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Dominic Oppligers neuer Mundartroman «Gschtüel»

Dominic Oppligers neuer Mundartroman «Gschtüel»

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Wer möchte ich sein? Wo ist mein Platz? Und wie finde ich dorthin?
Diesen Fragen spürt Dominic Oppliger in «Gschtüel» geschickt nach -
vor den Kulissen der Kleinstadt Baden in den Nullerjahren. Was wäre
eigentlich, wenn unsere Entwicklung nicht mit dem Erwachsenwerden
aufhören würde? Diese Frage warf der Bäderarzt Prof. Pilzbarth auf.
Er beschrieb die sogenannte Anthropolyse, eine Therapie, dank der
Menschen sich in ein Tier ihrer Wahl weiterentwickeln konnten, um
so zu werden, wie sie sich wohl fühlen, wie es ihrem Wesen
entspricht. Prof. Pilzbarth und die Anthropolyse sind fiktiv - ein
Projekt der Objektkünstlerin Margarethe Dubach und des Psychiaters
Jürg Willi, das in den 1990er-Jahren im Badener Musée bizarre
ausgestellt war. Diesem Professor Pilzbarth und seinen merkwürdigen
Theorien begegnete auch der Aargauer Autor Dominic Oppliger, als er
in den Nullerjahren als junger Mann nach Baden kam. Zuerst hatte er
Mühe, in der Kleinstadt Anschluss zu finden. Aber als es auf dem
Gstühl-Areal beim Bahnhof eine Zwischennutzung gab, fand er dort
eine Raum, in dem er sich verwirklichen konnte. Diese beiden
Erlebnisse verwebt Oppliger geschickt in seinem neuen Mundartroman
«Gschtüel» - eine schöne, wenn bisweilen auch etwas gruslige
Geschichte über die Suche nach dem, was und wo man sein möchte.
André Perler hat sich mit Dominic Oppliger in Baden in einen
Heissen Brunnen gesetzt - auch die Thermalbäder und Brunnen spielen
eine wichtige Rolle im Roman - und mit ihm über seinen Roman und
seine Erinnerung an das Baden der Nullerjahre gesprochen. Ausserdem
in der Sendung: Der ehemalige Chefredaktor des Idiotikons
Hans-Peter Schifferle klärt, auf welche körperliche Eigenschaft des
ersten Namensträgers der Familienname Blunschi, respektive
Bluntschli zurückgeht. Buch-Tipp: Dominic Oppliger: Gschtüel.
Roman. Edition Gaggalariplatz, Arisverlag 2026 (ca. 100 Seiten).
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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