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  4. KI-Massenüberwachung: Forscher überrascht, wie leicht das geht
Alles beginnt mit einem riesigen Datensatz. Genauer: mit den
Standortdaten von über 800 000 Smartphones in der Schweiz. Der
Schweizer Wissenschafter Oscar Thees erhält sie zugeschickt,
ohne zu zahlen, von einem sogenannten Datenbroker. Thees ist
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Datenqualität und
Anonymisierung der Fachhochschule Nordwestschweiz. Zusammen
mit seinem Team fragt er sich daraufhin: Was wäre, wenn man solche
Standortdaten genauer analysieren könnte? Sie bemerken aber
schnell, dass das aus ethischen Gründen völlig unmöglich ist. Doch
sie wollen unbedingt testen, ob die heutigen KI-Chatbots mit leicht
verfremdeten Datensätzen Menschen identifizieren und mehr über
ihr Leben, ihre Arbeitsplätze und Schlafenszeiten
herausfinden können. «Mittlerweile muss Thees zugeben, dass
die Ergebnisse ihn selbst überrascht und auch schockiert haben»,
sagt die Technologieredaktorin Gioia da Silva, die mit dem
Wissenschafter über seine Studie gesprochen hat. In dieser
Folge von «NZZ Akzent» erzählt sie, wie die Forscher zum Durchbruch
kamen und zu welcher dramatischen Schlussfolgerung für uns alle sie
das geführt hat. Gast: Gioia da Silva, Technologieredaktorin Host:
Lillybelle Eisele Redaktion: Sarah Ziegler, Dominik Schottner,
Simon Schaffer Gioias ganzer Text zur Studie, [hier bei der
NZZ.](https://www.nzz.ch/technologie/wie-ein-schweizer-forscher-in-ein-paar-tagen-die-basis-fuer-ein-maechtiges-ueberwachungsinstrument-schuf-ld.10019669)
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„KI-Massenüberwachung: Forscher überrascht, wie leicht das geht“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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