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  4. "Digger" stürzt ab - eine Zeitenwende fürs Kino? Warum funktioniert "Verity"? Keine Family-Titel, keine guten Boxoffice-Zahlen? Die Folgen des "Corpus Delicti"-Flops. Rekord für "Avengers: Doomsday"!
"Digger" stürzt ab - eine Zeitenwende fürs Kino? Warum funktioniert "Verity"? Keine Family-Titel, keine guten Boxoffice-Zahlen? Die Folgen des "Corpus Delicti"-Flops. Rekord für "Avengers: Doomsday"!

"Digger" stürzt ab - eine Zeitenwende fürs Kino? Warum funktioniert "Verity"? Keine Family-Titel, keine guten Boxoffice-Zahlen? Die Folgen des "Corpus Delicti"-Flops. Rekord für "Avengers: Doomsday"!

Box Office Inside vor 1 Monat
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Ist „Digger“ das Ende des großen Autorenkinos? In dieser Folge
von Box Office Inside sprechen wir über den spektakulären Absturz
von Alejandro G. Iñárritus neuem Film mit Tom Cruise. Trotz
Starpower, gewaltigem Budget und großen künstlerischen Ambitionen
entwickelt sich „Digger“ zum Box-Office-Fiasko. Das wirft eine
größere Frage auf: War der Film nur ein einzelner Fehlschlag –
oder erleben wir gerade das Ende jener Ära, in der
Hollywood-Studios Regisseuren wie Iñárritu, Paul Thomas Anderson
oder Ryan Coogler dreistellige Millionenbudgets für eigenwillige
Stoffe anvertrauten?

Gerade bei Warner bekommt diese Frage zusätzliche Brisanz. Nach
der Fusion mit Paramount und dem Führungswechsel zeichnet sich
ein Programm ab, das deutlich stärker auf bekannte Marken,
Sequels und Franchises setzt. „Digger“ mag gescheitert sein –
gleichzeitig könnte der Film für eine Art von Hollywoodkino
stehen, die künftig immer seltener wird.

Ganz anders sieht es beim neuen Spitzenreiter „Verity“ aus. Die
Colleen-Hoover-Verfilmung mit Dakota Johnson, Anne Hathaway und
Josh Hartnett lockt in Deutschland knapp 300.000 Menschen zum
Start ins Kino – mit einem überwiegend weiblichen Publikum. Wir
fragen uns, warum diese Filme momentan so zuverlässig
funktionieren.

Außerdem schauen wir schon auf Weihnachten. „Avengers: Doomsday“
hat in Deutschland mehr als zwei Monate vor Kinostart bereits
rund 118.000 Tickets im Vorverkauf abgesetzt. Was bedeutet dieser
enorme Hype für „Dune: Part Three“, der zur selben Zeit um ein
ähnliches Publikum konkurriert?

Weniger spektakulär läuft es derzeit im Streaming. „East of Eden“
startet bei Netflix trotz Florence Pugh eher solide als
sensationell, und auch „Schumacher ’94“ bleibt hinter unseren
Erwartungen. Hat eine weitere Schumacher-Dokumentation ohne
wesentlich neue Einblicke überhaupt noch genug Ereignischarakter?

Im deutschen Kino zeigt sich derweil ein anderes Problem: Das
Family Entertainment schwächelt. „Shaun das Schaf“, „Bibi
Blocksberg“ und „Emil und die Detektive“ liefern keine Zahlen,
die an die großen Familienhits der vergangenen Jahre
heranreichen. Vor einem Jahr dominierte „Die Schule der magischen
Tiere 4“ zu diesem Zeitpunkt mit mehr als einer halben Million
Besuchern an einem Wochenende die Charts. Ein vergleichbarer
Titel fehlt in diesem Herbst. Wir schauen deshalb auf die
kommenden Monate und fragen: Woher soll der nächste große
Familienhit kommen?

Auch abseits des Familienkinos tut sich deutsches Genrekino
schwer. Die Juli-Zeh-Verfilmung „Corpus Delicti“ erreicht trotz
breitem Start nicht einmal 30.000 Besucher. Warum funktionieren
Thriller und Horror aus Deutschland im Kino seit Jahren so selten
– während dieselben Genres im Fernsehen und bei Streamingdiensten
durchaus ihr Publikum finden?

Bei den Neustarts diskutieren wir „The Social Reckoning“, Aaron
Sorkins Rückkehr in die Welt von Facebook und Mark Zuckerberg.
Jeremy Strong übernimmt die Rolle, die Jesse Eisenberg in „The
Social Network“ geprägt hat. Chris hält ihn trotz Schwächen für
überraschend packend und dringlich, Florian sieht angesichts des
Marketings und der eher spröden Materie schwarz für die
Kinokasse.

Passend dazu sprechen wir noch einmal über die auffällige Häufung
von Filmen über Big Tech: von Luca Guadagninos „Artificial“ über
Alex Gibneys vierstündige Musk-Dokumentation bis zu „You Can See
Everything“ über Elizabeth Holmes. Gerade bei letzterem bleibt
die Situation bemerkenswert: Während der Film in den USA bereits
am 16. Oktober startet, hat er in Deutschland weiterhin keinen
Verleih und keinen Kinostart.

Und schließlich schauen wir auf „Die Lügen meiner Mutter“ und
DreamWorks’ „Forgotten Island“ sowie auf die schwierigen Wochen,
die dem deutschen Kino bevorstehen. Auch „Street Fighter“,
„Sacrifice“ und eine neue „Sinn und Sinnlichkeit“-Verfilmung
sehen nicht unbedingt nach den Filmen aus, die den Herbst retten
werden. Müssen am Ende ausgerechnet die großen Hits des Sommers
noch einmal ran?
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„"Digger" stürzt ab - eine Zeitenwende fürs Kino? Warum funktioniert "Verity"? Keine Family-Titel, keine guten Boxoffice-Zahlen? Die Folgen des "Corpus Delicti"-Flops. Rekord für "Avengers: Doomsday"!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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