, warum
eine Entschädigung deutlich unter dem Verkehrswert auch weit über
Berlin hinaus Folgen für Eigentumsschutz und Investitionen in
Deutschland haben könnte. Außerdem: Was bedeuten die Pläne für
private Wohnungseigentümer und Kleinvermieter in Berlin? Müssen
auch sie sich Sorgen um ihr Eigentum machen? Und welches Signal
sendet eine Vergesellschaftung an Aktionäre, Pensionsfonds und die
ohnehin schwach ausgeprägte Aktienkultur in Deutschland? Und: Was
wäre die Alternative? Mehr staatlicher Wohnungsbau – oder endlich
bessere Bedingungen für private Investitionen und mehr Neubau?
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„Folge 28: Linker Populismus schafft keine einzige neue Wohnung - mit Prof. Dr. Stefan Kooths“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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