Wenn Anna ihren Messenger checkt, sind da viele unbeantwortete
Chats. Mit jedem Tag fühlt sie sich schlechter. Viele Apps sind
so entwickelt, dass sie eine gewisse Dringlichkeit vermitteln -
dennoch können wir der Sache Grenzen setzen.
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Ihr hört:
Gesprächspartnerin: Anna, hat 29 ungelesene Chats und deshalb ein
schlechtes Gewissen
Gesprächspartnerin: Annabell Halfmann,
Kommunikationswissenschaftlerin, Universität Mannheim
Gesprächspartner: Sven Lindberg, Professor für Klinische
Entwicklungspsychologie, Universität Paderborn
Autor und Host: Przemek Żuk
Redaktion: Anton Stanislawski, Ivy Nortey, Stefan Krombach, Timur
Gökce
Produktion: Philipp Adelmann
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Quellen:
Ardèvol-Abreu, A., Rodríguez-Wangüemert, C.,; Delponti, P.
(2022). Mobile instant messaging techno-stressors: Measurement,
dimensionality, and relationships with type of usage. Profesional
de la información, 31(4).
Cheng, C.W. &. Aflatoony, L. (2022). The Reappropriation
of Instant Messaging: Texting Ourselves, Message Dumping, and
Revisiting Conversations. Proceedings of the ACM on
Human-Computer Interaction, 6, 1-23.
Kofoed, J., & Larsen, M. C. (2026). Left on read: Feeling
the tiniest notifications. First Monday, 31(5).
Murphy, J. (2018). Left on ‘read’: Expectations and
perceptions of response time in Mobile Instant Messaging
[Thesis]. Dun Laoghaire Institute of Art, Design &
Technology, Dublin, Irland.
Boitcov, M., Kapuza, A., Al-Safi, H., & Vinogradov, N.
(2026). Left unread: how message orientation shapes engagement in
adaptive nudging systems. Interactive Learning Environments,
1–14.
Alle Quellen findet ihr hier.
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Empfehlungen aus dieser Folge:
Nowaczyk, Anna. (2026). Sorry für die späte Antwort.
Frankfurter Allgemeine Zeitung.
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Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:
Brainrot: Macht endloses Scrollen unser Gehirn kaputt?
Screenzeit: Lieber selten und lang aufs Smartphone schauen
als kurz und oft
Handyfreier Sonntag: Wie schaffen wir den radikalen Verzicht?
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Den Artikel zum Stück findet ihr hier.
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